Adriana Popescu

Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln

Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln Blick ins Buch

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Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft ...

Ein Buch, das einem Hoffnung schenkt

Von: Theforestofbooks_ Datum: 30. July 2022

Ich habe bereits "Mein Sommer auf dem Mond" und "Morgen irgendwo am Meer" von Adriana Popescu gelesen, die Bücher, die mich fasziniert haben. Ich bin ein kleiner Fan von ihren Geschichten, umso mehr habe ich mich auf ihr Neuestes Buch gefreut. Zu Beginn lernen wir erst einmal Samuel und Marie besser kennen. Samuel musste damals einiges ertragen, daher wagt er einen Neuanfang auf einer neuen Schule. Samuel wirkt für mich auf jeden Fall etwas verunsichert und manchmal hat man das Gefühl, er weiß nicht wohin mit sich. Marie ist eine relativ offene Person. Außerdem ist sie sehr fürsorglich, da sie sich so schön um ihren Bruder Theo kümmert, der aufgrund von Mobbing mit seinen Ängsten zu kämpfen hat. Marie und Samuel lernen sich schließlich in der Schule kennen und verstehen sich direkt. Die Bindung zwischen den beiden hat mir beim Lesen ein wansinnig gutes Gefühl gegeben. Die Geschichte entwickelt sich zu einem spannenden Roman über Liebe und Freundschaft, denn in der Story schaffen die drei so viel gemeinsam, weil sie zusammenhalten. Das fand ich wirklich sehr schön. Daran konnte man erkennen, wie wahre Freundschaft funktioniert. Denn sie sind immer füreinander da. Meiner Meinung nach sollte man noch erwähnen, dass das Buch keine Lektüre für Zwischendurch ist, sondern eher etwas Schweres, da hier viel über Mobbing gesprochen wird und auch einzelne Mobbingattacken detailreich beschrieben und erzählt werden. Das ist nicht gerade leicht und vielleicht wäre an dieser Stelle auch eine Triggerwarnung sinnvoll gewesen. Trotzdem schafft die Geschichte von Samuel, Marie und Theo den Lesern Mut zu machen, nicht aufzugeben und daran zu glauben, dass man nicht alleine ist und dass irgendwann alles gut wird. Denn schließlich sieht man ein Lächeln auch im Dunkeln :) Ein wirklich gutes Buch mit einer wichtigen Thematik, die hier auf jeden Fall nicht zu kurz kommt und mit der man sich unbedingt beschäftigen sollte. Freundschaft und viel Liebewerden hier natürlich auch nicht vernachlässigt. Insgesamt eine klare Leseempfehlung!

Potential zum Durchsuchten ist gegeben!

Von: Die VOR-Leser Datum: 23. August 2021

Marie, Theo und Samuel. Verschiedener könnten drei Freunde nicht sein und doch hat das Schicksaal sie zusammengeführt. Wegen eines Vorfalls im letzten Jahr hat Theo ständig Panikattacken. Er kann die Dunkelheit nicht ertragen und Menschenmassen lassen ihn in sich zusammenschrumpfen. Marie, seine Schwester kann das nur schwer ertragen. Sie leidet mit ihrem Bruder und ist doch so unendlich wütend. Wütend auf die, die ihm das alles angetan haben, aber auch wütend auf ihre Eltern, da sich alles nur noch um Theo dreht und sie kaum noch Platz in ihrem eigenen Leben hat. Und wütend auf sich selbst, dass sie sowas überhaupt denkt. Schließlich zählt doch nur, dass es Theo bald besser geht. Also malt sie sich ein Lächeln auf, spielt das Spiel ihres Bruders mit und verschweigt ihren Eltern, wie schlimm es wirklich ist. Denn Theo wird zu allem Überfluss auch noch in der Schule gemobbt. Doch dann taucht auf einmal Samuel auf. Er ist neu auf der Schule und in Maries Stufe. Er beschützt Theo vor seinem Mobber und geigt dem mal ordentlich die Meinung. Samuel wird zu dem Hoffnungsschimmer, den Marie und Theo sich so lange gewünscht haben. Von jetzt auf gleich tritt er in ihr Leben, verändert alles und schleicht sich so vor allem in Maries Herz. Doch auch Samuel hat eine Geschichte, eine dunkle Vergangenheit, die unter der strahlenden Rüstung schlummert und ihn immer mehr einzuholen droht, dabei will er das alles doch nur hinter sich lassen. Kann die Freundschaft der drei am Ende bestehen oder sind sie letztendlich doch zu verschieden? Die Charaktere in dieser Geschichte sind einfach nur wundervoll beschrieben. Obwohl sie alle komplett verschieden sind, konnte ich mich mit allen dreien total schnell identifizieren. Als Leser kann man bei Theo so gut mitfühlen wie es ihm geht. Wie sehr er sich wünscht, dass alles vorbei ist. Wie sehr er einfach nur normal sein will. Aber auch Maries Wut kann man nachvollziehen, da sich alles immer nur um Theo dreht und sie das Gefühl hat, dass ihre Eltern sie kaum noch wahrnehmen. Dazu kommen noch ihre Schuldgefühle, wenn sie mal etwas nur für sich tut. Dann ist da noch Samuel, der irgendwo zwischen Zukunft und Vergangenheit feststeckt. Er will seine Vergangenheit am liebsten hinter sich lassen, aber all die alten Ort und Freunde geben ihm auch Sicherheit. Wie soll er da einfach bei Null anfangen? Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Marie, Theo und Samuel geschrieben. Dadurch bekommt man nochmal einen besseren Einblick in deren Leben und Gedanken und ist somit viel näher an den dreien dran. Es ist total spannend, wie man Stück für Stück erfährt, was damals mit Theo passiert ist oder was es mit Samuels Vergangenheit auf sich hat. Zu Beginn bekommt man immer nur kleine Häppchen der Wahrheit, die sich dann irgendwann zu einem Gesamtbild ergänzen. Dadurch bleibt es total interessant und man will das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.

Großes Buchkino - Must read!

Von: Mr. Exlibris Datum: 28. February 2021

Was für ein wundervolles Buch, eines von dieser Sorte, das man nicht vergisst, und deren Charaktere einen noch lange begleiten werden. „Seine schlaflosen Nächte sind schon längst zu unseren geworden, seine Probleme zu meinen und meine eigenen werden von Tag zu Tag kleiner … bis ich sie eines Tages gar nicht mehr erkennen kann.“ (S. 138) Dieser Young Adult Roman hat es geschafft, schwere Inhalte in einer ganz besonderen Geschichte zu verpacken, bei der Spannung und Humor nicht zu kurz kommen. Es geht um tiefe Emotionen, Geheimnisse, um Fehler aus der Vergangenheit, die man bereut, um Vorurteile und ums Verzeihen, den Mut, die Zukunft zu verändern. Popescu verpackt diese Themen, indem sie drei Charaktere schafft, deren Schicksale miteinander verwoben sind und die den Leser durch die Handlung führen. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein und doch sind sie alle auf ihre ganz eigene Weise liebenswürdig. Lebensecht und anfassbar beschrieben, sodass man schon nach wenigen Seiten glaubt, sie wirklich zu kennen. Die Handlung beginnt unspektakulär und wie viele Bücher des Genres: Typischer Schulalltag, Referate, Tuscheleien auf dem Flur, neue Schüler. Nach wenigen Kapiteln steigt der Leser tief in die Geheimnisse, Gedanken und die vergangenen Erlebnisse der Figuren ein. Dieser Tiefgang ist authentisch und nachvollziehbar beschrieben, keine Stelle wirkt konstruiert. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und manchmal einfach vor Freude gelacht. Romane wie diese kennen keine Altersgrenze.

Rezension zu "Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln" von Adriana Popescu

Von: Destina Datum: 03. February 2021

Dieses Buch habe ich vor einpaar Tagen beendet und ich muss ehrlich zugeben, dass es mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil von der Autorin war leicht und episch, ich habe das Buch sehr schnell und angenehm lesen können. Die kurzen Kapiteln hat es auch um einiges besser gemacht, jedoch kommen wir erst mal zum Buch: Dieses Buch aus drei Sichten, also aus der Sicht von Theo, Samuel und Marie gelesen zu haben, war ein reinstes Gefühlschaos. Jeder von ihnen, trägt ein „Geheimnis“, beziehungsweise ein Schmerz in sich, und mit jeden konnte man mitfühlen. Ich habe sie alle schon am Anfang in mein Herz eingeschlossen, weil sie alle solche tolle Charaktereigenschaften hatten. Die Autorin möchte mit diesem Buch natürlich auch sehr wichtige Themen wie, Mobbing, „Schattenkind“, oder auch „tragische Vergangenheit“ ansprechen. Die Geschichte an sich war wirklich sehr unterhaltsam und schön zu lesen, jedoch hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch nie endet. Möchte komisch vorkommen, kam mir aber leider so vor. Es kann natürlich auch sein, dass ich dieses Buch einfach zur falschen Zeit gelesen hab, aber im Allgemeinen hat es mir wirklich sehr gut gefallen. Also eine klare Buchempfehlung, ich kann mir vorstellen, dass es für manche sogar ein „Herzensbuch“ sein könnte.

faszinierend, bezaubern und wichtig

Von: _meinebuecherwelten_ Datum: 14. January 2021

Inhalt: Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem traumatischen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt. Marie, Samuel, Theo - ihr Aufeinandertreffen wird ihrer aller Leben für immer verändern … Meine Meinung: Das Buch war einfach faszinieren, fantastisch und so lehrreich. Es war toll (oder auch nicht so toll in manchen Situationen) aus verschiedenen Sichten zu lesen und mit dem Protagonist richtig mitfiebern zu können!! Die relativ kurzen Kapitel habe ich geliebt. Man konnte sehr viel lernen aus der ganzen Situation..es wurde so realistisch geschrieben, dass man mit den Charakteren mitgelitten hat. Ich habe sehr viel nachvollziehen können. Der Schreibstil der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen & das war bestimmt nicht mein letztes Buch von ihr Das Cover hat mich auch sofort angesprochen und passt mega zur Handlung 🤍 => Fazit: ich kann das Buch jedem ans Herz legen, denn solche Bücher sind einfach wichtig.

Einfach Wow!

Von: Mirai / Lesehexe Mimi Datum: 03. January 2021

In dem neuen Buch von Adriana Popescu geht es um Samuel, der auf eine neue Schule kommt und dort Marie kennenlernt. Um Marie, deren Leben sich vor allem um ihren kleinen Bruder dreht … jedenfalls, bis Samuel auftaucht … und um Theo, der seit dem schrecklichen Ereignis von vor einem Jahr von seiner Angst beherrscht und in der Schule gemobbt wird. Das Aufeinandertreffen der drei verändert ihrer aller Leben dramatisch. Samuel lässt seine Vergangenheit hinter sich, und startet einen Neuanfang. Marie findet endlich Zeit für andere Sachen in ihrem Leben und Theo versucht, seine Ängste zu überwinden. Alles läuft gut, doch was Marie und ihr Bruder nicht wissen: Samuel hat ein Geheimnis, das alles, was sie sich zusammen aufgebaut haben, zerstören kann. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Bombe hochgeht… Was für ein geiles Buch! „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ ist mega, mega spannend, ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und konnte es nicht aus der Hand legen, sehr sehr bewegend (viele Gänsehaut-Momente beim Lesen) und Adriana Popescus Schreibstil ist mal wieder phänomenal. Einfach wow! Die Story ist perfekt aufgebaut und an vielen Stellen auch romantisch, aber nicht kitschig oder klischeehaft. Eine tolle & authentische Liebesgeschichte! Es geht in dem Buch aber nicht nur um Romantik, sondern auch sehr viel um wichtige Themen, wie z.B. Trauma oder Mobbing, und auch diese Themen werden von der Autorin sehr gut rübergebracht. Eine sehr berührende und tiefgründige Geschichte, die Mut macht und Hoffnung gibt. Ich liebe sie! Besonders gut gefallen hat mir auch, dass die Handlung auf verschiedenen Ebenen spielt, (und dass überall kleine Hinweise versteckt sind – kleine Sachen die eine*r auffallen (oder auch nicht) und an die mensch sich dann später erinnert. Es ist aber alles schlüssig und am Ende macht alles Sinn! Überhaupt: Das Ende! Es hat mir einfach super gut gefallen, alles geht auf. Das Cover ist wunder-, wunderschön und der Titel passt by the way auch richtig gut. Ein echter Hingucker! Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern!

Ein schönes Buch, um abzutauchen

Von: Zwischenzeilenundgefühlen Datum: 27. December 2020

Klappentext: Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft … Meine Meinung: Ich fand es super interessant, dass es mal um drei Personen geht und nicht nur um zwei. Ich mochte Maries Art unglaublich gerne. Mir persönlich hat es am besten gefallen aus ihrer Perspektive zu lesen. Samuel hatte ich auch schnell in mein Herz geschlossen. Er mag am Anfang ziemlich tough wirken, aber er hat einen echt liebenswerten weichen Kern. Theo fand ich auch wahnsinnig interessant, auch wenn ich am Anfang nicht ganz wusste, wie ich ihn einschätzen soll. Alle Charaktere müssen im Buch ganz verschiedene Dinge erleben und durchstehen, sodass man sie eigentlich nur ins Herz schließen muss. Wir erfahren nicht direkt am Anfang was die Protagonisten in der Vergangenheit erlebt haben, daher ist das Buch spannend und wirft ständig neue Fragen auf. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, denn es gab immer mal wieder ein paar schöne Zitate, über die man länger nachdenken muss. Außerdem ist das Buch so leicht geschrieben, dass man nur durch die Seiten fliegt und es eigentlich gar nicht aus der Hand legen will. Die Geschichte des Buches hat mir ziemlich gut gefallen. Ich hätte am Anfang zwar erwartet, dass es mehr um die Liebesgeschichte von Samuel und Marie gehen wird, aber der Schwerpunkt lag auch auf vielen anderen wichtigen Themen, über die man auch mal reden muss. Die Nachricht hinter dem Buch fand ich auch sehr schön. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und mir gefällt die Gestaltung. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch mit den drei Protagonisten gut gefallen. Die Geschichte ist definitiv mal etwas anderes, aber sie ist trotzdem wahnsinnig schön. Das Buch“Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ von Adriana Popescu bekommt von mir 4 Sterne

Ernste Themen gut umgesetzt

Von: Laura Datum: 20. December 2020

Das Schmuckstück „ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ von Adriana Popescu besitzt mit seine 464 Seiten ein traumhaft schönes und harmonisches Cover. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven, jeweils in der Ich-Form erzählt. Hierbei handelt es sich um Marie, die versucht mit dem Alltag, Liebe und der Schule klarzukommen. Des Weiteren hat sie einen sehr starken Beschützerinstinkt gegenüber ihres Brüder, Theo. Er ist eine weitere Perspektiv. Seine Geschichte ist sehr berührend. Er hat es nicht so einfach und versucht zurück zu seinem alten Ich zu finden. Und dann gibt es noch Samuel, der Neuzugang in Maries Klasse, der geheimnisvolle Neue. Soviel zu den Protagonisten. Man lernt jeden individuellen kennen und kann somit auch ihre Handlungen und Gefühle sehr gut verstehen und nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen. Man fliegt nur förmlich durch die Seiten obwohl ernste Themen behandelt werden. Die Darstellung von Mobbing, Traumata, Panikattacken und der Stigmatisierung, dass man immer wieder als Schuldiger gilt, nur weil man einen Fehler gemacht hat, ist der Autorin richtig gut gelungen. Welcher Punkt zu welchem Protagonisten passt, müsst ihr selbst herausfinden. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Mein einziges Problem ist, dass ich von ungefähr Seit 40 ganz genau wusste, was danach passiert. Alle meine Vermutungen habe gestimmt. Dies hat für mich den Spannungsbogen etwas herausgenommen. Jedoch ist dies für jeden individuell zu betrachten. Manche Leser stört das nicht, andere, dazu zähle ich mich auch, möchten gerne aus ihrem Denkmuster rausgerissen werden und etwas völlig unerwartetes Lesen. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

