Emily Ratajkowski

My Body

My Body Blick ins Buch

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In My Body, ihrem ersten, begeistert aufgenommenen Buch, offenbart Emily Ratajkowski, was es bedeutet, als Frau erfolgreich zu sein und sich in einer vom »männlichen Blick« geprägten Welt zu beweisen. In ihren ebenso klugen wie schonungslosen Texten hinterfragt Ratajkowski die Kultur der Fetischisierung von Mädchen und weiblicher Schönheit und kritisiert die Misogynie und Machtdynamiken innerhalb der heutigen Unterhaltungsindustrie. Dabei macht sie deutlich, wie schmal der Grat zwischen Stolz und Scham, zwischen Kontrolle und Ohnmacht, zwischen Einvernehmlichkeit und Missbrauch oft ist. Und vor allem zeigt sie, dass sie mehr ist, als nur ein Körper: Ratajkowski ist ehrlich, verletzlich und wütend und macht sich mit My Body zur Verbündeten aller Frauen.

Interessante Perspektive

Von: Buechermango Datum: 20. May 2022

Emily Ratajkowski ist Model und Schauspielerin. Sie weiß also ihr Aussehen und ihren Körper einzusetzen. Unter anderem war sie 2013 nackt im Video Blurred lines zu sehen. Lange bezeichnet sie ihr Auftreten als Selbstbestimmt. Betrachtet ihre Nacktheit als feministischen Akt, mit dem sie die Kontrolle über ihren sowieso sexualisierten Körper zurück bekommt. Dass die ganze Situation nicht so leicht ist, arbeitet sie in My body interessant auf. “Ich wollte mein Ding auf Instagram durchziehen, Bikinis und andere Produkte verkaufen und gleichzeitig für meine Gedanken und mein Handeln respektiert werden” Emily Ratajkowski lernt früh, dass sie schön ist und vor allem, dass das wichtig ist. Die Anerkennung von Männern wiegt mehr, als das eigene Wohlbefinden. Von ihrem Körper kapselt sie sich regelmäßig ab, immerhin kommt sie ja beruflich voran. Dass es hauptsächlich Männer sind, die Geld mit ihrem Körper verdienen, merkt sie erst später. Auf ihrem Weg erlebt sie sexuellen Missbrauch, den sie in den Momenten gar nicht als diesen betrachtet. Sie erzählt von Beziehungen, auch Freundschaften, die sich nur um Körper drehen und dem Verlust der Rechte an ihren eigenen Bildern. Was sie erlebt ist schmerzhaft und deckt so vieles auf. “Niemand mag wütende Frauen. Sie sind die Allerschlimmsten: widerwärtige Hexen voller Gehässigkeit und Bitterkeit. Sie sind schrill. Ich tue alles, um dieses Gefühl zu vermeiden, um nicht eine dieser Frauen zu sein.” Ganz ehrlich, ich habe mich bisher kaum mit dieser Perspektive beschäftigt. Und ich habe nicht nur einmal eigene Vorurteile erkannt. ‚Die nackte aus blurred lines‘ hat wirklich einiges zu erzählen und ich bin froh, das Buch gelesen zu haben. 
“Mächtige Männer hatten schon immer eine gewisse Wirkung auf mich: Ich will, dass sie mich bemerken, und gleichzeitig will ich verschwinden.” Oft merkt man, wie sie selbst noch mit ihrem Standpunkt zu kämpfen hat. Den einen richtigen Weg für Frauen gibt es in unserer Gesellschaft wohl nicht, aber es war sehr interessant, diese Entwicklung zu erleben und mich selbst dabei weiter zu entwickeln. 
Leider trifft sie viele verallgemeinernde Aussagen über Frauen, die ich meistens so nicht unterschreiben würde, aus ihrer Perspektive aber nachvollziehen kann. Ich denke, dass sie da auf einem guten Weg ist, aber noch sehr in ihren eigenen Empfindungen gefangen ist. Das hat das Lesen für mich aber nur umso intensiver gemacht. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, ich denke, dass so eine Perspektive im feministischen Diskurs total wichtig ist. My Body Es ist flüssig und klar erzählt und das kurzweilige Leseerlebnis bietet viel Raum zum Hinterfragen eigener Vorurteile.

Ein wichtiges Buch welches den Standpunkt vieler Frauen klar stellt.

Von: Seagirl_13 Datum: 09. May 2022

Das Buch habe ich bei vielen englischsprachigen Youtuber*innen in Videos gesehen und als ich gesehen habe, dass es bei Penguin im deutschen erschient habe ich mich direkt dazu entschieden es auf dem Bloggerportal anzufragen. Als es mir genehmigt wurde habe ich mich richtig gefreut. Trigger Warnung. Missbrauchserfahrungen werden thematisiert Zum Buch Angefangen bei ihrer Kindheit, wo ihr schon früh durch ihre Mutter die Bedeutung von Schönheit verinnerlicht wurde. Über die Zusammenarbeit mit mächtigen Männern, sexueller Belästigung und Missbrauch. Bis hin zu der Frage: Gehört mir mein Körper überhaupt? Meine Meinung Ich muss gestehen, dass auch ich in die Falle getappt bin, die Emily Ratajkowski in ihrem Buch anprangert - war ich doch skeptisch, was jemand, den ich nur als "Die Nackte aus dem Musikvideo von Blurred Lines" kannte, zu sagen hat. Doch die Autorin hat etwas zu erzählen und hält unserer oberflächlichen Gesellschaft in einem tollen Stil den Spiegel vor. Gleichzeitig merkt man ihren Zwiespalt, profitiert und lebt sie doch genau davon. Das sie dabei sehr reflektiert vorgeht, merkt man auf jeder Seite. Dennoch gelingt es ihr nicht, sich davon zu lösen. Ihre Erfahrungen, schon als Kind aufs Äußerliche reduziert (und schlimmer: daraus ihren Wert zu ziehen) zu werden und in der Modelwelt waren einprägsam und teilweise sehr erschütternd. Mich hat das Buch bewegt und auch zum Nachdenken gebracht. Gerade, weil Emily Ratajkowski eben nicht eine hundertachtzig Grad Wende hingelegt hat, sondern immer noch ihren Weg, damit umzugehen, zu finden sucht, macht es sehr authentisch. Fazit Ein wichtiges Buch welches den Standpunkt vieler Frauen klar stellt. Tolles Buch! ★ ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen Zur Autorin Emily Ratajkowski, geboren 1991, ist ein US-amerikanisches Model, Schauspielerin, Unternehmerin, Aktivistin und Schriftstellerin. Sie ist eines der gefragtesten Laufsteg- und Covermodels der Welt und ein globales Social-Media-Phänomen mit über 28 Millionen Followern allein auf Instagram. Seit ihrem internationalen Durchbruch im Alter von einundzwanzig Jahren erhielt sie sowohl Lob als auch Kritik für die provokante Darstellung ihres Körpers, die sie als Statement feministischen Empowerments versteht. Seither hat sich Ratajkowski intensiv mit der medialen Vermarktung von Frauen und Frauenkörpern in der Unterhaltungskultur beschäftigt. Ihr 2020 im New York Magazine erschienener Essay »Buying Myself Back« erlangte in nur 24 Stunden über eine Million Klicks und wurde zum meistgelesenen Artikel des Jahres. My Body ist Ratajkowskis erstes Buch. Es erschien im November 2021 in den USA und wurde umgehend zu einem New York Times-Bestseller. Die Deutsche Ausgabe von My Body erscheint im Februar 2022 in der Übersetzung von Stephanie Singh. ©amazon.com Klappentext In My Body, ihrem ersten, begeistert aufgenommenen Buch, offenbart Emily Ratajkowski, was es bedeutet, als Frau erfolgreich zu sein und sich in einer vom »männlichen Blick« geprägten Welt zu beweisen. In ihren ebenso klugen wie schonungslosen Texten hinterfragt Ratajkowski die Kultur der Fetischisierung von Mädchen und weiblicher Schönheit und kritisiert die Misogynie und Machtdynamiken innerhalb der heutigen Unterhaltungsindustrie. Dabei macht sie deutlich, wie schmal der Grat zwischen Stolz und Scham, zwischen Kontrolle und Ohnmacht, zwischen Einvernehmlichkeit und Missbrauch oft ist. Und vor allem zeigt sie, dass sie mehr ist, als nur ein Körper: Ratajkowski ist ehrlich, verletzlich und wütend und macht sich mit My Body zur Verbündeten aller Frauen.

