Julie Kagawa

Unsterblich - Tor der Dämmerung

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Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.

Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …

Eine Welt der Unterdrückung

Von: Svenja Datum: 08. May 2015

MEINUNG Ich gebe zu, der Einstieg und die ersten Kapitel erschienen mir etwas holprig. Allerdings kann das auch daran liegen, dass ich so viel auf Englisch lese und mich immer erst wieder in die vergleichsweise umständliche, deutsche Sprache einfinden muss, wenn ich dann mal auf Deutsch lese. Allie gefiel mir als Hauptfigur mit ihrem hitzigen Temperament jedoch sofort und plötzlich flogen die Seiten nur so dahin. Die Handlung baut sich Stück für Stück auf und man begleitet Allie durch die von Vampiren kontrollierte Welt, in der Menschen gehalten werden wie Vieh und es zu einer Verrohung der Gesellschaft gekommen ist, nachdem die Menschen durch eine Seuche stark dezimiert wurden. Das Überleben steht immer an erster Stelle und letztlich ist man stets auf sich gestellt und muss zusehen wie man alleine klarkommt, selbst wenn man Mitglied einer der zahlreichen Gruppen ist, die zusammen Tag für Tag versuchen sich durchzuschlagen. Allie kommt gut alleine klar und schlägt auch mal zu, wenn ihr jemand blöd kommt. Aber ihr Mut führt schließlich dazu, dass sie aus einer ausweglosen Situation nur auf einem Weg entkommen kann: Sie wählt die Unsterblichkeit, um weiterzuleben, obwohl das bedeutet zu dem zu werden, was sie immer am meisten verabscheut hat. Von da an kämpft sie dagegen an zu dem Monster zu werden, das sie früher so gefürchtet und gehasst hat und sucht einen Weg ihre Menschlichkeit nicht gänzlich zu verlieren, obwohl ihr Mentor sie stets ermahnt, dass sie ihr menschliches Leben hinter sich lassen muss... Julie Kagawa entführt einen als Leser in eine dystopische Welt, in der die Vampire auf eine erfrischend andere, wenn auch nicht gänzlich neue Weise, dargestellt werden. Die Spannung baut sich langsam auf und ich konnte es kaum erwarten, bis Allie als Vampir richtig loslegt. Als jemand, der sich zur Generation Buffy zählt und davon sehr geprägt wurde, bin ich immer froh auf eine starke Heldin zu stoßen, die auf sich aufpassen kann und sich nichts sagen lässt und Allison ist dafür ein klasse Beispiel! Die Action nimmt zum Ende hin zu und ebbt dann kaum mehr ab, während sich zu Anfang längere ruhige Passagen mit kurzen Actionszenen abwechselten. Daher gab es zu Anfang gelegentlich ein paar kleine Längen, aber wirklich langweilig wurde es nie. Mir gefiel, dass die Autorin nicht davor zurückschreckte Figuren sterben zu lassen und die Actionszenen sind auch oft ziemlich blutig. Tod und Verlust sind allgegenwärtig, aber für mich driftete es nie zu sehr in deprimierende Bahnen ab, trotz der düsteren Grundstimmung. Was mich aber etwas störte, war die doch etwas zu vorhersehbare Handlung. Trotz der guten und frischen Ideen, fiel es mir ab einem gewissen Punkt ziemlich leicht einzuschätzen wie es weitergehen würde. Mein Lesevergnügen wurde dadurch insgesamt nicht unbedingt geschmälert, für die Fortsetzung würde ich mir aber ein paar mehr Überraschungen wünschen. FAZIT Bei Tor der Dämmerung handelt es sich um den vielversprechenden Auftaktband der Unsterblich-Reihe und trotz der zuvor genannten kleinen Schwächen, wurde ich bestens unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung: Unsterblich - Tor der Nacht. Von mir gibt es daher 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die noch nicht genug von Vampiren haben und Dystopien, sowie starke, weibliche Hauptfiguren, mögen.

Ein überraschend düsterer YA-Fantasy Auftakt

Von: paperlove Datum: 27. February 2021

Die Handlung des Buches würde ich als eine Mischung aus True Blood und The Walking Dead beschreiben, und ein klein wenig hat sie mich auch an die Kinderserie The Tribe erinnert. Alles drei Serien, die ich wahnsinnig toll finde (oder gefunden habe). Das Buch ist in vier Teile unterteilt, wobei sich jeder Teil wie ein Akt eines Theaterstücks liest und einen anderen Handlungsschwerpunkt hat. Das hat mir sehr gut gefallen, denn es hat nicht nur für Abwechslung, sondern auch für einige überraschende Wendungen gesorgt Die Protagonistin im Buch ist Allie, eine 17-jährige Teenagerin mit asiatischer Herkunft. Ein Pluspunkt gibt es also schon mal für Diversity, denn ich lese leider viel zu selten Young Adult Bücher, mit POC als Hauptcharaktere. Zu Beginn des Buches ist Allie noch Teil einer Gruppe von Jugendlichen, die in einer Vampirstadt ums Überleben kämpfen. In der Stadt lauert nicht nur eine Gefahr durch Vampire, sondern auch durch Verseuchte, die man ehesten mit Zombies vergleichen könnte. Eines Nachts macht sie sich mit ihren Gefährten auf die Suche nach einem Lager voller Essen, doch ihr Beutezug geht schief und die Gruppe wird von Verseuchten überfallen. Diesen Angriff haben - zu meiner grossen Überraschung - nur die Wenigsten überlebt, und als Leser:in muss man sich sehr schnell von einigen Charakteren verabschieden, die man gerade erst kennengelernt hatte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte die Autorin mein Interesse geweckt, denn von Young Adult Reihen bin ich es eigentlich nicht gewohnt, dass die Charaktere wie die Fliegen sterben, eher im Gegenteil: Manchmal habe ich den Eindruck, dass man nie wirklich um das Leben der Charaktere in diesem Genre fürchten muss, weil immer alles gut ausgeht. Das war hier definitiv anders und hat mich sehr beeindruckend, denn dadurch habe ich gemerkt, dass es sich nicht um eine 0815 YA Geschichte handelt und Kagawa einen viel brutaleren und düsteren Ton anschlägt. Wie man bereits aus der offiziellen Inhaltsangabe entnehmen kann, steht auch Allies Leben nach diesem blutigen Überfall auf der Kippe und sie hat nur eine Chance, um nicht zu sterben: Sie muss selbst zu einem Vampir werden. Und diese Entscheidung bringt die weitere Handlung erst ins Rollen. Nachdem sie in die Welt der Vampire eingeführt wurde, muss sie sehr bald aus der Stadt flüchten und die Story nimmt wiederum eine ganz neue Richtung ein. Bei ihrer Flucht stösst Allie auf eine Art religiösen Kult, angeführt von Jeb und seinem Ziehsohn Zeke. Die Gruppe ist auf der Suche nach Eden - einem Ort, das dem biblischen Paradies ähneln und Schutz und Sicherheit für die Gruppe bieten soll. Getarnt als Mensch mischt sich Allie unter der Gruppe, auch wenn sie weiss, dass ihre wahre Identität als Vampir jederzeit auffliegen könnte... Und an dieser Stelle möchte ich nicht mehr verraten, denn der Grossteil des Buches fokussiert sich auf ebendiesen religiösen Kult und die vielen Gefahren, die in der Welt der Vampire und Verseuchten lauern. Durch diese Gruppe lernt man etliche Nebencharaktere kennen, die ich gar nicht alle namentlich erwähnen möchte. Es ist von jung bis alt jedoch alles dabei und auch ein Mädchen, dem Allie ein Dorn im Auge ist, und die für jede Menge Zickereien sorgt. Eine besondere Rolle nimmt vor allem Zeke ein, mit dem Allie die meiste Zeit verbringt. Doch wer hier eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, den muss ich enttäuschen. Kagawa bedient sich tatsächlich auch hier nicht dem gängigen YA Klischees und verzichtet auf eine Instaliebe, die ich ehrlich gesagt schon einmal früher in der Geschichte erwartet hätte. Neben diesen Charakteren gibt es auch einen Gegenspieler, der eine Bedrohung für die Gruppe darstellt und für Angst und Schrecken bei den einzelnen Gruppenmitgliedern sorgt. Insgesamt gibt es also eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, die alle (mehr oder weniger) eine wichtige Rolle in der Handlung spielen und durch ihre individuellen Stärken und Schwächen gut ausgearbeitet wurden. Kagawas Schreibstil ist vor allem am Anfang sehr temporeich, actiongeladen und fesselnd. Im späteren Verlauf wird das Tempo leider etwas gedrosselt, was auch zu meinem einzigen Kritikpunkt führt: Allies Reise mit diesem religiösen Kult war für meinen Geschmack etwas zu langgezogen und hat dadurch zu einem Spannungsabfall geführt. Das Buch wirkt insgesamt ein kleines bisschen zu lang und hätte aus meiner Sicht gut 100 Seiten gekürzt und dafür auch in der zweiten Hälfte packender erzählt werden können. Der Schluss endet dann aber in einem sehr actiongeladenen und rasanten Showdown und ein fieser Cliffhanger führt dazu, dass man nicht anders kann, als die Fortsetzung zu lesen. Damit hat Kagawa dieses eine Mal fast alles richtig gemacht. Fazit: "Tor der Dämmerung" ist der Reihenauftakt einer Young Adult Paranormal Reihe, in denen nicht nur Vampire, sondern auch Verseuchte eine Rolle spielen und die Menschen in ständiger Angst vor diesen Gefahren leben. Die Idee hat mich an eine Mischung aus "The Walking Dead" und "True Blood" erinnert, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Vor allem der temporeiche, actiongeladene und blutige Anfang des Buches haben mich für ein YA Buch positiv überrascht. Leider wird das Erzähltempo im weiteren Verlauf entschleunigt, sodass sich vor allem die zweite Buchhälfte stellenweise etwas langgezogen liest. Alles in allem hat mich Kagawa mit diesem doch insgesamt fesselnden Reihenauftakt mit überraschenden Wendungen überzeugt und das Buch bekommt von mir 4 Sterne.

Vampire regieren die Welt

Von: Jen Datum: 28. December 2018

Inhalt: Die Welt wird von Vampiren regiert und die Menschen unterscheiden sich zwischen Unregistrierten, Registrierten (Blutsklaven) und Verseuchten (Gebissene, die kein Vampir sind). Allie ist eine Unregistrierte und beschützt immer ihren besten Freund Stick. Als sie auf Nahrungssuche sind werden sie von einem Verseuchten angegriffen und Allie opfert sich und muss sich zwischen Leben und Tod entscheiden ... Meinung: Das Cover ist unglaublich cool und schreit auch nicht sofort Vampirroman. Bei dem Reihentitel hat man hingegen schon einen Hinweis worum es in dem Buch geht. Vampirromane kommen einfach nie aus der Mode. Es wird immer welche geben und die Idee ist ja auch einfach super. Hier haben wir dieses Mal eine Welt die von Vampiren regiert wird. Super krass und mal wieder was Neues. Ich muss es gleich sagen, ich bin kein Fan von Stick! Ständig versteckt er sich hinter Allie - was ist das denn für ein Typ? Nicht sonderlich cool. Umso mutiger ist Allie und starke Frauencharaktere machen mir immer Spaß. Tja und sie hat es nun wirklich nicht leicht denn wie man es schon ahnt, wird sie zum Vampir. Nun ist sie ständig hin und her gerissen zwischen dem Menschen und dem Monster. Sie versucht den Vampir in sich zu bekämpfen aber gerade am Anfang ist das gar nicht leicht. Sie muss erst einmal wissen, was es heißt ein Vampir zu sein und dabei hilft ihr Kanin. Kanin ist ein Vampir und nimmt Allie unter seine Fittiche. Er zeigt ihr wie man kämpft und wie man als Vampir lebt. Er ist nüchtern, kalt und schonungslos ehrlich. Aber er ist auch auf der Suche nach einen Heilmittel für die Verseuchten. Doch das ist nicht das Leben, was Allie führen will und daher geht sie weg. Sie trifft auf eine Widerstandsgruppe und will sich ihnen anschließen aber sie ist ein Vampir. Das Monster in ihr ist stark und der innere Kampf wird immer deutlicher. Das ist auch unglaublich gut beschrieben. Man leidet richtig mit. Man sieht aber auch wie sie stärker wird, selbstloser und dadurch auch erwachsen. Allie entwickelt sich und das ist immer spannnend. Was mir auch sehr gut gefallen hat war das der Tod nicht beschönigt wurde. Er wurde realistisch dargestellt. Alles in allem bekommt man hier einen Vampirroman, der sich aus der Masse heraushebt. Man taucht in eine neue Welt ab und kann den nächste Teil gar nicht erwarten.

Unsterblich - Tor der Dämmerung (Bd.1) von Julie Kagawa

Von: Lisa von Prettytigers Bücherregal Datum: 14. January 2018

Inhalt: Die Welt, wie wir sie kennen, hat aufgehört zu existieren seit die rote Schwindsucht einen Großteil der Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen überlebenden Menschen werden von Vampiren regiert und führen ein trostloses Leben als deren Blutsklaven. Hinter den Mauern der Vampirstädte, im Ödland, lauert eine Gefahr, die noch tödlicher als die Vampire selbst ist: die Verseuchten. Jene grausame Laune der Natur, die durch eine Mutation des Virus der Seuche entstanden ist. Kreaturen, die nachts aus dem Erdreich steigen und jedes lebende Wesen in ihrem Umkreis verschlingen. In dieser gefährlichen Welt lebt die 17-jährige Allison Sekemoto. Da sie den Blutzoll verweigert lebt sie als Unregistrierte im Außenbezirk der Stadtmauer, der von Armut und Elend geprägt ist. Jeder Tag ist ein neuer Kampf ums Überleben. Doch Allie ist mutig. Um sich und ihre Freunde vor dem Hungertod zu bewahren, bricht sie tagsüber zu Streifzügen außerhalb der Stadtmauern auf, um in den verlassenen Siedlungen nach Nahrung zu suchen. Eines Tages hat sie dabei Erfolg, doch dieser schicksalshafte Fund wird ihr gesamtes Leben verändern ... Mein Eindruck: Da ich zumindest zwei der "Plötzlich Fee" Bände der Autorin mit Begeisterung gelesen habe, bin ich natürlich auch auf ihr neues Werk sehr gespannt gewesen. Schon auf den ersten Blick hat mich der Roman mit seinem zeitlos schlichten Cover gefesselt. Der aussagekräftige Klappentext gibt schließlich erste Hinweise auf die thematische Orientierung des Romans. Hier liegt die Vermutung nahe, dass Julie Kagawa mit ihrem neuen Werk ausgetretene Pfade verlassen wird. Diese Annahme bestätigt sich schon zu Beginn der Lektüre. Die Stimmung, die Julie Kagawa mit ihrer Erzählung heraufbeschwört ist düster, bedrohlich und die meiste Zeit über sehr ernst. Jeder Bewohner der Vampirstädte ist ständig auf der Hut und schließt nur im äußersten Notfall Bündnisse, sodass eine relativ unstete, teilweise sehr feindselige Atmosphäre entsteht. Ein krasser Gegensatz zu ihren "Plötzlich Fee" Romanen, die im Großen und Ganzen doch recht fröhlich gewesen sind. Doch deren romantisch, zauberhafter Glanz ist vollkommen verflogen und nur ein kleiner Hauch ist in "Unsterblich - Tor der Dämmerung" noch davon zu spüren. Die Geschichte ist atmosphärisch sehr dicht erzählt und absolut packend. Die Autorin hat ein gutes Gespür dafür, mit welchen Worten sie ihre Leser fesseln kann. Ihr Schreibstil ist gewohnt leichtgängig und lässt sich wunderbar flüssig lesen. Julie Kagawa schafft es auch dieses Mal wieder die gesamte Szenerie sehr lebendig wirken zu lassen. Zu Beginn habe ich noch leichte Zweifel gehabt, ob die Mischung von Dystopie und Vampirroman nicht doch etwas zu gewagt ist. Doch es zeigt sich, dass die beiden Genres perfekt harmonieren. Der Roman schafft eine fantastische Welt, die kurz vor dem Abgrund steht. Ein Szenario, das in der Realität (hoffentlich) niemals zu verwirklichen ist, in der Geschichte aber exzellent funktioniert. Julie Kagawa hat mit ihrem Buch etwas vollkommen Neues geschafft. Geschickt verwebt sie reale und fiktive Elemente miteinander. Auch die Figuren der Erzählung wirken authentisch und überzeugend. Allen voran Allie, die sich scheinbar in jeder noch so verzwickten Situation bestens zurechtfindet. Doch auch sie hat ihre kleinen Fehler und ist in Wirklichkeit nicht bei jeder Gelegenheit so tough, wie sie es zu sein vorgibt. Die anderen Charaktere gehen leider neben einer derart starken Hauptprotagonistin, die zudem als Ich-Erzählerin des Romans fungiert, etwas unter, wenngleich sie durchaus Potenzial besitzen. Eine Liebesgeschichte am Rande hat Julie Kagawas neues Buch ebenfalls aufzuweisen. Sie nimmt jedoch nur einen kleinen Teil ein und entwickelt sich sehr langsam. Ihr Ausgang ist zum Ende des ersten Bandes noch ungewiss, doch die junge Liebe scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Insgesamt lassen die letzten Seiten den Leser sehr neugierig zurück, obgleich die Erzählung in sich geschlossen ist. Ich bin gespannt, was sich die Autorin also noch für uns hat einfallen lassen und freue mich schon jetzt auf den zweiten Band der Geschichte. Bewertung: 4,5 von 5 Sternen Lisa von Prettytigers Bücherregal

Toller fantasyroman

Von: Rotaliedbooks Datum: 23. February 2017

Zuerst möchte ich etwas zum Cover sagen, ich liebe das Cover sehr. Es hat mich sofort angesprochen und ich dachte mir sofort dieses Buch muss ich unbedingt lesen, da es sofort ins Auge sticht. Es handelt um die 17 Jährige Allison, die in der Vampirstadt New Cowington aufgewachsen ist. Ihr Leben scheint dort nicht viel Wert zu sein, da die Stadt von Vampiren regiert wird. Sie muss jeden Tag in ewiger Angst leben. Es gab eine große Epidemie und viele Menschen überlebten das nicht. Irgendwann trifft sie auf ein Lebensmittellager außerhalb der Stadtmauern und trifft dort auf die Menschen die, die Epidemie überlebt hatten, sie haben dennoch nichts mehr menschliches an sich. Als sie dann im sterben liegt wird sie vor die Wahl gestellt, Vampir sein oder sterben.. Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch und die Julie Kagawa hat einen sehr tollen Schreibstil. Das Buch hat mir allgemein auch sehr gut gefallen.