Mein Herz lächelt zwischen den Tränen

Von: ella_the_mess Datum: 05. December 2020

Das erste Mal von diesem Buch habe ich bei einer Bloggerin gehört, die über Schattenkinder gesporchen hat. Die Kinder, die im Schatten ihrer Geschwister stehen, weil diese aus einem besonderen & auch verständlichen Grund mehr Aufmerksamkeit der Eltern in Anspruch nehmen. Und dann hat mich dieses Buch nicht mehr losgelassen. Alleine der Titel ist so wunderschön und irgendwie auch traurig. Es hat mich dazu gebracht mich zu fragen, was mich denn in meiner Dunkelheit zum Lächeln bringen würde. Seit einem traumatischen Vorfall stellt Marie ihr Leben über das ihres Bruders, der immer noch darunter leidet. Doch dann taucht Samuel auf und Marie fragt sich, ob sie sich überhaupt noch daran erinnert, wie es ist, ein eigenes Leben zu haben. Dieses Buch ist in der idealen Mischung aus Leichtigkeit, Tiefgründigkeit und Humor geschrieben, so dass Theos Sarkasmus mich zwischen den Tränen in den Augen zum Lächeln gebracht hat. Man liest aus allen 3 Perspektiven und sieht die Welt auf 3 Weisen und spürt doch bei allen einen Schmerz, der einen selber zerreißt. 3 Leben, die doch so sehr miteinander verbunden sind. Es geht nicht einmal um die Geschwister und einmal um die Liebe, sondern es ist alles auf eine interessante Weise verknüpft. Vielleicht hat es mich auch berührt, weil ich jemanden kenne, der wie Marie ist. Der sein Leid nicht teilt, weil es anderen schlechter geht. Weil es ihrem jüngeren Bruder schlechter geht. Der sein Glück nicht teilt, weil es anderen schlechter geht. Manchmal tat es weh, zu sehen, wie sie darunter leidet. Und dass diese Freundin von mir sich manchmal auch so bei mir verhält und das Buch hat mir hierbei ein wenig die Augen geöffnet und gezeigt, wie schwer die Situation eigentlich für sie ist. Dieses Zurückhalten. Und Marie zu sehen, wie sie ein Schatten in ihrem Leben ist und langsam daraus wächst, war unglaublich berührend für mich. Theos Geschichte war zweifellos traurig & seine Worte haben mich jedes Mal berührt (&sein trockener Humor). Ich hab so sehr mitgelitten und mitgefiebert, hab gehofft, dass es irgendwie besser werden kann. Ob ich Bloodstream von Ed Sheeran hören kann, ohne an dieses Buch zu denken? Ich glaube nicht. Samuels Sicht zeigt nochmal eine ganz andere Sicht aufs Leben und die Härte darin. Der endlose Kreislauf: der Kampf zwischen dem, der man immer war und dem, der man sein will. Das Buch thematisiert viele Themen mit einer Intensivität, die mein Herz manchmal zum Stoppen gebracht hat. Mobbing, Vorurteile, Armut, der Kampf für sich selber, für ein besseres Leben, dafür, dass es morgen wenigstens ein bisschen besser ist als heute... all das und noch so viel mehr. Das Leben ist grausam und manche Menschen gehen stark daraus hervor, andere gebrochen. Und manche setzten sich ganz langsam wieder zusammen. Denn irgendwie muss man mit seiner Angst klar kommen und sie nicht den Besitz über sich ergreifen lassen. Manchmal denke ich, mit 22 bin ich zu alt für Jugendbücher. Aber dann kommen Bücher wie diese und ich realisiere, man ist nie für alt für manche Bücher. "Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln" ruft in Erinnerung, wie hart das Leben ist, in einem Mix aus Tränen & einem Lächeln im Dunkeln

Ein tiefgründiges Buch, welches mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

Von: readwithsarahx Datum: 22. November 2020

Diese Geschichte war in jeglicher Hinsicht etwas ganz besonderes. So eine Geschichte gibt es, meiner Meinung nach, viel zu selten. Das „Problem“, ein krankes Familienmitglied zu haben, und dabei selbst sein eigenes Leben und seine eigenen Interessen und Bedürfnisse zu vergessen, haben viele in unserer Welt. Doch wer spricht darüber? Das Buch hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht, vor allem, weil ich selbst bis vor kurzem in dieser Situation gesteckt habe. Die Protagonisten waren mir sofort sympathisch. Sie waren echt und authentisch. Ich konnte mich, dadurch, dass das Buch aus allen drei Sichtweisen geschrieben wurde, gut in de Charaktere hineinversetzen und sie verstehen. Was mir auch gut gefallen hat, dass die Geschichte bis zum Schluss einen Spannungsfaktor hatte. Es wurden immer wieder Dinge angerissen, die erst am Ende des Buches aufgeklärt wurden. In diesem Zusammenhang fand ich es auch wirklich gut, dass man nicht von Anfang an wusste, was mit Theo passiert ist. Das einzige was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war der Schreibstil der Autorin. Ich kann euch nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber ich konnte das Buch nicht so flüssig lesen, wie manch andere. Zusammenfassend ist das Buch ein wirklich tolles Buch mit einer wichtigen Geschichte. Ich bin froh, dass sie von Adriana Popescu erzählt wurde. Lest sie!

Emotional und tiefgründig

Von: melliest Datum: 20. November 2020

Was ein wunderbares Jugendbuch. Die Autorin hat einen so tollen Schreibstil, welcher dich immer weiter und weiter lesen lässt. Das Buch behandelt ein unfassbar wichtiges Thema, welchem wir tagtäglich gegenüberstehen. Außerdem zeigt es uns auch welche Narben bestimmte Erlebnisse bei Menschen hinterlassen. Die Story ist tiefgründig, emotional aber auch teilweise humorvoll geschrieben. Ich hatte also auch das ein oder andere Lächeln in meinem Gesicht. Marie ist ein sehr starkes Mädchen und versucht immer für ihren jüngeren Bruder Theo da zu sein. Samuel tut Marie gut und Marie und Theo tun Samuel geht. Es ist schön zu lesen wie sich die einzelnen Beziehungen der drei Protagonisten entwickeln. Die Geschichte hat mich komplett zum Nachdenken gebracht. Ich kann sie euch nur empfehlen.

Wunderschönes Jugendbuch!

Von: Bookslove128 Datum: 16. November 2020

>Ich mache mir Sorgen um mein Herz, das zwar seinen Tagesjob weiterhin ordentlich erledigt, aber sein Hobby „verliebt sein“ an den Nagel gehängt hat. ~Marie in Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln✨< Hallöchen ihr lieben ❤️ Heute hab ich ein Young-Adult-Buch, das ich euch wirklich auf mehreren Ebenen empfehlen kann. Es ist so schön gewesen 😍 . 4,5/5 ⭐️ . Es geht in dem Buch um Marie, Samuel und Theo. Theo hat ein Trauma hinter sich und seitdem liegt die Aufmerksamkeit seiner ganzen Familie auf ihm - und um ihn herum ist das Buch auch irgendwie aufgezogen. Neben seiner Perspektive gibt es aber noch zwei weitere: Seine große Schwester Marie (17) und Samuel (18), der neu an die Schule und in Maries Klasse kommt. Die zwei fühlen sich irgendwie zueinander hingezogen, doch nicht nur Theo, sondern auch Samuels Vergangenheit stehen zwischen ihnen... . Das Buch ist so ganz anders als das typische Bad-Boy-und-Mauerblümchen-Klischee, von dem man öfter liest. Hinter Maries Handeln steht stets die Sorge um Theo und die Zerrissenheit, auch mal an sich selbst denken zu wollen. Ich hab euch dieses Buch schon im Zusammenhang mit Marie als Schattenkind vorgestellt, aber es enthält noch ganz viele andere tolle Aspekte 😍 . Es geht um Mobbing, um toxische Freundschaften, um Familie, um Jugendkriminalität. Samuel war ein sehr spannender Charakter, der total einfühlsam war. Gleichzeitig versucht er, aus seiner Vergangenheit und den Freundschaften von früher rauszukommen und neu zu starten. Die Entwicklung, die er durchlebt, hat mich echt mitfühlen lassen und war was, was ich in der Art noch nicht so oft gelesen habe 🙈 . Der Schreibstil von Adriana Popescu ist wundervoll. Es gab total gute Metaphern und die Liebesgeschichte zwischen Samuel und Marie ist so toll rübergekommen 🥰 . Klitzekleiner Kritikpunkt: Bezüglich Theo ist die Handlung oftmals auf der Stelle getreten. Ein paar Seiten weniger hätten nicht wehgetan 🙌🏼 . Alles in allem ein sehr schönes Buch, das mich mehr als nur einmal zum Nachdenken gebracht hat! Es enthält lauter wichtige Themen und ist eine klare Leseempfehlung ❤️

Es ist fantastisch und man nimmt definitiv was mit!

Von: Bookmatisch Datum: 16. November 2020

Vorsicht ein kleiner Spoiler! In dem Buch geht es um die Hauptprotagonisten Marie und Samuel, der neu in ihre Klasse kommt. Sie fühlen sich voneinander angezogen, aber ihre Geheimnisse und Probleme stehen ihnen im Weg. Außerdem hat Marie einen jüngeren Bruder Theo, der vor einem Jahr ein traumatisches Erlebnis hatte und immer noch mit seinen Ängsten zu kämpfen hat. Der Roman ist aus allen drei Perspektiven erzählt, wodurch man eine andere Sicht vom Geschehen hat. Man neigt schnell dazu, das Buch zu verschlingen, weil man durch die kurzen Kapitel immer weiter liest(da konnte das Bio-lernen auch mal warten:) ). Der Schreibstil von Adriana Popescu hat natürlich auch dazu beigetragen. Ich habe selten ein Buch gelesen, welches so tiefgründige Themen anspricht. Es wird mit so einer Leichtigkeit rübergebracht, dass man genug Zeit hat, sich genug über das Thema und die Geschichte Gedanken zu machen. Mir hat das Buch besonders gefallen, weil ich mich mit Marie gut identifizieren konnte. Ich mochte auch sehr, dass sie Theo einen Smiley hingemalt hat, als Zeichen, dass er nicht alleine ist. Außerdem finde ich besonders, dass der Schicksalsschlag nicht von der betroffenen Person, sondern von der Perspektive einer Verwandten geschildert wird. So bekommt man einen anderen Bezug zu dem Thema und auch einen Eindruck der Gefühle von den Mitmenschen. Bei dem Buch hab ich das Gefühl, dass ich viel mitnehmen werde und es in Erinnerung bleibt. Alles in allem ist das Buch auf jeden Fall ein Jahres-Favorit und ich empfehle es jedem weiter.

Emotional berührend und sehr tiefgründig

Von: Leos Universum Datum: 09. November 2020

Inhalt: Marie kümmert sich aufopferungsvoll um ihren jüngeren Bruder Theo, der seit einem schrecklichen Ereignis vor einem Jahr mit seinen Ängsten ringt und zu allem Überfluss auch noch in der Schule gemobbt wird. Samuel, der neu in Maries Klasse ist, hilft ihm. Vom ersten Augenblick an fühlt sich Samuel zu Marie hingezogen – und sie zu ihm. Das Aufeinandertreffen der drei Jugendlichen fühlt sich wie ein Neubeginn an, jedoch trägt Samuel ein Geheimnis mit sich, das die neue Freundschaft zerstören könnte… Meinung: Der jugendlich-leichte, teils humorvolle, aber gleichzeitig auch tiefgründige Schreibstil der Autorin hat mich mitgerissen und tief berührt. Einfühlsam und authentisch gelingt es Adriana Popescu, die Geschichte aus Sicht der drei Protagonisten zu erzählen. Samuel, Marie und Theo sind drei starke Charaktere, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Sie haben alle ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Probleme, die sich teilweise überschneiden. Im Vordergrund der Geschichte steht Theo, der aufgrund eines Überfalls traumatisiert ist und von Mitschülern gemobbt wird. Das Thema Mobbing ist in diesem Buch allgegenwärtig. Der Autorin ist wieder einmal ein wunderbarer Roman mit Themen, die zum Nachdenken anregen, gelungen. Es geht um tiefe Emotionen, um Fehler aus der Vergangenheit und um Neuanfänge, um Vorurteile und ums Verzeihen, um Mut für Veränderungen und das eigene Leben. Fazit: „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ von Adriana Popescu ist ein emotionales Jugendbuch zum Thema Mobbing und Ängste, das ich Lesern ab 14 Jahren empfehle. Schön und traurig zugleich. Deshalb gibt es 5 von 5 Sternchen.

Eine ernste, ergreifende und so metapherreiche New Adult Geschichte!!!

Von: Literaturvernarrte Datum: 02. November 2020

•Klapptext• Nachdem Theo nach einem Unfall traumatisiert ist, macht sich Marie(17) zur Aufgabe ihren 16-Jährigen Bruder zu beschützen, der von seinen Mitschülern gemobbt wird. Als dann Samuel (18), ein neuer Schüler, in ihre Klasse kommt fühlen sich beide zu einander hingezogen. Auch er tritt für Theo ein. Doch schnell wird deutlich das mehr zwischen ihnen steht, als Marie zu Beginn vermutet. Cover: Das Cover und der Titel waren das erste was mir ins Auge stach. Ich liebe die Sterne und die Nacht. So war es nicht ungewöhnlich, dass ich daraufhin unbedingt den Klapptext gelesen und daraufhin das Buch angefragt musste🙈 Ich habe mich so darüber gefreut und möchte ein großes dankeschön an @hey_readers richten! Ich freue mich sehr über das Buch und weiß das zu schätzen! Vielen Dank🖤 Schreibstil: Adriana Popescu hat eine leichten Schreibstil, welcher mir es nicht schwer machte reinzukommen und mich so gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Protagonisten: Die Geschichte wurde aus 3 Sichten geschrieben. Im Vordergrund steht Theo. Theo ist ein ein traumatisierter Junge aufgrund eines Überfalls und wird von seinen Mitschülern schwer gemobbt. Adriana Popescu schaffte es einem so nahe zu bringen, was einen wünschen lässt niemanden sowas erleben zu lassen, aber wir alles wissen das es dennoch passiert. Zu sehen wie sich dieses assoziale Verhalten auf ihn auswirkte machte es mir oft schwer. Marie ist seine ältere Schwester. Sie versucht so gut es geht ihren Bruder zu beschützen und ihm beizustehen. Man fühlt wie sehr es ihr zu schaffen macht, wie Theo darunter leidet, obwohl sie für ihn kämpft. Während des lesens dachte ich mich häufig wie froh ich bin, dass er sie hat. So viele Menschen haben niemanden die zu einem stehen. Und ich wünsche jedem Menschen eine "Marie". Bzw. wünsche ich mir das viele Menschen Eigenschaften einer "Marie" in gewisser Weise haben... bereit dazu sind einzutreten, selbst wenn es oft sehr schwierig erscheint. Samuel kommt neu auf die Schule und geht in Maries Klasse. Er hat eine Vergangenheit hinter sich die geprägt von Kriminalität und falschen Freunden ist. Es war schön zu sehen zu wem er wurde und immer mehr entwickelte. Er ist für mich ein tolles Beispiel dafür, dass die Vergangenheit nichts über einen aussagt wer man ist. Man hat selbst in der Hand wer man sein will und sein kann. Und oft sind es die Fehler die wir begehen, der Grund dafür, weshalb wir so sind wie wir sind. Wir haben die Wahl es zu ändern... oder aber auch drüber hinweg zu sehen. Samuel ist der Badboy der Geschichte der eines besseren belehrt wurde. Auch tritt er für Theo ein, was ihn mit nur noch Näher brachte. Umsetzung/Handlung: Die Umsetzung ist gut gelungen. Dazu tragen die 3 Sichten, die Ausarbeitung der Protagonisten, sowie die Handlung bei, die auf mich authentisch wirkte. Man konnte sich gut hineinversetzen. Dadurch das es aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde konnte man umso mehr den Ausmaß, die Gefühle und die Welt sehen und verstehen. Der einzige negative Aspekt war, dass sich die Geschichte sich an wenigen Stellen etwas gezogen hat, mir wiederum ein etwas längeres Ende gewünscht habe. Fazit: Eine Young Adult Geschichte die einem verdeutlicht zu was eine wahre Freundschaft fähig ist und mit vielen wichtigen Aussagen zwischen den Zeilen.

