Doris Cramer

Das Leuchten der Purpurinseln

Das Leuchten der Purpurinseln Blick ins Buch

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Antwerpen, 1520. Da ihr Vater im Sterben liegt, müssen sich Mirijam und Lucia Van de Meulen auf eine gefahrvolle Reise nach Andalusien begeben, wo sie bei Verwandten ein neues Leben beginnen sollen. Doch auf hoher See geraten sie in Gefangenschaft und werden nach Afrika gebracht. Dort wird Lucia in einem Harem eingesperrt, während Mirijam als Sklavin derart gefoltert wird, dass sie die Sprache einbüßt. Sie überlebt allein dank der Hilfe eines maurischen Heilers. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Mogador, der Stadt der Purpurschnecken. Dort lernt Mirijam nicht nur die Kunst des Färbens und des Heilens, sondern auch die Liebe kennen …

Schöner dicker Schmöcker

Von: Samy Datum: 24. April 2015

Erstmal ist das ein super Buch und mit den fast 700 Seiten echt was für ein verregnetes Wochenende oder einfach für Leute die mal faulenzen wollen und dabei ein schönes Buch lesen. Das die Autorin über diese 700 Seiten ihren Stil nicht verliert und den Leser immer wieder fesselt ist meiner Ansicht nach sehr viel Respekt wert denn das ist sicher nicht einfach. Der Roman ist von der Schreibweise her super und man kann die Geschichte genau verfolge. Auch die Sprache der Autorin ist einwandfrei und es werden bei jeder Stelle immer die passenden Sätze und Wörter gewählt so das man sich beim Lesen vom Buch wohl fühlen kann. Dazu stelle ich es mir nicht einfach vor ein Roman im 16. Jahrhundert spielen zu lassen aber Frau Cramer hat es geschafft das man denkt man wäre selber gerade in dieser Welt und nicht mehr im 21 Jahrhundert. Spannende Handlung, schöne Schreibweise und 700 Seiten die eine fesseln. Was möchte man denn bei einem Buch mehr? Kann es euch wirklich nur ans Herz legen wenn ihr solche Bücher mögt.