Diese Schönheit hat Grips

Von: lalaundfluse Datum: 21. April 2022

Eine wunderbare Essaysammlung aus dem Leben eines Superstars. Schönheit aus einem anderen Blickwinkel und die Verrohung dieser Unterhaltungsindustrie. Ein authentisches Buch über echten Feminismus. Nur Schönheit reicht leider nicht aus. Selten ist ein Star aus diesem Genre so schonunglos ehrlich und rechnet mit der Gesellschaft ab. Ein echter Buchtipp, besonders für die junge Generation.

Tolles Buch / Spoiler

Von: Angela Datum: 13. April 2022

Das Schlichte Cover hat es mir angetan. Und ich muss sagen ein tolles Buch. Besonders ihre Ehrlichkeit und die kritische Selbstreflektion haben mich sehr berührt und begeistert. Emily zeigt mit ihren Essays, was für eine großartige Schriftstellerin sie ist. 💗 Ein großartiges Buch über Frausein und den eigenen Körper in der heutigen Welt! Mehr möchte ich nicht verraten. Lest es u h kann es sehr empfehlen 💗

Lesenswerte Essaysammlung

Von: Gerdfranz Datum: 11. April 2022

Der Name Emily Ratajkowsky sagte mir zunächst wenig als ich dieses Buch in den Händen hielt. Erst beim Lesen des Buches habe ich mir nach und nach ein Bild von der Person und vom Leben des bekannten Models gemacht. Dieses ist eine Sammlung von Essays über ihr Aufwachsen in einer amerikanischen Kleinstadt und später über ihre Erlebnisse in der Unterhaltungsindustrie. Dabei geht es in erster Linie darum welche Rolle das Thema Schönheit für junge Frauen heute spielt und unter welchen großen Druck sie stehen ein bestimmtes Ideal zu erfüllen. Dabei setzt sich Ratajkowsky auch kritisch mit ihrer eigenen Rolle auseinander. Immer wieder berichtet sie auch wie sie schon in ihrer Kindheit und Jugend und später als Model sexuell belästigt wurde und was das mit ihr und ihrer Sicht auf ihren Körper gemacht hat. Dieses Buch ist ein interessanter Lesestoff für alle die sich für aktuelle gesellschaftliche und vor allem feministische Debatten interessieren.

Eine lesenswertes Buch - das zur Diskussion anregt!

Von: mitkaffeeundkafka Datum: 03. April 2022

Emily Ratajkowski ist eines der gefragtesten Models der Welt, Schauspielerin (u.a. „Gone Girl“) und hat nun ihr erstes Buch „My Body“ veröffentlicht. Bekannt wurde die damals Anfang Zwanzigjährige durch ihren Auftritt im Musikvideo „Blurred Lines“. Mittlerweile folgen ihr 29 Mio Follower*innen auf Instagram. In 12 Essays beschreibt Ratajkowski was es bedeutet, in der heutigen patriarchalen Welt als Frau erfolgreich zu sein. Sie nimmt uns Lesende mit in ihre Vergangenheit, zu ihrer Jugend und den Anfängen ihrer Modeljobs. Sie lernt schon früh, dass ihr Aussehen ihr viele Türen öffnet, aber auch welche Schattenseiten damit einhergehen, wie beispielsweise Fremdbestimmung, Unterdrückung und sexuelle Gewalt sowie Missbrauch. Ratajkowski schildert ihre persönlichen und teils sehr schockierenden Erfahrungen in der Mode- und Filmbranche und macht auf die patriarchalen Machtstrukturen aufmerksam. Sie kritisiert die hier herrschende Fetischierung von weiblicher Schönheit, die Objektivierung und die Misogynie. Sie verdient mit ihrer Schönheit ihr Geld. Doch sie hinterfragt auch ihre eigene Rolle innerhalb dieser Machtstrukturen. Das ambivalente Verhältnis zu ihrem Körper erstreckt sich durch ihr ganzes Leben, bis hin zur Geburt ihres Sohnes. Für ihre Ehrlichkeit und kritische Selbstreflexion verdient sie meinen größten Respekt. Am Ende hätte ich mir jedoch eine klare Positionierung und gerade im Hinblick auf ihre Reichweite und ihrer Vorbildfunktion eine Aktivität gegenüber der von ihr kritisierten Machtstrukturen gewünscht. Hier stehen für mich einige Widersprüche. Nichtsdestotrotz ein gelungenes und lesenswertes Buch.

gelungenes Debüt

Von: Ana Datum: 31. March 2022

Das Debüt von Emily Ratajkowski ist eine Sammlung von Essays in denen die Autorin verschiedene Situationen aus ihrem Leben beschreibt und sich dabei kritisch mit ihrem Körperbild und die Rezeption durch andere auseinandersetzt. Viele der Essays behandeln den Umgang der Unterhaltungsindustrie mit Models und Schauspielerinnen, andere Essays sind hingegen allgemeingültiger und beziehen sich auf das Leben als Frau. Bevor ich das Buch gelesen habe, war ich weder mit Emily Ratajkowski oder ihrer beruflicher Tätigkeit oder der ihr umgebenen Kontroverse vertraut. Erst nach dem beenden des Buches habe ich mich dazu etwas belesen. Für Personen, die Emily Ratajkowskis Werdegang schon länger folgen, bildet das Buch bestimmt einen guten Einblick in ihre Sicht- und Erlebenswelt verschiedener Situationen und Erfolge. Aber auch für alle, die nicht mit ihren sonstigen Tätigkeiten vertraut sind und einfach nur nach einem guten Buch suchen, dass die Themen Körperbild und Feminismus behandeln, ist es absolut empfehlenswert. Die Autorin spricht in ihrem Debüt-Roman viele schwere Themen an und bringt uns dabei ihre Gedanken dazu näher und regt damit an, sich selbst mit den Themen auseinanderzusetzen.

Leichtgängige Essays über ein schwergängiges Thema

Von: Lesedino Datum: 31. March 2022

Emily Ratajkowski – der Name sagte mir überhaupt nichts. Erst als ich in einem der vielen Essays, aus denen das Buch besteht, gelesen habe, dass sie das braunhaarige, leichtbekleidete Model aus dem Musikvideo zu „Blurred Lines“ von Robin Thicke war, kam mir ein Bild in den Kopf. Ich fing an ihren Instagram-Account durchzuschauen und mir mein Bild von dieser Frau immer weiter selbst zusammenzusetzen. Doch genau das ist es, was Emily in ihren Essays kritisiert. Wir machen uns ein Bild von Personen, die wir überhaupt nicht kennen, aufgrund ihrer Fotos, ihrer Jobs und ihrer Einstellung gegenüber Freizügigkeit des eigenen Körpers. Dieses schnelle und unverbindliche kreieren eines Images in den Köpfen der Menschen, lässt viele Personen damit gutes Geld verdienen – unter anderem auch Emily selbst. Dieses Geld verdient man gerne, doch gleichzeitig möchte man auch wegen seiner Selbst willen anerkannt werden. Ein Konflikt, den man als Außenstehender, der sein Geld nicht durch Postings von Fotos während eines gesponserten Luxusurlaubs verdient, manchmal belächelt. Hier konnte ich das Problem der Autorin zwar immer verstehen und nachvollziehen, aber nie ganz ernst nehmen. Währenddessen die Erzählungen über die Wahrnehmung der eigenen Person durch Andere aufgrund der eigenen Schönheit mich vollkommen überzeugen konnten. Die Autorin beschreibt, wie ihre Schönheit sie seit der Kindheit besonders werden lies und ihr Anerkennung einbrachte. So wurde sie schon früh darauf getrimmt, diese Schönheit zu wahren, auszubauen und zu nutzen. Dadurch kann es schwer fallen, sich auch auf andere Werte zu besinnen und diese zu entdecken und wertzuschätzen. Ich denke, jeder kennt diesen inneren Konflikt in kleinerem oder größerem Ausmaß. Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, um sich diese Themen selbst mal wieder näher zu bringen und zu überdenken. Vor allem, da sich die Essays sehr leicht lesen lassen, ist es eine leichte Lektüre, die trotzdem zum Nachdenken anregt, was man so selten vorfindet.

Interessent

Von: Jessica Datum: 31. March 2022

Das Buch liest sich flüssig und ist eher eine Sammlung von Essay's. Mit seinen knapp 240 Seiten ist es auch recht schnell gelesen. Es fehlt tatsächlich etwas an der Tiefe und die junge Frau beschreibt viele Situationen in denen einiges schief gelaufen ist. Es ist leicht verständlich geschrieben und lässt einen in die Gedankenwelt von Emily Einblicken. Für mich ist es leider kein "zweites Lesen" wert, da sie mir persönlich ein schlechtes Gefühl vermittelt wenn sie sich mit ihrer Größe von 1,70cm als klein bezeichnet. Der Titel passt hier jedoch und ich sehe nun manche Bilder von ihr mit anderen Augen.