Mobbing, Akzeptanz und eine zweite Chance

Von: Nadine1986 Datum: 20. October 2020

Dieses Buch hat mich vollkommen abgeholt. Warum? Es wird aus drei Sichten erzählt: Marie: Aufgeweckt, höflich, hiflsbereit und gute Zuhörerin. Was auch kommen mag, sie hält zu ihrem Bruder und ist jede einzelne Sekunde für ihn da. Doch das ist nicht immer leicht und manchmal auch sehr anstrengend. Da sie immer auf Theo aufpasst und ihn beschützt, hat sie keine Zeit sich selbst zu entfalten und zu Leben so wie sie es gerne möchte. Theo: Verschlossen, ängstlich, zurückhaltend und zerbricht sich über alles den Kopf. Theo ist überaus glücklich seine Schwester Marie zu haben, die ihm jederzeit zur Seite steht. Doch auch er merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Es muss sich grundlegend etwas ändern. Das ist nach der einen Sache leichter gesagt als getan. Samuel: nach außen hin sehr selbstbewusst, nachdenklich, hilfsbereit und der Neue an Maries Schule. Er hat ein Geheimnis. Ein ziemlich großes sogar. Kann er es Marie sagen, ohne das sie sich von ihm abwendet, so wie jeder andere? Immer wenn ich Dinge über Theo gelesen habe, hätte ich oftmals einfach nur weinen können. Seine Gedanken taten einem richtig weh und das was ihm geschehen ist ebenso. Aber auch Marie tat mir unglaublich Leid. Es dreht sich in ihrer Familie alles nur um Theo. Und was ist mit ihr? Warum interessiert sich keiner für ihr Leben und ihre Wünsche? Doch genau da erscheint Samuel auf der Bildfläche. Er interessiert sich für Marie und sie sich auch für ihn. Doch Samuel hat ein Geheimnis und ein Leben hinter sich, über das er nur ungern sprechen mag. Früher oder später muss er es Marie aber erzählen. Diese drei Schicksale verbinden sich im Laufe des Buches immer mehr miteinander. Es geht in diesem Buch um Mobbing, Akzeptanz und eine zweite Chance, die man bei vielen Leuten nicht bekommt. Adriana hat dies so unglaublich real beschrieben, dass man während des Lesens einfach nur fassunglos da saß und den Kopf über die Menschen geschüttelt hat, die wie immer einfach nur wegsehen um so nicht selbst in die Schusslinie zu geraten. Für mich ist es jetzt schon ein Jahreshighlight.

eine rührende Geschichte

Von: Cupcakegirlreads Datum: 19. October 2020

Theos Leben wird kontrolliert von seiner durch ein Trauma ausgelöste Angst. Doch unter dem Trauma leidet nicht nur Theo sondern seine ganze Familie - Vor allem seine Schwester Marie, die von ihren Eltern vernachlässigt wird und Theo beschützt. Und dann gibt es da auch noch den neuen Schüler Samuel, der mit seinem ganz eigenen Schicksal zu kämpfen hat… Protagonisten des Romans sind Theo, seine Schwester Marie und der neue Schüler Samuel. Theo ist sehr passiv und verschlossen. Dies liegt vor allem an seinem Trauma und der daraus resultierenden Angst. Marie ist überfürsorglich und macht es Theo dadurch zum Teil zu leicht. Hierdurch erschwert sie es ihm aber unbewusst, sein Trauma zu überwinden. Und dann gibt es noch Samuel, der selbst nicht so wirklich weiß, wer er eigentlich sein will. Leider konnte ich mich mit keinem der Protagonisten wirklich anfreunden. Zwar sind sie alle glaubhaft dargestellt, jedoch handeln sie oft irrational, was mich doch zum Teil genervt hat. Auch sind sie alle sehr verschlossen, wodurch es noch schwerer war, eine Bindung zu ihnen auf zu bauen. Erzählt wird die Geschichte abwechselt aus Sicht der drei Protagonisten. An sich hat mir dies gut gefallen. Jedoch war Theos Sicht oft überflüssig. Dieses Gefühl hatte ich zu Beginn auch bei den anderen beiden Protagonisten. So hat sich das Buch für mich in zwei Teile geteilt. Die ersten Hälfte hat sich gezogen und zwischenzeitlich war es wirklich ein Kampf, überhaupt weiterzulesen, da kaum etwas passiert ist. Im der zweiten Hälfte ändert sich dies zum Glück. Die Charaktere öffnen sich und es werden Emotionen vermittelt. Man erfährt mehr über die Umstände von Theos Trauma und über Samuel früheres Leben, wodurch ich auch ihr Handeln besser nachvollziehen konnte. Dass im Buch auch das Thema „zweite Chancen“ angesprochen wird, hat mir gut gefallen, da es sehr passend und glaubwürdig eingebaut wurde. Auch die Beziehung von Samuel und Marie, die sich schnell entwickelt, war eine nette Ergänzung. Alles in allem eine rührende Geschichte über Trauma, Vergebung und zweite Chancen, der aber zum Teil die Emotionen gefehlt haben.

Wunderschön und berührend

Von: Malika Datum: 18. October 2020

REZENSION - EIN LÄCHELN SIEHT MAN AUCH IM DUNKELN Dieses Buch hat mir Kraft und Hoffnung gegeben. Auf jeder einzelnen Seite konnte mich die Geschichte von Marie, Samuel und Theo berühren, ich konnte mir ihre Wut, ihre Verzweiflung und Hoffnung bildlich vorstellen. Samuel hat mit den Dämonen seiner Vergangenheit gekämpft und die Frage, wie weit man sich verändern kann, hat ihn durch die gesamte Handlung begleitet. Ich konnte ihn so gut verstehen, das Gefühl, nicht mit etwas abschließen zu können, kenne ich nur zu gut. Theo konnte ebenfalls nicht mit einem Ereignis abschließen und auch seine Angst und Verzweiflung war so greifbar. Wie er langsam die Hoffnung verloren hat war so schmerzhaft mitanzusehen, auch wenn ich manchmal (ich bin nicht moralisch perfekt) wütend war, weil er nicht erkennen konnte, auf wie viel seine Schwester für ihn verzichtet. Marie stand zwischen den Fronten, sie war Theos Beschützerin, hat für ihn. Vor ihren Eltern gelogen, war es aber gleichzeitig auch leid, kein eigenes Leben mehr zu führen. Ihre Stärke konnte mich so sehr berühren, ich denke, sie war für mich sogar der menschlichste (alle waren menschlich, aber ich meine auf diese andere Art.) Charakter. Ich habe während des Lesens die Welt gehasst, geliebt und ich weiß auch nicht. Ich habe so viel gefühlt, weil jede ihrer Geschichten besonders ist. Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln ist eine riesige Leseempfehlung, es ist so viel mehr auf eine Liebesgeschichte, deshalb 5/5

Wunderschöne Geschichte

Von: Bücherträumerin Datum: 15. October 2020

Was eine schöne und traurige Geschichte. Ich kann rein gar nichts an der Geschichte aussetzen. Es geht um Marie. Marie ist die ältere Schwester von Theo, welcher vor einiger Zeit ein schlimmes Schicksal erlitten hat und seitdem Angst vor vielen abfingen hat und darüber hinaus auch noch seit Schuljahresbeginn von Mitschülern gemobbt wird. Marie steht ihrem Bruder stets zur Seite und beschützt ihn, so gut wie sie es eben kann. Auch vor ihren Eltern. Und damit ist sie leider auch die einzige. Theo hat keine Freunde. Bis zu dem Moment, als Samuel in Maries Klasse kommt und auf einmal auch für ihn einsteht. Samuel und Marie verstehen sich direkt gut miteinander und Freunden sich an. Samuel scheint nett, aber sie weiß auch nichts von seinem letzten Jahr und was für Mist er gebaut hat. In Ein Lächeln sieht man nur im Dunkeln geht es um so viel mehr als eine Liebesgeschichte. Auch Geschwisterliebe und Aufopferung spielen eine große Rolle. Marie -als Schattenkin, im Schatten ihres Bruders- übernimmt so viel und keiner weiß, wie sehr sie darunter manchmal leiden muss. Samuel als der Typ, der sich von böse zu gut wandelt und einem das Herz erwärmt. Auch Marie. Und Theo, der unbeholfen und trotzdem Tough sein kann. Das Trio in dieser Geschichte hat eine sehr herzerweichende Geschichte zu erzählen, die so schön zu Lesen ist und einfühlsam zugleich. 5/5 Sterne

Ein grandioses Jugendbuch über Mobbing, Trauma, Ängste und Schattenkinder

Von: Mias Anker Datum: 12. October 2020

Das Förmliche Adriana Popescu hat einen sehr poetischen und metaphorischen Schreibstil, der einen ganz bildlich in die Handlung eintauchen lässt. Die Kapitellänge ist angenehm kurz; ein Perspektivwechsel findet im Wechsel der drei Protagonist*innen statt. Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Den Titel fand ich vor dem Lesen etwas lang und nichtssagend, allerdings könnte er in Bezug auf die Handlung nicht besser sein. Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln Als Samuel neu auf die Schule kommt, begegnet er gleich am Anfang Marie. Obwohl beide aus verschiedenen Welten kommen, spüren sie von Beginn an eine gegenseitige Anziehung füreinander. Diese wird bei Marie zusätzlich verstärkt, als sie sieht, wie Samuel sich für ihren jüngeren Bruder Theo, der ständig für einem Mitschüler schikaniert wird, einsetzt. Seit dieser überfallen wurde, ist in der Familie kein Platz mehr für Marie. Sie fühlt sich nicht gesehen und erdrückt, genau wie Samuel. Er will einen Neuanfang wagen, doch die Vergangenheit holt ihn immer wieder ein und legt ihm Steine im Weg. Noch dazu scheint er genau der Mensch, der die Welt von Marie und Theo sich fürchten, zu sein… Samuel, Marie und Theo sind drei Figuren, die nicht unterschiedlicher sein können, und doch irgendwie zusammengehörten. Allesamt facettenreich und durch und durch menschlich. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler, haben aber alle ein großes Herz. Ich mochte die Harmonie der dreien, weil sie in einem wunderschönen Einklang sind. Die Liebesgeschichte, die dort behandelt wird, dominiert zwar nicht die Handlung, bekommt aber trotzdem nicht ihren Raum, und ist noch dazu sehr sinnlich und gefühlvoll. Repräsentation Besonders loben möchte ich die behandelten Themen des Buches. Ängste, Traumata und Mobbing sind keine Tabuthemen und verdienen jede Repräsentation, die sie kriegen können. Für Betroffene ist es unsagbar wichtig, mehr als nur die heile Welt zu lesen. Auch nicht Betroffene können eine Menge lernen, denn sie lesen das Buch aus deren Perspektive und erhalten einen authentischen Einblick in ihre Gefühlswelt. Ein Highlight-Jugendbuch mit ernsten Themen Dieser wunderbare Young Adult Roman hat es geschafft, schwere Inhalte in eine schöne Geschichte mit vielen Spannungsbögen und einer Prise Humor zu vereinen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle Jugendlichen, aber auch jene, die gerne Jugendbücher lesen. Romane wie diese kennen im Grunde keine Altersgrenze.