Grandioser Serienauftakt

Von: Denise Otten Datum: 07. November 2016

Rezension zu Unsterblich „Tor der Dämmerung“ von Julie Kagawa Titel: Unsterblich „Tor der Dämmerung“ Autor: Julie Kagawa Übersetzer: Charlotte Lungstrass-Kapfer Verlag: Heyne Genre: Fantasy, Dystopie, Jugendroman Preis: 9,99 € Erscheinungsdatum: 14.12.2015 Isbn: 978-3453317116 Dies ist der erste Band einer dreiteiligen Reihe. Alle Bücher in der kompletten Übersicht mit Erscheinungsdatum: Band 1: „Tor der Dämmerung“ - erschienen am 14.12.2015 Band 2: „Tor der Nacht“ - erschienen am 11.04.2016 Band 3: „Tor der Ewigkeit“ - erscheint am 09.01.2017 Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meinung: Zwischen all den Büchern, die ich noch lesen möchte/die ich noch rezensieren muss überkam mich auf einmal wieder die Lust auf einen richtig guten Urbanfantasyroman. Alle, die ich in letzter Zeit in Angriff genommen hatte, konnten mich kaum noch überzeugen und meine Ansprüche waren bei Auswahl einer neuer Lektüre nicht all zu hoch. Von mir aus konnte auch eine Liebesgeschichte darin vorkommen, sofern sie den fantastischen Teil nicht überwiegt. Durch einen Bookstragrampost bin ich dann durch Zufall auf Julie Kagawas Unsterblich-Reihe aufmerksam geworden. Ich liebe ja Vampirgeschichten, auch wenn wir gerade viel von dem immer wiederkehrenden Geschichten überhäuft werden, und der Klappentext lies sich spannend. Da mir ihre Plötzlich-Fee Reihe gut gefallen hatte, konnte ich ja schließlich nichts falsch machen, oder? Und was soll ich euch sagen: meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen! Die Welt, die Kagawa geschaffen hat, ist eine düstere Zukunft, einige Jahrzehnte nach unserer Zeit und nach dem großen Kollaps der Menschheit. Eine Krankheit hat dafür gesorgt, dass sie fast ausgerottet wurde und dies haben die Vampire genutzt, um endlich an die Macht zu kommen. Sie halten sich die Menschen als Blutsklaven oder überlassen sie in heruntergekommenen Slums sich selbst. Und in so einem Teil einer ihrer eingenommenen Städte lebt die siebzehnjährige Allie. Ich mochte sie als erzählende Person der Handlung auf anhieb. Sie ist eine Heldin, die sich selbst zu retten weiß und die sich der Realität ihres Alltags stellt. Im Gegensatz zu anderen Romanen dieser Art (mein Blick geht in das Regal zu den Selektion-Büchern) wird hier nichts schön geredet. Die Menschen sind dreckig, sie hungern. Und wenn sie verschimmeltes Brot in einem Abfalleimer finden, wird dies dankbar als Geschenk des Himmels angesehen. Diese trostlose und düstere Atmosphäre zieht sich bis zum Schluss des Buchs hindurch und lässt Allies Welt so real erscheinen. Dieser Kagawa ist erwachsener als die Reihe um das Feenreich, auch wenn ihre Heldinnen ungefähr im gleichen Alter sind. Er ist auch blutiger, als das, was man schon von ihr gewöhnt ist. Es müssen Entscheidungen gefällt werden, auch wenn sie für einen selbst und die Menschen um einen das schlimmste bedeuten. Dabei steht Allison tapfer für ihre persönlichen Werte ein und nimmt auch kein Blatt vor dem Mund, egal wer vor ihr steht. Allisons Handlungen sind authentisch und nachvollziehbar und dennoch überraschten sie mich das ein oder andere Mal, bin ich doch von Jugendbücher dieser Art anderes gewohnt. Die Verbindung von dystopischen und fantastischen Elementen ist Kagawa in meinen Augen sehr geglückt. Der ganze Roman ist in sich stimmig und man merkt, wie viel Arbeit in die Ausarbeitung geflossen ist. Ich bin ein Fan von den kleinen Details, die leider oft vernachlässigt werden. Die meisten Menschen in diesem Buch kennen die Errungenschaften unserer Zeit nicht mehr, da diese Epoche lange zurück liegt. Und so reagieren sie teilweise erstaunt, wenn sie „Schätze“ unserer letzen Tage (wie zum Beispiel eine Dose Ravioli) ausgraben. Ich weiß, ich schwärme und schwärme aber diesem Buch ist wirklich anzumerken, wie viel Liebe zum Detail verwendet wurde. Wenn ihr eine romantische Geschichte erhofft (und/oder erwartet) wird dies nicht das richtige Buch für euch sein. Es entwickeln sich zwar eine leichte Liebesgeschichte, deren Teil jedoch nur wenig ins Gewicht fällt. Für mich ist dies eine gelungene Abwechslung zu all den bisher gelesenen Vampirgeschichten. Trotz seiner Größe von 606 Seiten habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt, da eine konstante Spannung aufrecht erhalten wurde. Das Ende habe ich sehr geliebt. Man kann es sowohl als Cliffhanger für den zweiten Band, aber auch als offenen Abschluss ansehen. Ich für meinen Teil will aber auf jeden Fall wissen, wie Allies Geschichte weiter geht und kann es kaum abwarten, das nächste Buch zu lesen. Zitat: „Von meinem alten Leben war nichts geblieben. Es gab nichts, wohin ich zurückkehren konnte“ - Seite 232 Gut zu wissen: Die ersten beiden Bände sind sowohl in der Hardcover-, als auch in der Taschenbuchausgabe erhältlich. Der Dritte Band, der im Januar erscheint, wird jedoch ausschließlich als Taschenbuch aufgelegt so dass ich allen, die gerne eine stimmige Reihe im Regal stehen haben möchten, den Kauf der Taschenbücher ans Herz lege. Fazit: Ein grandioser Auftakt einer Serie, der meines Erachtens mehr Beachtung geschenkt werden sollte. „Unsterblich“ ist ein dystopisch-fantastischer Jugendroman, den ich auch älteren Lesern gerne ans Herz legen mag mit einer starken Heldin und einer grandios düsteren Atmosphäre.

Durchschnittlich

Von: Grenzenlos Datum: 26. October 2016

Julie Kagawa hat sich wirklich getraut, dem Thema Vampire noch eine Geschichte mehr hinzuzufügen. Ich muss sagen, das mit der Dystopie und dass die Vampire aus ihren Verstecken herauskommen und sich offen zeigen, ist ja wirklich eine tolle Idee. Aber... Leider kommen jetzt einige "Abers": Die Geschichte hat Potenzial, das will ich gar nicht abstreiten, jedoch wurde dieses nicht voll ausgeschöpft. Der Anfang zieht sich ziemlich. Die ersten 100 Seiten (bei insgesamt 600 zählen die ersten 100 noch als Anfang) passiert im Grunde sehr wenig, auch wenn Kagawa versucht hat, das ganze spannend zu machen, waren mir die Beweggründe der Protagonisten nicht nachvollziehbar und irgendwie dumm. Allie als Hauptcharakter war eine starke Person, die sich nicht so leicht alles gefallen lässt, jedoch kam auch sie mir etwas naiv und dumm vor. Bei den Nebencharakteren hat sich die Autorin aus den Vollen der Klischeekiste bedient und kaum einer von denen konnte mich überraschen oder schien mir etwas Tiefe zu haben. Die interessanten Charaktere hat sie entweder sterben lassen oder sie tauchten nur kurz in der Geschichte auf. Der Plot oder die Story fand ich im Großen und Ganzen sehr langweilig. Kagawa hat es zwar geschafft für einzelne Szenen Spannung aufzubauen und diese auch zu einem Ende zu führen, jedoch für die gesamte Geschichte konnte mich nur sehr wenig am Weiterlesen motivieren. Es hat mich irgendwann nicht mehr interessiert, was aus den ganzen Figuren wird, wo sie hinkommen und wie sie das anstellen. Dasselbe gilt für den Verlauf der Handlung. Die Autorin hat sich vieles so hergerichtet und "zufällig" passieren lassen, sodass die Story in die richtige Richtung verlaufen kann. Irgendwie kam mir mal der Gedanke, dass sie während des Schreibens nicht so genau wusste, was als nächstes passieren soll und wo das Ganze hinführen wird und sie sich einfach so von einer Szene zur nächsten gehangelt hat. Ich konnte lange nicht herausfinden, um was es jetzt denn eigentlich wirklich geht (der englische Titel macht da auch irgendwie mehr Sinn). Warum ich das Buch nach dieser Kritik trotzdem zu Ende gelesen habe, liegt einerseits daran, dass es ein Rezi-Exemplar ist und andererseits, dass der Schreibstil wirklich gut war und die Seiten nur so durch meine Hände geflogen sind. Außerdem wollte ich irgendwann dann doch wissen, wie es ausgeht. Kagawa schreibt sehr detailliert und hin und wieder auch ausschweifend, aber gleichzeitig sehr leicht und es ist flüssig zu lesen. Sie greift Themen auf, die im Bezug auf Vampire natürlich sehr interessant sind und zwar den Tod und das Sterben, Freundschaft, Liebe (wobei mich die Liebesgeschichte nicht berühren konnte und überhaupt nicht überzeugt hat), und stellt auch Fragen, was den Menschen ausmacht und was uns menschlich macht. Fazit Mittelmäßiger Reihenauftakt, bei dem einiges an Potenzial verschenkt wurde. Zwar gibt es eine interessante, starke (jedoch manchmal naive und dumme) Hauptperson, leider auch viele klischeehafte Nebencharaktere, denen es an Tiefe fehlt. Story und Handlungsablauf waren etwas dürftig umgesetzt und Spannung kam nur in einzelnen Szenen, aber nie für die ganze Geschichte auf. Überzeugen konnte mich der detaillierte und anschauliche Schreibstil. Für Dystopiefans gibt es wenig Neues.

gelungener Auftakt mit verhaltenem Anfang

Von: Nicky Mohini Datum: 23. October 2016

"Unsterblich - Tor der Dämmerung" ist der gelungene Auftakt der Unsterblich-Trilogie. Allie lebt in einer Welt, die von Dunkelheit überschattet ist. Von einst großen und prunkvollen Städten sind nur noch Ruinen übrig. Viele Städte werden von Vampiren beherrscht und um zu überleben, muss man einen Pakt mit den Vampiren schließen. Allie widersetzt sich den Vampiren, weil sie diese mehr als alles in der Welt hasst, und hat sich mit anderen Jugendlichen zusammengeschlossen. Gemeinsam stehlen und plündern sie, um zu überleben. Doch nicht nur die Vampire sind gefährlich, auch gewaltbereite Banden treiben ihr Unwesen und Allie lebt in ständiger Gefahr. Doch als sie eines Nachts von einem Vampir erwischt wird, muss sie ihr Leben überdenken - will sie als Unsterbliche weiterleben oder sterben. Allie entschließt sich für das Leben und wird zu einem Geschöpf der Nacht, die sie immer verabscheut hat. Ihre neu gewonnene Macht und Kraft nutzt sie, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen und dieser zu helfen, doch ihr Blutdurst wächst. Kann sie den Menschen, die sie bereits ins Herz geschlossen hat, wehtun? Kann sie ihren Hunger unterdrücken, und die Freundschaft und Liebe, die ihr entgegengebracht wird, genießen? Oder wird das Monster in ihr zum Vorschein kommen? Das Cover ist atemberaubend. Die intensiven Farben lassen es richtig lebendig erscheinen. Außerdem liebe ich, wie detailliert es ist - das rote Glühen im Auge, die roten Glitzersteine am unteren Rand des Auges und die Federn darunter. Die rot-schwarze geschwungene Schrift des Titels rundet das Cover perfekt ab. Allison hat eine schwere Vergangenheit hinter sich. Seit sie denken kann, muss sie ums Überleben kämpfen und das hat dunkle Spuren auf ihrer Seele hinterlassen. Sie versucht alles, um sich und ihren Freund Stick zu beschützen und begibt sich damit stetig in Gefahr. Allie ist sehr mutig, regelrecht furchtlos und auch ein wenig stur. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann muss es auch genauso laufen. Als sie sich für die Unsterblichkeit entscheidet, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Sie wird zu dem, was sie niemals sein wollte und hasst sich dafür. Aber ihre innere Stärke hilft ihr dabei, das Leben als Vampir zu meistern. Kanin ist sehr geheimnisvoll, mysteriös und lässt niemanden hinter seine Fassade blicken. Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ist sehr autoritär. Außerdem hat er etwas Besonderes an sich und seine Art fasziniert mich sehr. Beides bringt mich dazu, ihn zu mögen. Kanin hat etwas von einer Vaterfigur und nimmt diese auch in Allies Leben ein. Stick wirkt sehr unbeholfen. Es fällt ihm schwer, alleine zurechtzukommen und er benötigt fast immer Hilfe. Allie gibt alles, um für ihn da zu sein, doch er macht es ihr oftmals nicht leicht, mit seiner Art. Er traut sich selbst nichts zu und wird eher von Angst, als von Mut beherrscht. Außerdem wehrt er sich nicht gegen andere, nimmt Anfeindungen und Regeln einfach so hin, um keine Probleme zu bekommen. Zeke ist gutmütig und immer für alle da. Sobald jemand seine Hilfe benötigt, ist er umgehend zur Stelle. Das macht ihn absolut liebenswert und sehr sympathisch. Er ist sehr zielstrebig, agiert unerschrocken und man kann sich immer auf ihn verlassen. Das Buch hat etwas verhaltener angefangen, doch bereits nach den ersten 50 Seiten wurde es immer spannender. Unerwartete Wendungen, blutige Kämpfe und der Versuch, die Menschlichkeit zu behalten - eine wirklich tolle Vampirgeschichte.