Nett für zwischendurch

Von: Hannah Datum: 31. March 2022

Zunächst: ich hatte zuvor den Namen Emily Ratajkowski zwar schon gehört, hatte jedoch kein Bild vor Augen und sie nur mit dem Berufsbild "Model" in Zusammenhang gebracht. Es hat mich erstaunt, wie schön leicht das Buch geschrieben war und dass es sehr einfach und angenehm zu lesen war. Dazu beigetragen hat die Länge der einzelnen Kapitel, die genau richtig war, um eins im Alltag zwischendurch unterzubringen. Dadurch konnte ich auch jedes Kapitel einzeln nochmal reflektieren und über die Aussagen nachdenken. Ich fand die Geschichte der Autorin sehr spannend, auch wenn ich zuvor kaum etwas von ihr wusste. Insbesondere die Komplexität ihres Werdegangs und die von ihr geschilderten Rückschläge konnte ich als Leser gut nachvollziehen und mich in ihre Lage versetzen. Dennoch muss ich auch sagen, dass ich mich beim Lesen häufig auf eine gewisse Art und Weise unwohl gefühlt habe. Oft kam es rüber, als würde sie vor vielen Dingen die Augen verschließen und so darstellen wollen, wie es sich für sie gut anfühlt. Andererseits öffnete sie sich bezüglich vieler negativer Gedankengänge, wodurch ich mich und meine Gefühle selbst in Frage stellte. Das Buch war an sich nett zu lesen, jedoch konnte ich daraus leider nicht mitnehmen.

My Body

Von: nxny Datum: 31. March 2022

Das Buch ist wirklich sehr interessant. Der schreibstil hat mit am meisten gefallen!

Emily Ratajkowski – My Body: Was es heißt, eine Frau zu sein

Von: Karina Hein Datum: 31. March 2022

„Wie unsere Körper uns durchs Leben tragen, ist außergewöhnlich und banal zugleich“ – S.232, My Body, Emily Ratajkowski Emily Ratajkowski ist ein international bekanntes Model und vielen Menschen sicherlich als @emrata auf Instagram bekannt. Vor der Lektüre habe ich mich ehrlicher Weise nie mit Emily Ratajkowski als Person weiter auseinander gesetzt bis mich meine Schwester auf ihre feministische und kritische Denkweise hinsichtlich der Objektifizierung des weiblichen Körpers aufmerksam gemacht hat. Als „Sexsymbol“ wurde Emily Ratajkowski mit Anfang zwanzig durch ihren Auftritt in dem Musikvideo zu dem Song „Blurred Lines“ von Robin Thicke und Pharrell Williams bekannt, welchen sie im Nachhinein kritisch in einem Essay reflektierte. Schon früh setzte sie sich mit ihrem eigenen Körper auseinander, da sie aufgrund ihrer objektiven Schönheit vom Jugendalter an durch ihre Mutter dazu ermutigt wurde, zu verschiedenen Castings für Fotoshootings in der Fashionbranche zu gehen. Das teils sehr ambivalente Verhältnis zu ihrem Körper erstreckt sich im Verlauf des Buches von dem Jugendalter an bis hin zu ihrer Rolle als Mutter in der Gegenwart. Stetig hinterfragt die Autorin das Zusammenspiel ihres eigenen (vermarkteten) Körpers und ihrer Selbstbestimmung innerhalb patriarchaler Machtstrukturen, die durch den Blick des heteronormativen Mannes (male gaze) geprägt und festgelegt werden. Es geht dabei um Scham, Selbstdarstellung in den sozialen Medien, Unterdrückung sowie sexuelle Gewalt und den Umgang damit. An dieser Stelle möchte ich als Leserin eine Triggerwarnung aussprechen, da sexuelle Gewalt in Form von Vergewaltigung sowie sexuelle Belästigung ausführlich in dem Buch angesprochen werden. „My Body“ hat mich ähnlich wie die Protagonistin darüber nachdenken lassen, wie selbstbestimmt Frauen wirklich sind oder inwiefern stetig Machtstrukturen und Ungleichheitsverhältnisse mit in die Betrachtung des eigenen weiblichen Körpers einspielen. Zudem fand ich es sehr interessant, die Leserin bei der Entdeckung ihres eigenen Körpers vom Jugendalter hin zum Erwachsenenalter zu begleiten. Das Buch hat zusätzlich auch das Thema der internalisierten Misogynie zwischen Frauen aufgegriffen und sehr persönliche Einsichten in das Leben von Emily Ratajkowski gegeben. Der Inhalt war sehr flüssig geschrieben, sodass ich vor lauter Spannung das Buch kaum aus der Hand legen konnte – auch wenn die beschriebenen Szenen hinsichtlich sexueller Gewalt nicht leicht zu lesen waren. Meiner Meinung nach besteht ein Kritikpunkt darin, dass das Konstrukt der „Frau“ recht binär und heteronormativ dargestellt wurde und dadurch die Diversität in dem Buch etwas zu kurz kam. An der Stelle bin ich mir aber auch nicht sicher, ob dies im Rahmen des Buches oder auch in der Darstellung des Lebens der Autorin behandelt werden hätte können ohne konstruiert zu wirken. Zudem sehe ich persönlich die Modelbranche aufgrund ihrem Hang zum ungesunden Vergleich zwischen Frauenkörpern und der Selbstoptimierung zu gesellschaftlich akzeptierten Körpern sehr problematisch an, weshalb gerade die ersten beiden Kapitel teils etwas ambivalente Gefühle in mir ausgelöst haben und ich mir zunächst nicht sicher war, ob mir das Buch aufgrund des sehr romantisierten Einstiegs gefallen würde. Dies änderte sich aber im weiteren Verlauf der nächsten Kapitel. Bis auf die beiden zuletzt genannten Kritikpunkte kann ich „My Body“ aber sehr empfehlen, da Emily Ratajkowski sich sehr persönlich mit ihrem Körper auseinandersetzt und das Buch einige Denkanstöße für das Verhältnis zum eigenen Körper liefert. „My Body: Was es heißt, eine Frau zu sein“ ist als deutschsprachige Ausgabe am 21.Februar 2022 im Penguin Verlag erschienen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Penguin Randomhouse für das Testleser-Exemplar.

My Body

Von: Lena Datum: 30. March 2022

Das Buch My Body von Emily Ratajkowski hat mir persönlich sehr gut gefallen. (4,5 Sterne) Durch die kleinen Erzählungen und Ausschnitte aus dem Leben der Autorin bekommt man als Leser:in ein gutes Gefühl dafür, wie es ist einzig und allein auf den eigenen Körper und das Aussehen reduziert zu werden. Das die Modebranche oberflächlich ist, mag für niemanden eine Überraschung sein, allerdings wird oftmals vergessen, wie sich dieser äußere Druck auf die Models selbst auswirkt. Emily Ratajkowski, die schon in sehr jungen Jahren in dieser Branche tätig war, gibt den Leser:innen einen Einblick hinter die Kulissen des glamourösen Modelebens. Nicht nur die Schattenseiten dessen werden im Buch beleuchtet, sondern auch die Probleme, die durch diese oberflächliche Welt auf die Psyche der Beteiligten einwirken. In diesem Buch hat die Autorin den Leser:innen einen Blick auf ihr Innerstes gewährt, sie hat ehrlich und deutlich über ihre Erfahrungen und Gefühle gesprochen. Auch der Schreibstil, welcher trotz der Tatsache, dass es sich hierbei um eine Übersetzung aus dem Englischen handelt, war überzeugend und für diese Art von Buch passend. Insgesamt kann ich sagen, dass ich sehr überrascht von diesem Buch war und gerne in Zukunft weiters von der Autorin lesen möchte.

Zum nachdenken...

Von: P. Datum: 30. March 2022

Ich finde das Buch wirklich sehr gut geschrieben. Vor allem junge Menschen die sich tagtäglich in sozialen Netzwerken präsentieren sollten dieses Buch lesen. Es regt diesbezüglich sehr zum nach-/ bzw. umdenken an. Es lässt sich leicht und flüssig lesen.

Überraschend

Von: Steinbeisser Datum: 28. March 2022

Das Buch insgesamt hat mich überrascht. Es ist keine Biographie, eher eine Ansammlung von Erlebnissen. Viele davon machten mich beim Lesen fassungslos oder wütend. Unfassbar was in der Modewelt bzw. Werbebranche anscheinend gang und gäbe ist. Die Autorin schreibt ehrlich und schonungslos. Ich hatte den Eindruck, dass sie durchs Schreiben manche Ereignisse mit Abstand nochmal neu bewerten oder einordnen kann. Spannung weil wahr.