Rezension | Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln

Von: Leaandthebooks Datum: 11. October 2020

Titel: Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln - Autorin: Adriana Popescu - Genre: Jugendbuch - Verlag: cbt - Erscheinungsdatum: 14. September 2020 - Seitenzahlen: 464 Klappentext: Drei Jugendliche, die Spuren der Vergangenheit und die Frage nach der Zukunft. Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft ... Rezension: "Er kann mir nicht wehtun. Er kann auch nichts kaputt machen, aber das weiß er nicht, weil er ohnehin nicht wirklich hinschaut. Wie will man etwas kaputt machen, das schon längst in Scherben liegt?" - Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln Aufbau/ Schreibstil: Man lernt in diesem Buch Samuel, Marie und Theo kennen, drei Teenager, die unterschiedlicher nicht sein können und doch verbindet sie etwas – die Frage nach der Zukunft. Alle drei Sichten haben mir sehr gut gefallen, weil sie eben so vielfältig, interessant, informativ und unglaublich authentisch waren. Der Schreibstil von Adriana Popescu ist einfach toll gewesen und da es mein erstes Buch von ihr war, konnte es mich sehr überzeugen. Sie schreibt sehr bildhaft und detailliert, aber dennoch bleibt das Hauptthema im Fokus und ist immer verständlich und flüssig geschrieben. Dank der ständigen Sichtwechsel hatte man einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten und besonders der Wandel jeder einzelnen Figur war dadurch gut erkennbar. Protagonisten: Samuel ist der Neue an der Schule und versucht sich im Hintergrund zu halten, möglichst nicht aufzufallen und vor allem sich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen. Das funktioniert nicht sehr gut, denn seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein – seine alten Freunde, von denen er sich nicht fernhalten kann, seine alte Heimat, zu der er immer wieder zurückfindet und alte Muster, in die er droht zu rutschen. Samuel ist im ersten Moment geheimnisvoll und mutig, er setzt sich für diejenigen ein, die sich nicht selbst wehren können und schon früh findet man heraus, was es damit auf sich hat. In Samuels Leben gab es schon einige einschneidende Momente und eine Zeit, die er am liebsten hinter sich lassen möchte. Man vermutet bereits, dass etwas geschehen sein muss, was ihm die Augen geöffnet hat und weshalb er sich ändern möchte. Er lebt jetzt bei seiner Mutter, hat einige Einschränkungen und muss sich an einige Regeln halten, denn davon hängt so einiges ab. Er wirkt durch das gesamte Buch hin selbstbewusst und mutig, aber auch auf ihm lastet ein Schatten und eine verletzliche Seite, die er mithilfe von Gedankenspaziergängen versucht hinter sich zu lassen – wenigstens für einen kurzen Moment. Marie und Theo sind Geschwister, während Marie sehr liebevolle, verständnisvoll, hilfsbereit und selbstbewusst ist, ist ihr Bruder Theo sensibel, in sich gekehrt, traumatisiert und ängstlich. Beide sind wahnsinnig authentisch und mir während des Lesens immer mehr ans Herz gewachsen. Es ist offensichtlich, dass in dieser Familie nicht alles richtig läuft, Marie fühlt sich ausgeschlossen, nicht beachtet und die ganze Aufmerksamkeit dreht sich immer nur um Theo. Obwohl sie ihren Bruder bedingungslos liebt und seine Situation nachvollziehen kann, erdrückt sie die momentane Familienlage doch sehr, sodass sie sich nur nach wenigen Minuten Freiheit sehnt, denn ihre Welt steht schon seit langem still. Marie belügt auf Wunsch von Theo ihre Eltern, wahrt dem Schein, dass alles in Ordnung ist und verliert dadurch immer mehr sich selbst. Sie muss mit 17 sehr viel Verantwortung übernehmen und sehr viel unter einen Hut bringen, aber nichts ist mehr, wie es vor dem Vorfall war. Erst durch Samuel erwacht ihre Freude am Leben erst wieder und sie beginnt sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Theo kämpft mit seinen Erinnerungen, die ihm ständig Panikattacken verursachen und Ängste auslösen. Seine Dämonen verfolgen ihn und lassen ihn an allem Zweifeln – am Leben, am Glücklichsein, am Normalsein. Am liebsten verbringt er Zeit in seinem Zimmer, schließt die Welt aus und versucht einfach durch den Alltag zu kommen, ohne Opfer einer weiteren Mobbingattacke seiner Mitschüler zu werden. Er hat es nicht leicht, aber er kann sich auch nicht dagegen wehren, weshalb Marie seine größte Unterstützung ist. Seit neustem ist da aber auch Samuel, der sich für ihn einsetzt und seit langem der Erste, der Theo versteht und akzeptiert so, wie er ist. Story: Drei Teenager, drei schlimme Schicksale, drei unterschiedliche Leben, drei Charaktere, die ihren Platz in der Gesellschaft suchen und die Hoffnung auf eine Zukunft haben, in der sie sein können, wer sie wirklich sind. Alles beginnt ziemlich unscheinbar, es wird der typische Schulalltag beschrieben, man lernt Samuel kennen und es entwickelt sich schon langsam eine zarte Liebesgeschichte zwischen ihm und Marie. Sie versucht ihr letztes Jahr an der Schule zu bewältigen, was nicht sehr einfach zu sein scheint, weil sie eine große Last auf ihren Schultern trägt. Man erwartet von ihr, dass sie immer funktioniert und das Richtige tut, aber nie erfährt man etwas über ihre eigentlichen Interessen oder Pläne, nie hört man davon, dass sie sich mit Freunden trifft oder ihren eigenen Weg geht, was ich ziemlich schade fand. Schnell wird deutlich, dass das Ganze eine andere Richtung annimmt und viel mehr Tiefgang beinhaltet als man auf den ersten Blick vermuten würde. Denn alle Protagonisten haben eine mehr oder weniger unschöne Vorgeschichte, die immer noch auf ihnen lastet und unglücklicherweise hängen einige Dinge unweigerlich miteinander zusammen. Viele Geheimnisse stecken hinter der unscheinbaren Fassade, die langsam ans Licht kommen. Es ist eine Teufelsspirale, die nie endet, äußere Einflüsse, Menschen, die einen beeinflussen und Mobbing, das Menschen verändert und im Inneren komplett zerstört, sowie unsichtbare Narben hinterlässt, die nie heilen. Vor allem das Ende hat eine dramatische Wendung genommen und so einiges offenbart. Trotzdem hätte ich gerne noch einige Einblicke in das Leben der drei bekommen, nachdem sich alles aufgelöst hat. Das Buch ist einfühlsam, authentisch und nachvollziehbar geschrieben und hat mich sehr berührt. Es werden wichtige Themen behandelt, wie Mobbing, toxische Freundschaften, Kriminalität, Familie und die Frage nach der Zukunft. Sie alle wollen einen Neuanfang, einen Ausweg und sind auf der Suche nach einer zweiten Chance. Bewertung: 4,5/5*

Absolutes neues Lieblingsbuch

Von: Herzensduo Datum: 11. October 2020

❁Die Narbe an seiner Lippe, die sein Lächeln in zwei Hälften teilt, sieht ein bisschen aus wie ein Ausrufezeichen. Eines, das er unbewusst hinter alles setzt, was er sagt. Selbst, wenn er-wie jetzt-nicht sagt.- Marie❁ • Das ist der erste Satz aus unserem neuen Lieblingsbuch. Eins vorweg: Das Buch ist einfach rundum gelungen! Schreibstil, Charaktere, Storyline, Spannung- ein Traum😍 • Es ist ein Buch, ...das einen nachts wach liegen lässt, ...bei dem man tagsüber weiterdenkt. ... mit schlimmen, emotionalen und schönen Momenten, die im Gedächtnis bleiben. Ein Buch das, ...von der ersten Seite an berührt ... uns auch jetzt noch nachdenken lässt ... so anders verläuft ...und dich trifft- mitten im Herzen Die Geschichte von Samuel, Theo und Marie. Ihre Geschichte, die uns lehrt, dass man alles schaffen kann, egal woher man kommt. dass man auch mal vergeben muss, Uns lehrt, dass jeder Mensch Ängste hat, dass das Leben uns zeichnet, dass man durch Liebe und Zusammenhalt auch schwere Zeiten überlebt. dass wir die Augen nicht verschließen dürfen. ••"Weißt du noch früher?[...] Da haben wir noch gedacht, die Monster leben unter dem Bett. Dabei leben sie einfach so unter uns da draußen. "•• Weil es uns auch passieren könnte... Und denkt daran, ihr werdet sicher mal ein Tief haben, aber "EIN LÄCHELN SIEHT MAN AUCH IM DUNKELN"♥ • Wir schenken euch heute dieses Smilies& alle, die wissen möchten was sie bedeuten sollten unbedingt das Buch lesen😏 <•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••>

Ein totales Herzensbuch!! 🥰

Von: bloggingazra Datum: 10. October 2020

Cover: Das Cover finde ich total hübsch und auch passend zum Inhalt des Buches. Der Titel ,,Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ finde ich ebenfalls so schön.😍 • Inhalt: In diesem Young Adult Buch geht es um Theo, Marie und Samuel. Die Geschichte wird auch aus diesen drei Perspektiven erzählt. Theo (16) hat ein Trauma hinter sich, das er zu bekämpfen versucht. Die ganze Aufmerksamkeit seiner Familie liegt auf ihm. Marie (17), seine Schwester, die ihr eigenes Leben in den Hintergrund gerückt hat, um auf ihren Bruder aufzupassen und Samuel (17/18), der neu in Maries Klasse kommt und auch eine schwierige Vergangenheit hat. • Meine Meinung: Mir hat das Buch total gut gefallen! Die Charaktere sind so realistisch und authentisch aufgebaut und ich konnte all ihre Taten nachvollziehen! Außerdem werden in dem Buch sehr wichtige Themen, wie z.B. Mobbing und Jugendkriminalität behandelt, es geht aber um so vieles mehr! Solche sehr wichtigen Themen, wurden mit so einer Leichtigkeit in die Geschichte eingebracht, sodass man alles gut nachvollziehen und verstehen konnte und es nie zu viel wurde. Auch der Schreibstil der Autorin ist einfach wunderschön. So, wie sie mit Worten umgehen kann, ist einfach faszinierend! Ich konnte das Buch wirklich nicht aus den Händen legen! 💛 • Ingesamt: Ein sehr schönes und wichtiges Buch, das ich jedem empfehlen kann! Durch die kurzen Kapitel lässt es sich auch sehr schnell lesen. • Bewertung: 5 von 5 ⭐️

Von der ersten Seite an packend

Von: ivy.booksbaum Datum: 08. October 2020

Drei Leben, drei Menschen, die auf unterschiedliche Weisen miteinander verwoben sind. Samuel ist neu an der Schule und freundet sich schnell mit Marie an. Marie ist Theos ältere Schwester und hat sich eine Aufgabe zum Ziel gemacht, Theo beschützen. Theo kämpft mit seiner Angst und Panik und muss sich noch dazu mit einem Mobber auf seiner Schule auseinandersetzen. Seite eins und ich war schon komplett gefangen. In einer Geschichte, in der es so viel Schmerz und Leid gibt, dass es mir selbst unendlich im Herzen weh tat. So viele Menschen auf der Welt erleiden psychische und physische Gewalt und so viele auch noch täglich. Es ist nicht immer leicht einen Ausweg zu finden. Man weiß nicht wie, hat Angst, dass es danach nur noch schlimmer wird. Viele sehen nur noch einen einzigen Ausweg. Adriana Popescu hat all dies mir mit dieser Geschichte und ihrem grandiosen Schreibstil erschreckend nahegebracht. Diese Story ist zwar nur eine ausgedachte, aber sie beinhaltet so viel traurige Wahrheit. Hier wurden drei sehr tiefe und umfangreiche Charaktere geschaffen. Samuel, Theo und Marie haben alle eine eigene Geschichte, eigene Probleme, die sich aber auch teilweise überschneiden. Sie haben Ängste, die kein Mensch haben sollte. Doch zusammen schaffen die drei wirklich viel. Sie sind füreinander da, helfen auf eine Weise die ihnen manchmal nicht einmal bewusst ist. Neben diesen drei Charakteren gab es auch noch zwei „böse“. Und sogar bei denen habe ich Mitgefühl empfunden. Natürlich heiße ich es absolut nicht gut was sie getan haben, aber auch deren Schmerz wurde einem näher gebracht. Doch dieses Buch ist nicht nur traurig und düster. Es gibt auch viele kleine süße Momente. Es gibt schrecklich schmeckenden Kaffee aus einem Automaten. Gedankenspaziergänge. Smileys. Eine Aussicht über die ganze Stadt. Dadurch gab es immer mal wieder etwas zum Schmunzeln, Lächeln und auch zum Lachen. :-) Dieses Buch hat mich eingefangen und wird mich wohl auch so schnell nicht wieder loslassen. Es behandelt eine harte Thematik, die unglaublich gut umgesetzt wurde, sodass ich dieses Buch einfach nur empfehlen muss!

Ein tolles Jugendbuch!

Von: Aileen von bookedout.de Datum: 06. October 2020

Handlung Samuel ist neu auf der Schule und muss sich anpassen. Das neue Leben hat nichts mit dem zu tun, was er gewohnt ist und so ist der Einstieg nicht immer einfach. Allerdings versüßt ihm Marie den Start: Sie ist gleich von dem Neuen fasziniert, auch wenn sie nicht so recht weiß warum. Auch ihr Leben ist nicht immer so einfach, wie sie es gerne hätte. Seit einem schlimmen Ereignis vor über einem Jahr ist ihr Bruder Theo nicht mehr derselbe und Marie hat tagtäglich damit zu kämpfen. Außerdem wird Theo nun ständig gemobbt, traut sich aber nicht, etwas zu sagen. Dieses Buch befasst sich mit den verwobenen Geschichten der drei Jugendlichen, die nicht verschiedener sein könnten – und sich doch so ähnlich sind. Meine Meinung Es war toll, mal wieder ein Buch über Vorurteile, Vergeben und zweite Chancen zu lesen. Ich glaube, gerade im Moment braucht es solche Bücher mehr denn je. Adriana Popescu transportiert die Themen überzeugend und aus verschiedenen Standpunkten, sodass man wirklich mitfühlen kann. Der Anfang des Jugendromans Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln war eher schleichend, aber dann hat das Buch zum Glück rasant Fahrt aufgenommen bis ich es am Ende gar nicht mehr weglegen konnte. Ich habe tatsächlich knapp die zweite Hälfte des Buchs in einem Rutsch durchgelesen (wie gut, dass ich Dank Home Office eine Dreiviertelstunde länger schlafen kann). Die Geschichte war sehr greifbar; ich hatte den Eindruck, dass es sich genau so vor meiner Haustür abspielen könnte. Gerade deshalb konnte ich auch so einen guten Bezug zu dem Buch und den Figuren herstellen. Insbesondere Marie, deren Verantwortung schwer auf ihr lastet, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie tat mir oft wirklich Leid. Ich an ihrer Stelle hätte auch nicht gewusst, wie ich die Situation besser handhaben könnte. Ich fand es sehr interessant, wie sich die Geschichten der drei Protagonisten im Laufe des Romans miteinander verweben und das, obwohl die Charaktere aus so unterschiedlichen Welten kommen. Was mich etwas gewundert hat, war, dass es wenige relevante Nebenfiguren gab; insbesondere haben mir die Freunde von Marie gefehlt. Selbst in ihrer Situation müsste sie doch zumindest eine Schulfreundin haben. Irgendwann im Laufe des Buchs habe ich geahnt, wie die Geschichte endet, wobei ich meine Annahme ständig in Frage gestellt habe – es hätte definitiv noch andere Möglichkeiten gegeben. Es war ein sehr passendes, berechtigtes Ende, dass zwar ein paar Einzelheiten offen lässt, aber den Leser nicht mit lauter Fragezeichen zurücklässt. Trotzdem möchte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Liebe Adriana, falls du das hier liest: Ich wünsche mir wirklich eine Fortsetzung – ein bisschen für Theo, aber vor allem für Tommi. Das Cover Das Cover, insbesondere das Bild, passt sehr gut zum Buch, überrascht mich aber nicht mit einer außergewöhnlichen oder originellen Gestaltung. Trotzdem: Der Grafikdesigner scheint sich mit der Geschichte auseinandergesetzt zu haben. Den Titel Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln finde ich hingegen wenig aussagekräftig. Fazit Der Jugendroman Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln hat mich durch seine Realitätsnähe überzeugt. Die Figuren sind sehr greifbar und glaubwürdig, genau wie die Geschichte. Das Tempo des Romans ist zunächst eher niedrig, nimmt aber rasant an Fahrt auf. Dadurch konnte mich das Buch schlussendlich so sehr in seinen Bann ziehen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Ein Wohlfühl-Highlight!

Von: Janasbuecher Datum: 04. October 2020

Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! In "Ein Lächeln sieht man auch im Dunklen" geht es um das Geschwisterpaar Theo und Marie, die beide auf dieselbe High School gehen. Theo ist seit einem schlimmen Ereignis traumatisiert und wird somit schnell zu einem gefundenen Fressen für die anderen Jungs an der Schule, die ihn täglich mobben. Eines Tages treffen sie auf Samuel, der neu auf der Schule ist und sich mit beiden auf Anhieb gut zu verstehen scheint. Er und Marie fühlen sich sehr zueinander hingezogen. Der Klappentext trifft es genau auf den Punkt: "Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft ..." Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und fesselnd, die Kapital sind schön kurz gehalten und ermöglichen ein richtiges "Verschlingen" der knapp 450 Seiten. Alle drei Charaktere sind sehr authentisch. Man liest abwechselnd aus allen Sichtweisen und entwickelt ein weitgehendes Verständnis für das Verhalten eines jeden einzelnen. Samuel und Theo hadern stark mit ihrer Vergangenheit, Marie insbesondere mit ihrem Alltag. Sie sind alle irgendwann so tiefgehend miteinander verbunden, dass ihre Schicksale sich zu ergänzen scheinen. Das Buch lebt nicht nur von seinen Emotionen, sondern auch von seiner Spannungskurve: Man erfährt erst nach und nach etwas über die Vergangenheit der Protagonisten, sodass man sich sein Puzzle im Laufe der Geschichte immer weiter zusammensetzen kann. Ich habe geahnt, welche Richtung das ganze zum Schluss hin einschlagen wird und ich hatte Recht. Das hat der Spannung trotzdem keinen Abbruch getan, ich wollte unbedingt wissen, wie es für die drei weitergeht. Die Handlung war in sich absolut schlüssig und gut miteinander verknüpft. Alles in allem möchte ich mich auf eine Passage aus dem Buch beziehen: Es war ein toller Gedankenspaziergang! Ich kann dieses Buch absolut jedem Jugenbuchleser ans Herz legen und bin sehr gespannt auf die anderen Bücher der Autorin. Ich vergebe 5 Sterne!