Tolle Story

Von: Christl Datum: 09. September 2016

Kurzbeschreibung: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Titel‣ Unsterblich Tor der Dämmerung Autor‣ Julie Kagawa Verlag‣ Heyne Sprache‣ Deutsch Erscheinungsdatum‣ 14. Dezember . 2015 Seiten‣ 608 Seiten / Taschenbuch Preis‣ D- 3,99 € ISBN‣ 978-3453317116 Reihe‣ Ja, dies ist Band 1 Genre‣ Fantasy, Vampire, Liebe Schnellwertung: Fantasy: ▲▲▲▲△ Humor: ▲△△△△ Erotik: △△△△△ Horror: ▲△△△△ Schreibstil: ▲▲▲△△ Anspruch: ▲▲▲△△ Unvorhersehbar : ▲▲▲△△ Spannung: ▲▲▲△△ Story: ▲▲▲▲▲ Gesamtwertung: ▲▲▲▲△ Meine Meinung: Das Buch hatte mein Interesse schon länger geweckt. Und die neuen Cover haben mich erst recht begeistert. Ich hab mir doch einiges von Julie Kagawa erwartet, da mir ihre PLÖTZLICH Fee reihe sehr sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist gut und recht flüssig. Aber mir hat immer wieder stellenweise etwas gefehlt... (Die Spannung vielleicht?) Ich habe das Buch zwar verschlungen und die Story fand ich auch mega interessant aber mir hat doch immer etwas Gefehlt. Ich kann gar nicht wirklich sagen was es ist. Es ist ein solides Buch, eine gute und Interessante Geschichte und auch die Protagonisten sind gut beschrieben. Die Protagonisten sind alle samt gut beschrieben, jedoch fehlt mir, so denke ich, etwas Tiefgang. Allie ist für mich "Sichtbar" aber nicht wirklich "greifbar" .. Wenn ihr wisst was ich meine. Sie ist mir Sympathisch und ich mag sie auch, stellenweise kann ich mich aber absolut nicht in sie hinein fühlen und es kam auch kein einziges mal vor das ich WIRKLICH mit gefiebert, geweint und gelitten hätte mit ihr. Auch die anderen Protagonisten sind für mich zu schnell zu wenig und zu oberflächig beschrieben. Man lernt sie zwar etwas "besser kennen" je mehr man in dem Buch liest, aber mir fehlt hier halt der Tiefgang. Die Story ist wirklich gut, interessant und auch spannend. Der Schreibstil recht flüssig, stellenweise etwas langatmig, aber dennoch gut. Aber auch bei der Story gibt es etwas das mir gefehlt hat. Ich hab das Buch verschlungen und konnte es gar nicht erwarten Band 2 rauszuholen und weiter zu lesen. Aber es fehlt mir einfach etwas. Alles in allem ist es ein gutes Buch mit einer tollen Vampir Story, etwas düster. Hier Trifft Resident Evil auf Twilight . Auch wenn's etwas blöd ist, aber so hab ich mich teilweise gefühlt, als würd ich Resident Evil lesen mit einem hauch Twilight. Das Cover finde ich viel viel schöner als die alten. Wobei bei dem alten mir die Details mit dem Schwert usw. besser gefallen haben. Fazit: Für mich ein gutes Buch. Die Autorin hat es geschafft mich zu fesseln und das Buch zu verschlingen. Die Protagonisten und die Story waren interessant, teilweise etwas vorhersehbar aber dennoch spannend. Für mich hat aber leider überall so der klitzekleine Nervenkitzel gefehlt und auch etwas mehr "mehr". Definitiv etwas für Vampir Fans die etwas mit einem hauch Dystopie gern lesen. Eben auch Elemente von Resident Evil sind vorhanden. Und klar - Fans der Autorin werden hier zugreifen. Für mich eine Interessante Story die mich nach Band 2 lechzen lässt aber dennoch hat etwas gefehlt .... deswegen gibt es von mir 4 von 5 Masken.

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Von: Booksbuddy (Carina) Datum: 11. August 2016

Viele verschiedene Bücher gemischt und dennoch gut. Autor: Julie Kagawa Verlag: Heyne< Band: Erster Teil Seiten: 606 Für Fans von: Vampiren und Zombies Romantik: ❤❤♡♡♡ Humor: ❤♡♡♡♡ Schreibstil: ❤❤❤❤♡ Anspruch: ❤❤❤♡♡ Überraschung: ❤❤❤❤♡ Spannung: ❤❤❤❤❤ Story: ❤❤❤♡♡ Gesamtwertung: ❤❤❤♡♡ Hallihallo meine Lieblingsleser, heute komme ich endlich mal wieder mit einer neuen Rezension zu euch und zwar habe ich "Unsterblich - Tor der Dämmerung" von Julie Kagawa beendet. Anfangs war ich sehr überrascht, da ich dachte, in dem Buch geht es nur um Vampire, doch es kommen auch "Verseuchte" dazu .. also quasi Zombies. Das hat mir jetzt nicht so gefallen, einfach weil ich überhaupt kein Zombie-Fan bin, aber ich war dann doch positiv überrascht, dass ich diese Abneigung in diesem Buch gar nicht so ausleben konnte. Das Buch hat einem einfach keine Minute gelassen, um über so etwas nachzudenken, denn es kam ein spannender Moment nach dem anderen! Ich meine klar: man hätte schonmal die ersten hundert Seiten weglassen können, denn eg kommt das Buch erst ab Seite 150 so richtig in Fahrt, aber dann fand ich es richtig gut und ich hatte es auch sehr schnell gelesen, obwohl es so ein Schinken ist ;) Was ich sehr faszinierend fand, war dass dieses Buch viele verschiedene Geschichten, wie "die Tribute von Panem", "Twilight" oder auch "Die Auserwählten" ineinander vereint. Ich fand es zwar dadurch teilweise auch sehr überzogen, aber die Umsetzung hat mir trotzdem ganz gut gefallen. Die volle Punktzahl kann ich dafür trotzdem nicht geben, weil die einzelnen Elemente der Geschichte schlicht und ergreifend abgeschaut und somit nichts Neues sind.. Außerdem bin ich mit der Protagonistin nicht richtig warm geworden. Ich konnte Allies Gefühle und ihre Handlungen einfach nicht nachvollziehen. Sie war mir von Anfang an unsympathisch und das hat sich auch bis zum Schluss nicht wirklich geändert. Dennoch werde ich weiter lesen, da der Cliffhanger am Schluss einfach neugierig macht! Von mir gibt es deswegen 3 von 5 möglichen Herzen! <3 Eure Carina

Mal ein anderer Vampirroman

Von: bookbliedling Datum: 01. August 2016

Cover: Ich finde es schön, dass die neuen Cover der Taschenbücher ein ganz neues Design bekommen haben. Als ich die alten Cover gesehen habe, haben diese mich nämlich nur bedingt angesprochen. Außerdem passen sie mit dem aufwendig verzierten Auge nun zu allen restlichen Reihen von Julie Kagawa. Charaktere: Allie weiß wie man sich im Leben durchkämpft, besonders wenn es sich um so ein hartes leben wie ihres handelt. Dabei versucht sie auch noch anderen, die genauso wenig zum leben haben wie sie zu helfen. Sie ist sehr selbstbewusst, weiß was sie will, aber auch was sie nicht will. Sie hat ihre klaren Prinzipien, aber sie muss auch Entscheidungen treffen die ihr nicht so gefallen um zu überleben. Sie ist sehr tough und ich kann ihren Mut wirklich nur bewundern. Zudem macht sie eine interessante Entwicklung durch, die durch ihre Verwandlung und die generell neuen Umstände bedingt ist, dennoch ist sie immer noch sie selbst. Der neue Mann in Allies Leben, der dieses komplett auf den Kopf stellt ist Kanin. Er ist nicht der typische Bad Boy und anders als andere Vampire glitzert er auch nicht. Er ist einfach dunkel, geheimnisvoll und definitiv mysteriös. Das macht ihn aber auch auf eine besondere art Sexy. Nicht ganz so schön sind seine leichten Stimmungsschwankungen. Es gibt noch viele weitere Charaktere, von denen leider einige ein wenig klischee haft sind, aber das hält sich im Rahmen, einige Charaktere hätten gerne etwas mehr Handlung und Hintergrund bekommen können, aber andere waren auch sehr schön geschrieben. Handlung: Die Handlung ist eine bunte, aber auch dunkle Mischung aus Vampirroman, Dystopie und einer ordentlichen Dosis Fantasy. Es gibt viele neue Ideen, aber auch einiges was man schon oft irgendwo gelesen hat. Zunächst lernen wir Allies Leben als Teil der Randgesellschaft kennen, ihren Hass auf die Vampire und wie sie dennoch überleben kann. Man begleitet sie weiterhin durch all die Gefahren und kann beobachten, wie sie mit all den neuen Situationen und Veränderungen umgeht. Dabei bleibt die nach un nach aufkeimende Liebesgeschichte eher im Hintergrund, was aber kein Problem ist, da alles andere auch nicht wirklich in die Geschichte passen würde. Die Handlung ist durchgehend spannend, zieht sich aber aufgrund der mehr als 600 Seiten teilweise etwas in die Länge. Schreibstil: Wer den Schreibstil von Julie Kagawa kennt, der weiß das sie sehr gut darin ist neue Welten zu schaffen und sie so zu beschreiben ,dass man sich alles ganz genau vorstellen kann. So ist es auch hier wieder, Zudem lässt sich das Buch schön lesen, da es leicht aber auch spannend geschrieben ist. Dennoch habe ich zunächst etwas gebraucht um richtig hinein zu kommen und die Geschichte genießen zu können. Fazit: Zum Glück ist dieses Buch keine normale und ausgelutschte Vampir Geschichte wie es sie nach Edward und Bella nur zu oft gab. Gerade durch die Dystopischen Aspekte wurde das Buch spannend und neu. Es ist definitiv ein solider Auftakt der Reihe, welche ich jedem der Vampire und Mystery mag nur empfehlen kann. Ich muss die Reihe aber nicht unbedingt weiterlesen, da ich wieder einmal bemerkt habe, das Vampire einfach nicht meins sind.

Toller Auftakt

Von: Patchwork Familie Datum: 30. July 2016

Zum Inhalt: Julie Kagawa schreibt in diesem Buch über einen weiblichen Vampir, was mir sehr gefällt das es doch selten vorkommt in anderen Büchern. Allie lebt in einer Welt, die von Vampiren regiert wird und Menschen nur noch als Blutspender gesehen werden. Allie lebt mit ein paar anderen Jugendlichen in einer alten Schule, versteckt sich doch vor den Vampiren und den andern Gangs in der Stadt. Das Leben ist hart, alle müssen helfen bei der Suche nach Nahrung, sie haben nur noch sich und keine Familie mehr. Nach dem Allie einen gefährlichen Ausflug macht und Nahrungsmittel findet, überredet sie Ihre Gefährten mitzukommen und die Lebensmittel zu holen und mit zu sich nehmen, diesen Vorschlag bereut Allie bitterlich... Meine Meinung: Ein toller jugendlicher Schreibstil, der somit leicht und verstädnlich ist. Julie schreibt in diesem Auftakt der Dämmerung Reihe über ein Vampirmädchen was wirklich selten vor kommt. Dieses Buch ist eine Dystopie und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Vampiren, es bahnt sich zwar eine Liebesgeschichte an, diese aber ist nur am Rande mitzubekommen und drängt sich nicht wie in anderen Büchern weit in den Vordergrund. Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, durch das schwarze Auge sticht es sehr hervor aus anderen Büchern. Fazit: Für mich ein toller Auftakt einer Vampire-Reihe, ich kann dieses Buch nur empfehlen. Von mit gibt es 5 von 5 Sternen. Unsterblich Tor der Dämmerung Autor: Julie Kagawa Erschienen: Dezember 2015 Verlag: Heyne Seiten: 608 Seiten

Gelungener Auftakt einer Trilogie

Von: *》gяєу《* Datum: 05. July 2016

Cover: Das Cover der Taschenbuchausgabe ist sehr ausdrucksstark und sticht sofort ins Auge. Durch das düstere Cover, wirkt die Geschichte noch geheimnisvoller und die Elemente passen sehr gut zur Geschichte. Zum Buch: Ein jugendlicher Schreibstil, leicht verständlich und flüssig lesbar. Der Einstieg ist gut gelungen und man findet schnell in die Geschichte rein. Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt und verliert nichts von seiner Spannung während des gesamten Lesens. Protagonisten: Allie ist eine wirklich mutige weibliche Protagonisten, das sich auch mal um die Schwächeren kümmert. Im Laufe der Geschichte muss sie viele Entscheidungen treffen und nicht immer ist die richtige dabei. Doch dabei verliert sie selten ihren Mut auch andere Wege einzuschlagen, die nicht immer die leichtesten sind. Kanin ist der mysteriöse Mann der irgendwann in Allies Leben auftaucht und es durcheinander bringt. Er ist nicht sehr gesprächig und so erfährt man, außer das er misstrauisch ist und gelegentlich Stimmungsschwankungen hat, nicht viel. Man trifft auf viele weitere Charaktere, einige sympathisch, andere eher weniger. Doch alle haben ihren individuellen Stärken und Schwächen und es ist leicht sich in einige von ihnen hineinzuversetzen. Meine Meinung: Interessante Handlung, man ist mehr und mehr neugierig auf die Hintergründe und Geschehnisse. Die Geschichte ist spannend zu lesen, mit der richtigen Dosis Action, ohne übertrieben in Kampfszenen auszuarten. Tolle Dialoge machen es noch einfacher, das die Seiten nur dahinfliegen. Ich bin gespannt wie die Geschichte um Allie noch weitergehen wird und kann es nur empfehlen selbst zu lesen!

Was macht Menschlichkeit aus?

Von: Sandra Datum: 26. June 2016

Tor der Dämmerung ist das erste Buch welches ich von der Autorin Julie Kagawa gelesen habe. Die durch ihre Plötzlich Fee Reihe eine ziemlich große Fangemeinde hat. Nun ja ich habe Plötzlich Fee nicht gelesen und kannte von daher auch ihren Schreibstil nicht. Aber was ich gelesen habe und vor allem die Geschichte und die Protagonistin Allie haben mich überzeugt und mir eine sehr gut geschrieben Storyline näher gebracht. Wie bei allen Büchern beginnt auch dies erst mir einer kleinen Vorstellung der Figur,welche den Leser durch das gesamte Buch hinweg begleitet, mit dem er mitfiebert, dessen Entwicklung, Gefühle und Ansichten erlebt und wie sich die Welt in der er - in diesem Fall sie - lebt gibt und wie sie sich verändert. In Tor der Dämmerung lernen wir Allie kennen. Ein junges Mädchen, welches zusammen mit anderen am Rande der Gesellschaft lebt und sich durchschlagen muss. Denn ihre Welt oder viel mehr die Stadt in der sie lebt wird von Vampiren beherrscht, die die Menschen, unschön ausgedrückt als Lebende Blutkonserven benutzen. Der tägliche Überlebenskampf und die dystopisch- bedrückende Stimmung schaffen schon zu beginn ein Knistern, das auch beim voranschreiten der Seiten und Handlung nicht abebbt. Wandlungen die mit der Veränderung Allies beginnen reißen die Leser in eine vollkommen andere Welt und Sichtweise gegenüber den Vampiren hinein. Man bekommt Hautnah mit welche Gedanken sie gegenüber sich selbst und ihren ''Mitmenschen'' hat, welche Gefühlswelt sie durchlebt und wie sie sich Stück für Stück verändert. Allie hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen und ich habe wirklich mit ihr mitgelitten. Sie ist zwar schon von Anfang an eine selbstständige und toughe junge Frau, die sich nichts bieten lässt und auch nicht immer das gerade macht, was man von ihr will. Aber genau das macht ihren Charme aus und hat zu ihr gepasst. Ich fand es interessant, wie viele Empfindungen, Gedanken und Emotionen sie ausgeliefert war und diese zu bewältigen versucht. Doch besonders hat es mich nachdenklich gemacht, wie sie der Frage begegnet ist, was Menschlichkeit ausmacht. Auch diese Frage hat mich das ganze Buch über begleitet und nicht mehr los gelassen. Weil es doch viele Figuren gab, die - sagen wir mal - sich nicht besonders Menschlich verhalten habe. Allies Verhalten ist durchaus nachvollziehbar und man muss sie einfach sympatisch finden. Sie versucht diejenigen zu beschützen für die sie sich verantwortlich fühlt, obwohl sie eigentlich niemanden so wirklich an sich heranlassen möchte. Besonders wenn es um einen bestimmten Jungen geht, der zu Ende hin eine wichtige Rolle im Buch und auch in Allies Leben spielen wird. Hier steht ganz klar die Dystopie und die Vampirthematik im Vordergrund. Auch eine kleine Liebesgeschichte bahnt sich ihren Weg, die ganz zart am Rande verläuft und sich nicht aufdrängt. Tolle Atmosphäre und eine Welt, die detailliert, bedrückend und besonders ist - was sicherlich dem guten Schreibstil der Autorin zu zuschreiben ist. Julie Kagawa hat hier ein tolles Werk erschaffen, dass locker und flüssig zu lesen ist und auch Lust auf mehr macht und durch seine großartige Handlung,Figuren und Orte besticht.

Für alle, die es düster mögen

Von: Lila Bücherwelten Datum: 22. June 2016

Meine Meinung: Julie Kagawa schafft es durch ihre Worte ein düsteres Szenario zu schaffen, das den Leser ganz in den Bann schlägt. Die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, ist dunkel, gefährlich und brutal. Vampire haben die Herrschaft über die Menschen ergriffen und während alles um sie herum zerfällt, kämpft Allie gegen den übermächtigen Feind an. Bis sie selbst zu einem von ihnen wird. Ich finde die Charaktere im Buch wirklich gelungen, gerade weil Allie nicht das typische Mädchen von Nebenan ist. Sie ist eine Kämpferin und das merkt man. Aber auch all die anderen Figuren fand ich richtig klasse und überzeugend. Das ist wohl die größte Stärke des Buches. Die ganze Zeit über gab es eine gewisse Grundspannung, schon allein wegen der gefährlichen und brutalen Welt, in der wir uns befinden. Gegen Ende hin entlädt sich diese Spannung schließlich in einem großen Knall, der es definitiv in sich hat. Wow! Ich möchte nicht zu viel verraten, deshalb nur so viel: Zieht euch warm an, wenn ihr zum Ende des Buchs kommt. Die Vampir-Thematik ist nicht sonderlich originell, doch ich finde, Julie Kagawa hat sie wirklich gut interpretiert und auch neue Facetten eingebracht. Nur wurde es mir einfach zu viel, als auch noch Zombieähnliche Figuren auftauchten. Ich kann absolut nichts mit dieser Art von Wesen anfangen und so war es auch schwierig für mich, das Buch wirklich zu lieben. Meiner ganz persönlichen Meinung – absolut und völlig subjektiv! – nach ist das Buch insgesamt einfach zu düster und bedrückend. Ich kann dieser Art Roman einfach nicht viel abgewinnen. Wenn man auf dunkle Zukunftsszenarien gemischt mit einer gehörigen Prise Fantasy steht, dann wird man das Buch aber in jedem Fall lieben, denn es ist an sich sehr gut geschrieben und umgesetzt. Fazit: Mir war die Geschichte zu düster und zu „Zombie-lastig“, doch für Fans von unheimlichen Szenarien ist „Unsterblich. Tor der Dämmerung“ definitiv ein gelungener Roman.