Selbstreferenzielle Biographie, nicht, 'was es heißt eine Frau zu sein'

Von: Anna Datum: 28. March 2022

Ich muss zugeben, dass ich das Buch schon eine Weile lesen wollte und mich entsprechend gefreut habe als Testleser ausgewählt zu werden. Ich mag kein Fan von Emily Ratajkowski sein, fand aber ihren sehr öffentlichen Diskurs der eigenen Wahrnehmung und Selbstbestimmung der weiblichen Sexualität als Feministin sehr interessant. Aufgrund der unglaublich guten Bewertungen hatte ich auf eine Abhandlung gehofft, wenn auch gleich ich diese nicht erwartet habe, doch leider wurde ich enttäuscht und meine Erwartungen bestätigt: es handelt sich bei my Body eher im kluge, gut geschriebene, schonungslose Anekdoten aus dem Leben eines Bikinimodels als um das nächste feministische Manifest. Wenn das abwertend klingt, dann ist es nicht beabsichtigt, denn als Autorin schreibt EmRata sehr gut, flüssig und erzählt in einzelnen Essays aus dem Leben einer jungen Frau an, die mit ihrem Körper Geld verdient, selbst aber nie richtig weiß ob sie sich dafür verurteilen oder loben soll. Häufig bekommt man das Gefühl in einer Therapiesitzung mit ihr zu sitzen, wenn sie aus ihrem Leben und von ihren Gefühlen in bestimmten Situationen erzählt, wie sie zum Beispiel vor allem von Männern benutzt und in die Enge getrieben oder auch wie sie Opfer eines sexuellen Übergriffs wurde. Das ist unangenehm zu lesen und mutig von ihr, sich dem so öffentlichen zu stellen, was sie erlebt hat. Als Frau, kann ich viele Anekdoten nachvollziehen, selbst ihren Kampf um Selbstbestimmung ihres hautsächlich sexuell wahrgenommenen Körpers und die frühe Indoktrination das Aussehen eine Rolle spielen kann, jedoch kann Emily Ratajkowski keine Antworten geben, keinen Ausweg und keinen Hinweise wie eine Frau beides sein kann, sexy und selbstbestimmt. Es fehlt der Diskurs und eine Betrachtung des Feminismus in der modernen Welt und wo sich Frauen in dieser Welt einordnen können, die mit ihrem Körper Geld machen und sich dennoch nicht verkaufen. Nun frage ich mich, wie ich überhaupt auf die Idee kam und muss sagen, die vielen positiven Bewertungen, selbst auf dem Einband, suggerieren, dass hier der Jugendwahn hinterfragt und Machtdynamik und Misogynie in der Unterhaltungsbranche kritisiert werden, dass es sich hierbei um wichtige Lektüre handle. Fragen stellt Emily Ratajkowski, das ist richtig, Antworten hat sie keine. Ich mache es ihr nicht einmal zum Vorwurf, denn sie sieht laut ihrer Einleitung, ihre eigenen Aussagen zum Musikvideo, dass sie über Nacht hat berühmt werden lassen, als in "Entstehungszeit von feministischen Blogs, Sheryl Sandbergs Beststeller Lean ln" getroffen und noch vor der Popularisierung des Begriffs 'feministisch' durch Beyoncé und der Modewelt durch T-Shirts mit dem Aufdruck 'Feminist'. Durch Aussagen wie dieser gibt sie selbst den sehr beschränken Rahmen ihres Verständnisses von feministischer Kultur und Historie preis noch bevor das Buch überhaupt anfängt. Es verwundert dann auch nicht, das keinerlei Geschichte herangezogen wird, um die eigenen Fragen zu beantworten oder dem Untertitel gerecht zu werden. Nach dem Lesen weiß ich nach wie vor nicht, 'was es heißt eine Frau zu sein', sondern nur was es heißt Emily Ratajkowski, eine schöne, weiße Frau aus Mittelklasseverhältnissen zu sein und stelle es zu all den anderen Biographien. Einen Platz neben all den feministischen Büchern in meinem Regal hat My Body leider nicht verdient.

erschreckende Realität eines Modells - sollten alle angehenden Modells erst lesen

Von: heike o Datum: 24. March 2022

schlimm was in dem Leben von Menschen alles passieren kann, trotz oder gerade wegen ihrer Schönheit - jedes angehende Modell oder Mädchen, die mit dem Gedanken auch nur spielt, Modell zu werden, sollte das Buch erst lesen - zur Abschreckung und Desillusionierung und zur Mahnung, sehr vorsichtig zu sein und niemandem im Modellbusiness zu trauen - ME TOO hat noch nicht genug bewirkt

Stark und wichtig

Von: MissDefyingGravity Datum: 22. March 2022

"My Body" von Emily Ratajkowski ist eine Sammlung starker, bewegender und zum Nachdenken anregender Essays. Emily schreibt über ihren Einstieg in die Modelwelt, ihre Kindheit, Beziehungen. Sie spricht über die Kommerzialisierung ihres Körpers, ihre Erfahrungen in der Modelbranche und als Frau. Sie beleuchtet den Missbrauch, Misshandlungen und Misogynie, denen sie ausgesetzt war. Einige Erlebnisse hat sie erst Jahre später als solche erkannt. Besonders ihr Essay zu dem Musikvideo-Dreh von "Blurred Lines" ist wichtig. Die Hintergründe des Drehs, wie sie in ihren ersten Jahren in der Branche ihren Körper eingesetzt hat und Nacktheit im Job betrachtet hat, all das diskutiert sie hier, lässt ihre Ansichten und Erfahrungen Revue passieren und legt den Blick Jahre später auf Momente, die sie geprägt haben. Sie schreibt fesselnd, lebendig und nuanciert. Ihre Essays lassen sich fließend lesen und sind sehr schön geschrieben. Von mir eine klare Empfehlung.

Jede Frau muss Feministin sein - besonders die Schönen

Von: Stefanie M. Datum: 22. March 2022

Emily Ratajkowski, bekannt als Oben-Ohne Model schreibt über ihr Leben. Es ist eine ganz komische Generation, die digital natives, die mit Instagram und Facebook groß geworden sind, denen es scheinbar nur auf Äußerlichkeiten ankommt. Und dann löst sich eine dieser Schönen, scheinbar perfekten Gestalten heraus und schreibt darüber, wie schlecht es ihr ging. Wie sie in jungen Jahren vergewaltigt worden ist, sich nicht getraut hat sich ihren Eltern anzuvertrauen, wie sie immer wieder in komische Situationen geraten ist, weil sie ihren Körper vermarktet. Und klar, sie macht das auf eine fast extreme Art, aber auch all die anderen "normalen" Models und Schauspielerinnen werden begutachtet, bewertet und wie Ware behandelt. Es läuft etwas schief in der Geselllschaft in der der männliche Blick der entscheidende sein soll und deswegen muss einfach jede Frau eine Feminstin sein!!!

Schöner Körper gleich schöner Geist

Von: Stefanie Sprung Datum: 21. March 2022

Ich habe mich wahnsinnig auf das Buch gefreut. Man kennt Emily Ratajkowski als nackte tanzende Frau aus dem Hit "Blurred Lines" von Robin Thicke und ich habe mir nie so wirklich Gedanken um sie gemacht, bis ich einmal hörte, dass sie Feministin sei. Ich habe mich schon gewundert, wie das zusammen passen kann, die Vermarktung ihres schönen Körpers und Feministin. Das Buch besteht aus 12 Essays die alle viele Themen ansprechen und auch alle darum gehen Emilys Lebenslauf etwas auszuleuchten. Zum Beispiel beschreibt sie, dass in dem besagten Video eigentlich die Frauen nackt tanzen sollten und Spaß haben sollte und die Musiker nur Nebenrollen gespielt haben. Auch, dass Robin Thicke ihr unerlaubterweise an die Brust gefasst hat und weil er der Star war hat niemand etwas gesagt. Sie beschreibt, wie Männer in ihrer Jugend mit ihr umgegangen sind, von Vergewaltigungen, Übergriffen und immer wieder der Punkt, dass sie nur für ein sehr hübsches Dummchen gehalten wird. Sie schwankt selbst bei der Frage, ob die Vermarktung ihres Körpers, was ihr viel Geld eingebracht hat gut oder schlecht ist. Am Ende hat sie durch den Blick, den Männer auf sie haben viel verdient und sie liebt auch ihren Körper. Es geht auch darum zu was sie erzogen wurde, wie das Verhältnis zu ihren Eltern ist und zu ihrem Kind. Es ist ein wirklich schönes Buch und ich habe es sehr gerne gelesen.