Ein unglaublich berührendes und wichtiges Buch.

Von: Mara Datum: 03. October 2020

Klappentext Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft … Meinung: Dieses Buch hat mir Kraft und Mut gegeben. Einfach weil es wunderschön und traurig zugleich ist. Weil es perfekt und kaputt ist und weil es Ecken hat, die ich einfach lieben gelernt habe. Das Cover ist ein Traum und dieser Titel!!! „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln.“ Das ist der schönste Titel in meinem Regal, ich liebe ihn und bin jedes Mal wieder fasziniert wenn ich ihn lese. Es war liebe auf den Titel, ich sage es euch. Marie Mulden, Theo Mulden und Samuel Nowak, sind die Hauptprotagonisten und ich habe sie alle drei auf ihre Weise verstanden und mit ihnen gefühlt. Marie ist eine junge, strake und intelligente Frau, Theo ihr sensibler und traumarisierter Bruder. Und dann der verletzte Samuel dessen Wut und auch seinen Schmerz man so gut nachvollziehen konnte. Drei wirklich authentische Charaktere. Adriana Popescu schreibt unglaublich schön, einfach und bildhaft, und sehr verständlich. Es war mein erstes Buch der Autorin, aber jetzt würde ich wirklich noch mehr lesen wollen von ihr! Ich habe es in einem Rausch gelesen, konnte nicht aufhören und die Geschichte über Mobbing, Freunde und Familie hat mich auch nicht losgelassen. Unglaublich sanft und ja, einfühlsam, erzählt Adriana Popescu uns, dass es okay ist, Hilfe zu brauchen. Dass zweite Chancen okay sind, dass man nicht immer okay sein muss. Mit jedem weiteren Kapitel erobert diese Geschichte das Herz und durch die verschiedenen Sichtwechsel bekommt man alles so gut mit. Herzensempfehlung von mir. Ein unglaublich berührendes und wichtiges Buch.

Absolut hervorragend

Von: Bookidoo Datum: 30. September 2020

Mir waren alle drei Protagonisten von Anfang an sehr sympathisch. Das Thema, welches in diesem Buch behandelt wurde, ist wichtig und wurde einfühlsam und authentisch behandelt. Als Leser konnte man sich gut in die Situation hineinversetzen und man konnte die Reaktionen vollkommen nachvollziehen.  Der Schreibstil der Autorin fand ich sehr schön.   Es gab für mich Szenen da musste ich selbst schlucken und haben mich enorm wütend gemacht. Aber nicht nur dies war ein Thema in diesem Buch, es geht auch um Verzeihungen, Vorurteile, Veränderungen, Ängste,Zukunft und Neuanfänge.   Vielen Dank liebes Bloggerportal-Team für das tolle Buch und das ich es als Rezensionsexemplar lesen durfte. Ich gebe dem Buch wohlverdiente 5/5 ⭐️ und kann es wirklich weiterempfehlen!

Ein großartiges Jugendbuch mit Sogwirkung

Von: die.buecherdiebin Datum: 29. September 2020

Inhalt: Samuel kommt im Abschlussjahr als Neuer in Maries Klasse. Vom ersten Augenblick an fühlen sichdie beiden voneinander angezogen. Auch Maries jüngerer Bruder Theo, dem Samuel hilft, als dieser von dem Mobber Andi gequält wird, empfindet sofort Sympathie für den älteren Jungen. Für alle drei Jugendlichen ändert sich an diesem Tag etwas, das sich anfühlt wie die Chance auf einen Neubeginn. Doch Samuel hat ein Geheimnis, das die neuen Freundschaften wieder zerstören könnte… Meine Meinung: Der Schreibstil von Adriana Popescu ist absolut mitreißend, so dass mich der Roman von Anfang an gefesselt hat. Sie hat mir die drei Protagonisten unglaublich nah gebracht. Sie wirken sehr authentisch und ich konnte mich in jeden von ihnen hineinversetzen (auch wenn ich persönlich wesentlich älter bin) und habe mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt. Die Geschichte wird in unregelmäßigem Wechsel in der Ich-Form aus den Perspektiven von Marie, Theo und Samuel erzählt und irgendwann wurde die Handlung so spannend, dass ich tatsächlich mehrmals vorgeblättert habe, weil ich die Ungewissheit nicht mehr aushielt. Zu den Charakteren: Marie stellt ihre eigenen Bedürfnisse für ihren Bruder komplett zurück. Sie hat keine Hobbies, keine Freunde und ist immer für Theo da, wenn er sie braucht. Auch zuhause dreht sich alles nur um ihn, denn für ihre Eltern ist Theo zum überbehüteten Sorgenkind geworden. Als Marie dann Samuel kennenlernt, der SIE sieht und nach IHREN Bedürfnissen fragt, merkt sie erst, wie gut ihr das tut und wie sehr es ihr gefehlt hat. Theo ist nur ein Jahr jünger als Marie. Nach einem traumatischen Vorfall vor über einem Jahr, der Auswirkungen auf seine ganze Familie hat, leidet er unter schlimmen Ängsten und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. So ist er auch ein leichtes Opfer von Mobbern in seiner Schule. Seine einzige Vertraute ist seine Schwester, aber auch Samuel gegenüber fasst er langsam Vertrauen. Samuel hofft in der neuen Schule auf einen Neubeginn. Doch es ist nicht leicht für ihn, seine problematische Vergangenheit hinter sich zu lassen, zudem hat er immer noch Kontakt zu seinem ältesten und besten Freund Tommi. Adriana Popescu hat es wieder einmal geschafft, fiktiven Protagonisten Seele einzuhauchen und dem Leser brisante und aktuelle Themen, die sehr nahe gehen, auf eine wirklich einfühlsame und mitreißende Weise nahezubringen. Die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen Marie und Samuel entwickelt, ist wirklich sehr dezent und realistisch, was mir gut gefallen hat. Fazit: Ein großartiges Jugendbuch, das auch bei mir als Erwachsenem eine Sogwirkung ausgelöst hat und das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Ein sehr gut geschriebener, emotionaler Jugendroman, der sich mit wichtigen Themen beschäftigt.

Von: chrissysbooks Datum: 28. September 2020

Samuel ist neu an der Schule und Marie findet ihn gleich sympathisch. Doch irgendetwas verbirgt Samuel vor ihr. Maries Bruder Theo leidet unter einem traumatischen Erlebnis und er hat große Probleme seine Ängste in den Griff zu bekommen. Seit diesem schrecklichen Vorfall ist er das Mobbing Opfer an der Schule. Marie ist seine Beschützerin und immer für ihn da, wenn er sie braucht. Dieser emotionale Jugendroman konnte mich von Anfang an fesseln. Trotz ernster Themen, schafft es die Autorin Humor in diesen Roman einfließen zu lassen. Alle drei Hauptprotagonisten sind authentisch und liebenswert, ihre verschiedenen Probleme haben mich tief berührt. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive im Wechsel zwischen Marie, Theo und Samuel geschrieben, die dadurch dem Leser tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt geben. Auch Spannung wird von der Autorin aufgebaut, da der Leser unbedingt wissen möchte, welches traumatische Erlebnis Theo widerfahren ist. Aber auch die Frage, was in der Vergangenheit mit Samuel passiert ist hat mich sehr beschäftigt. Der Roman ist gut konstruiert und gibt mit der Zeit immer mehr preis. Es geht in dem Buch nicht nur alleine um das Thema Mobbing auch um Ängste, die es schwer sind zu bewältigen, Freundschaft, Familie und die Hoffnung als Person wahrgenommen zu werden. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt, denn hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Es gibt in diesem Roman so viele wichtige Themen, die die Autorin zu einem wunderbaren, sehr emotionalen Roman zusammen gefasst hat. Für mich ist dies ein ganz besonderes Jugendbuch, dass mich unheimlich gefesselt hat und schwer aus der Hand zu legen war. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Wenn die Vergangenheit die Zukunft bestimmt…

Von: Komm mit ins Bücherwunderland Datum: 26. September 2020

*Berührend, tiefgründig und voller Emotionen* Endlich wieder ein neues Buch von Adriana Popescu! Ich habe mich wirklich riesig über diese Nachricht gefreut und freue mich riesig darüber, dass ich dieses Buch nun schon vorab lesen durfte! An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an dich liebe Adriana für diese wieder sehr tiefgründige und vielschichtige Geschichte und an den cbj Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Ich wollte zunächst erst einmal nur kurz in die Geschichte rund um Samuel, Theo und Marie rein lesen, und zack, da waren die ersten fünfzig Seiten schon verschlungen. Ich kam super schnell in die Geschichte rein. Der Schreibstil von Adriana Popescu ist nämlich wie immer einfach grandios. Sie schreibt nicht um den heißen Brei herum, sondern beschreibt Szenen mit genau dem richtigen Maß an Details, sodass der Fokus auf der Handlung und den Dialogen liegt. Hier nutzt die Autorin ihre Worte so geschickt, um die Handlung der Geschichte voranzuteiben und gleichzeitig den Lesenden zum Nachdenken zu bringen. Schonungslos und sehr realistisch wird direkt zu Beginn in diesem Buch mit den Themen Mobbing und Ängsten eine leider nach wie vor sehr aktuelle und ernste Problematik an Schulen angesprochen. Ich finde es so gut, dass Adriana solche ernsten und wichtigen Themen in ihren Büchern offen und facettenreich thematisiert und dabei nichts beschönigt. Die Autorin zeigt anhand des Protagonisten Theo, sehr eindrücklich, was Mobbing mit einem Menschen anstellen kann und wie sehr Ängste das Leben beeinträchtigen können. Zugleich wird durch Theos Schwester Marie deutlich, dass Mobbing nicht nur Auswirkungen auf das Opfer selbst, sondern auch auf das Umfeld hat, was auf den ersten Blick vielleicht manchmal gar nicht so erkennbar ist. Auch die Sicht und besonders auch die Handlungen von Samuel fand ich spannend, da er als Unbeteiligter neu mit der Situation konfrontiert wurde. Dass er zudem noch ganz eigene Probleme hat, die er versucht unter Verschluss zu halten, hat ihn für mich nochmal doppelt so interessant gemacht. Grundsätzlich war es in meinen Augen ein genialer Schachzug, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Auf diese Weise bekam ich beim Lesen einen guten Rundumblick, der mich für dieses Thema noch einmal besonders sensibilisiert hat. Außerdem konnte ich so jede Figur sehr gut kennenlernen, sodass ich mich allen dreien schnell sehr nahe gefühlt habe. Wen ich von den drei Figuren am meisten mochte, kann ich nur schwer sagen. Ich glaube wenn ich mich entscheiden müsste wäre es Samuel, einfach weil seine Figur so besonders und seine Vergangenheit so bewegt ist. Was ich insgesamt einfach genial an diesem Buch fand, waren die Dialoge und die inneren Monologe der einzelnen Figuren. Sie hatten alles, was das Gefühlsspektrum so hergibt. Einige Szenen waren einfach zuckersüß, sodass mir das Herz geschmolzen ist, andere waren so ernst und traurig, dass es mir das Herz fast zerrissen hat. Dieser Wechsel zwischen den Stimmungen spiegelte für mich so gut das echte Leben und auch den Titel des Buches wieder, da es im Leben häufig so läuft, wenn man nur genau hinsieht. Selbst in dunklen Stunden gibt es hier und da wieder Momente, die einen aufheitern und einem ein Lächeln entlocken. Mein einziger kleiner Kritikpunkt an der Geschichte ist der Handlungsverlauf zum Ende hin, da dieser für mich etwas zu vorhersehbar war. Ich kann aber auch verstehen, dass auf diese Weise ein geschlossener und lückenloser Abschluss der Geschichte erreicht werden sollte. Für mich wäre eine kleine Überraschung am Ende auch denkbar und ebenso schön gewesen, aber mit dem Ende, so wie es ist, kann ich mich auch sehr gut anfreunden. Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Popescu-Fans und an alle, die es noch werden wollen. Wer facettenreiche und authentische Charaktere sowie tiefgründige, bewegende Geschichten mit lebensnahen Thematiken mag, sollte zu diesem Buch greifen. Denn hierbei handelt es sich um eine Geschichte, die noch Tage nach dem Lesen nachwirkt, die bewegt und die definitiv zum Nachdenken anregt. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Herzen! Lest fleißig, eure Sabrina

Herzensbuch!

Von: Kikiwees.welt.der.buecher Datum: 23. September 2020

Ich liebe diese Bücher, mit denen man sich am liebsten einschließen würde, um vollkommen in das Geschehen abzutauchen und die Geschichte am besten in einem Rutsch zu lesen, einfach weil sie so fesselnd, berührend und mitreißend ist. Adriana Popescu hat (wieder!) ein solches Buch geschrieben. Samuel, Marie und Theo sind die Protagonisten dieses Buches. Samuel ist der neue in Maries Jahrgang und über die Leihgabe eines Kugelschreibers knüpfen die beiden den ersten Kontakt. In der Pause steht Samuel dann dem ein Jahr jüngeren Theo einer unschönen Situation hilfreich zur Seite. Theo ist Maries jüngerer Bruder und so kommt diese Dreiecksfreundschaft zustande, in der jeder Geheimnisse für sich behält... Dies ist nach „Mein Sommer auf dem Mond“ und „Morgen, irgendwo am Meer“ das dritte Jugendbuch von Adriana Popescu, dass ich gelesen und geliebt habe. Der Schreibstil ist einfach unglaublich toll, die Dialoge sprühen teilweise vor Witz, aber auch für die ernsthaften und emotionalen Momente findet sie die zu hundert Prozent passenden Worte. Situationen werden so detailliert beschrieben, dass ich oft das Gefühl hatte sie hautnah mitzuerleben. Und wir erleben in diesem Buch nicht nur die guten Zeiten, sondern auch wirklich schlimme Szenen, die mir richtig unter die Haut gegangen sind. Ich bin den drei Teenagern in kürzester Zeit unglaublich nah gekommen. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven, die Dialoge und inneren Monologe lernt man sie sehr schnell sehr gut kennen und weiß um ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche. Die Autorin spricht viele wichtige Themen an, mich hat am meisten bewegt, wie sie aufzeigt, das Gewalt und Mobbing die ganze Familie betreffen und eben nicht nur das Mobbingopfer alleine. Theos Seelenleben wird so authentisch beschrieben, dass ich einfach nur Mitleid mit ihm und Angst um ihn hatte. Daneben sind auch Maries Perspektive, die sich durch die Situation erdrückt und oft übersehen fühlt und auch das Verhalten und die verzweifelt gesuchten Lösungsansätze der Eltern absolut glaubhaft und nachvollziehbar. „Es gibt Dinge, die muss man mit sich selbst ausmachen, weil es nicht besser wird, wenn man immer und immer wieder darüber spricht. Je weniger ich darüber rede, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ereignisse irgendwann zu Erinnerungen werden, die ich eines Tages nicht mal mehr als meine erkennen werde. Das zumindest ist meine große Hoffnung.“ (Theo) Der Aufbau der Geschichte ist perfekt, als Leser erhält man immer wieder Hinweise auf die Vergangenheit, sieht aber bis zum Ende nicht das komplette Bild. So ist man absolut an das Buch gefesselt – ich zumindest wollte es nicht aus der Hand legen. „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ ist für mich ein echtes Herzensbuch, es ist mir unter die Haut gegangen, wahrscheinlich auch, weil mich die Thematik auch auf persönlicher Ebene sehr berührt und beschäftigt hat. Leseempfehlung für ein grandioses Jugendbuch voller Schatten und Licht, Ängsten und Hoffnungen & Vergangenheit und Zukunft.