Eine spannende Abwechslung zu anderen Romanen

Von: Zeilenherzen Datum: 04. June 2016

Inhalt: In einer Welt, in der Vampire herrschen, ist es besser, kein Mensch zu sein. Dunkelheit ist über die Welt gekommen, die Städte liegen in Ruinen und die Menschen sind zu Gefangenen der Vampire geworden. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie, die sich Nacht für Nacht gegen die Tyrannei der Vampire auflehnt. Bis zu jenem schicksalhaften Moment, in dem sich ihr Leben für immer verändern wird. - Autorin: Julie Kagawa Genre: Fantasy, Dystopie Format: Trilogie Verlag: Heyne Seitenzahl: 606 - Kommentar: Der Roman hat mir gut gefallen. Cover: Das Cover des Buches finde ich sehr schön und passend zum Buch. Dunkelheit ist ein großes Thema in dem Roman und das rote, von Dunkelheit umgebene Auge passt gut zur Welt der Vampire. Thema/Handlung: Zuerst stand ich dem Buch skeptisch gegenüber, da ich schon einige Vampir Romane gelesen habe, und sie sich alle mehr oder weniger ähneln. Während des Lesens habe ich aber gemerkt, dass sich "Unsterblich" von anderen Vampir Büchern unterscheidet. Zwar habe ich einige Parallelen zu anderen Büchern finden können, jedoch hat der Roman auch viel Eigenes. Der Roman ist eine Dystopie, in der die Vampire die Weltherrschaft übernommen haben. Eine solche Zukunftsversion habe ich in noch keinem vorherigen Buch erlebt. Die Entwicklung der Handlung finde ich gut. Auch, dass hier die Liebe nur ein nebensächliches Thema ist und nicht wie bei anderen klassischen Vampirromanen im Vordergrund steht, finde ich positiv, da es dem Buch eine eigene Identität verleiht. Spannug: Das Buch ist meistens sehr spannend. Die Charaktere sind sehr vielen Gefahren ausgesetzt, gegen die sie ankämpfen müssen. Dies ist sehr spannend und man fiebert mit. Einige Stellen ziehen sich etwas, da Julie Kagawa viele Situationen sehr ausführlich und detailliert schildert. Zwar kann man sich so die Situation genau vorstellen, was ich gut finde, jedoch hätte sie einige Szenen etwas kürzer halten können. Das Ende hingegen ist wieder sehr aufregend. Schreibstil: Der Roman lässt sich trotz den detaillierten Ausführungen sehr leicht und schnell lesen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und spannend, jedoch fehlten mir an manchen Stellen die Gefühle. Emotionen: Emotionen sind bei mir wenig ausgelöst worden. Ich habe zwar bei den Kämpfen immer mitgefiebert, jedoch konnte ich bei den Todesfällen oder zärtlichen Momenten keine großartigen Emotionen aufbauen, da auch Allie nicht so starke Gefühle gezeigt hat. Hier hätte ich mir auch etwas mehr Zärtlichkeiten zwischen Allie und Zeke gewünscht. Charaktere: Anfangs konnte ich mich nicht so gut mit Allie anfreunden, was sich jedoch im Laufe des Romans verändert hat. Nach und nach fing ich an, Allies Stärke und Entschlossenheit, sowie ihren Willen zu leben zu bewundern. Zeke war mir von Anfang an sympathisch. Er ist nett, liebenswürdig, aber trotzdem stark, mit einer eigenen Meinung und Entschlossenheit. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass einige Charaktere, die zu Beginn wichtig waren (zum Beispiel Stick) nachher überhaupt keine Rolle mehr gespielt haben. Alles in allem kann man sagen, dass der Roman sich sehr gut lesen lässt und wirklich ein interessantes Thema hat. Ich empfehle ihn Fantasy-Fans definitiv weiter, da er eine spannende Abwechslung zu anderen Romanen ist. Die Folgebände möchte ich gerne lesen. Der Roman bekommt von mir 4 von 5 Sternen (☆☆☆☆). Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

das andere vampir buch

Von: lunalovebook Datum: 01. June 2016

Dieses Buch hat mich überrascht und beeindruckt. Ich war überrascht, dass ich so beeindruckt war. Ich ging wirklich mit gemischten Erwartungen an die Geschichte, da ich eigentlich meine Lieblingsvampir-Geschichte schon gefunden habe und das Thema doch schon ein wenig ausgelutscht ist. So dachte ich mir „ na gut noch ein Vampir Buch was ist daran anders als bei den meisten?“ aber dann dachte ich Julie Kagawa hat ja schon einige überzeugen können und somit geb ich ihr eine Chance. Und wurde nicht enttäuscht! Sobald ich angefangen habe zu lesen wurde ich sofort in diese perfekt aufgeführte Welt gesaugt. Man spürt die Hoffnungslosigkeit dieses Ortes der von Vampiren regiert wird. Aber auch die Romantik kam nicht zu kurz und das in dieser verzweifelten Welt ist sehr gut getroffen. Die Geschichte selbst war oft sehr intensiv und engagiert. Julie Kagawa schreibt einfach fantastisch und bringt die Spannung auf den Punkt.

Vampir meets Dystopie!

Von: Jessy Melodyofbooks Datum: 30. May 2016

Allie lebt in einer Welt, die von Vampiren beherrscht wird. Die Menschen dienen nur noch als Vieh und kämpfen ums überleben. Eines schicksalhaften Tages steht Allie jedoch vor der Entscheidung ihres Lebens - Leben oder Sterben? Ein tolles Buch mit einer mitreißenden Atmosphäre, mehr dazu in der Videorezension.

Unglaublicher Auftakt - Hammer!

Von: Lesemappe Datum: 29. May 2016

Die Geschichte von Autorin Julie Kagawa "Unsterblich - Tor der Dämmerung" spielt in einer recht düsteren, sehr gefährlichen Welt in der Zukunft und wird aus der Ich- Perspektive der 17 jährigen Allison Sekemoto erzählt. Die Menschen leben in Städten, die von Vampiren beherrscht werden, den sogenannten Saum. Außerhalb der Stadtmauern ist die Todeszone, dort wo die Verseuchten lauern, welche noch gefährlicher sind als die Vampire selbst. Die Verseuchten sind eine Art Vampire, die jedoch nur eines im Kopf haben, fressen und töten, ähnlich wie Zombies. Es ging sogar das Gerücht um, dass die Verseuchten Wände einrennen und Böden aufreißen können. Die Menschen zogen es daher vor in den Städten und unter dem Schutz der Vampire zu leben, jedoch müssen sie dafür regelmäßig ihr Blut geben. Wer sich weigert, dem wird das Blut gewaltsam entnommen und das bedeutet so gut wie immer den Tod. Nachdem genau das der Mutter von Allison Sekemoto geschehen ist, ist Allison auf sich alleine gestellt, Obdachlos und schlägt sich mit einer Gruppe von Jugendlichen durch. Da sie sich nicht haben registrieren lassen bekommen sie auch keine Lebensmittel von den Vampiren. Allison und die anderen Jugendlichen haben keine andere Wahl als plündern zu gehen und durchsuchen leerstehende Wohnungen, Gebäude etc außerhalb der Stadt in der Todeszone nach irgendwelchen Nahrungsmitteln. Bei einem ihrer Streifzüge, auf der Suche nach Lebensmitteln passiert es, sie wird von Verseuchten angegriffen und Allie wird von einem der Verseuchten so schwer verletzt und es scheint so, als wäre ihre Zeit nun zu Ende. Als auf einmal ein Vampir auftaucht und die 17 jährige, sterbende Allie von dem Vampir vor die Wahl gestellt wird mit den Worten:" Egal wie du dich entscheidest, du wirst heute sterben. Doch die Art deines Todes liegt bei dir". Dem Tod so nah entscheidet sich Allie für das, was sie eigentlich am meisten hasst - sie entscheidet sich dazu ein Vampir zu werden. Und hier beginnt eigentlich erst so richtig die Geschichte. Allie lernt von ihrem Erschaffer, Kanin was es bedeutet ein Vampir zu sein und erfährt wie es zu allem (den Verseuchten etc) gekommen ist. Eines Tages werden Kanin und Allie von anderen Vampiren, welche zu dem Vampir- Prinz der Stadt gehören angegriffen und Allie kann gerade noch so flüchten. Von nun an muss sie sich alleine durchschlagen. Allie schließt sich schließlich einer Menschengruppe an, diese halten Allie ebenfalls für einen Menschen und auf der Suche nach einembestimmten Ort sind an dem es weder Vampire noch Verseuchte gab - ein Ort namens "Eden". Wird Allie die Reise unbemerkt in der Gruppe schaffen oder wird sie als Vampir auffliegen? Oder wird sie vielleicht sogar eine Möglichkeit finden sich ihnen ganz anzuschließen oder wird das Monster in ihr die Oberhand gewinnen und sie greift ihre Gruppe an? Meine Meinung: Autorin Julie Kagawa kannte ich zwar schon, hatte jedoch noch keines ihrer Bücher gelesen. Ich gebe es zu, ja, ich liebe einfach Geschichten mit oder über Vampire. Nur sind irgendwie bei den meisten Vampirgeschichten entweder gutherzige oder sogar "vegetarische" Vampire, nicht so in diesem. Bisher (vor kurzem) habe ich in der Art erst ein gutes und vergleichbares Buch gelesen (Vampire Empirie - Schattenprinz). In "Unsterblich - Tor der Dämmerung" schafft es Autorin Julie Kagawa mich schon direkt von Anfang an so in den Bann der Geschichte zu ziehen und mich bis zum Schluss zu fesseln. Die Autorin hat ihre Geschichte mit so lebendig wirkenden Worten auf das Papier gebracht, so dass man schon ein wahrhaftes Kopfkino beim lesen hat. Die Handlungsorte wie zum Beispiel das Leben im sogenannten Saum, die unterirdischen Tunnel oder aber die Todeszone wurden von der Autorin so umfangreich und ausführlich beschrieben, ich hatte das Gefühl direkt dort zu sein und es mitzuerleben. Auch die 17 jährige Hauptprotagonistin Allison Sekemoto (Allie), der Meister Vampir Kanin oder die Verseuchten, aber auch die ganzen restlichen Nebenfiguren hat Julie Kagawa so perfekt ausgearbeitet und auf dem einzelnen Seiten mit ihren Worten fast schon real werden lassen. Auch wenn ich zu Beginn erst nicht so recht wusste wie ich Allie einschätzen sollte, da sie etwas gefühlskalt wirkte, dann jedoch wieder fast schon besorgt um andere, so habe ich sie immer mehr verstehen können und irgendwann hatte ich sie dann sogar echt liebgewonnen. "Unsterblich - Tor der Dämmerung" bietet alles was es für ein gutes Buch braucht. Spannung von Anfang bis hin zum Schluss, Kampfszenen die einem zum Teil fast das Blut in den Adern gefrieren lassen, Intrigen und Eifersucht, aber auch Trauer und ganz am Rande gibt es sogar noch eine kleine Liebesgeschichte die allerdings nicht zu übertrieben ist. Das Buch bietet jedoch noch so viel mehr.... Diesen Auftakt der "Unsterblich"- Trilogie von Autorin Julie Kagawa kann ich nicht nur jedem der Vampire mag empfehlen, auch wer Dystopien oder allgemein Fantasy mag wird sicherlich genauso schöne Lesestunden damit haben wie ich. Ach ja, vorausgesetzt er ist natürlich 14 Jahre denn ab da ist das Buch. Fazit: Unsterblich- Tor der Dämmerung fesselt den Leser von Anfang bis hin zum Schluss. Der Leser hat nicht nur ein unglaubliches Kopfkino, sondern durch die Art- und Weise des Schreibens hat der Leser das Gefühl mit Allie alles zu erleben. Ein Vampir- Dystopie Auftakt mit realistischem Leseerlebnis, welches Lust auf mehr und Band 2 macht. 4,5 von 5 Kauf- und Leseempfehlung: Ja !!! Unbedingt, Lesevergnügen pur Ganz herzlichen Dank für das Leseexemplar, welches mir von Random House / Heyne Verlag und Bloggerportal zur Verfügung gestellt wurde.

Wirklich überraschend gut!!

Von: Ivonne´s Bücherregal Datum: 22. May 2016

Inhalt: Allison ist 17 Jahre alt und Waise. Sie lebt in einem Randsektor der Stadt New Covington. Dort lebt sie mit ein paar anderen „Unregistrierten“ in einer alten Schule. Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Eine Epidemie hat einen großen Teil der Menschheit getötet und Vampire haben die Herrschaft über die Menschen übernommen. Damit die Vampire genug Nahrung bekommen, müssen die Menschen sich registrieren lassen und regelmäßig zur Blutabnahme. Will man diesem Zwang entkommen bleibt einem nur das Leben als Unregistrierter. Doch dann bekommt man keine Nahrung und ist den Vampiren ausgeliefert. Allison hat sich ganz bewusst für dieses Leben entschieden und kämpft nun jeden Tag darum genug Nahrung zu finden und die Tage zu überstehen. Als sie bei einem ausgedehnten Streifzug auf ein großes Nahrungslager stößt, informiert sie ihre Mitbewohner und sie machen sich gemeinsam auf den Weg zu diesem Lager. Denn diese Vorräte würden sie über den Winter bringen. Doch es gibt auch noch die Infizierten. Und die sind oft eine größere Gefahr als die Vampire. Auf dem Rückweg vom Nahrungslager überfällt eine Gruppe Infizierter die jungen Leute. Allison wird schwer verletzt. Doch ein unbekannter Vampir entdeckt sie und so kommt es, dass sie vor der schwersten Wahl ihres Lebens steht. Will sie sterben oder will sie zu der Kreatur werden, die sie am meisten hasst? Meine Meinung: Julie Kagawa ist durch die „Plötzlich Fee“ Reihe ja sehr berühmt geworden. Ich habe oft das Problem, dass ich mich sträube etwas zu lesen wenn es so extrem gehypt wird. So war es auch bei dieser Autorin. Allerdings möchte ich etwas mehr Vielfalt in meine Lesewelt bringen und mehr Fantasybücher lesen. Als ich dann sah, dass es eine neue Reihe von ihr gibt habe ich den ersten Teil bei mir einziehen lassen. Und ich muss sagen, dass ich den Hype verstehe. Nun kenne ich die anderen Bücher nicht aber ich denke der Schreibstil wird ähnlich sein. Wir tauchen ein in eine Welt ohne Luxus, mit vielen Gefahren und ständiger Angst. Alles wirkt sehr bedrückend. Und man leidet sehr mit den Protagonisten. Gerade bei Allison ist es ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Das ist der Autorin wirklich gut gelungen. Natürlich haben wir hier auch typische Vampir – Kriterien. Sie können nur Menschenblut trinken, nicht im Tageslicht wandeln usw. Und trotzdem ist es kein typisches Vampirbuch. Es ist eine Mischung aus Fantasy und Dystopie. Und alleine die Vorstellung in dieser Welt zu leben, bereitet einem Gänsehaut. Wenn die Gruppe auf Motorräder, Autos und ähnliches trifft und sie nicht kennt. Das ist sehr erschreckend. Während der Handlung macht Allison eine enorme Verwandlung durch. In New Covington muss sie ständig um ihr Leben kämpfen. Als sie später zu einer Gruppe stößt und mit ihnen reist, lernt sie zum ersten Mal richtige Freundschaft kennen. Und so bröckelt bei der harten Allison, irgendwann die harte Fassade. Und trotzdem ist das Buch nicht kitschig. Es gibt viel Spannung und Julie Kagawa scheut nicht davor so einige Personen sterben zu lassen. Ich habe das Buch verschlungen und warte nun darauf das Teil 2 bei mir eintrifft. Mich hat Julie Kagawa auf jeden Fall überzeugt.