Was passiert mit den Beteiligten von "Se* sells"?

Von: Claudia Datum: 19. March 2022

Im dem Buch wird unter anderem endlich mal die andere Seite der "Se* sells"- Werbetechnik beleuchtet. Die Autorin schreibt im einem leicht verständlichem, manchmal aber schwer verdaulichen Ton ihre Erfahrungen im Modelbusiness auf. Man begleitet sie dabei, wie sie nach und nach festgestellt, was genau ihr Job dabei ist und wie die Welt sie als Menschen sieht. Feminismus ist ein Schlagwort, welches sie im Verlauf zu verstehen beginnt. Was passiert mit einem Menschen, wenn er ausschließlich auf das Aussehen reduziert wird? Hier schildert die Autorin, was das mit ihr gemacht hat. Einzig die Frage, warum sie scheinbar keine Konsequenzen aus ihren Erfahrungen zieht, bleibt. Ich kannte Emily Ratajkowski vorher tatsächlich gar nicht- interessiere ich mich auch überhaupt nicht für das Modelbusiness. Grundsätzlich Empfehlenswert!

Ein Must

Von: betweenenchantingpages Datum: 18. March 2022

„My Body“ war in irgendeiner Art schockierend. Emily Ratajkowski schreibt davon was es bedeutet eine Frau zu sein und von ihren Erfahrungen. Und diese waren einfach nur krass. Es geht von Vergewaltigung, über „die Kultur der Fetischisierung von Mädchen“ und vielem mehr. Mehr kann man nicht sagen ohne zu viel zu verraten. Mein Tipp: lest es. Das sage ich bei solchen Büchern zwar immer, aber ich bin echt der Meinung man sollte es mal gelesen haben.

Mein Körper gehört mir

Von: CM94 Datum: 18. March 2022

"My Body" vom Emily Ratajkowski ist eine Sammlung kurzer Essays, Anekdoten und Erinnerungen, die einen fast schon intimen Einblick in ihr Leben und hinter die Kulissen der Model-Industrie erlauben. Ich kannte Emily Ratajkowski bisher nur dadurch, dass sie ab und zu zufällig auf meinem Instagram-Feed auftauchte, ich bin kein Follower und wusste bisher nichts über ihre Karriere. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich aber überzeugt, dass sie eine starke Frau ist, die ihren Weg geht, egal wie steinig er manchmal ist Zum Inhalt: Auf knapp 250 Seiten schildert Emily Ratajkowski ihre Kindheit, die Beziehung zu ihren Eltern, den Drang aus ihrem Aussehen möglichst viel Kapital zu schlagen und finanziell unabhängig zu sein. Sie beschreibt wie es bei Casting und an Model-Sets zu geht, wie sich andere an ihrem Körper und ihrer Bekanntheit bereichern wollen und wie sie sich von all dem frei gemacht hat. Beim Leben erfährt man, dass dies nicht ihre erste Veröffentlichung zu diesem Thema ist, sie bezieht aber auch Stellung dazu, dass sich ihre Sichtweise auf das Thema geändert hat. Inzwischen ist Ratajkowski verheiratet und hat einen Sohn. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel sind kurz gehalten, sodass man gut unterbrechen oder auch Querlesen kann. Ich kenne mich selbst in der Szene nicht aus, weshalb ich den Wahrheitsgehalt all dessen was sie schreibt nicht einschätzen kann. Aber dieses Buch ist auch ihre ganz persönliche Sicht und Meinung, die nicht den Anspruch erhebt mehr als genau das zu sein, also ist das für mich ok. Sie beschreibt die Erfahrung, wie es ist über Nacht berühmt zu werden- bei ihr durch das heiß diskutierte Musikvideo "Blurred Lines" von Robin Thick. Dabei schildert sie, dass der Ruhm nicht nur positive Erfahrungen mit sich bringt. Man merkt beim Lesen dieses Essays dass Ratajkowski erwachsen geworden ist. Der Fokus verschiebt sich von "schön sein und Geld damit zu machen" dahin anzuerkennen, wie stark und wichtig ihr Körper ist, was er leisten kann und dass er allein ihr gehört. Und dass es niemand anderem zusteht darüber zu verfügen. Das Buch hat sich sehr kurzweilig und flüssig lesen lassen und gezeigt, was für eine interessante Person Emily Ratajkowski ist, jenseits ihres guten Aussehens ist sie eine intelligente und mutige junge Frau. Ein inspirierendes Buch.

Gelungen!

Von: lisa_zeilenzauber Datum: 17. March 2022

„Schönheit war für mich ein Weg, etwas Besonderes zu sein. Wenn ich etwas Besonderes war, spürte ich die Liebe meiner Eltern am stärksten.“ Dieses Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Wieso fragt ihr euch? Weil es meinen Horizont erweitert hat. Weil es mir ganz viel offenbart hat und einen neuen Blickwinkel ermöglicht. Weil es ungeschönt ehrlich ist. Weil es irgendwie auch unglaublich mutig ist. Weil es alles zeigt. Auch die eigenen „Fehler“. Und dann ist es auch noch so gut geschrieben. Springt in den Zeiten und doch kann man allem folgen. Ist manchmal, wie ein Brief formuliert und dann ganz normal mit einem Erzählstil verknüpft. Das mochte ich sehr. Seite um Seite und konnte fast gar nicht mehr aufhören zu lesen. Weil ich irgendwie so gefangen war. In dieser Welt, die so ganz anders als die meine ist und doch so unendlich viele Parallelen aufweist. Irgendwie tat es gut, dieses Buch. Hat mich auf eine ganz besondere Art und Weise tief berührt und nachdenklich gemacht. Meiner Meinung nach ein kleines Muss für jeden.

Leseempfehlung

Von: Tedka82 Datum: 15. March 2022

Ich möchte nicht spoilern, ich würde nur sagen, dass es empfehlenswert ist, dass nicht nur als Frau gelesene Personen das Buch lesen, sondern auch das männliche Teil. Nach Hunderten von Jahren Kampf, sollte man sich die Frage stellen- warum gibt es immer noch unzählige Gender Gaps. Liest das Buch und versucht zu verstehen, wie ist es eine Frau zu sein…

mehr als überraschend!

Von: Jessi Datum: 15. March 2022

Dieses Buch ist eine Essay-Sammlung eines wirklich berühmten Models. Die Essays drehen sich um Ausschnitte ihres Lebens. Eigentlich total im Trend, aber irgendwie deswegen auch nicht besonders, so zumindest am Anfang meine Zweifel. Aber nichts da. Das Buch hat mich vom Hocker gerissen! Es gibt sehr tiefgründige Einblicke. Es ist fesselnd. Es ist einfach unglaublich. Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, was das Buch in mir ausgelöst hat! Ich kann es einfach nur jedem weiterempfehlen! Es lohnt sich!

starkes Buch - starke Autorin

Von: T Datum: 11. March 2022

Die Autorin erscheint mir als äußerst stark und selbstbewusst. Sie gewährt ihrem Leser tiefe Einblicke in ihr Privatleben und in das ihrer Familie. Der Inhalt ist perfekt gegliedert und super verständlich. Vor allem Personengruppen, die mit Menschen zusammenarbeiten sollten dieses Buch gelesen haben und natürlich Männer.

Mein Körper gehört...

Von: Büchermoni Datum: 11. March 2022

"My Body" von Emily Ratajkowski ist ein schonungslos ehrlicher und authentischer Bericht, der mit dem Leben als Topmodel abrechnet. Demnach müsste der Untertitel eigentlich heißen " Was es heißt, ein Model zu sein " Schon als Kind von der Mutter auf schön getrimmt, erlebt Emily Ratajkowski alle Höhen und Tiefen in einer frauenfeindlichen Umgebung. Sieht man allerdings ihre Bilder auf Instagram , zeigen sie eine Frau, die Karriere machen will, koste es was es wolle. Meine Meinung dazu ist gespalten.