Unglaublich berührend!

Von: Booknatureparadise Datum: 23. September 2020

Meine Erwartungen wurden von diesem Buch hoch übertroffen! Ich habe bereits vier andere Bücher der Autorin gelesen und geliebt, aber dieses hier schafft es mein neues Lieblingsbuch von ihr zu werden! Die Geschichte von Marie, Theo und Samuel hat mich unglaublich bewegt und berührt und hat für immer einen Platz in meinem Herzen!

Neues Highlight...HALLO

Von: chapteraway Datum: 22. September 2020

Meine Meinung WOW. WOW. WOW. Da ich das Buch vorab lesen durfte, musste ich mich wirklich zusammenreißen, nichts darüber zu erzählen. Und ich hatte es wirklich nicht einfach. Man hat es nie wirklich leicht, wenn man neu an einer Schule ist, oder? Niemand kennt dich und jeder beachtet dich. Und dann sind es die kleinen Momente, die einen freuen, wenn dich jemand fragt, ob du dich neben ihn setzen möchtest, oder dich herumführt. Samuel ist neu an der Schule und hat diesen Moment, als er Marie begegnet. Beide fühlen sich zueinander angezogen, wissen aber, dass sie eigene Probleme haben. Schlimmer wird es, als auch noch Samuel Streit mit dem größten Stressmacher Andi anfängt. Dieser hat besonders ein Auge auf sein Opfer, Theo, geworfen, der auch zufällig der kleine Bruder von Marie ist. Ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es auch nicht erwarten es endlich zu lesen. Adriana Popescus Bücher gefallen mir immer unglaublich gut und ich wusste, dass es dieses auch tun wird. Denn diese Geschichte ist viel mehr als eine Schulgeschichte, die um Mobbing geht. Es wird über neue Chancen, um das Erwachsen werden, mutig sein und Hoffnung. Ich habe zwar nicht in diesem Buch geweint (das liegt aber daran, dass ich generell nicht bei Büchern weine), war aber emotional sehr berührt. Man lernt in diesem Buch jedenfalls immer wieder die Erzählstränge von Samuel, Marie und Theo kennen. Alle drei Sichten haben mir sehr gut gefallen und waren immer sehr authentisch und gut geschrieben. Samuel ist neu an der Schule und möchte sich am liebsten aus allen zurückziehen, kann aber nicht wegschauen, wie andere verletzt werden, wodurch er durchgreift. Er wirkt selbstbewusst und stark, identifiziert sich aber mit den Opfern, was ihn sehr geheimnisvoll macht. Man wollte die ganze Zeit nur wissen, was vorgefallen ist. Maries Familie ist seit dem Vorfall etwas still gelegt. Der Alltag geht weiter, aber es ist nicht mehr so, wie es mal war. Theo hat es nicht leicht. Er hat Angstattacken, quälende Gedanken und möchte am liebsten nicht mehr aus seinem Zimmer flüchten. Er lässt alles mit sich gefallen und bekommt den Rücken von Marie gestärkt, die auf seinen Wunsch immer wieder seine Eltern anlügt. Marie will das alles aber eigentlich nicht. Sie möchte die Wahrheit sagen, die Realität und endlich wieder glücklich sein. Aber das kann sie nicht, bis sie Samuel kennenlernt. Es sind nicht nur drei Teenager, die alle mit einem anderen Schicksal verflucht wurden. Sie möchten alle einen Neuanfang und versuchen es gemeinsam, heraus zu schaffen. Zunächst besteht alles nur Schule, lernen und über Gerüchte. Doch je tiefer man in die Geschichte gelangt, desto mehr merkt man, wie tief diese Verbindung geht. Adriana Popescu schreibt einfühlsam, authentisch und flüssig. Gerade die Jugend ist eine Zeit, wo man sich selbst finden muss und schnell nicht mehr weiter weiß. Diese Ängste hat Adriana perfekt eingefangen. Auch die Sichten aus beiden Seiten von Opferrolle und Täter ist sehr interessant und total gut gelungen. Manchmal war ich mir unsicher, ob ich es mochte, dass so viele Sichtweisen aufeinmal dazukamen, aber letztendlich war es das Richtige und einfach für die Geschichte nötig. Ich habe neue Sichtweise gesehen, meine Gedanken gestreut und wurde zwischendurch, wenn es nicht so ernst wurde, auch gut unterhalten. "Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln" ist ein Buch mit einer tollen Mischung aus Humor und Tiefgang. Adriana Popescu hat sich in die Figuren versetzt, sie lebendig und greifbar gemacht, was diese Geschichte besonders macht.

Regt zum Mit- und Nachdenken an und sorgt für einen einnehmenden Lesesog

Von: Laura von Skyline of Books Datum: 22. September 2020

Klappentext „Drei Jugendliche, die Spuren der Vergangenheit und die Frage nach der Zukunft Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft ...“ Gestaltung Das Pärchen, das am unteren Bildrand sitzt und auf den Himmel sowie eine lichtüberflutete Stadt blickt passt zum Buchinhalt. Dabei gefällt mir persönlich vor allem der Sternenhimmel, welcher im Horizont in einen Sonnenaufgang übergeht. Die Farbkombination aus helleren und dunkleren Blautönen und den warmen Farben des Sonnenaufgangs sieht schön zusammen aus. Die dargestellte Szene wird durch die Sterne und die Lichter der Stadt auch sehr romantisch. Meine Meinung Von Adriana Popescu habe ich schon einige Bücher gelesen, sodass ich mich sehr gefreut habe, als ich erfuhr, dass es von ihr ein neues Werk geben würde. In „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ geht es um Samuel, der neu an die Schule von den Geschwistern Marie und Theo kommt. Dabei ziehen Samuel und Marie sich an wie Magneten, die allerdings erst den richtigen Punkt zur Anziehung finden müssen, um sich nicht abzustoßen. Maries Bruder Theo hat mit Mobbingattacken zu kämpfen, aber Marie und Samuel stehen ihm bei. Die Freundschaft der drei sorgt dafür, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen müssen und auch Samuels Geheimnis… Ich muss sagen, dass ich „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ gelesen habe ohne den Klappentext zu kennen, weil ich gerne Unvoreingenommen an die Geschichte herangehen wollte. Beim Lesen der ersten Kapitel stellte ich dann fest, dass Theo von einem Mitschüler namens Andi gemobbt wird und das meiner Meinung nach sogar ziemlich heftig. Hier wünschte ich mir tatsächlich, dass auf dem Buch eine Triggerwarnung gestanden hätte, die nicht im Klappentext verborgen ist (denn nach dem Kapitel habe ich mir dann doch den Klappentext angesehen). Dieses Thema fand ich trotzdem sehr gut umgesetzt und auch wichtig. Außerdem gefiel mir insgesamt sowieso unglaublich gut wie tiefgründig und bedeutsam die Geschichte mit Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung war. Die Mobbingerlebnisse von Theo fand ich sehr emotional dargestellt, vor allem weil sie aus Theos Perspektive geschildert werden und diese für mich sehr greifbar war, weil Theo mit seinen gedanklichen Einschüben sehr verdeutlicht wie es ihm eigentlich geht. Hier war ich gefühlsmäßig sofort ergriffen und habe mit ihm gefühlt. Auch wird das Buch aus den Perspektiven von Marie und Samuel erzählt, sodass ich als Leser auch diese beiden Figuren besser kennen lernen konnte. Der Wechsel zwischen diesen drei Figuren ist Adriana Popescu in meinen Augen mehr als gelungen, denn auch ohne die Namen des jeweiligen Erzählers am Kapitelanfang konnte man die Sichtweisen hervorragend auseinanderhalten. Jede Figur war so individuell in seinen/ihren Denkweisen, dass ich mich sehr gut zurechtgefunden habe. Die Handlung fand ich richtig gelungen, denn jede der drei Figuren trägt ein Päckchen mit sich herum, worauf man als Leser neugierig gemacht wird. Es gibt viele Andeutungen, die mich nachdenklich stimmten und die mich überlegen ließen, was die Figuren durchgemacht haben könnten. Vor allem auf Samuels Geheimnis war ich gespannt, da dies sehr mysteriös in die Handlung eingebaut und ich darauf sehr neugierig gemacht wurde. Auf diese Weise blieb ich beim Lesen auch die ganze Zeit am Ball und verschlang das Buch innerhalb von zwei Tagen, denn ich musste einfach um die Auflösung Bescheid wissen. Außerdem haben der leicht zu lesende Schreibstil und das angenehme Schriftbild mit den Lücken zwischen den Sätzen dafür gesorgt, dass man die Geschichte rasend schnell lesen kann. Fazit Mir hat „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ richtig gut gefallen, weil die Themen des Buches tiefgründig und wichtig waren. Sie entsprachen meiner Meinung nach auch Dingen, die für jugendliche Leser wichtig sind und die deren Leben entstammen. Außerdem mochte ich die Perspektivwechsel zwischen Marie, Theo und Samuel, da ich durch diese alle drei Charaktere gut kennen lernen und verstehen konnte. Außerdem fand ich die Handlung mehr als spannend, da ich durch verschiedene Andeutungen neugierig auf die Vergangenheiten und Geheimnisse der Figuren gemacht wurde. So wollte ich immer unbedingt weiterlesen. 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln

Von: Lovinbooks Datum: 22. September 2020

Ein Lächeln sieht man nur im Dunkeln ist ein ganz besonderes Jugendbuch für mich. Generell bin ich Fan von Adriana Popescu’s Büchern. Ich liebe ihren Schreibstil und eigentlich begeistert sie mich immer. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Wir lernen hier die drei Charaktere kennen: Marie, Theo und Samuel. Marie ist eher recht unauffällig, aber ich mochte sie auf Anhieb. Wie aufopferungsvoll sie sich um ihren kleinen Bruder Theo kümmert ist wirklich imponierend. Sie stellt sich immer wieder hinten an, aber als sie Samuel kennenlernt merkt sie schnell, dass sie doch auch andere Interessen hat und auch ab und an einfach mal an sich denken muss. Samuel hatte/hat die falschen Freunde. In seiner Vergangenheit hat er schwere Fehler begangen und für einen besonders schweren Fehler musste er auch 9 Monate im Jugendknast verbringen. Doch er möchte sich ändern. Daher geht er neu auf Marie und Theo’s Schule. Aber so ganz kann er sich nicht von seinen alten Freunden lösen und steht damit immer zwischen zwei Welten. Theo war mal ein fröhlicher Junge, doch ein schlimmer Vorfall hat ein nervliches Wrack aus ihm gemacht. Er wird ständig von einem Mitschüler gemobbt und das nicht zu knapp. Aber Marie und Samuel stehen ihm bei. Die Story ist einfach nervenaufreibend. Besonders Theo’s Mobbingszenen habe mich echt wütend gemacht. Wie können Menschen nur so unglaublich fies und dumm sein?! Das hat mich wirklich richtig aufgeregt und am liebsten hätte ich diesen Andi aus dem Buch gezogen und mal gehörig die Meinung gegeigt… Zum Ende wird alles ziemlich dramatisch und mir hat es echt gut gefallen, wie Adriana Popescu alles miteinander verknüpft hat. Das ist genau das, was ich gerne lesen möchte: Viele Emotionen, Drama und absolute Überraschungen zum Ende hin. Gerne mehr davon!

Wundervolle, absolut fesselnde Geschichte

Von: Isabell Datum: 21. September 2020

Meine Meinung zum Buch Das Cover ist wunderschön dezent, passt aber hervorragend zur Story. Die sanften Farben in Verbindung mit der auffälligen Schrift ergeben einen wunderbaren Blickfang. Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln war mein erstes Buch von Adriana Popescu und ich war sofort von diesem leichten Schreibstil, der dennoch eine unglaubliche Tiefe aufweist. Man kann sich ab der ersten Seite einfach sofort in die Geschichte fallen lassen und verliert sich zwischen den Seiten. Adriana schafft es mit wenigen Worten das Herz des Lesers im Sturm zu erobern – aber auch zu zerbrechen. Denn dieses Buch ist keine locker leichte Teenie Romanze mit überspitzten Dramen und klassischen Protagonisten. Diese Geschichte ist soviel mehr. Viel viel mehr. Marie ist eine unglaublich starke junge Frau, die man sich einfach sofort an seine Seite wünscht. Sie steht zu jeder Zeit für ihren Bruder Theo ein und gibt dabei leider immer mehr sich selbst auf. Sie schämt sich für ihr Glück und hat deswegen auch öfter ein schlechtes Gewissen. Das lässt sie aber in keiner Zeit anstrengend oder weinerlich rüberkommen, im Gegenteil; man schließt sie einfach noch mehr ins Herz und ich habe sie einfach so sehr bewundert. Was sie alles in ihrem jungen Leben meistert und auf sich nimmt ist einfach unglaublich krass. Theo ist sanft, sehr loyal und liebenswert. Er hat unvorstellbar schreckliches durchlebt und steht dennoch jeden Tag auf und versucht wieder Fuß zu fassen. Auch wenn ihn seine Ängste immer wieder einholen und das Leben ihn immer weiter ins Gesicht schlägt kämpft er. Ich habe auf jeder Seite mitgelitten und wollte ihn am liebsten in den Arm nehmen. Samuel ist untypisch und einfach so echt. Er versteckt sich aufgrund seiner Vergangenheit zwar hinter einer Mauer, lässt aber ein paar ausgewählte Leute durch und zeigt sein wahres, wunderbares Ich. Er hatte es nie wirklich leicht und hat dadurch natürlich Wunden davongetragen, die man nicht alle sieht. Marie, Theo und Samuel sind ein bunter Haufen mit so vielen Päckchen, die man kaum zu dritt tragen kann. Sie müssen sich Problemen stellen, die so echt und realistisch sind, dass man nach jedem Kapitel erstmal ein paar Minuten durchatmen muss. Ich habe während des Lesens wirklich oft und intensiv nachdenken müssen. Denn die behandelten Themen waren alles andere als leicht verdaulich. Dem Leser wird die schonungslose Wahrheit ins Gesicht gehauen und man muss sich dieser erstmal stellen. Denn man denkt bei vielen Passagen über das eigene Verhalten nach oder wie man selber reagieren würde. Man kann in dieser Geschichte niemanden hassen, denn jeder Protagonist ist absolut echt. Jeder hat seine Fehler und Makel. Aber trotzdem hatte auch jeder gute Seiten, die zum Vorschein kamen. Es fällt mir wirklich unglaublich schwer meine ganzen Gefühle zu beschreiben. Ich habe gelitten, gelacht und wirklich sehr viel geliebt. Fazit Diese Buch behandelt sehr wichtige und vor allem auch extrem aktuelle Themen. Der Klappentext verrät nichtmal ansatzweise wie ehrlich und emotional diese Geschichte wird. Sie erzählt vom Fallen, aufstehen und laufen lernen. Und sie lässt einen nachdenklich und zum Teil auch ein wenig fassungslos zurück. Ich habe selten so etwas tiefgründiges und einnehmendes gelesen wie diese Geschichte. Macht euch auf eine Geschichte bereit, die euch nicht nur lachen sondern auch leiden lässt. Und hört zwischendurch immer mal Bloodstream von Ed Sheeran an. Euch wird schnell auffallen wieso. Ich danke Adriana Popescu für dieses unglaublich intensive Buch.