Unerwartet beeindruckend und düster

Von: booknator Datum: 19. May 2016

Meinung: Ich bin ohne wirkliche Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Lediglich das Cover und die überraschend guten Resonanzen anderer Leser, hatten mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Fast ohne Vorwissen stürzte ich mich in die Geschichte und das würde ich euch auch empfehlen, denn meiner Meinung nach, sollte man lediglich wissen, dass es in diesem Roman um Vampire geht. Mir persönlich gefällt das Grundkonzept des Buches. Allie lebt ihr Leben bis zu einem verheerenden Punkt und dann muss sie sich entscheiden, entweder, sie wird zu dem, was sie immer gehasst hat, aber bleibt ihrem Charakter treu und lebt, oder sie verrät ihren Charakter und alles, wofür sie früher gestanden hat und stirbt. Logisch, dass sie das Vampirdasein und alle damit verbundenen Folgen wählt. Ich hätte niemals erwartet, dass dieses Buch ein postapokalyptisches Setting aufweist. Es dauerte, bis ich es verstanden hatte, aber danach war ich echt geplättet, so gut hat mir die Idee mit den Verseuchten gefallen. Hatte was von Walking Dead und besser geht's wohl nicht mehr, oder? Auch das System der Vampirstädte konnte mich definitiv überzeugen. Mir gefiel das gezwungen-ungezwungene Flair, dieses „Du kannst, aber musst nicht“, die Armut und die unglaublich harte Realität für Unregistrierte. Es passte zur postapokalyptischen Stimmung, die die Autorin mit Bravour rüberbringt. Da ich nicht zu viel von der Handlung verraten möchte, kann ich nur sagen, dass es unglaublich interessant und sehr düster, teilweise etwas brutal gestaltet ist. Mir persönlich hat gerade das Vampirding, welches mich anfangs wirklich von dem Buch abgeschreckt hat, sehr gut gefallen, denn es hatte nichts von „Twilight“ und war in sich eine sehr logische, gut durchdachte und anschaulich erklärte Gegebenheit, die ich für absolut real gehalten habe. Gleiches gilt für die Verseuchten, die irgendwie eine tödlichere Form von Zombies sind. Besonders hervorheben will ich erstens, dass die Liebesgeschichte, welche ganz zart eher gegen Ende des Buches angedeutet wird, Gott sei Dank genau das ist: zart und eher im Hintergrund der Handlung. Fand ich richtig richtig gut! Zweitens muss ich sagen, dass mir der Verlauf der Geschichte super gut gefällt. Die Aufteilung in die vier Abschnitte war sehr sinnvoll und hat mir einfach gut gefallen. Weiter kann ich darauf nicht eingehen, das muss jeder für sich selber entdecken und bewerten, aber mir hat es echt gut gefallen! Hinzuzufügen wäre noch, dass das Buch viele verschiedene Schauplätze bietet, womit verschiedene Personen bzw. Personengruppen verbunden sind, welche sehr viel Schwung und vor allem Spaß in die Geschichte bringen. Der Leser wird immer mehr an die Seiten gefesselt und das schon von der ersten richtigen Szene an. Definitiv mit daran Schuld hat Julie Kagawa's Schreibstil. Auch bei den teilweise sehr langen Kapiteln, wird der Leser bei jeder Situation ins Buch gesogen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich bin sehr gut durch das Buch durchgekommenen, habe teils poetische Textstellen entdeckt, die trotzdem die harte Realität wiederspiegelten. Allgemein ist der Schreibstil nicht nur durch die gekonnte Einsetzung von Wörtern beeindruckend, sondern auch durch diese unglaubliche Sogwirkung, die ein absolutes Muss bei einem guten Buch ist. Unsere Protagonistin, Allie, ist ein von der Realität geprägtes Teenager-Mädchen, dass kein Blatt vor den Mund nimmt und weiß, was sie will. Sie ist unglaublich Willensstark und hat einen ebenso starken Überlebenswillen. Außerdem ist sie irgendwie ein kleiner Rebell, nicht wirklich auf Krawall gebürstet, aber auch nicht zimperlich, wenn es drauf ankommt. Ich finde sie echt cool und tough und bin mir sicher, dass man mit ihr locker in dieser Welt überleben könnte. Die anderen Charaktere sind sehr abwechslungsreich gestaltet und zeigen obwohl sie teilweise nur kurz oder oberflächlich erscheinen, ein spezifisches Merkmal auf, dass sie auszeichnet. Einige haben halt voll einen an der Waffel, aber genau das hat mir gefallen und mich sogar beeindruckt, da ich das Gefühl hatte, dass unwichtige Charaktere ein wenig an Tiefe gewonnen haben. Fazit: Alles in allem hat mich dieser Roman echt beeindruckt. Die Idee mit den Vampiren ist sehr gut ausgearbeitet und toll in der Geschichte verflochten, das apokalyptische Setting konnte mich absolut überzeugen, die Protagonistin ist tough und stark, die anderen Charaktere sind sehr abwechslungsreich und der Schreibstil hat Sogwirkung. Ich habe rein gar nichts an diesem Buch auszusetzen! Es gibt volle 5 Sterne.

Toller Auftakt der Unsterblich Trilogie

Von: Buchmagie Datum: 18. May 2016

Schon so lange sie denken kann, ist das Leben nicht unbedingt gut zu Allison gewesen. Nachdem ihre Mutter früh gestorben war, musste sie sich alleine durchschlagen. Und wenn das nicht schon genug wäre, lebt Allison auch noch, als Unregistrierte, in eine der größten Vampirstädte, die es gibt: New Covington. Unsere Welt ist in Dunkelheit gehüllt und die Menschen sind zu Gefangenen der Vampire geworden, die die Herrschaft an sich gerissen haben. Täglich müssen die Menschen ihren sogenannten Blutzoll an die Vampire errichten, damit sie weiter in dem sicheren Schutz der Vampirstädte leben dürfen denn draußen, vor den Mauern der Stadt, lauert eine Gefahr, die noch viel grausamer und noch viel größer ist... Aber genau vor diesen Mauern lebt Allison, die sich gegen das Herrschaftssystem der Vampire gestellt hat, wei sie sich nicht an deren strengen Regeln halten will. Mit ein paar anderen Straßenkindern bewohnt sie ein altes, baufälliges Gebäude, das früher in einem anderen Leben mal als 'Schule' bezeichnet wurde. Täglicher Hunger aber auch die Angst entdeckt zu werden, beherrschen das Leben dieser jungen Menschen. Sie werden als 'Unregistrierte' bezeichnet und von den Vampiren und ihren menschlichen Sklaven verfolgt. Als Allison und ihre Gruppe angegriffen werden und sie selbst zwischen Leben und Tod schwebt, muss sie sich entscheiden, ob sie sterben will oder das werden will, was sie ihr ganzes Leben als Feind gesehen hat: ein Vampir. Allison entscheidet sich schließlich für die Unsterblichkeit, verlässt die Stadt, in der sie aufgewachsen ist und muss erkennen, dass es da draußen noch viel mehr gibt, als sie angenommen hat... Dystopie trifft auf Vampirgeschichte mit Antiheldin. So könnte man den Auftakt der 'Unsterblich'-Trilogie "Tor der Dämmerung" von Julie Kagawa bezeichnen. Ich glaube am meisten beeindruckt war ich von der Tatsache, dass ich nie wusste, wohin diese Geschichte führen wird. Viele würden das nicht unbedingt als positiven Punkt sehen aber mir hat das trotzdem sehr gut gefallen. Es war einfach überraschend und nicht vorhersehbar. Die Story startet in Allisons Heimatstadt, New Covington, in der sie nach einem Angriff an der Schwelle zwischen Leben und Tod steht und sich entscheiden muss, ob sie das werden will, was sie eigentlich ihr ganzes Leben gehasst hat, ein Vampir. Als sie sich für die Unsterblichkeit entscheidet, verändert sich Allisons nun ewiges Leben komplett. Nicht nur, dass sie zum ersten Mal überhaupt ihre Heimatstadt verlässt, sie muss sich auch in ihrer neuen Rolle als Vampir zurecht finden und wie Allison dabei schnell feststellt, hat das Vampir-Dasein sowohl einige gute aber auch einige negative Eigenschaften. Zu den negativen Eigenschaften gehören zweifellos das Misstrauen und die Angst, mit denen man ihr nun begegnet und das wird, gerade im Verlauf der Handlung, noch einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Was das genau bedeutet, das möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten denn sonst würde ich auch zu viel von der Handlung preisgeben aber eines kann ich sicherlich schreiben: "Tor der Dämmerung" ist ein spannender, actionreicher aber auch gefühlvoller Auftakt der 'Unsterblich'-Trilogie geworden. Sicherlich gibt es Vampirgeschichten mittlerweile in Hülle und Fülle aber gerade mit der Verbindung zu den dystopischen Elementen, hatte ich doch das Gefühl etwas Neues zu lesen. Auch die Charaktere sind Julie Kagawa mehr als gelungen. Gerade Allison, die Hauptfigur, die durch ihre Verwandlung zum Vampir eher einen Antihelden-Charakter einnimmt, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Natürlich sagt man Vampiren eher negative Eigenschaften nach aber sie kämpft trotzdem - während der gesamten Geschichte - für das Gute und probiert alles, um sich ihre menschlichen Züge zu bewahren. Sehr interessant waren auch die vielen religiösen Bezüge, die in der Handlung immer wieder auftauchen und die wohl den schon ewig bestehenden Kontrast zwischen Gut und Böse noch einmal hervorheben sollen. Denn genau dieses Spiel zwischen Gut und Böse und auch die Vermischung dieser beiden eigentlichen Gegensätze, zieht sich, wie ein roter Faden, durch den gesamten ersten Band. Eine spannende, nicht vorhersehbare Handlung und eine tolle Protagonistin. Für mich hatte der erste Teil der 'Unsterblich'-Reihe sehr viel von dem, was eine gute Geschichte ausmacht und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Für Fans von Fantasy-Dystopie-Vampirgeschichten

Von: Alexandra Honig Datum: 10. May 2016

Unsterblich – Tor der Dämmerung Julie Kagawa Zugegeben, ich habe mir das Buch nur wegen dem Cover ausgesucht. Ich liebe dieses Cover!! Julie Kagawa war mir natürlich ein Begriff, auch wenn ich vorher noch keines ihrer Bücher gelesen habe. In einer Welt, in der Vampire herrschen, ist es besser, kein Mensch zu sein. Das ist der erste Satz des Klappentextes. Und ich hatte wirklich sofort die schlimmsten Befürchtungen, denn Vampir-Liebes-Geschichten sind ja mittlerweile sehr ausgelutscht und da muss dann auch wirklich mal was Neues kommen. In dem Buch geht es um Allie, ein asiatisches Mädchen, das mit ein paar anderen unregistrierten Menschen im Saum am Rande der Vampirstadt lebt. Auf der Suche nach Nahrungsmitteln wird sie von Verseuchten überwältigt und steht kurz vor dem Tod, als ein Vampir auftaucht und sie vor die Wahl stellt: zu dem zu werden, was sie immer gehasst hat oder zu sterben. Der Schreibstil ist wirklich gut und flüssig. Kagawa benutzt einfache und klare Worte, aber der Jugendslang kam für mich teilweise etwas aufgesetzt und erzwungen rüber. Ich hätte mich gefreut noch mehr über das Leben von Allie als Mensch zu erfahren, aber das war relativ schnell beendet. Anfangs wird sie sehr lange von ihrem Schöpfer Kanin über die Entstehung der Vampire, die Verseuchten und die Hierarchie unter den Vampiren aufgeklärt. In der Geschichte gibt es Meistervampire, Bastarde und Verseuchte. Das hat der ganzem Vampirsache etwas neues gegeben und es spannend gehalten. Als Allie dann aber Zeke, den Sohn eines Pfarrers, kennenlernt, fangen die Klischees an zu triefen. Von „kann ich aufhören sein Blut zu trinken oder ist der Durst zu stark?“ bis hin zu „Ich liebe ihn zwar und er mich, aber ich werde jetzt mal gemein zu ihm sein um ihn vor mir zu schützen“ war alles dabei. Diese Vorhersehbarkeit hat mich wirklich genervt, denn wieder wurde Altbekanntes ausgelutscht vom feinsten. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mir Allison dann auch nur noch halb so sympathisch und ich habe angefangen sie als das zu sehen was sie ist: Kein gnadenloser Vampir sondern ein kleines Mädchen. Ein Glück gibt es Zeke! Zwar nur ein Jahr älter als Allie, beweist wenigstens er Charakter, Stärke und Tiefgang. Fazit: Das Buch ist an sich sehr spannend und gut geschrieben und es hätte sich gar nicht aus der Klischeekiste bedienen müssen, das hätte es nicht nötig gehabt. Trotzdem ist der Roman sehr lesenswert und wer auf Fantasy – Dystopie- Vampirgeschichten steht kommt hier voll auf seine Kosten. 4 von 5

Interessante und spannende Geschichte

Von: Kiki Datum: 03. May 2016

Ich bin immer noch ganz hin und weg von diesem Buch. Es ist so ganz anders, als die Vampirbücher die ich sonst so lese. So Vampirisch normal, ohne das eine große Liebesgeschichte dahinter steckt. Die Geschichte war spannend und flüssig zu lesen. Die Charaktere gut beschrieben, so dass mir Allison, alleine was sie alles durchmachen musste, total ans Herz gewachsen ist. Die Komplette Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Allison geschrieben. Allison ist im Saum groß geworden, als Unregistrierte, immer auf der Suche nach etwas Essbarem. Dies ist ihr eines Tages zum Verhängnis geworden. Entweder sie stirbt oder wird zum Vampir. Sie hat sich für das „Leben“ entschieden. Es ist nicht einfach für Allie sich an ihr neues Dasein zu gewöhnen und ihre Menschlichkeit abzulegen. Ihr Schöpfer Kanin hat ihr so gut es geht versucht, alles beizubringen, was sie wissen muss. Ihre Wege haben sich dann wegen Allies Schuld getrennt, auch wenn sie es bis dahin nicht wahrhaben wollte. Für sie begann dann ihre eigene spannende Reise. Wie sie mit dem Hunger nach Blut zu kämpfen hat und sie herausfinden muss, dass die Menschen die Vampire fürchten, egal ob vorher ein gutes Verhältnis bestanden hatte. Allie trifft auf eine Gruppe Menschen, die sie begleitet und beschützt, auch wenn diese etwas zu verheimlichen haben, was für Allie noch zu einer Überraschung führt, was zweierlei auch mit ihrem Schöpfer zu tun hat und dabei helfen könnte, gegen die Bedrohung außerhalb der Städte anzukämpfen. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, überhaupt war die Geschichte nicht vorauszusehen, was es umso schöner machte diese zu lesen. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mit Allison mitgefiebert und mitgelitten habe, sie mir an vielen Stellen einfach nur Leid tat. Hat sie doch immer versucht ihren Hunger zu unterdrücken und nicht über die falschen Menschen herzufallen. Aber die Angst vor Vampiren war einfach zu groß und Allison wurde mehrfach vor den Kopf gestoßen. Doch sie gab nicht auf. Ich gebe hier ganz klar eine Leseempfehlung, weil mir auch die erschaffene Welt im Buch gefallen hat und ich Vampirbücher ja sowieso gerne lese :-) . Aber diese war wirklich toll und ich freue mich schon auf den 2. Teil.

Endlich mal wieder ein wunderbares Buch für alle Vampirfans!

Von: Franzi von buechereckenliebe Datum: 02. May 2016

Ich habe schon sehr viele Vampirgeschichten gelesen. Von den Anfängen Draculas bis hin zu den vielen Schnulzromanen, in denen Vampire kaum mehr das sind, was sie einmal waren. Doch die Geschichte die Julie Kagawa erschaffen hat ist etwas, dass ich nie erwartet hätte. Diese Geschichte über Vampire war erfrischend neu und für meine Kenntnisse außergewöhnlich! Sie ist zwar sehr brutal, aber genau das gefällt mir so gut an ihr. Endlich mal etwas weit weg von den Liebesromanen, mal etwas bei dem Sex nicht die Hauptrolle spielt, sondern allein die brutale und unverblümte ,,Realität". Dieses Buch ist für jeden der Vampirromane liebt und mal etwas anderes lesen will!