Schonungsloser und berührender Einblick in die Modelbranche und das Leben von Emily Ratajkowski

Von: Rebecca Datum: 11. March 2022

Emily Ratajkowskis „My Body“ liest sich wie ein sehr schönes und gut strukturiertes geschriebenes Tagebuch. Mit ihrem lebendigen, fesselnden und nuancierten Schreibstil hat sie mich in ihren Bann gezogen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Jedes Gefühl, das sie beschreibt, sei es Schmerz, Wut, aber auch Glück, fühlte ich beim Lesen mit ihr, so anschaulich sind ihre Essays geschrieben. In ihren Essays spricht Emily über Weiblichkeit, welche Erfahrungen sie in der Model- und Schauspielbranche gemacht hat und dem sexuellen Missbrauch, dem sie dort teilweise ausgesetzt war, sowie der Kommerzialisierung ihres Körpers. Ebenso spielt der männliche Blick auf Frauen eine wichtige Rolle, der diese nur als Sexobjekt bzw. Objekt der männlichen Begierde sieht und was es heißt, in einer von Misogynie und für Frauen ungünstige Machtdynamiken geprägten Welt erfolgreich zu sein. Ihre Texte sind scharfsinnig und schonungslos, auch sich selbst gegenüber, wenn sie Einblicke in ihr wahres Ich und ihre Welt gibt. Manche würden ihre Fixierung auf Geld, Bestätigung oder gutes Aussehen kritisch sehen, jedoch macht für mich genau diese Widersprüchlichkeit den Reiz dieser Essays aus. Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass ich mich von einem weltweit bekannten Supermodel verstanden fühlen könnte. Aber mit ihrer sehr ehrlichen und lebhaften Beschreibung, was es heißt, eine Frau zu sein und welche Erfahrungen und Vorstellungen damit verbunden sind, schafft sie genau das.

Nicht überzeugend!

Von: Minty Datum: 10. March 2022

Normalerweise lese ich nicht so gerne Biografien oder ähnliches, aber ich war sehr neugierig auf die Geschichte von Emily Ratajkowski und ihren Weg zum Ruhm. Doch leider wurde ich enttäuscht, das Buch hat gut angefangen, aber hat dann stark nachgelassen. Ratajkowski beschreibt ihren gesamten Werdegang, angefangen damit wie sie schon in jungen Jahren für ihre Schönheit angesprochen wurde und nicht so recht wusste damit umzugehen. Ihre ersten Erfahrungen in der Modelbranche bis zu ihrem Durchbruch mit dem Autritt im Musikvideo zu „Blurred Lines“. Am Ende des Buchs wird dann noch auf ihren jetztigen Lebenspartner und die Geburt ihres Sohnes eingegangen. Allerdings werden im gesamten Buch hauptsächlich Szenen geschildert, in denen sie sich unwohl fühlte und nicht wusste, wie man zu etwas Nein sagt. Das Thema rund um Feminismus und Sexismus vor allem in der Modelbranche finde ich zwar interessant und auch sehr wichtig, allerdings geht es in diesem Buch um nichts anderes. Ich hatte mir zwischendurch etwas mehr positive Zeilen gewünscht. Ratajkowski wurde mir auch nicht wirklich sympathisch, ich hatte das Gefühl, dass sie durchaus weiß mit ihrer Schönheit und ihrem Körper umzugehen. Alles in allem leider nicht überzeugend!

Nicht das, worauf ich gehofft hatte

Von: Anna625 Datum: 09. March 2022

Die Model-Welt ist so gar nicht die meine. Gerade deshalb war ich aber neugierig auf Emily Ratajkowskis Buch "My Body", in dem sie aus ihren Erfahrungen in der Modelbranche und von dem Weg dorthin berichtet - vor allem auch, weil mich der feministische Aspekt daran interessiert hat. Ratajkowski beschreibt, wie sie schon in jungen Jahren von Familie und Bekannten, aber auch völlig Fremden stets für ihre Schönheit gelobt und und dazu angeregt wurde, ihren Körper zu präsentieren. Wie sie nach einer Party betrunken von einem älteren Jungen vergewaltigt wurde, weil sie nicht wusste, wie man "Nein" sagt. Wie sie sich auch später immer wieder in Situationen wiederfand, die sie als sehr unangenehm empfand, in denen sie aber nicht wusste, wie sie sie beenden kann, oder dachte, dass sie da jetzt nunmal durch muss, weil das eben so ist. Was sie schildert ist das Leben einer jungen Frau, die ihrer Umwelt ausgeliefert ist; die weiß, wo sie hinmöchte, der aber durch die auf das Äußere reduzierende und sexualisierende Gesellschaft immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Obwohl ich das als Ausganssituation interessant und selbstverständlich auch ein wichtiges Thema finde, hat mir das Buch insgesamt weniger gefallen. Auf mich hatte es beim Lesen oft den Eindruck, dass die Autorin mit den Beschreibungen ihres schwierigen Weges vor allem Aufmerksamkeit erhalten will - aber eben nicht für das, was in der Gesellschaft falsch läuft, sondern inbesondere für ihre Person. Sie ist sich ihrer Schönheit bewusst und weiß, wie sie diese zu ihrem Vorteil einsetzen kann. Sie sieht sich selbst, das wird an mehr als einer Stelle deutlich, als besser und mehr wert an als andere Frauen. Immer mehr habe ich beim Lesen das Gefühl bekommen, dass hier weniger eine gewisse vorhandene Reichweite genutzt wird, um den Blick auf den Feminismus zu lenken, sondern dass vielmehr die Popularität des Feminismus zum Zweck der Selbstdarstellung instrumentalisiert werden soll. Und das ist leider so gar nicht das, was ich lesen wollte.

Großartiges Buch darüber, was es heißt in unserer heutigen Welt, Frau zu sein

Von: Isa Datum: 08. March 2022

Die 1991 geborene US-Amerikanerin Emily Ratajkowski ist vielen als Model (z. B. Victoria’s Secret), als Schauspielerin im Film wie bspw. ‚Gone Girl‘ oder Robin Thick’s Musikvideo zu ‚Blurred Lines’, als Content Creatorin auf Instagram (mit mehr 28 Mio. Follower:innen) oder als Co-Founderin der Bikini-Marke iNAMORATA bekannt. Darüber hinaus ist Emily Schriftstellerin und hat mit «My Body» (🇬🇧, Nov. 2021) ihr erstes Buch veröffentlicht. In «My Body» versammelt die Autorin 12 Essay darüber, wie es ist in der heutigen Welt eine Frau zu sein. «In meinen frühen Zwanzigern hatte ich nie darüber nachgedacht, dass die Frauen, die ihren Einfluss durch ihre Schönheit errungen hatten, dafür in der Schuld von Männern standen, deren Begierde den Frauen diese Macht allererst verlieh. Diese Männer hatten die Kontrolle, nicht die Frauen, für die sich die Welt begeisterte.» (S. 54) 💔 In My Body schreibt Model, Schauspielerin, Founderin, Schriftstellerin und Mutter Emily Ratajkowski, über ihre Erfahrungen in der Mode- und Filmindustrie, ihre Kindheit und Familie sowie Ihr Verständnis von Feminismus, Schönheit und Macht im Patriarchat. Als Model und Schauspielerin hat sie mit ihrer Schönheit Geld verdient und schreibt kritisch in ihren Essays über diese Systeme und ihre Schattenseiten für Frauen. (TW: sexualisierte Gewalt & Vergewaltigung) «Ich will meine Fehler und Widersprüche offenlegen, für alle Frauen, die das nicht können, für alle Frauen, die wir als Musen bezeichnet haben, ohne ihre Namen zu kennen, und deren Schweigen wir für Zustimmung hielten. Ich bin hier, weil ich auf ihren Schultern stehe.» (S. 220) ❤️‍🔥 Besonders ihre Ehrlichkeit und die kritische Selbstreflektion haben mich sehr berührt und begeistert. Emily zeigt mit ihren Essays, was für eine großartige Schriftstellerin sie ist. 💥 Ein großartiges Buch über Frausein und den eigenen Körper in der heutigen Welt! GROSSE LESEEMPFEHLUNG 💖💖💖💖💖

Großartiges Buch darüber, was es heißt in unserer heutigen Welt, Frau zu sein

Von: Isa.Literature.Love Datum: 08. March 2022

Die 1991 geborene US-Amerikanerin Emily Ratajkowski ist vielen als Model (z. B. Victoria’s Secret), als Schauspielerin im Film wie bspw. ‚Gone Girl‘ oder Robin Thick’s Musikvideo zu ‚Blurred Lines’, als Content Creatorin auf Instagram (mit mehr 28 Mio. Follower:innen) oder als Co-Founderin der Bikini-Marke iNAMORATA bekannt. Darüber hinaus ist Emily Schriftstellerin und hat mit «My Body» (🇬🇧, Nov. 2021) ihr erstes Buch veröffentlicht. In «My Body» versammelt die Autorin 12 Essay darüber, wie es ist in der heutigen Welt eine Frau zu sein. «In meinen frühen Zwanzigern hatte ich nie darüber nachgedacht, dass die Frauen, die ihren Einfluss durch ihre Schönheit errungen hatten, dafür in der Schuld von Männern standen, deren Begierde den Frauen diese Macht allererst verlieh. Diese Männer hatten die Kontrolle, nicht die Frauen, für die sich die Welt begeisterte.» (S. 54) 💔 In My Body schreibt Model, Schauspielerin, Founderin, Schriftstellerin und Mutter Emily Ratajkowski, über ihre Erfahrungen in der Mode- und Filmindustrie, ihre Kindheit und Familie sowie Ihr Verständnis von Feminismus, Schönheit und Macht im Patriarchat. Als Model und Schauspielerin hat sie mit ihrer Schönheit Geld verdient und schreibt kritisch in ihren Essays über diese Systeme und ihre Schattenseiten für Frauen. (TW: sexualisierte Gewalt & Vergewaltigung) «Ich will meine Fehler und Widersprüche offenlegen, für alle Frauen, die das nicht können, für alle Frauen, die wir als Musen bezeichnet haben, ohne ihre Namen zu kennen, und deren Schweigen wir für Zustimmung hielten. Ich bin hier, weil ich auf ihren Schultern stehe.» (S. 220) ❤️‍🔥 Besonders ihre Ehrlichkeit und die kritische Selbstreflektion haben mich sehr berührt und begeistert. Emily zeigt mit ihren Essays, was für eine großartige Schriftstellerin sie ist. 💥 Ein großartiges Buch über Frausein und den eigenen Körper in der heutigen Welt! GROSSE LESEEMPFEHLUNG 💖💖💖💖💖