Sternenprinzessin

Von: hasirasi2 Datum: 18. September 2020

„Manchmal fühlt es sich so an, als hätten sie mich aus dem Nest geschubst, weil ich ja ohnehin fliegen kann, damit sie es für Theo bequemer ausbauen können.“ (S. 35) Marie ist im letzten Schuljahr und müsste sich eigentlich auf ihre Abi-Prüfungen vorbereiten, Pläne für die Zukunft schmieden, mit ihren Freunden feiern und das Leben genießen. Stattdessen dreht sich seit einem Jahr alles um ihren jüngeren Bruder Theo, dem damals etwas Schlimmes passiert ist und der seither von seinen Ängsten beherrscht wird. Ihre Eltern fragen nie, wie es ihr in der Schule ergangen ist oder was es Neues gibt. Alle Gespräche drehen sich um Theo. Und jedes Mal sagen Theo und Marie, dass alles in Ordnung ist, verschweigen, dass er von einem Mitschüler gemobbt wird. „Das Schlimme ist, dass es mir inzwischen so leichtfällt, die einstudierten Lügen abzuspulen, dass sie sich an manchen Tagen sogar fast wie die Wahrheit anfühlen.“ (S. 162) Doch dann kommt ein Neuer in ihre Klasse, Samuel. Schon an seinem ersten Tag greift er an, als Theo drangsaliert wird. Die drei freunden sich an, in Samuels Gegenwart fühlt sich Theo etwas mutiger, macht kleine Fortschritte. „Weil ich bei ihm das Gefühl habe, ich könnte wieder ich sein.“ (S. 166) Und irgendwann ist da plötzlich mehr zwischen Marie und Samuel. „Er berührt meinen Ellenbogen mit seinem und jagt eine Fliegerstaffel an Schmetterlingen durch meinen Körper, die wilde Flugmanöver inklusive Loopings für den Ernstfall proben.“ (S. 65) Aber Samuels Vergangenheit birgt ein fatales Geheimnis … In Adriana Popescus neuem Roman geht es darum, wie nach einem traumatischen Vorfall nicht nur das eigentliche Opfer, sondern das Leben von dessen ganzer Familie beeinträchtigt ist. „Seine schlaflosen Nächte sind schon längst zu unseren geworden, seine Probleme zu meinen und meine eigenen werden von Tag zu Tag kleiner … bis ich sie eines Tages gar nicht mehr erkennen kann.“ (S. 138) Theo kann und will die Erwartungen seiner Eltern nicht länger erfüllen, die genau wie er selbst jeden Tag hoffen, dass es ihm endlich besser geht und er in die Normalität zurückfindet. Doch weder die Therapie noch Medikamente schlagen an. Sein ganzes Leben wird durch Ängste bestimmt und er fragt sich immer öfter, ob sich so ein Leben überhaupt noch lohnt. Marie weiß davon und ist immer für ihn da. Sie fühlt sich schuldig, als sie sich verliebt. Hat sie überhaupt das Recht auf ein eigenes Leben, auf ein kleines bisschen Glück, während sich Theo immer mehr von der Welt zurückzieht?! „Wie um alles in der Welt soll ich jetzt plötzlich wieder zum Mittelpunkt meines Lebens werden?“ (S. 84) Auch Samuel will neu anfangen, niemand soll von seiner Vergangenheit erfahren: „Das Gute ist an der neuen Schule ist, dass mich dort niemand kennt und ich noch mal bei null anfangen kann.“ (S. 46) Doch so ganz kann er nicht von seinen alten Freunden und seinem alten Leben lassen. Wird ihm das zum Verhängnis? „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ ist wieder ein extrem emotionales Buch mit Grenzerfahrung, dass mich gefesselt und an meine eigene Schulzeit erinnert hat. Es gibt wohl kaum jemanden, der in diesem Lebensabschnitt nicht mit dem Thema Mobbing konfrontiert wird bzw. wurde, ob als Opfer, Täter oder (stiller) Zuschauer. Ich habe mit Theo, Marie und Samuel mitgelitten und mitgefiebert, konnte Theos Mitschüler verstehen, die nicht eingegriffen haben, wenn er wieder gequält wurde – besser er als sie. Und ich war unendlich froh, dass wenigstens Marie und Samuel nicht tatenlos zugesehen, sondern Zivilcourage und Mitgefühl bewiesen haben. Adriana Popescue hat die Geschichte sehr geschickt konstruiert. Sie gibt dem Leser immer wieder kleine Hinweise auf die Vergangenheit ihrer Protagonisten, hält deren Geheimnisse aber so lange wie möglich zurück und die Spannung damit aufrecht. Trotz des traurigen Hintergrundes verbreitet sie Hoffnung, zeigt auf, dass man sich unbedingt Hilfe holen und annehmen soll und nichts dafür kann, wenn man zum Opfer geworden ist. „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ ist wieder ein echtes Highlight und Herzensbuch für mich und sollte genau wie „Das Gegenteil von Hasen“ als Pflichtlektüre an Schulen gelesen werden.

Starke Protagonisten

Von: Silkesbuecherwelt Datum: 16. September 2020

Auf das neue Buch von Adriana Popescu habe ich mich sehr gefreut und als ich für die Vorableseaktion ausgewählt wurde, war die Freude natürlich umso größer. Dafür möchte ich mich herzlich beim Verlag bedanken. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Zum einen wäre da Samuel, der einen Neuanfang an der Schule wagt, in der Hoffnung, dass niemand hinter sein Geheimnis aus der Vergangenheit kommt. Allerdings fällt ihm das Loslassen der Vergangenheit nicht ganz so leicht wie erhofft. Marie, die sich rührend um ihren jüngeren Bruder Theo kümmert, dadurch aber mit ihrem eigenen Leben etwas hinterher hinkt und sich in ihrer Familie ziemlich verloren fühlt. Und dann wäre da noch Theo, der durch ein schreckliches Ereignis unter starken Ängsten leidet und zusätzlich noch an der Schule gemobbt wird. Alle drei waren mir von Anfang an sympathisch und ich hätte sie gerne noch viel länger auf ihrer Reise begleitet. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, einfühlsam und authentisch die Geschichten der drei Protagonisten zu erzählen. Ich konnte als Leser die Handlungen und Reaktionen gut nachvollziehen. Der Schreibstil war gewohnt flüssig und die Kapitel flogen nur so dahin. Besonders Theos Teil ist mir sehr nahe gegangen und ich hatte so gehofft, dass ihm geholfen werden kann. Schön fand ich in diesem Zusammenhang auch, einen Hinweis auf ein anderes Buch der Autorin zu finden - so etwas mag ich immer total gerne. Was das genau ist, möchte ich allerdings an dieser Stelle nicht verraten. Das Thema Mobbing ist in diesem Buch allgegenwärtig und es gab Szenen, die mich so unfassbar wütend gemacht haben. Aber es geht in dieser Geschichte auch um Fehler aus der Vergangenheit, Vorurteile, Verzeihen, sich verändern und neue Anfänge. Fazit: Ein tolles Buch, mit starken, liebenswürdigen Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt und sehr wichtigen Themen, die zum Nachdenken anregen. Ein rundum gelungener Roman, der einem auch noch nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt und der die volle Punktzahl absolut verdient hat.

Berührend, tiefgründig, authentisch - ein großartiges Buch! Unbedingt lesen!

Von: CorniHolmes Datum: 16. September 2020

Ich liebe die Bücher von Adriana Popescu. Vor allem mit ihren letzten beiden Jugendromanen aus dem cbj Verlag („Mein Sommer auf dem Mond“ und „Morgen irgendwo am Meer“) konnte sie mich hellauf begeistern. Als ich das erste Mal von „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ hörte, stand für mich daher natürlich sofort fest: Das Buch muss ich unbedingt lesen! Als Samuel das erste Mal den Klassenraum betritt, fühlt sich Marie sofort zu ihm hingezogen. Irgendwie hat der neue Mitschüler etwas an sich, das sie fasziniert. Dies beruht auf Gegenseitigkeit - Samuel geht es ganz genauso. Die beiden kommen sich mit der Zeit immer näher, geraten allerdings auch öfters mal aneinander. Die Zwei sind ziemlich verschieden, haben aber auch eine große Gemeinsamkeit: Beide haben sie ihr Päckchen zu tragen. Samuel hat eine verdammt schwere Vergangenheit, die ihn immer noch nicht loslässt. Maries Leben dreht sich nur noch um ihren jüngeren Bruder Theo, der nach einem furchtbaren Ereignis vor über einem Jahr mit Ängsten und Panikattacken zu kämpfen hat und in der Schule von dem fiesen Andi heftig gemobbt wird. Theos einziger Halt in seinem Leben ist seine Schwester. Marie liebt ihren großen, jüngeren Bruder über alles, hat zu Hause aber zunehmend das Gefühl, erdrückt zu werden. Bei Samuel kann sie sich endlich wieder freier fühlen. Aber kann sie ihm wirklich vertrauen? Können die drei Jugendlichen wirklich miteinander befreundet sein, wo doch so viel Unausgesprochendes zwischen ihnen steht? Wow, was für ein Buch! Vor ein paar Tagen habe „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ beendet und ich bin immer noch total geflasht von dem, was ich darin zu lesen bekommen habe. Adriana Popescu hat es zweifellos mal wieder geschafft und mir mit einem ihrer Werke ein absolutes Lesehighlight beschert. Für mich zählt „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ auf jeden Fall zu den besten Büchern von Adriana Popescu. Ich finde dieses Buch einfach nur grandios und habe eine unvergessliche Zeit damit verbracht. Ich war mir schon nach den ersten paar Seiten ziemlich sicher, dass ich mit „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ einen Roman in Händen halte, der mich so richtig umhauen wird. Von Adriana Popescus wunderschönen Schreibstil könnte ich euch mal wieder endlos etwas vorschwärmen – ich liebe ihn. Für mich hat er sich erneut fantastisch lesen lassen. Da mich auch die Handlung von Anfang an begeistern und packen konnte, bin ich mal wieder zu einem wahren Buchverschlinger mutiert und nur so durch die Seiten geflogen. Also ich würde sagen, dass es doch eindeutig für das Buch spricht, dass ich es in weniger als zwei Tagen durchgesuchtet habe, oder? :D Was ganz klar auch dazu beiträgt, dass man bei „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ nur so durch die Seiten fliegt, sind die sehr kurzen Kapitel und die ständig wechselnden Erzählperspektiven. Marie, Theo und Samuel. Alle drei schlüpfen sie in die Rollen der Ich-Erzähler. Alle drei lassen sie uns an ihren Gefühlen und Gedanken, ihren Sorgen und Ängsten teilhaben. Alle drei sind sie unglaublich starke Protagonisten, die erstklassig und vielschichtig ausgearbeitet wurden und einem als Leser noch sehr lange sehr gut im Gedächtnis bleiben. Drei Jugendliche, drei verschiedene Schicksale, aber eine große Gemeinsamkeit: Die Leben der drei sind zurzeit vollgepackt mit Stolpersteinen und Problemen und alle drei wünschen sie sich einen Neubeginn. Mir waren unsere drei Ich-Erzähler auf Anhieb sympathisch und da Adriana Popescu eine absolute Könnerin darin ist, die Gefühls- und Gedankenwelten ihrer Charaktere einfühlsam und glaubhaft darzustellen, ist es mir mal wieder spielend leicht gelungen, mich in unsere Hauptfiguren hineinzuversetzen. Das Erschaffen von lebensechten und liebenswerten Charakteren, die einem von Beginn an unheimlich nahe sind, hat Adriana Popescu definitiv voll drauf! Worin sie ebenfalls eine echte Meisterin ist: Schwere und wichtige Themen auf eine leichte und humorvolle, zugleich aber auch glaubwürdige und gefühlvolle Weise zu behandeln. „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ bildet da natürlich keine Ausnahme. Die Geschichte handelt von (Geschwister -) Liebe, Freundschaft und Neuanfänge. Von Mobbing, Vorurteile, psychischen Problemen, Verrat und das Verzeihen. Sie ist ernst, unterhaltsam, tiefsinnig, authentisch und berührend – alles zugleich. Ihr könnt mir glauben: Die Story nimmt einen wahrhaftig auf die reinste emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mit. Ich habe sehr oft entsetzlich mit unseren drei Buchhelden mitgelitten und musste öfters schwer schlucken. Vor allem Theo tat mir furchtbar leid. Er hat seit dem schlimmen Vorfall vor einem Jahr mit Panikattacken, Ängsten und dunklen Dämonen zu kämpfen und wird zudem noch von dem fiesen Andi übelst an der Schule gemobbt. Theo hat einfach keine Kraft sich wehren, sodass er zu einem perfekten Mobbingopfer wird. Ich hätte ihn am liebsten einmal ganz fest in den Arm genommen und ihm gesagt, dass bestimmt alles wieder gut werden wird. Und Andi, diesem Vollidioten, hätte ich nur zu gerne mit Schmackes in den Allerwertesten getreten. Himmel, was habe ich eine Wut auf diesen Blödmann entwickelt. Warum nur muss es Menschen geben, die Spaß daran haben, andere zu quälen und zu tyrannisieren? Zum Glück hat Theo seine Schwester Marie. Marie, die alles für ihren geliebten jüngeren Bruder tun würde und immer für ihn da ist. Ich habe Marie zutiefst dafür bewundert, wie aufopferungsvoll sie sich um Theo kümmert. Zugleich habe ich aber auch richtig mit ihr mitgefühlt. In Maries Familie dreht sich alles nur noch um Theo. Sie muss immer funktionieren, ständig hinten anstehen und ihren Eltern täglich etwas vorlügen, damit sie sich keine Sorgen machen. Erst mit Samuel wird es Marie wieder gelingen, sich endlich wieder freier zu fühlen. Auch Samuel ruft in uns Lesern unendlich viel Mitgefühl hervor. Als Leser ahnt man sofort, dass dieser neue Mitschüler viel durchgemacht haben muss. Was genau in seiner Vergangenheit aber vorgefallen ist, erfahren wir erst im Verlauf des Buches, sodass Samuel zunächst etwas sehr Geheimnisvolles umgibt. Als Leser wird man sowohl bezüglich Samuels als auch Theos Geschichte nur so nach und nach mit Informationen gefüttert, was für eine enorme Spannung und Sogwirkung sorgt. Was ist damals mit Theo geschehen? Welches Geheimnis verbirgt Samuel? Ihr könnt mir glauben: Man mag das Buch wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen, da man endlich die Antworten auf die Fragen haben und die Zusammenhänge verstehen möchte. Das Ende hat mich glücklich und traurig zugleich gemacht. Glücklich, weil ich vollkommen happy und zufrieden mit dem Hoffnung und Mut schenkenden Schluss war, und traurig, weil ich mich so schnell wieder von Marie, Theo und Samuel verabschieden musste. Ich hoffe nun sehr, dass die Geschichte der drei den Weg zu ganz vielen Leser*innen finden wird. Egal ob Jugendliche oder Erwachsene – ich kann jedem nur ans Herz legen, „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ zu lesen. Eine letzte Sache noch, ehe ich zu meinem Fazit komme: Sieht das Cover nicht wunderhübsch aus? Also ich lieb‘s total. Ich mag die Atmosphäre, die es verströmt, unbeschreiblich gerne. Fazit: Mitreißend, tiefgründig, bewegend – ein großartiger Jugendroman voller Emotionen, Herzschmerz und Humor! Ich habe mich eindeutig mal wieder zurecht so sehr auf ein neues Buch von Adriana Popescu gefreut: Für mich ist „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ ein absolutes Highlight! Ich liebe dieses Buch, das so unfassbar gut geschrieben ist, das mich berührt und nachdenklich gestimmt hat, das mich immerzu hat mitfiebern und mitfühlen lassen, das mir ein öfters ein breites Lächeln aufs Gesicht gezaubert und ein Leseerlebnis beschert hat, welches ich ganz bestimmt so schnell nicht vergessen werde. Ich kann nur sagen: Unbedingt lesen! Ihr könnt mir glauben: Mit Adriana Popescu Gedankenspaziergänge zu machen, lohnt sich, und wie! Von mir gibt es nur zu gerne volle 5 von 5 Sternen!