Langwieriger Einstieg, dann tolle Story

Von: Charleens Traumbibliothek Datum: 02. May 2016

Reihenfolge 1. Tor der Dämmerung 2. Tor der Nacht 3. Tor der Ewigkeit Meine Meinung Zum Cover: Das Cover passt zum Stil von Julie Kagawa. Mir persönlich gefällt es leider nicht. Zum Buch: Umgehauen hat mich mal wieder der bildgewaltige und detailreiche Schreibstil der Autorin. Automatisch hat man Bilder vor den Augen. Die Schreibweise ist sehr modern und leicht verständlich. Die Kapitel haben eine normale Länge und das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Allie geschrieben. Wie bereits erwähnt, ist Allie die Protagonistin. Man begleitet sie das ganze Buch über, erfährt einiges über ihre Vergangenheit und durchlebt mit ihr ein großes Abenteuer voller Gefahren und Gefühle. Zu Beginn wurde ich nicht recht warm mit ihr. Sie war immer sehr distanziert, hart und naiv. Während des Buches hat sie jedoch eine tolle Entwicklung durchgemacht und endlich auch mal Gefühle zugelassen, weshalb sie mir ans Herz gewachsen ist. Zu Anfang habe ich mich mit der Story recht schwer getan. Die Autorin hat eine sehr düstere und hoffnungslose Welt erschaffen, in der es keinen einzigen Lichtblick gibt. Es gibt vier verschiedene Abschnitte in dem Buch und zu Beginn fehlte mir der legendäre rote Faden. Die Handlung plätscherte nur ein wenig vor sich hin und es gab kaum spannende oder überraschende Situationen. In der zweiten Hälfte des Buches wurde der rote Faden aber endlich sichtbar und alles fügte sich zu einer großen Geschichte zusammen. Ich wurde ab der Mitte mitgerissen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Deshalb empfehle ich auf jeden Fall, dem Buch eine Chance zu geben und am Ball zu bleiben. Es gibt Kämpfe, charakterliche Entwicklungen, ausweglose Situationen und auch für die Liebe ist noch ein wenig Platz gelassen worden. Fazit Die Autorin hat eine Welt mit starker Endzeitstimmung erschaffen, in der es kaum Lichtblicke gibt. Die Protagonistin macht eine tolle Entwicklung durch und auch, wenn mich das Buch zuerst nicht überzeugen konnte, mochte ich es ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich werde auf jeden Fall zu Band zwei greifen. 4/5 Punkte (Sehr gut!) Vielen Dank ans Bloggerportal, an Randomhouse und speziell an den Heyne Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Grandioser Auftakt! Viel besser, als erwartet!

Von: Henrike @ WatchedStuff Datum: 28. April 2016

Vor einigen Monaten, irgendwann im letzen Sommer, hatte ich mal von dieser Reihe gehört, sie aber nicht für gut genug befunden, um sie zu lesen. Ich schätze, das lag tatsächlich am Cover, denn die Cover der Paperback-Ausgaben gefallen mir nicht so gut. Dieses hat mich dann im Dezember doch wesentlich neugieriger gemacht. Ich schätze also, dass ich zu der Gruppe der Cover-Käufer gehöre – aber das wusste ich schon vorher. Es hat sich nur mal wieder gezeigt. Die Idee gefällt mir irgendwie: Die Welt unterjocht von Vampiren, Menschen wie Vieh gehalten, alles außerhalb der Städte läuft Gefahr, von einer Seuche befallen oder getötet zu werden – was keinen großen Unterschied macht -, sodass die Menschen nicht fliehen können. Im Grunde ist die Ausgangssituation dieses Romans genau die, die in ausnahmslos allen anderen Romanen von den Menschen befürchtet werden, weshalb sie, sobald sie von Vampiren erfahren, versuchen, diese auszurotten. Ich mag also die Idee, genau da anzusetzen, wo die Angst der Menschen hinführt. Natürlich sind die Vampire hier nicht alle gleich, es gibt gute und solche, die zumindest versuchen, gut zu sein, aber natürlich auch die stereotypischen grausamen Monster. Genauso gibt es auch die bibeltreuen und ebenso stereotypisch in eine Idee verrannten Menschen, die auf der Suche nach einem Vampirfreien Ort sind. Diese Geschichte ist auf ganz eigene Art anders, was sie so spannend macht.heyne Allie ist mir von Anfang bis Ende sympathisch. Zwischendrin gibt es mal Momente, in denen ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum sie bestimmte Entscheidungen trifft oder sich auf eine besondere Art verhält, doch im Großen und Ganzen mag ich sie – nur ihren Namen nicht. Kanin ist genau so, wie ich ihn erwartet habe und Zeke ebenfalls. Eigentlich sind alle Figuren meinen Vorstellungen entsprechend, und sie haben sich auch so entwickelt, wie ich es mir gewünscht habe. Nicht, das es zu vorhersehbar gewesen wäre, das nicht. Die Handlung hat sich schlicht so entwickelt, wie ich es mir größtenteils gewünscht habe. Es gab natürlich unvorhergesehene Wendungen und Stellen, in denen ich beinah an die Decke gegangen wäre, und wenn ihr das Buch schon kennt oder jetzt lesen wollt, dann werdet ihr diese Stellen vermutlich ziemlich genau kennen. Eine Figur mag ich gar nicht, aber die geht ja auch bald drauf. Den Namen verrate ich nicht, aber ihr werdet es dann schon merken. Der Schreibstil ist tatsächlich auch mein Fall. Spannend, mit Ausschmückungen, aber nicht zu schwafelnd. Julie Kagawa hat ja bereits einige andere Romane geschrieben, besonders bekannt dürfte die Plötzlich Fee-Reihe sein. Die habe ich, wenn ich mich richtig erinnere, auch mal angefangen. Aber irgendwie war dann die Luft raus oder ich fand es alles zu weit hergeholt. Ich habe sie dann abgebrochen. Aber nach dieser Lektüre denke ich darüber nach, vielleicht doch noch mal anzufangen… Fazit Wow. Ich hatte nicht so viel erwartet, aber dieses Buch gefällt mir sehr. Warum habe ich bisher nichts davon gehört? Bin gespannt auf Band 2 und 3!

Kämpferisch, romantisch und blutig - Unsterblich 1 Tor der Dämmerung

Von: unzensiert ♡ team Datum: 24. April 2016

"In einer Welt, in der Vampire herrschen, ist es besser, kein Mensch zu sein." Die 17-jährige Allison lebt am Rande von New Covington, einer großen Vampirstadt. Ihr Leben ist in ständiger Gefahr, denn sie ist eine "Unregistrierte": Sie weigert sich, den Herrschern der Stadt ihr Blut zu spenden. Als wäre das nicht genug, kommen nachts die Verseuchten aus ihren Löchern, um Jagd auf menschliches Fleisch zu machen. Als Allison angegriffen wird, muss sie sich entscheiden, wie sie ihr Leben weiter führen will... Julie Kagawas neueste Romanreihe kommt (zumindest in der Taschenbuchvariante) in ungewohnt düsterer Aufmachung daher. Umso neugieriger waren wir auf die Geschichte. Gleich zu Beginn lernen wir Allie und ihren Hass auf die Vampire kennen. Obwohl sie stets betont, dass jeder auf der Straße nur um sein eigenes Leben kämpft, lässt sich ihr großes Herz schnell erkennen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und in vier Hauptabschnitte unterteilt, die jeweils einen Teil von Allies Leben markieren. Dadurch lässt sich ihre Entwicklung gut mitfühlen und nachvollziehen. Die Personen wurden gut eingeführt (wir hoffen, im nächsten Teil mehr über unsere Lieblingsvampire zu erfahren!), die inneren und äußeren Konflikte waren logisch und mit Allie hat Kagawa eine sympathische und charakterstarke Hauptfigur geschaffen. Insgesamt war Allies Geschichte anders, als wir es vom Klappentext vermutet hatten. Das Buch ist düster, gewaltvoll und interessant, aber eben doch auch ein Jugendbuch mit recht vorhersehbaren amourösen Problemen, Zickereien und Mädchendramen, daher zog sich die Geschichte streckenweise etwas. Dennoch wollen wir gerne wissen, was es mit Eden auf sich hat und wie es mit Kanin, Allie und Zeke weitergeht. Daher geben wir Unsterblich 3 1/2 Sterne (da hier im Portal nicht anders möglich, runden wir auf vier Sterne auf) für eine etwas andere Herangehensweise an das Thema Vampire und einen leichten Lesefluss.

Düster, unheimlich, faszinierend

Von: buecherecke Datum: 21. April 2016

Titel: Unsterblich - Tor der Dämmerung Originaltitel: The Immortal Rules - Blood of Eden 1 Autor/in: Julie Kagawa Altersempfehlung: Ab 14 Jahren Seitenzahl: 608 Verlag: Heyne Preis: 9,99€ (Taschenbuch) Kaufen? Genre: Fantasy, Dystopie, Science Fiction Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meine Meinung: Da dies mein erstes Buch von Julie Kagawa war und ich von ihren anderen Büchern nur Gutes zu hören bekommen habe, war ich äußerst gespannt auf dieses vielversprechende Fantasy Buch. Das Cover ist meiner Meinung nach super passend gestaltet und bringt die bedrohliche, unheimliche Stimmung perfekt zum Ausdruck. Und auch der Inhalt lässt nicht zu wünschen übrig: Man wird direkt zu Anfang in die düstere Welt der Hauptprotagonistin Allie hineingezogen und begleitet sie bei ihrem Abenteuer. Über das ganze Buch passiert, trotz der Länge mit stolzen 608 Seiten, immer etwas aufregendes. Oft ziehen sich derart lange Bücher ziemlich in die Länge, doch das war hier nicht der Fall, weil sehr viel Handlung im Buch steckt. Allie ist ein unglaublich tapferes, mutiges Mädchen und kämpft sich ihren Weg durch die zerstörte Welt, obwohl sie in ihrer Vergangenheit viele schlimme Dinge erlebt und gesehen hat. Aus diesem Grund war sie mir direkt sympathisch und es ist einfach bewundernswert, wie unerschrocken sie sich gegenüber den Menschen verhält, die sich ihr in den Weg stellen. Kanin, aber auch Caleb, Bethany, Derren und Zeke sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mitgefiebert, wenn sie in einer brenzligen Lage steckten. Jetzt möchte ich euch etwas über einen wichtigen Bestandteil der Geschichte erzählen: Die Vampire. Wahrscheinlich erwarten einige von euch einen romantischen, kitschigen Roman, aber ich kann euch beruhigen. Die Vampire dieses Buches werden von einer ganz anderen Seite gezeigt, als es in machen anderen Büchern der Fall ist. Sie sind grausam, aber auch faszinierend und gieren fast stetig nach Nahrung. Genau aus diesem Grund ist es für Allie auch so schwer, sich an ihr neues Dasein zu gewöhnen und sich in bestimmten Situationen zu beherrschen. Die Liebesgeschichte dieses Buches ist keinesfalls zu kitschig oder zu groß gehalten und spielt sich eher im Hintergrund ab. Also kann ich euch in Sachen Kitschroman beruhigen. ;) Julie Kagawas Schreibstil besteht aus leichten, anschaulichen Worten und hat mich an so manchen Stellen zum Lachen gebracht. Aber vor allem lässt sich das Buch trotz einschüchternder Dicke gut in nicht allzu langer Zeit weglesen. Sehr gut gefallen hat mir auch die Einteilung des Buches in vier Teile. Das Ende besteht zwar nicht aus einem riesigen Cliffhanger, trotzdem möchte ich am liebsten direkt den zweiten Teil lesen und erfahren, wie es mit Allie, Zeke und auch Kanin weitergeht. Mein Fazit: Unsterblich ist ein durchweg düsteres, aber auch spannendes Fantasy Buch mit Elementen aus den Genres Dystopie und Science Fiction. Wem die 'Maze Runner' Triologie, oder die ''Chroniken der Unterwelt' Reihe gefallen hat, oder wer einfach ein Fan von Vampiren ist, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen! Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! Unsterblich bekommt von mir volle 5/5 Sterne!

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Von: Eli`s Bücherecke Datum: 20. April 2016

Inhalt/ Klappentext In einer Welt, in der Vampire herrschen, ist es besser, kein Mensch zu sein. Dunkelheit ist über die Welt gekommen, die Städte liegen in Ruinen und die Menschen sind zu Gefangenen der Vampire geworden. In dieser Welt liebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie, die sich Nacht für Nacht gegen die Tyrannei der Vampire auflehnt. Bis zu jenem schicksalhaften Moment, in dem sich ihr Leben für immer verändern wird ... Meine Meinung Fantasy war ja schon immer mein Lieblingsgenre. Und auch bei diesem Buch hat mich Julie Kagawa wieder total überzeugt. Die Charaktere wurden sehr ausführlich und genau beschrieben, sodass man sie sich richtig bildlich vorstellen konnte. Der Anfang des Buches war echt super traurig und vor allem unerwartet. Genauso wie im Laufe des Buches. Spannung war auf jeden Fall jede Menge da, und man hat sich nie gelangweilt. Die Story hat mich sehr überzeugt. In diesem Buch gab es auch wieder Charaktere, wo ich einfach nur Wut empfand. Ich sag nur Ruth und Stick. Die zwei haben sich echt unbeliebt gemacht. Ezekiel (oder auch Zeke), dessen Name ich wirklich richtig cool finde, war mit einer meiner Lieblingsfiguren und hatte auch eindeutig den richtigen Charakter für den "Buchliebling". Ich will nicht allzu viel vom Inhalt verraten, aber ich kann sagen, das auf jeden Fall wieder Liebe in der Luft liegt. ;) Der Schreibstil der Autorin ist genial, den sie schreibt sehr locker, gut verständlich und mit viel Spannung. Das Ende hat auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band gemacht. Man will einfach wissen wie es mit Allie weitergeht. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Das Auge hat etwas mystisches aber auch elegantes, durch die Perlen und Federn. Julie Kagawa hat alle großen Gefühle mit hineingebracht: Geheimnisse, Freundschaft, Liebe und Rache. Ich kann es jedem empfehlen, der auf Vampire steht und begeistert von der Biss- Reihe war. Ein wirklich sehr schönes Fantasy Abenteuer, bei dem man nicht mehr auftauchen will. Lieblingszitat "Du wirst immer ein Monster sein, daran führt nun kein Weg mehr vorbei. Doch welche Art von Monster du sein willst, liegt allein bei dir." (S. 432, Kanin) Fazit Ein toller Fantasy Roman, der einen in das Buch reißt. Dieses Abenteuer mit Allie muss wirklich jeder erleben. 5 von 5 Sternen Ein ganz großes Dankeschön geht an den Heyne Verlag, der mir das Buch über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt hat.

Lesenswert

Von: Muhadib Datum: 19. April 2016

Die 17 jährige Allison lebt in einer Stadt, die von Vampiren regiert werden.Registrierte Menschen leben innerhalb der Stadt liefern Blutzoll und bekommen Lebensmittelrationen. Sie sind Sklaven der Vampire. Allison ließ sich nicht registrieren und lebt mit anderen im äußeren Kreis der Stadt. Zum Überleben beschaffen sie sich Lebensmittel auf jeder erdenklichen Art. Allison achtet immer darauf sich einen letzten Fluchtweg offen zu halten.Doch eines Tages macht sie einen Fehler - muss eine Entscheidung treffen. Ich lese viele Vampirgeschichten. Diese ist ein wenig anders. Auf ihre Art gut. Sie beinhaltet Spannung, für mich ein paar Verwicklungen die so ich mir nicht vorgestellt hätte. Die Charaktere sind gut ausgebaut, ihre Handlungsweise verständlich. Im Großen und Ganzen ein gutes Buch. Richtig gefesselt hat es mich leider nicht. Es ist lesenswert.

Super Buch - Super Plot - Super Autorin

Von: Soso's Bookworld♡ Datum: 17. April 2016

Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen. Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten In einer Welt, in der sich Menschen vor Vampiren fürchten müssen, von Ihnen regiert und nach und nach ausgelöscht werden, muss Alli sich mit dem Leben als Waisin in einer Gruppe junger Leute durchschlagen, die sich gegen das System auflehnt, indem sie sich nicht markieren und austrinken lassen.Doch als der größere Schrecken eintrifft und Alli kurz vorm sterben ist, muss sie sich die Frage stellen, ob sie überleben will als etwas, das sie bis zu dem Zeitpunkt verabscheut hat?Und wie soll sie das den Leuten erklären, die sie nach dieser schwierigen Zeiten aufnehmen?Werden Sie sie dennoch lieben können? In diesem Buch geschieht sehr vieles und dennoch ist es nicht so, das man keine Verschnaufpausen mehr kriegt.Julie Kagawa schafft es, Vampirgeschichten nicht auf Twillight und v.m.zu reduzieren und macht es dabei zu einem fast noch besseren Jugendbuch.Ein sehr flüssiger Schreibstil, der so manch einem ihrer Bücher sehr gut getan hätte, lässt einen nahezu durch das Buch Tänzeln und mehr als einmal stellt man sich die Frage, wie man Situationen so gut durchdenken kann. Außerdem sind alle Charaktere sowohl passend gewählt, als auch dem Leser sehr nahe, besonders die Protagonistin. Und desweiteren gibt es hier eine perfekte Mischung aus Liebe und Hass, die nahezu herrlich ist. Twillight kann einpacken "Unsterblich" ist da und das in der vollen Pracht mit dem perfekten Mix aus Action und Gefühlen - top!