Romandebüt der Extraklasse

Von: Monika Stutzke Datum: 18. February 2015

Mirijam, fast 14 Jahre alt und Lucia, fast 17, werden kurz vor seinem Tod von ihrem Vater aus Antwerpen fortgeschickt. Sie sollen nach Granada reisen, wo für Lucia eine Hochzeit arrangiert wurde und Mirijam leben sollte, bis auch sie so alt war, um heiraten zu können. Sie müssen sich von allem trennen, was sie ihr Leben lang kannten und in eine unbestimmte Zukunft gehen. Sie haben nur noch sich beide, denn kurz nach ihrer Abfahrt stirbt ihr Vater, ihre letzte Bezugsperson. Sie kommen nie in Granada an. Der Kapitän hielt sich nicht an die verabredete Route und das Schiff wurde in der Meerenge zwischen Spanien und Afrika von Piraten angegriffen und geentert. Die beiden Mädchen werden gefangen genommen. Lucia, die inzwischen verwirrt ist, wird in einen Harem verkauft, während Mirijam vorrübergehend im Kerker landet. Dort wird ihr übel mitgespielt, denn einer der Kerkerwächter vergewaltigt sie. Sie steht unter Schock und hat ihre Sprache verloren. Kurz darauf wird sie auf dem Sklavenmarkt angeboten, wo sie sich gegen den ersten Käufer, der sie anfässt, wehrt. Bevor ihr dort schlimmeres widerfährt, wird sie kurzerhand von einem alten Mann gekauft, der sofort mit ihr die Stadt verlässt. Dieser alte Mann entpuppt sich als der Heiler und Arzt Ali el-Mansour, der auch Sherif Hakim genannt wird. Sie leben einige Zeit in der Wüstenoase Kasbah Tadakilt, bis Sherif erfährt, dass nach dem Mädchen gesucht wird. Er und Mirijam, der er aus Unkenntnis den Namen Aziza gab, müssen alles hinter sich lassen und flüchten von dort. In Mogador bauen sie sich ein neues Leben auf. Sherif wird Mirijams Wohltäter und als er erkennt, was sie für ein Mensch ist und wie intelligent sie ist, nimmt er sie an Kindes statt an, da er keine Kinder hat. Viele Jahre leben sie dort glücklich, bis sie wieder flüchten müssen ... Selten habe ich einen Roman gelesen, in dem so viel Wissen unterhaltsam verpackt wurde, ohne langweilig zu wirken. Der Autorin ist es gelungen, ein Buch über fast 800 Seiten vielseitig und spannend zu schreiben, den Leser zu fesseln und das von der ersten Seite an. Doris Cramer gewährt dem Leser Einblicke in die unterschiedlichen Handelswelten des 16. Jh., sei es in Europa oder Afrika. Ihre Beschreibungen sind bildhaft und so wirklichkeitsnah wiedergegeben, dass man meint, man könnte es mit eigenen Augen sehen, egal, ob es der Wüstenort Kasbah ist oder die Arbeit auf einem Schiff. Mit klaren und einfachen Worten schildert sie das Leben im 16. Jh., das sie hervorragend recherchiert hat. Mirijam, die Protagonistin des Romans entwickelt sich von einer starken 14-jährigen zu einer intelligenten und fleißigen Frau, die nicht nur das Herz am rechten Fleck hat. Auch wenn ihr das Schicksal nicht immer wohlgesonnen ist, gibt sie nicht auf, sie geht geradewegs ihren Weg. Was sie anfässt, gelingt und bringt ihr und Sherif Wohlstand. Auch vergisst sie nie, was sie ihm zu verdanken hat und sie hilft, wo sie kann. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der mitten aus dem Roman eine Episode darstellt. Von daher ist schon von vornherein klar, dass Mirijam die anfänglichen Strapazen und den Mordanschlag auf ihr Leben überlebt. Die Geschichte wird abwechselnd von verschiedenen Schauplätzen erzählt. Es fällt dem Leser nicht schwer, die Zusammenhänge und die Übersicht zu behalten. Die Autorin, die selbst ausgedehnte Reisen in Marokko, wo der Roman spielt, unternommen hat, zeigt dem Leser sehr deutlich ihre Liebe zu dem Land. Dieser Roman ist eine berührende Geschichte um Liebe und Vertrauen, aber auch um Verrat, Intrigen und Gier. Der Leser erfährt geschichtliches Hintergrundwissen, das unaufdringlich in eine sehr schöne Geschichte eingebaut wurde. Das vorliegende Buch ist der erste Teil einer Marokko-Saga, der zweite Teil wurde für August 2013 angekündigt, der den Titel "Die Perle der Wüste" tragen wird. Ich weiß jetzt schon, dass das ein Must-have-Buch ist, denn zu gerne möchte ich wissen, wie es Mirijam weiter ergehen wird. "Das Leuchten der Purpurinseln" ist das Erstlingswerk von Doris Cramer, das mich völlig überzeugt hat. Da bin ich ja gespannt, was sie schreibt, wenn sie Routine im schreiben hat.