Eine fremde Welt nahe gebracht

Von: KL Datum: 07. March 2022

Zögerlich habe ich das Buch angefangen zu lesen. Es ging mir schnell unter die Haut. Wenn man wie ich zum Glück keine eigenen Erfahrungen oder im Umfeld (soweit ich es eben weiß) hat ist es eine andere Welt. Ich bin zutiefst berührt von diesem Buch. Als hätte ich mich mit einer guten Freundin ausgetauscht. Aufgewühlt fühle ich mich Tage später noch. Auch ich sehe und höre immer wieder Berichte darüber. Doch dieses Buch, diese persönliche Geschichte, das hat mich tief bewegt. Ein großartiges Buch über ein Thema, das es garnicht geben sollte.

Aufschlussreich über die Modelwelt

Von: Jazz Datum: 07. March 2022

Ich bin ohne große Erwartungen an Emily Ratajkowskis Buch herangegangen. Ich dachte stereotypisch: Jetzt kommt schon wieder jemand aus Hollywoodkreisen, dem Hollywood nicht mehr genügt und sich daher beweisen muss, dass sie auch etwas im Grips hat, wobei sie sicher nur einen Ghostwriter engagiert hat. Doch direkt die ersten Seiten haben mich schockierend überzeugt. Ihre Mutter ist Professorin für Literatur und das merkt man an ihrem Schreibstil. Dieser war ganz und gar nicht banal und rosarot. Sie schreibt ungeschönt über ihre schwierige Kindheit und dem Druck der Mutter unbedingt von jedem stets als Schönste anerkannt zu werden. Gleichzeitig schreibt sie an einer Stelle, dass ihr eigentlicher Karriereweg für ihre Mutter nicht in der Modelbranche war, sondern in der Gehirnchirurgie. Das war für mich etwas wiedersprüchlich, erwähnt wurde es nach ihrem ersten Vertrag in ihren Teenagerjahren dann aber auch nicht mehr. Auch scheint sie mir wohl nicht die Intelligenz dafür besessen zu haben, da sie später auf eine unkonventionelle Schule, die stark künstlerisch ambitioniert war, ging. Auf dieser hat sie hauptsächlich Drogen konsumiert. Anschließend erzählt sie von ihrem langsamen Aufstieg in der Modeindustrie und all ihren Schattenseiten. Der Hauptteil gefiel mir am besten, da sie hier die ungeschminkte Wahrheit ans Licht bringt. Zwar scheint sie mir mit 19 und ihrer selbstbewussten Nacktheit extrem naiv gewesen zu sein, aber all die negativen Folgen hatte sie einfach nicht kommen sehen. Zuletzt rechnet sie mit einigen ehemaligen Menschen ab, mit denen sie gearbeitet und ausschließlich negative Erfahrungen gesammelt hatte. Hin und wieder erzählt sie auch von anderen Kolleginnen - mal mit Namen, mal ohne und schockiert auch hier. Da scheint alles tatsächlich mehr Schein als Sein zu sein und die einzige Devise, die zählt ist der Kommerz. Empfehlenswert für alle Fans von ihr und Menschen, die darüber nachdenken den Karriereweg ebenfalls in der Modeindustrie als Model einzuschlagen.

Empfehlenswert

Von: Ella179 Datum: 06. March 2022

Emily Ratajkowskis Essay-Sammlung My Body – Was es heißt, eine Frau zu sein bietet faszinierende Einblicke in die patriarchale Welt des Glamours und wird jetzt bereits von einigen als als eine Art feministisches Manifest gefeiert. Grundsätzlich handelt es sich bei den Essays eher um eine nicht-chronologische Biografie. Viele der Essays geben einen Einblick in ihre Kindheit und Jugend und zeigen, dass für Mädchen auch heute noch „schön sein“ ein wichtiger Bestandteil der Erziehung ist. Und Schönheit ist eine komplexe Sache, ein zweischneidiges Schwert. Ihr Körper ist für sie ein Werkzeug, um Geld zu verdienen und ihr Aussehen das, was ihr Macht verleiht. Aber die (bittere?) Erkenntnis, „dass die Frauen, die ihren Einfluss durch ihre Schönheit errungen hatten, dafür in der Schuld von Männern standen, deren Begierde den Frauen diese Macht allererst verlieh“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Männer haben die Macht und sie ge- bzw. missbrauchen sie. Das gilt für das Recht am eigenen Bild – hier die Beispiele der Künstler, die ungefragt eines ihrer Instagram-Bilder auf eine Leinwand ziehen und mit einem Spruch versehen, bis zu dem Künstler, der Bildbände mit Fotos von ihr veröffentlicht ebenso wie für den sexuellen Missbrauch – unter anderem bei eben jenem Künstler. Alles in allem ein toll geschriebens, sehr lesenswertes Buch. Es bleibt nur die alte Frage: genügt es, den Finger in die Wunde zu legen und Missstände anzuprangern, um schon als feministisches Buch zu gelten? Denn hier liegt möglicherweise ein Kritikpunkt: auch wenn Ratajkowski die Missstände in der Unterhaltungsindustrie (und in unserer Gesellschaft als Ganzes) beschreibt und anprangert, so ist sie doch Teil dieser Industrie und es ist fraglich, ob sie den Willen hat, etwas daran zu ändern. An Lösungsansätzen mangelt es jedenfalls. Aber vielleicht ist das ja auch Haarspalterei. Wie dem auch sei, das Buch ist empfehlenswert.

Female Empowerment de Luxe

Von: buch_zeit Datum: 02. March 2022

Viele kennen Emily Ratajkowski von ihren zahlreichen Model- oder Schauspielauftritten oder aus dem weltbekannten Musikvideo Blurred Lines. Jetzt offenbart uns Ratjkowski einen einmaligen Einblick in ihre Gedankenwelt in ihren Essays: „My Body: Was es heißt, eine Frau zu sein“ übersetzt von Stephanie Singh. Vielen Dank @bloggerportal und @penguinverlag für diese Untersuchung des weiblichen Körpers in unserer Welt. Das in den USA bereits gefeierte Werk gewährt uns einen intimen Einblick in die Erfolgsgeschichte Ratajkowskis und wie sehr ihr Leben und vor allem ihr Erfolg von dem „männlichen Blick“ beeinflusst wird. Immer wieder versucht sie sich zu emanzipieren und den „erwarteten“ Schönheitsidealen entgegenzusetzten und die populären Diskurse über die Erwartungen an eine Frau zu sprengen. Dies gelingt ihr in manchen Essays. In anderen zeigt sie die zu tief verankerten Denkweisen der Unterhaltungsindustrie. Der Stolz auf den eigenen Körper schwenkt schnell um in eine Scham oder Bloßstellung. Sie erläutert wie man seiner Stimme beraubt wird und aus Einvernehmlichkeit schnell Missbrauch wird. Spätestens nach diesen Essays muss jeder Ratajkowski fernab ihres Körpers wahrnehmen. Tatsächlich war mir ihr Name davor kein Begriff, aber da ich mich seit langen mit dem Thema des männlichen Blickes auseinandersetzte, schien mir dies die richtige Lektüre. Dessen wurde ich auch nicht getäuscht. In sehr eindrucksvoller und persönlichen Manier folgt man Ratajkowski auf ihrem Werdegang. Viele Momente erinnern einen an seine eigenen Erfahrungen. Es scheint man hat einen Komplizen gefunden, denn durch ihren Ton fühlt man sich ihr unglaublich nahe. Kleinigkeiten die sich immer wieder wiederholen, werden eine Lawine in unserer Denkweise unter der wir letztendlich leiden. Der männliche Blick ist leider auch heute oft noch die dominierende Macht in der Unterhaltungsindustrie und formt somit das Bild der modernen Frau. Indem Ratajkowski diese Strukturen und die negativen Gefühle schonungslos betitelt, ertappt man sich selbst in antifeministischen Denkweisen. Man wird zum Umdenken angeregt und gewinnt eine Leidensschwester, welche sich Stück für Stück aus dem Patriarchat zu befreien versucht. Ein scharfsinniges und persönliches Dokument und dabei gnadenlos ehrlich. Ein Manifest an jede Frau ihr eigenes Schicksal zu dominieren. #emilyratajkowski #mybody #wasesheißteinefrauzusein #blurredlines #model #gonegirl #essays #metoo #emanzipation #malegaze #männlicherblick #bloggerportal #penguinverlag #feminismus #patriarchat #starkefrauen #biografie