Unsterblich-Tor der Dämmerung

Von: Sarahsbücherhöhle Datum: 17. April 2016

Meinung: Julie Kagawa hat es gewagt, einen Jugendroman mit Vampiren zu schreiben. Jetzt denkt ihr: "Nicht noch ein Buch!". Ich kann es sogar verstehen, das Thema "Vampire" ist schon ziemlich abgenutzt und nichts neues mehr. Deswegen war ich ziemlich skeptisch, doch ich wollte dem Buch eine Chance geben, da es mich doch etwas neugierig gemacht hatte. Leider ist mir der Einstieg sehr schwer gelungen, da ich den Schreibstil als sehr schwer empfunden habe, sodass ich am Anfang über die Sätze gestolpert bin. Nach einigen Seiten hatte ich mich aber daran gewöhnt und war voll in der geschaffenen Welt von Julie Kagawa vertieft. In dem Buch geht es um Allie, sie gehört zu den letzten Menschen der Welt, denn die Stadt wird jetzt von Vampiren regiert. Bei einem Beutezug mir ihrer Gruppe stoßen sie auf Vampire und werden tödlich verletzt. Doch Allie wird von einem mysteriösen Vampir aufgelesen und muss eine schwierige Entscheidung treffen "Leben oder Sterben" denn er bietet ihr an sie zu verwandeln. Wie wird sie sich entscheiden? Oder gibt es noch ein anderen Ausweg? Absolute Leseempfehlung! Cover: Ich würde ja sagen bei der Covergestaltung von Julie Kagawa`s Bücher hat einer eindeutig ein Augenfetisch... Aber ich liebe das Cover und könnte es mir stundenlang anschauen! Fazit: Ihr seid auf der Suche nach einem Fantasyabenteuer mit einem Hauch von Liebe? Hier mit habt ihr das richtige Buch gefunden!

Habe etwas völlig anderes erwartet..

Von: Katrin Boles Datum: 12. April 2016

Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meine Meinung: Zugegeben, ich bin mit bestimmten Erwartungen an dieses Buch gegangen. Ich glaube, dass ist unvermeidlich, wenn man die „Plötzlich Fee“-Reihe zuvor gelesen hat und davon so begeistert war wie ich. Einerseits wurden besagte Erwartungen enttäuscht - und andererseits auch wieder nicht. Das Buch war ein auf und ab, dass mich manchmal in seinen Bann gezogen und im nächsten Moment gleich wieder ausgespuckt und verwirrt zurückgelassen oder verärgert hat. Jeder schwärmt davon, dass das Vampirgenre ausgelutscht sei, Julie Kagawas Vampire ja aber so anders wären als der Rest und generell die Geschichte und so weiter. Aber Julie Kagawa hat hier einen ziemlich typischen Verlauf einer Vampirliebesgeschichte verfasst ... Zum einen fand ich den Schreibstil hier so ganz anders als in den anderen Büchern von Julia Kagawa. Er konnte mich überhaupt nicht packen. Zum anderen fand ich die Handlung irgendwie zu oberflächlich und wie oben schon beschrieben zu ,,ausgelutscht". Ich hatte von diesem Buch leider etwas mehr erwartet, und kann deshalb nur 2,5 Sterne vergeben, die ich hier auf drei aufrunde..

Der Beginn einer neuen Reihe

Von: Lovely Girl Datum: 09. April 2016

Kritik: „Talon“ hatte mir sehr gut gefallen, so dass ich eine andere Reihe der Autorin anfangen wollte. „Unsterblich“ ist etwas ganz anderes als „Talon“, doch es war genauso spannend. Ich liebe es, wie die Autorin mal die Vampire als die Mehrheit darstellt, denn in diesem Buch herrschen sie über die Menschen und müssen sich nicht –wie in vielen Büchern- vor ihnen verstecken. Mit ein paar Elementen ist dieses Werk eine Mischung aus Dystopie und Fantasy. Allison mochte ich als Hauptprotagonistin sehr, denn sie war eine starke Persönlichkeit die einen sympathischen Eindruck auf mich machte. Sie meidet die Vampire und ist strikt gegen ihre Existenz, doch dann passiert etwas, was sie sogar ihren Stolz kostet. Ebenso trifft sie keine einfachen Entscheidungen ohne vorher über die Folgen nachgedacht zu haben. Also machte sie einen erwachsenen Eindruck auf mich. Wichtig ist, dass der Leser alles aus Allisons Perspektive erfährt. Leider fehlten mir einfach mehr Informationen über die Nebencharaktere, denn die Autorin ließ mich das Nötige wissen, aber da fehlten tiefgründigere Details. Der Anfang war sehr packend, doch dann ließ die Spannung nach und zum Ende hin stieg die Kurve wieder zum Positiven an. Durch den fesselnden Schreibstil versucht die Autorin den Leser ständig zum Weiterlesen anzuregen. Das hat sie bei mir auch geschafft, denn ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Dazu kommt noch, dass es kein kitschiges Vampir-Buch á la Bella & Edward ist. Liebe steht also überhaupt nicht im Vordergrund. Das Cover ist traumhaft schön. Ich weiß, dass es eine gebundene Auflage gibt, doch ich bin dem Verlag dankbar, dass sie nun ein Exemplar mit diesem wunderschönen Cover herausgebracht haben. Es ist definitiv ein Hingucker! Fazit: Mit „Unsterblich -Tor der Dämmerung“ entführt uns die Autorin in ein spannendes Abenteuer, welches mich abgesehen von einem kleinen Makel begeistern konnte.

Eine Fantasygeschichte, die sich nicht in einen Topf stecken lässt <3

Von: Jenny von Seductive Books Datum: 08. April 2016

Was erwartet euch? Dunkelheit ist über die Welt gekommen, die Städte liegen in Ruinen und die Menschen sind zu Gefangenen der Vampire geworden. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie, die sich Nacht für Nacht gegen die Tyrannei der Vampire auflehnt. Bis zu jenem schicksalhaften Moment, in dem sich ihr Leben für immer ändern wird… Über die Autorin Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Mit ihrer Saga Plötzlich Fee stieg sie zum hellsten Stern am Fantasy-Himmel auf. Sie lebt mit ihrem Mann in Louisville, Kentucky. Meine Meinung Ich liebe das Cover. Ich muss persönlich sagen, dass ich es sogar lieber mag, als das vom HC. Die Farben und das Auge, das sieht einfach mega zusammen aus. Außerdem passt es super zu den anderen Büchern von Julie Kagawa. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende total mitgerissen und ich bin absolut begeistert. Die Geschichte ist einfach anders. Es ist keine typische Vampirgeschichte, aber ich möchte es auch nicht in das Genre Dystopie quetschen, denn es ist einfach sooo viel mehr. Es ist Freundschaft, Fantasy, Liebe, Dystopie usw. Die Geschichte ist zu Beginn und ganz am Ende richtig spannend. Im Mittelteil flaut das ein bisschen ab, aber nicht so das es mich jetzt persönlich gestört hat, denn die Charaktere brauchten auch ihre Pause und der Zusammenhalt musste gestärkt werden. Ich war also von Anfang an gefesselt und es gab mehrere Wendungen, die ich so nicht kommen sehen habe. Da finde ich auch den Klappentext auf dem Buch viel besser, als der den man sonst so im Internet findet, weil der nicht zu viel verrät und einen richtig neugierig macht. Die Charaktere sind mir alle auf ihre Art ans Herz gewachsen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Allie beschrieben, so lernen wir die Charaktere zwar nur aus ihrer Sicht kennen, jedoch bleiben einige Charakter so mysteriös. Keiner der Charaktere kommt mir irgendwie fehl am Platz vor, sondern jeder lässt die Geschichte nur lebendiger wirken. Spontan fällt mir so gar nichts ein, dass mir an dem Buch nicht gefallen hätte. Ich liebe es und bin froh, dass ich es lesen durfte. Es ist keine Wiederholung anderer Vampirgeschichten, wo die Liebe über alles siegt und alle Happy sind, sondern ach einfach anders. Lest es am besten selber. Fazit Ich finde es ist ein absolutes MUST – READ und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Rezension - Unsterblich

Von: Aisel (thousandl.ifes) Datum: 06. April 2016

Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meinung: Schon sehr viel Gutes habe ich über die Autorin 'Julie Kagawa' gehört, nur leider haben mich ihre anderen Bücher nie interessiert, bis ich 'Unsterblich' entdeckt habe. Und ich muss sagen, ich bin begeistert! Das Buch ist für meine Verhätnisse sehr dick, dennoch hat es sich überhaupt nicht so angefühlt. In den knapp über 600 Seiten ist soo viel passiert und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Es gab für mich keine unnötigen Stellen, die sich hingezogen haben, wie es bei so dicken Büchern leider häutig der Fall ist. Allison, die Protagonistin, konnte mich direkt beeindrucken. Sie ist eine so tapfere und selbstbewusste junge Frau, die schon so viel miterleben musste und trotzdem nie aufgegeben hat. Ich mochte sie das ganze Buch über sehr gerne. Der mysteriöse Vampir Kanin hat mir auch direkt zugesagt, ich fand es etwas schade, dass nach ca. Viertel des Buches kaum noch von ihm zu lesen ist. Aber ich schätze das wird sich im 2. Band dann ändern. Auch die meisten anderen Charaktere, die Allison trifft, fand ich sehr sympathisch und gut ausgearbeitet. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und lässt den Leser nicht mehr los. Die Geschichte an sich ist in mehrere Teile aufgebaut, die alle unglaublich spannend waren, vorallem im letzten Viertel des Buches. Da konnte ich garnicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe mit Allie mitgefiebert, mitgelitten und gerätselt wie das Ganze ausgehen könnte. Es gab zwar einige 'brutale' Szenen, die vielleicht nichts für schwache Nerven sind, und es sterben auch sehr viele, aber ich schätze das macht die Handlung irgendwie glaubhaft. Denn in der beschriebenen Weltsituation, ist nichts anderes zu erwartet. Wer eine kitschige Love Story wie bei Twilight erwartet, ist fehl am Platz denn die gibt es hier nicht. Das Thema Liebe nimmt nur einen kleinen Teil der Geschichte ein, ohne schnulzig oder überzogen zu wirken. Das Ende fand ich sehr gelungen, es war perfekt für die Geschichte und so wie ich es mir gewünscht habe. Ansonsten gibt es nur zu sagen, dass ich mich riesig auf den 2. Band freue und total gespannt bin wie Allies Reise weitergeht. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der Vampire mag und Lust hat auf eine spannende und interessante Handlung.

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Von: Lesetiger Datum: 31. March 2016

In einer Welt, in der Vampire regieren, ist es besser, kein Mensch zu sein! Die siebzehnjährige Allison lebt in einer Stadt, die von den Vampiren beherrscht wird. Die Menschen, die ihnen noch regelmäßig Blutzoll schulden, sind ihre Sklaven. Doch Allison will den Vampiren nicht dienen und lebt zusammen mit anderen Jugendlichen in der Ruine einer alten Schule. Ihre Freiheit ist nicht n ur gefährlich, sondern bringt Sie auch um die kargen Lebensmittelrationen, die die Vampire den Menschen zuteilen. Nahrung ist selten und schwer zu finden, und deshalb dehnen sich Allisons Streifzüge immer weiter aus. Bis hinter die Mauern der Stadt und in das Kanalsystem hinein. Allison achtet immer darauf, sich einen Fluchtweg offen zu lassen, doch eines Tages macht sie einen Fehler.... Unsterblich - Tor der Dämmerung ist der erste Band der Unsterblich Reihe von der Bestseller Autorin Julie Kagawa. Er ist am 14. Dezember 2015 als Taschenbuch im Heyne Verlag erschienen und kostet 9,99 Euro. Die Kindle Edition kostet 8,99 Euro. Das Buch hat 606 Seiten. Ich möchte diese Rezension mal etwas anders beginnen...Ich bin geflasht...Das ist ein Vampirroman, der die Blutsauger mal in ganz anderem Licht darstehen lässt. Gut, nicht alle sind böse, aber das Bild, das ich hier von Vampiren habe ist ein ganz anderes als z.B. in Twilight. Mir hat der Roman wirklich gut gefallen. Das erste Kapitel fand ich schon total spannend...Es war so...direkt...Das hat mir sehr gut gefallen. Auch mit den Protagonisten und mit Allie konnte ich mich totaal gut auseinandersetzen...Ich konnte sie wirklich verstehen. Außerdem hat mir der Schreibstil von Julie Kagawa total gut gefallen. Das Buch ist aus Allies Perspektive geschrieben und ist in vier Abschnitte unterteilt. Besonders gut hat mir die Geschichte an sich gefallen. Es war etwas ganz anderes, als ich erwartet habe...Als ich den Klappentext gelesen habe, konnte ich mir vorstellen, was der Fehler war, aber dass die Geschichte dazu so anders als in meiner Vorstellung war, hat mich beeindruckt. Es gab aber auch eine Sache, die ich nicht so gut fand..Das Buch wurde nämlich nach einer gewissen Zeit sehr langatmig...Es gab kapitel, die ich wirklich nicht sonderlich ansprechend fand...Trotzdem finde ich das Buch sehr gelungen! Am besten fand ich den Anfang des Buches. Fazit : Das Buch hat mir von der Story und von der Ausführung her sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Band zwei! Jedoch hat an manchen Stellen einfach die Spannung gefehlt. Deshalb wurde es irgendwann langatmig. Vier Sterne von mir!!!! Hier gehts zum Buch!! Anmerkung : Danke Heyne und Irmi Keis für das tolle Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr gefreut!! Eingestellt von Katja Hartje um 09:31

[Rezension] „Unsterblich – Tor der Dämmerung“

Von: Ninespo Datum: 31. March 2016

Das Buch in drei Worten? Anders, spannend, dystopisch. Das Cover? Julia Kagawas Vampirroman „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ erschien zunächst als Hardcover mit einem wesentlich helleren Cover, auf dem man Allie, die Protagonistin des Buchs erkennen konnte. Das Taschenbuchcover ist wesentlich düsterer. Der größte Teil des Covers ist schwarz, man sieht an rotes Auge in Nahaufnahme. Und ich finde, das es von der Atmosphäre, die durch das Cover verbreitet wird, wesentlich besser zum Inhalt der Geschichte passt. Die Handlung/Das Setting? Wir befinden uns in einer dystopischen Welt mit phantastischen Elementen. Die Menschen sind versklavt, Vampire herrschen und Verseuchte stiften Angst und Unruhe. In dieser Welt lernen wir Allie kennen, die am Rande der Zivilisation lebt. Der Weltaufbau hat mir gefallen. Die dystopische Stimmung ist greifbar und gut durchdacht. Hoffnung ist ein Fremdwort für die Protagonistin, weshalb es für mich besonders spannend war, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Als dann etwas Schreckliches passiert, nimmt die Geschichte erst ihren Lauf. Der Schreibstil? Nachdem ich „Talon – Drachenzeit“ von Julie Kagawa gelesen hatte, war ich so in ihrer Art zu schreiben und zu erzählen gefangen, dass ich einfach nicht anders konnte, als das einzig andere Werk der Autorin von meinem Mount TBR zu befreien. Ich konnte in der Welt aufgehen, abtauchen und habe es geschafft, den Löwenanteil des Buch binnen eines Tages zu verschlingen. So viel zum Thema angenehmer Schreibstil. Fesselnd wäre die passendere Bezeichnung. Die Figuren? Allie war für mich ein faszinierender Charakter. Ihre toughe Seite hat mir imponiert, ihr Schicksal mein Mitgefühl geweckt. Der erste Abschnitt der Geschichte war für mich dennoch nur eine Art Einführung und Vorbereitung für das, was da noch kommen sollte. Denn erst im Laufe der Geschichte konnte ich so richtig mit Allie warm werden. Natürlich hatte sie vorher Schicksalsschläge zu erdulden gehabt, und ihr Leben war bei weitem nicht einfach, aber erst die Begegnung mit Kanin hat sie mir nahebringen können. Und Kanin selbst ist mein heimlicher Liebling der Geschichte. Von Selbsthass zerfressen, einzelgängerisch aber dennoch menschlich konnte er mich einfach von sich begeistern. Ich mag ihn. Und sein Schicksal brennt mir unter den Nägeln, sodass ich momentan am liebsten den zweiten Teil in Händen halten würde. Ansonsten konnten mich Zeke, Caleb und Darren überzeugen. Der kleine Caleb ist einfach zuckersüß, Darren ein cooler Kerl und Zeke, der ist ein ganz anderes Thema. Er konnte mich charakterlich vollkommen überzeugen. Ruth und Jeb hingegen machten es mir sehr schwer. Jeb sollte im Laufe des Buchs seine Chance bekommen, aber Ruth… sie und ich, das wurde nichts. Positives? Mir hat der komplett andere Plot dieses Vampirromans außerordentlich gut gefallen. Julie Kagawas Vampire sind eine Mischung aus Mythen und moderner Interpretation, ohne in Klischees abzurutschen. Sie sind mächtig, brutal, machthungrig und unersättlich, können aber auch ganz anders. Dass Vampire nicht stereotyp das Böse waren, Figuren sich entwickeln durften, zudem wurde deutlich Abstand von der romantisch-morbiden Kitschversion von Vampiren genommen. Das hat mich wirklich ungeheuer begeistert. Auch, dass die Welt düster und beinahe komplett hoffnungslos ist, war für mich etwas Neues. Ich begrüße jede Plotidee, die neu, erfrischend und außergewöhnlich ist. Empfehlung? Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Interesse an einer gut ausgearbeiteten Vampirdystopie haben. Eine leichte Liebesgeschichte gibt es, die jedoch nicht zu viel Raum einnimmt. Zudem gibt es genug Raum für Charakterentwicklung, da sich der Plot stellenweise ein wenig langsamer aufbaut. Dennoch ist das Buch spannend und fesselnd. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Unsterblich – Tor der Dämmerung“.