Eine gefährliche Reise in ein neues Leben

Von: Sunny Rose (LovelyBooks) Datum: 24. September 2012

[...] Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Farben strahlen eine faszinierende Wärme und Atmosphäre aus. Die Stadt im Hintergrund wirkt irgendwie geheimnisvoll aber auch etwas bedrohlich, während der Baum mit den purpurnen Blättern und der bunte Pfau die Neugierde auf eine exotische fremde Welt entfachen. Dass die Buchstaben des Titels so schön leuchten passt auch perfekt. Die Charaktere sind sehr lebendig und echt beschrieben. Mirijam mochte ich gleich sehr, sie ist ein taffes Mädchen, die weiß was sie möchte. Sie ärgert sich darüber, dass sie als Mädchen nicht die gleichen Rechte wie ein Junge hat. Mirijam ist mit ihrem Leben in Antwerpen aber sonst glücklich, bis zu dem Tag, als ihr Vater sie gemeinsam mit ihrer Schwester auf die Reise nach Andalusien schickt.(…) Die Geschichte wird in auktorialem Stil erzählt und liest sich flüssig und schnell. Das Buch ist in acht Teile eingeteilt, die inhaltlich für sich abgeschlossen sind. Die Spannung entsteht gleich auf den ersten Seiten und steigert sich von Kapitel zu Kapitel (…). Mir gefällt die Beschreibung der Personen, Orte, Gerüche und Gefühle sehr, sie sind sehr bildlich und detailiert. Das Schicksal der Protagonisten wird sehr lebendig und warmherzig geschildert, es hat mich sehr berührt. "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der spannende und emotionale Auftakt der Marokko-Trilogie. Der zweite Teil „Die Perlen der Wüste“ erscheint im Mai/Juni 2013. Auf die Fortsetzung bin ich schon jetzt sehr gespannt.

Von: LaDragonia (LovelyBooks) Datum: 24. September 2012

[...] Mit Das Leuchten der Purpurinseln stellt Doris Cramer uns ihr Romandebüt vor. Und ich persönlich muss wirklich sagen, das hat es in sich. Ein historischer Schmöker vom Feinsten, genauso wie er sein soll. Mit ganz vielen Informationen aus der damaligen Zeit, ganz viel Spannung und Nervenkitzel, und auch die Prise Romantik fehlt in diesem Buch nicht. Und die passende miese Intrige gibt es natürlich auch in dem Buch. In meinen Augen also ein historisches Buch ganz nach meinem Geschmack. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und vor allem Mirijam und ihren Abu hatte ich vom ersten Augenblick ihres Auftauchens an ins Herz geschlossen. Aber genauso war ihr Onkel mir vom ersten Moment an suspekt und unsymphatisch. Aber es gibt auch so viele wunderbare andere Charaktere im Buch, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann und will, ohne zu viel zu verraten. Was mir bei diesem Buch besonders gut gefallen hat, war die Hingabe, mit der es geschrieben ist. Man merkt es einfach daran, wie genau Doris Cramer viele Dinge aus dem alltäglichen Leben genauso wie aus Bereichen der Färberei, der Seefahrt oder des Handels beschreibt. In diesem Roman steckt wirklich viel Herzblut, das merkt man bei jeder Zeile. Mit diesem Roman kann sie den großen Damen der Historie wie Rebecca Gablé oder Diana Gabaldon locker Konkurrenz machen und ich persönlich hoffe das wir noch viel von ihr lesen werden. Fazit: Ein wunderbares Debüt, das ich jedem nur empfehlen kann. Dieses Buch nimmt einen mit auf eine wunderbare Reise in ein fremdes Land und eine fremdländische Kultur, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist wirklich ein Erlebnis und ich freue mich schon riesig, wenn Mitte 2013 der nächste Teil erscheinen wird.

Von: Kira35 (LovelyBooks) Datum: 24. September 2012

[...] Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Durch den flüssigen Schreibstil, die bildhaften und lebendigen Beschreibungen der Menschen und Landschaften war ich Leser und Reisebegleiter. Die Ortswechsel fügten sich nahtlos ein, es wurde nie langweilig, die Spannung und Neugier blieb stets erhalten. Auch gibt es Einblicke in die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen des 16. Jahrhunderts. Dieses Buch war super! "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der erste Teil einer Marokko-Saga, auf deren Fortsetzung ich schon sehr gespannt bin.

Von: Ulrike (LovelyBooks) Datum: 24. September 2012

Ich konnte einfach nicht wiederstehen und hab das „Leuchten der Purpurinseln“ heute abend noch komplett ausgelesen. Das war ja soooo schön. Ich bin ehrlich begeistert von diesem Buch. Das Ende war so richtig nach meinem Geschmack. Alles kommt zu einem guten Ende…. Vielen vielen Dank für dieses tolle Buch und dass ich es lesen durfte. Ich für meinen Teil warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

Von: stargazer13 (LovelyBooks) Datum: 24. September 2012

Es hat wirklich Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.