Ehrliche Essays, die unter die Haut gehen

Von: Seitenglueck Datum: 02. March 2022

My Body ist der Debütroman von Model, Schauspielerin und Influencerin Emily Ratajkowski und eine Sammlung von Essays über ihr Leben und vor allem über ihre Erfahrungen mit Sexismus und Feminismus in der Unterhaltungsbranche. Ich hätte mir gewünscht, das es eine Warnung gibt, obwohl einiges durch den Klappentext bereits angedeutet wird. TW: Drogenkonsum, Depression, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung. Die Art, wie Emily Ratajkowski ihre Geschichten erzählt, ist extrem ehrlich. Mit dieser Form der Ehrlichkeit habe ich nicht gerechnet. Sie nennt nicht immer Namen, wenn sie über andere berühmte Persönlichkeiten spricht, aber wer sich einigermaßen in der Branche auskennt, wird schnell eins und eins zusammenzählen können und wissen, von wem sie spricht. Die Essays sind in gewisser Weise ein Seelenstriptease, denn sie gibt auch widersprüchliche Gefühle zu und ist nicht nur sehr ehrlich zu ihren Leser:innen, sondern auch sich selbst. Schönheit hat seit ihrer Kindheit einen großen Stellenwert in ihren Leben eingenommen, darüber hat sie ihren Wert definiert. Ob Männer sie schön finden, ob sie sich selbst schön findet. Aber sie hat auch die vielen, vielen Schattenseiten kennengelernt, wenn Männer sie nur als ein schönes Model sehen, als Begleitung, hübsches Beiwerk. Eine Frau, die nicht an Gespräche beteiligt wird, weil erwartet wird, dass sie außer ihrer Schönheit nichts zu bieten hat. Das sie sich auf Instagram oft freizügig zeigt, wird als Selbstbewusstsein interpretiert. Dabei verbirgt sich dahinter eine enorme Verletzlichkeit, wie sie selbst zugibt: „Zieh dich aus, damit niemand dich entblößen kann; Verbirg nichts, damit niemand deine Geheimnisse gegen dich verwendet.“ My Body, S. 111. Die Essays haben alle Themen gemeinsam, die sich mit ihrem Körper, ihrer Schönheit und den negativen wie auch positiven Erfahrungen in ihrer Zeit als Model, Schauspielerin und Influencerin widmen. Gelegentlich rutschen Essays zu anderen Themen dazwischen, wie die Krankheit ihrer Mutter oder Depressionen. Allerdings hätte ich mir bei der Zusammenstellung ein stärkeres Konzept gewünscht. Die Essays sind nicht chronologisch sortiert, das heißt sie springen je nach Thema hin- und her. Mal ist sie 14, mal 27 und mal 21, mal lebt sie in Los Angeles, mal in New York, mal hat sie gerade ihre erste Agentur gefunden, mal ist sie frisch verheiratet. Erst am Ende, wenn es um ihre Schwangerschaft geht, hatte ich das Gefühl, ihr besser folgen zu können. Zwischendurch war es mir nicht immer ersichtlich, warum jenes Essays auf das andere folgt, es fehlte mir eine klare inhaltliche oder zeitlich chronologische Gliederung, die diese Sammlung an Essays zusammenbringt. In vielen Essays betont Emily, wie sie die Kontrolle über ihren Körper hat, indem sie sich auszieht oder hungert und ihr das Macht gibt in einer Branche, in denen Männer die Macht innehaben. Öfter wird aber genau das Argument für Victim-Blaming eingesetzt. Mehr als einmal wurde sie vergewaltigt und sexuell belästigt, jedes Mal gibt es Stimmen nach dem Motto „Sie wollte es doch.“ Ja, sie ist zu dem Fotografen gefahren. Ja, sie hat im Musikvideo halbnackt getanzt. Weil es ihr Job war. Als Model zu tanzen oder in Unterwäsche zu posieren war Teil ihres Jobs. Emily hat nur ihre Arbeit gemacht, wenn sie belästigt oder vergewaltigt wurde und dabei ist es völlig unerheblich, wie freizügig sie sich sonst präsentiert oder ob sie am Set ein Problem damit hat, sich auszuziehen oder nicht. Sie selbst kann tragen und sich präsentieren, wie sie will, das ist niemals ein Einladung für Männer, sich etwas zu nehmen, was ihnen nicht gehört. Sie hat zwar Macht, wenn sie sich so zeigt, wie sie möchte, aber diese verliert sie, sobald Grenzen überschritten werden. Oft hat Emily geschwiegen oder wurde nicht gehört, nicht ernst genommen, ihr wurde die Schuld gegeben an dem Leid, das sie erfahren hat. Immer und immer wieder. Auch sechs Jahre nach der Metoo-Bewegung in Hollywood gibt es (Frauen ebenso wie Männer) Menschen, die Emily die Schuld geben oder ihr nicht zuhören (wollen). Jetzt wird sie gehört und sie spricht damit auch für alle die Frauen, die es täglich nicht werden. Fazit: Auch wenn ich mir etwas mehr Konzept in der Zusammenstellung der Essays gewünscht hätte, präsentiert Emily Ratajkowski mit ihrer Essaysammlung auf ehrliche und zutiefst persönliche Art Geschichten, die mir mehr als einmal eine Gänsehaut beschert haben. Das Buch erzählt von einer Welt der Unterhaltungsindustrie, die immer noch zu oft versteckt wird, in der Männer die Macht innehaben und Frauen zum Schweigen gebracht werden. Ich gehe davon aus, dass sich leider viele Frauen in ihren Schilderungen wiederfinden können, weil sie ähnliche Erfahrungen in ihrem Alltag gemacht haben. Mit dem aufwühlenden Buch sensibilisiert Emily Ratajkowski für Machtverhältnisse, den Umgang mit Frauen, Schönheit, aber auch Social Media und Medienkonsum und regt zum Nachdenken an.

Lesenswerte Essays

Von: SternenstaubHH Datum: 01. March 2022

Emily Ratajkowski ist mir vor allem als Modell bekannt. Mit ihrem Namen verbinde ich "Victoria Secrets" und nicht zuletzt auch das Musikvideo von "Blurred Lines". Das diese Frau nicht nur gut aussieht, sondern auch einiges zu sagen hat, wird hier sofort deutlich. Schonungslos ehrlich, autobiografisch und sehr authentisch präsentieren sich ihre Essays, die zum Nachdenken anregen und zeigen wer wirklich hinter der Modell-Fassade steht. Ihr Debüt-Roman ist voller lesenswerter und sehr gut geschriebener Essays. Ihre Erfahrungen und persönlichen Erlebnisse können einen nicht unbewegt lassen. Als Frau nahm Emily viele unterschiedliche Rollen an und jede von ihnen hatte ihre Anforderungen, ob an sie oder auch an Außenstehende. Ob Modell, Tochter, Freundin oder Mutter, jedem ihrer Lebensabschnitte widmet sich die Autorin und zeigt auch die Modell Industrie von einer ganz anderen, gar nicht so netten Seite. Schonungslos ehrlich eben. Der Schreibstil wie auch die Auswahl der Essays machen das Buch zu einem absoluten Must-Read. Ich finde das Buch sehr gut und denke das man dieses Buch auch auf jeden Fall lesen sollte. Es bietet einen wichtigen Beitrag und sensibilisiert zum Thema Feminismus. Teilweise schockiert es wenn man erfährt was der Autorin zugestoßen ist, aber gerade diese Ehrlichkeit macht das Buch so besonders. Die schöne Bilderbuch-Modell-Fassade bröckelt dann doch sehr und Emily wird man zukünftig mit ganz anderen Augen betrachten.