Lebendig, authentisch, & stark ... Must Read!!

Von: Sharon Baker Datum: 14. September 2020

Man hat es als Neuer an einer neuen Schule nicht leicht, man muss sich Blicken und Neugier stellen und ob man will oder nicht, den Mittelpunkt ertragen. Allerdings begegnet einem auch ein Lächeln, der Tausch eines Kugelschreibers und die Hoffnung auf einen neuen Lebensabschnitt wird zum Greifen nah. Zumindest glimmt dieser Funke bei Samuel auf, als er auf Marie trifft. Beide fühlen sich angezogen und sind doch auch vorsichtig, da sie auch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. In eines dieser Probleme tappt Samuel auch direkt, denn er sprengt eine Mobbingattacke und legt sich mit Andi an, der sich für den Coolsten hält. Der andere Schüler, Theo, das Lieblingsopfer, stellt sich auch noch als jüngerer Bruder von Marie heraus. So nähern sich die drei einander an und doch schweben Geheimnisse zwischen ihnen. Warum ist Theo so passiv? Warum ist Samuel an einer neuen Schule? Und wie sieht es in Marie aus? Adriana Popescu hat ein neues Jugendbuch geschrieben und ich musste es sofort lesen. Eine Geschichte, die mich zurück in meine Schulzeit katapultiert und so einige Erinnerungen an meinem coolsten und gehasstesten Mitschüler wach rief, aber darum geht es hier gar nicht. Es geht um Chancen, um Neuanfänge, um Verzeihen und um Mut für sein Leben zu finden. Ihre ersten Bücher waren ja locker leichte Lektüre, aber seit dem Mond werden die Töne ernster, gewichtiger und ich finde die Mischung immer äußerst gelungen. Dazu noch der wunderbare Popescu Sound, der mich immer einfängt und zu einer Berg- und Talfahrt der Gefühle einlädt. Ob mir diese Geschichte nun ein Lächeln im Dunkeln gezaubert hat, erzähle ich euch nun. Es wird ein bisschen schwierig, die Figuren zu beschreiben, ohne ihre Geheimnisse direkt preiszugeben, denn diese sind für den ersten Teil es Buches ja entscheidend wichtig. So lernen wir in abwechselnden Erzählsträngen Samuel, Marie und Theo kennen. Also legen wir mit Samuel los. Dieser ist also neu an der Schule versucht sich von allen zurückzuhalten, aber gegen Großmäuler hat er was und mischt sich auch ein, wenn alle anderen wegschauen. Er scheint das Opfer zu verstehen, auch wenn man nicht verstehen kann, wie das genau zusammenpasst. Somit ist Samuel im ersten Moment stark etwas geheimnisvoll und doch liegt auf ihm ein Schatten. Man ahnt, dass etwas in seinem alten Leben passiert sein muss, aber genau kann man es nicht direkt greifen. Nur so viel er lebt jetzt bei seiner Mutter, soll sich von seiner alten Clique fernhalten und immer brav zur Schule gehen. Diese Aussicht gefällt Samuel immer besser, weil er dort Marie jeden Tag begegnet. So kommen wir doch direkt zu den Geschwistern Marie und Theo. Auch in dieser Familie ist etwas passiert, und zwar bei Theo. Seit diesem Erlebnis dreht sich alles um den kleinen Bruder und die Welt steht somit still. Theo kämpft mit Panikattacken, Ängsten und dunklen Dämonen, er zweifelt an sich der Welt und will am liebsten sein Zimmer nicht verlassen. So versucht er, alles stoisch über sich ergehen zu lassen, ohne sich zur Wehr zu setzen, und wird somit zum Lieblingsmobbingopfer. Marie versucht, das alles auszugleichen, auf Wunsch vom Theo belügt sie die Eltern, wahrt dem Schein von dem perfekten Schultag und wird immer mehr in einem Lügenstrudel hinabgezogen. Sie muss funktionieren, Verantwortung übernehmen für die Eltern, für Theo und sie selbst verschwindet immer mehr. Erst durch Samuel wacht sie langsam wieder auf und dieses beginnende Kribbeln möchte sie ganz für sich alleine haben. Drei Teenager, drei unterschiedliche Schicksale und doch träumen alle drei von einem Ausweg, um neu anzufangen. Adriana Popescu beginnt die Geschichte mit dem typischen Schulkram, lernen, genervt sein und Tuscheleien über den Schulflur, das kennen wir doch alle, daran können wir uns zurückerinnern und sind somit direkt in der Geschichte. Aber schnell wird klar, da steckt aber noch einiges mehr in den Figuren und wir steigen immer tiefer in die Geheimnisse, Gefühle und Erlebnisse ein. Dieser Tiefgang ist unglaublich einfühlsam, aber auch authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Genau so könnte es wirklich sein und genau deshalb kann man es so gut nachempfinden. Diese Spirale von Jugendgruppen, welche Einflüsse, Umgebungen oder auch die Suche nach Liebe, ein Leben steuert und beeinflusst. Die Sichten aus beiden Seiten von Opferrolle und Täter ist mehr als gelungen. Ab wo es nicht mehr nur lustig ist und ab wo muss sich entscheiden, was richtig ist. Wo fängt Verantwortung an und bin ich bereit, dass Richtige zu tun, aber auch kann ich verzeihen. Ist eine zweite Chance überhaupt möglich. Die Autorin hat viele Sichten beigesteuert, einige Gedanken und manche Denkanstöße gesetzt und einen dabei mehr als gut unterhalten. Ich habe einfach mitgelitten, mitgefiebert und manchmal einfach nur vor Freude gelacht. Drei unterschiedliche Figuren und die lebensecht beschrieben und einfach für jedes Leserherz gemacht sind. Ich wollte die Geschichte gar nicht mehr loslassen. Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln, ist eine einnehmende Mischung aus Humor und Tiefgang. Diese Autorin schaut in die Seele ihrer Figuren und macht diese für uns sichtbar und lebendig. Ich liebe diese Geschichte.

Humorvoll, aber auch sehr emotional #mustread

Von: Judikos Welt Datum: 14. September 2020

Ich bin in den Genuss gekommen und das im wahrsten Sinne des Wortes, dieses Buch vorab lesen zu dürfen. Und was soll ich sagen? ⁣ Eins der schönsten Jugendbücher, die ich bisher gelesen habe. #allage⁣ ⁣ Zum Inhalt:⁣ ⁣ Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft ...⁣ ⁣ Eigene Meinung:⁣ ⁣ 3 tolle und starke Charaktere, die wie gewohnt von der Autorin, von Beginn an,  einem nahe sind. Das hat sie einfach drauf. Vor allem auf emotionaler Ebene.⁣ Dass das volle Mitleid schon bei denen liegt,  denen was Schlimmes widerfahren ist, bringt die Situation ja mit sich, aber was ist mit den anderen, die eigentlich ein ganz normales Leben führen könnten? Die vielleicht nur die Schwester des Opfers sind?⁣ In dem Fall ist das Marie, die mir deswegen unglaublich leid tat. Mit ihr habe ich am meisten gelitten, weil sie sich aufgeopfert und dabei immer hinten angestellt hat. So ein starker Charakter verdient meinen vollsten Respekt. ⁣ Aber diese Geschichte lebt ohnehin vom Gefühlschaos, was die Empathie der einzelnen Protagonisten angeht. Selten war ich so sprunghaft wie hier. ⁣ Dadurch, dass man nicht wusste,  was Theo passiert ist, war es außerdem noch sehr spannend. ⁣ Selbst nach 100 Seiten wird der Spannungsbogen immer noch aufrecht erhalten. Man bekommt zwar nach und nach ein paar Brocken vorgeworfen,  aber das ganze Ausmaß kommt erst viel später. Zudem beschlich mich irgendwann ein mulmiges Gefühl,  was dieses Ereignis angeht. Die Spannung war deswegen kaum auszuhalten. ⁣ Am Ende angekommen, war ich zwar happy mit dem Ausgang  der Geschichte und mein Gefühl hat mich auch nicht betrogen, aber gleichzeitig war ich auch traurig, dass ich Samuel, Theo & Marie nun wieder ziehen lassen musste. ⁣ ⁣ Fazit:⁣ ⁣ Prädikat Lieblingsbuch unter den Jugendbüchern und zusätzlich⁣ Prädikat Lieblingsautorin, denn ihre lockere, humorvolle, aber auch tiefgründige Art zu schreiben gefällt mir unheimlich gut! ⁣ Unbedingt lesen!!!⁣ Mehr braucht man nicht zu wissen. Genießt es einfach!⁣

Sehr authentisch

Von: Lee Datum: 11. February 2021

Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Man begleitet sehr liebenswürdige und sympathische Charaktere durch eine komplett realistische und authentische Geschichte, die wirklich so passiert sein könnte. Außerdem geht es in dem Buch um einige sehr wichtige Themen, welche das Buch ziemlich tiefgründig machen und einen definitiv zum Nachdenken bringen! Die Kapitel werden abwechselnd aus den Sichten der Protagonisten erzählt, was mir auch sehr gut gefallen hat, da man so nochmal die Charaktere anders kennenlernt und nur noch mehr ins Herz schließt. Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen und werde mit Sicherheit noch mehr von der Autorin lesen, da dies mein erstes Buch von ihr war.

Ein zarter Liebesroman mit wundervoll ausgearbeiteten Protagonisten

Von: Maunzerle Datum: 15. January 2021

Jugendbücher sind ja oft wirklich für die Jugendlichen. Aber dieses hier habe ich verschlungen. Drei wunderbare Protagonisten mit ausgeprägten Charakteren die man von Anfang an in sein Herz geschlossen hat. Denn sie tragen alle ihr Päckchen mit sich rum was einen sehr nah auf der emotionalen Art und Weise an sie herankommen lässt. Wir haben ja auch oft Mitleid mit den Menschen die es nicht so leicht im Leben hatten oder die nicht immer auf der goldenen des Lebens gestanden haben. Aber hier ist es auch so, dass man auch Mitgefühl für die Schwester entwickelt. Denn sie versucht krampfhaft ein normales Leben zu führen. Was aber durch die Vorgeschichte von ihrem Bruder nicht immer leicht für sie ist. Und da epfinde ich auch sehr viel Mitleid. Nun ist das ganze Buch aber keinesfalls von Mitleid geprägt sondern auch von viel Liebe, Freundschaft, Mitgefühl und Mut. Denn Marie hat Mut und möchte etwas ändern. Sie ist so stark aber manchmal ist es trotzdem nicht so leicht. Sie hat eine so tolle und liebenswürdige Art, dass ich sie zwischendurch gerne einfach mal in den Arm genommen hätte. Also Leser weiß man anfangs nicht was Maries Bruder Theo passiert ist und warum die Familie und Geschwister manchmal so handeln. Gerade das baut aber eine gewisse Spannung auf. Man wird neugierig und muss einfach weiterlesen um die Entscheidungen und das Verhalten noch besser verstehen zu können. Nach und nach erahnt man etwas ab es gibt noch nicht wirklich sofort eine Auflösung. Manchmal grummelte es ganz komisch im Bauch wenn man sich bestimmte Dinge vorgestellt hat, die Theo passiert sein könnten. Tja und dann, dann ist das Buch zu Ende. Und kennst du das? Du klappst ein Buch zu und möchtest eigentlich gar nicht, dass es zu Ende ist? Du möchtest die Protagonisten nicht gehen lassen…. Es ist das erste Buch was welches ich von der Autorin gelesen habe und ich kann nur sagen, dass ich ihren Schreibstil, die Art der Wortwahl und das Gefühl was beim Lesen aufkommt LIEBE! Dabei ist auch viel humorvolles und eine lockere Art und Stimmung. Ich hoffe sie schreibt weiterhin so wunderschöne Bücher und ich warte sehnsüchtig auf ihr Neues!

dieser Jugendroman konnte mich total überzeugen

Von: Manja Datum: 04. November 2020

Meine Meinung Die Autorin Adriana Popescu war mir keine Unbekannte mehr. Und bisher konnte sie mich gut mit ihren Romane unterhalten. Nun stand mit „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Schon das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext machte mich richtig neugierig. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen. Die handelnden Charaktere empfand ich als wirklich gut beschrieben. Sie wirkten auf mich vorstellbar und auch die Handlungen waren zu verstehen. Der Leser trifft hier auf Samuel, Marie und Theo. Alle drei sind sie total unterschiedlich und dennoch gehören sie auch zusammen. Sie haben alle ihre ganz eigene Geschichte und ihre eigenen Probleme. Gemeinsam aber sind die drei stark, sie halten zusammen, sind füreinander da. Das bringt die Autorin hier auch total gut rüber. Neben den 3 genannten Personen gibt es noch andere Charaktere in der Handlung. Auch diese fügen sich ganz wunderbar ins Geschehen ein, die Autorin versteht es hier eine wirklich stimmige Mischung zu schaffen. Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön flüssig und so bin ich total locker und leicht durch die Handlung gekommen. Ich konnte ohne Probleme folgen und auch alles nachempfinden. Die eigentliche Handlung empfand ich dann auch als wirklich gelungen. Sie wirkte authentisch auf mich. Dabei setzt sich die Autorin hier auch mit Themen wie Ängste, Traumata oder auch Mobbing auseinander, was ich wirklich sehr gut empfunden habe. Sie webt alles zu einer richtig schönen Geschichte zusammen, in der Spannung aufkommt, die emotional gehalten ist, in der man aber auch etwas Humor vorfindet. Das Ende dieses Jugendromans ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte, es macht diese richtig schön rund und schließt alles auch zufriedenstellend ab. Fazit Alles in Allem ist „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ von Adriana Popescu ein Jugendroman, der mich wirklich total gut mitgenommen hat. Interessant beschriebene Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, emotional und auch humorvoll empfunden habe und in der sich die Autorin auch wichtigen Themen widmet, haben mir wirklich wunderbare Lesestunden beschert und mich echt auch begeistert. Sehr zu empfehlen!