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Von: Shadow Datum: 27. March 2016

Zum Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meine Meinung: spannende Geschichte mit vielen Höhe- und Tiefpunkten :) Die Idee der Story finde ich echt interessant. Das Mädchen, welches in einer Vampirstadt aufwächst, Vampire um alles in der Welt hasst und schließlich selbt zum Vampir wird. An sich ist so etwas nicht neu, dennoch hat mich die Story immer wieder überaschen können. :) Auf dem ganzen Weg lernt man verschiedenste Charaktere kennen, die alle auf ihre Weise zur Entwicklung der Geschichte beitragen.^^ Die Story ist geprägt von den Höhepunkten, dazwischen gibt es allerdings auch immer wieder Passagen, die sich elendig ziehen und keine wirkliche Spannung enthalten. Das Ende hat es dann aber doch wieder in sich und ich habe es so nun wirklich nicht erwartet. Das lässt einiges für den zweiten hoffen. :) Allie habe ich als starke Persönlichkeit kennengelernt, die sich so schnell von niemandem einschüchtern lässt. Sie kämpft für ihre Mitmenschen genauso sehr wie für sich selbst. Ich hab sie von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen. :) Dazu kommen noch ganz viele andere Charaktere, die ich definitiv nicht missen möchte ... Kanin, Zeke :D Auch die Bösen haben diesen Band bereichert und ich freue mich irgendwie schon darauf, dass wir sie auch wiedertreffen werden :) Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich eigentlich sehr gut und schnell lesen. In den langwierigen Passagen war er aber dann doch ein bisschen quälend. Ich habe lange überlegt, ob ich 3 oder 4 Sterne geben soll. Schlussendlich sind es 4 geworden, da für mich die gute und spannende Handlung doch überwiegt im Vergleich zu den langwierigen Passagen :) Mein Fazit? Leseempfehlung :D

Nicht nur irgendein Vampirroman

Von: Hanna Datum: 27. March 2016

Kurz zum Inhalt Allies Leben ist hart. Sie lebt als Unregistrierte in einer Vampirstadt das heißt, dass sie im Untergrund um ihr Überleben kämpft. Getrieben von Hunger macht sie sich auf die Suche nach Essen, doch bei dieser wird sie lebensgefährlich verletzt. Durch die Hilfe eines Vampirs überlebt sie, doch nicht ohne Schaden: Sie wird selbst zum Vampir und somit zu dem, was sie am meisten hasst. Cover Ich persönlich liebe dieses Cover. Ich finde es um einiges besser als das Hardcover und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen, sodass ich das Buch unbedingt haben musste! Meine Meinung Das Buch hat mich wirklich überrascht. Am Anfang hab ich lange überlegt, ob ich mir noch ein Vampirbuch "antun" sollte, da es mittlerweile so viele davon gibt, aber die Geschichte hat mich trotzdem noch überrascht und total in ihren Bann gezogen. Ich denke mal, dass es vor allem an dem sehr schönen Schreibstil von Julie Kagawa liegt, denn dieser ist sehr detailliert und sehr angenehm zu lesen, sodass die knapp 600 Seiten wie im Flug vergingen. Die Geschichte ist in vier Teile aufgeteilt worden, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Dadurch konnte man sich schon gut vorstellen, was als nächstes passieren wird. Insgesamt ist das Buch fast die ganze Zeit spannend, nur kurzzeitig hatte ich das Gefühl, dass ein wenig Handlung gefehlt hat und sich somit die Seiten gezogen haben. Der Wendepunkt der Geschichte hat mir nicht so gut gefallen. Da ich nicht zu viel verraten will nur so viel: An einem Punkt verändert sich Allies Lage drastisch, doch leider konnten mich die Charaktere in dieser Situation überhaupt nicht überzeugen. Außerdem hatte ich gegen Ende hin das Gefühl, dass die Autorin keine Lust mehr auf das Buch hatte und schnell das Buch beenden wollte. Aber vielleicht kam nur mir das so vor. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, denn mir ist vor allem wichtig, dass ich einer Geschichte gut folgen kann, Spannung da ist und ich unbedingt wissen will wie es weiter geht. Wer einen starken Charakter mag, Spannung und vor allem Vampire, der sollte auf jeden Fall die "Unsterblich-Reihe" lesen. Ich für meinen Teil warte schon ganz gespannt darauf, dass der zweite Teil auch als Taschenbuch erscheint!

Vampire treffen Distopie

Von: Alisia Datum: 25. March 2016

Meine Meinung: Julie Kagawa hatte mich mit ihren Plötzlich Fee Bändern auf ihrer Seite. Daher habe ich mich auf diesen Band gefreut und habe mich auch gefragt, was für eine Art Buch sie jetzt schreibt. Plötzlich Fee war ja etwas sehr mädchenhaft (und vor allem so märchenhaft). Als ich gelesen hatte, dass es um Vampire geht, war ich etwas am Zweifeln. Wird es wirklich gut? Vielleicht sogar so gut wie Plötzlich Fee (der erste Teil hatte mich schon sehr schnell in Bann gezogen)? Ich muss sagen, es war etwas anders als erwartet. Auch etwas anders, als ich von Julie Kagawa erwartet habe. Es soll nicht heißen, dass ich es schlecht fand. Ganz im Gegenteil. Es war toll. Allison ist 17 Jahre alt und lebt in einer Vampirstadt. Auch wenn sie in einer Vampirstadt lebt, hasst sie die Vampire wie die Pest. Sie hat keine Eltern und weigert sich den Vampiren zu gehören. So muss sie um ihr Überleben kämpfen. Mit drei anderen lebt sie in einer Schule. Als sie eines Tages ein Keller voller Essen gefunden hat, berichtet sie den anderen davon. Sie entschließen sich hinauszugehen und das Essen zu holen. Das Problem: Die Verseuchten. Als sie von den Verseuchten angegriffen werden und ihre Freunde sterben, kommt ein Vampir zu ihr und stellt ihr eine Wahl. Entweder er verwandelt sie, denn sie liegt im Sterben, oder er lässt sie sterben. Was tiefer als ihr Hass geht, ist ich Überlebenswille. So entschließt sie sich ein Vampir zu werden, geht in die Welt hinaus und trifft eine Gruppe Menschen, die das Eden suchen … Also das ist wirklich ganz anders als die Plötzlich Fee Reihe. Es war ernster und es hat einen anders mitgerissen als die andere Reihe. Es war ernster. Die Art wie Allison hungert und auch wie sie ihre Umgebung aufnimmt, war zwar nicht wirklich detailliert aber nicht schlecht. Ich hätte mir da mehr gewünscht. Was man viel erfahren hat, war über ihr Denken und größtenteils ihr Hass gegenüber Vampire. Am Anfang war es sehr gut aber im laufe des Buches ändert sich das sehr gut in gut. Vor allem als sie zum Vampir wurde. Da hätte ich mir mehr eindrücke gewünscht oder einfach ein bisschen Spannung. Es war interessant zu lesen doch war es so monoton. Ihre Umwelt wurde zwar nicht knapp beschrieben aber teils emotionslos. Trotz der vielen Seiten kam es mir vor, als würde einfach nicht viel erzählt, sondern nur eine Geschichte, die man auch gut in 400 Seiten zusammenfassen können. So hätte es wahrscheinlich emotionsvoller werden können. Trotzdem fand ich es nicht schlecht. Es war halt etwas anders. Auch als sie zum Vampir wurde. Ich hatte mir vorgestellt, dass sie mehr in Verzweiflung fällt, da ihr Hass doch recht groß war. Ich hatte mich geirrt. Sie kam gar nicht dazu ihren Hass zu vertiefen. Von der Person her hat mir Allison sehr gut gefallen. Sie ist so ein Charakter, der gerne etwas weiß. Auch ist sie schlagkräftig und hat lustige Gedanken. Vor allem hat sie ein Bemerkenswerten willen. Sie ist ein Charakter, mit dem ich mich gerne angefreundet habe und gerne was über sie gelesen habe. In diesem Buch kam wirklich kein Charakter zu kurz und man erfährt genau die richtige Menge etwas von ihnen. Fazit: Etwas lasch aber doch ein bemerkenswertes Buch, dass man gerne liest. Die vielen Seiten kommen einem nach hinein gar nicht so viel vor. Vor allem wird es ab der Mitte immer spannender und liest immer schneller. Trotzdem hat es ein paar schwächen wie, dass es nicht wirklich detailliert beschrieben wird oder detailliert und emotionsvoll. Trotz dieser Macke kann ich es doch jeden empfehlen, der mal etwas anderes lesen will. Julie Kagawa schafft es wieder einmal einen in eine andere Welt zu entführen. Diesmal sogar ist es nicht so märchenhaft wie die Plötzlich Fee Reihe.

Nicht so wirklich überzeugend...

Von: Lara Datum: 20. March 2016

Klappentext: In einer Welt, in der Vampire herrschen, ist es besser, kein Mensch zu sein. Dunkelheit ist über die Welt gekommen, die Städte liegen in Ruinen und die Menschen sind zu Gefangenen der Vampire geworden. In dieser Welt lebt die ebenso einsinnige wie mutige Allie, die sich Nacht für Nacht gegen die Tyrannei der Vampire auflehnt. Bis zu jenem schicksalhaften Moment, in dem sich ihr Leben für immer verändern wird... Schreibstil: War super einfach zu lesen. Man musste keine Satz 2 oder 3 mal lesen um ihn zu verstehen und man hat die Zusammenhänge sehr gut verstanden. Die Dystopische Welt wurde gut erklärt weder zu lange noch zu kurz, man konnte sie sich gut vorstellen. Charakter: Allie (Hauptperson) hat mir sehr gut gefallen, sie ist eine starke Person die wusste was sie wollt. Und auch die anderen Charakter hatten ihre tiefen und waren nicht zu oberflächig. Meinung: Ein eigentlich tolles Buch, wenn es an den einen oder andren Stellen nicht so langatmig gewesen wäre. Leider war es meistens auch sehr voraussehbar und die Spannung fehlte. Am ende gab es dann noch mal ein Highlight mit dem ich nicht gerechnet hatte und es so echt spannend wurde! Fazit: Auch wenn mir die Vampir-Dystopi an sich echt gut gefallen hat, kann ich leider nur 3 Sterne geben. Eure Lara

vampire

Von: bookloverin Datum: 20. March 2016

vielen dank an das bloggerportal und den heyne.verlag für dieses rezensionsexempla klappentext📖in einer welt in der vampire herrschen ist es besser,kein mensch zu sein. Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? cover📖ich finde das cover vom taschenbuch einfach nur zauberhaft.das blutrote augen und das efährliche schwarz passen perfekt zum inhalt. titel📖ich finde der titel past sehr gut zum buch.vor allem das unsterblich ist sehr passend. meinung📖ich fand es war ein sehr gelungenes buh.es war durchgehend spannend und man hatte immer lust weiterzulesen. #unsterblichtorderdämmerung ist nicht das erste buch der autorin gewesen das ich gelesen habe.ich habe bereits talon gelesen und fand es sogar nich ein ticken besser.das buch bekommt von mir 4⭐️

Tolle Mischung aus Dystopie und Vampirgeschichte

Von: Johanna Datum: 14. March 2016

Titel: Unsterblich-Tor der Dämmerung Originaltitel: Blood of Eden-The Immortal Rules Autorin: Julia Kagawa Verlag:Heyne Preis: TB:9,99€,HC:16,99€ Reihe:Band 1 Seitenanzahl:606 Seiten Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Cover: Das Cover ist meiner Meinung nach genau passend, denn es wird eine düstere Welt dargestellt. Meinung: Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt und der Name wurde auf die derzeitige Lage angepasst. Die Geschichte beginnt mit Allies Leben als Unregistrierte und ihren Problemen. Ich konnte mich anfangs nicht mit ihrem Charakter identifizieren. Sie ist dort sehr egoistisch, aber auch stark, was man ihr positiv anmerken sollte. Im Großen und Ganzen verhält sie sich passend zu ihrer Situation, welche sicherlich nicht schön ist.Des Öfteren konnte ich dann aber ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Sie muss Nacht für Nacht nach Nahrung suchen und ist dementsprechend froh, wenn sie überhaupt etwas findet. Die Suche nach etwas Essbarem ist eine sehr gefährliche Sache, weshalb Allie sich immer wieder in Lebensgefahr bringt. Man erfährt viel über die Geschichte der Menschen und Vampire und die Unterdrückung der Menschen wird schnell offensichtlich. Damit öffnet sich für den Leser eine düstere und erdrückende Welt, inder man mit Allie mitfühlt. Zum ersten Mal richtig spannend wird es dann ab dem zweiten Teil, denn wie sollte es auch anders sein, wird sie erwischt und schlimm verletzt. Ein Vampir ist in der Nähe und bietet ihr die Möglichkeit, sie zu verwandeln. Sie nimmt an und ab da nimmt die Geschichte ihren Lauf. Sie wird an das Leben eines Vampirs herangeführt und auf sie lauern weitere Gefahren…Ihre Charakterzüge bleiben stark, weshalb sie stark an ihrer Menschheit festhält, was ihr dann aber leider nicht immer gelingt. Auch der Leser bekommt immer mehr Details geschildert und erfährt mehr über die ganzen Hintergründe. Doch trotz alledem nimmt die Geschichte noch weiterer Wendungen. Des Weiteren gibt es auch ein paar religiöse Anspielungen. Die Menschengruppe, die auf dem Weg nach Eden ist, vertraut Gott und lässt sich nicht vom Weg abbringen. Darunter auch Zeke, ein organisierter, freundlicher Mensch, der im weiteren Verlauf der Geschichte Teil der kleinen Liebesgeschichte ist. Der Schreibstil von Julia Kagawa ist sehr detailliert und abwechslungsreich. Aber ab dem dritten Teil zog sich die Geschichte doch sehr. Ich kam auch nicht ganz so gut rein und alles in allem war es dann doch ein wenig schleppend. Wie eben schon erwähnt ist der Schreibstil sehr detailliert, weshalb auch immer die brutaleren Szenen gut beschrieben wurden. Mich hat es weniger gestört, aber es hat mich überrascht. Ich kenne von der Autorin bisher nur Feen Geschichten und da hab ich sowas mit Verseuchten und Vampiren nicht unbedingt erwartet. Mir war schnell klar, dass es hier nicht um glitzernde Gestalten geht, aber ja. Mich hat es überrascht. Das Ende war in sich abgeschlossen, aber gibt schon mal einen Ausblick auf den zweiten Teil. Fazit: Ich wusste ganz lange nicht, wie ich dieses Buch finden soll geschweige denn bewerten soll, aber ich fand es echt eine super Mischung aus der Vampirgeschichte und einer Dystopie. Die Verbindung der beiden Themen ist selten und muss echt mal gelobt werden. Trotz meiner anfänglichen Skepsis, wurde ich überrascht. Also vergebe ich 4/5 Sternen. Danke an Heyne für dieses Rezensionsexemplar.

Fantasy in dystopischem Setting?

Von: Justine Wynne Gacy Datum: 09. March 2016

Ja, das geht und zwar ziemlich gut. Die Entstehung der Vampire und ihren zombieartigen Zeitgenossen war ebenfalls spannend zu lesen und zeigt, dass diese Autorin wirklich versucht sich von der Masse abzuheben. Leider gelingt das bei der Lovestory eher weniger. Diese bedient das typisch 0815 Klischee. Daher auch der Punkt Abzug bei der Wertung, hier hatte ich auf etwas ausgefalleneres gehofft. Dennoch war die Handlung spannend und hatte viele tolle Elemente. Der zweite Band ist bereits auf meiner Wunschliste

Unsterblich - Band 1

Von: ThePassionOfBooks Datum: 06. March 2016

Meine Meinung Bereits das Cover hat mich umgehauen, da es einfach wundervoll gestaltet ist und sooooo perfekt zur Geschichte passt. Der Klappentext klang ebenfalls sehr vielversprechend und ich habe mich rießig gefreut, als das Buch mich endlich erreicht hat und ich mit dem Lesen beginnen konnte. Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Zu Beginn lernen wir Allie und ihre Welt kennen. Man erfährt nach und nach wie die Herrschaft der Vampire gestaltet ist, wie sie ihren Alltag bestreitet und täglich ums nackte Überleben kämpft. Die düstere und bedrückende Atmosphäre lässt einen sofort mit Allie mitfühlen und man ist zudem direkt mitten im Geschehen. Im späteren Verlauf kommt es zu dem, im Klappentext erwähnten, schicksalhaften Moment und ab da rückt die Dystopie etwas in den Hintergrund und die Thematik der Vampire nimmt mehr Raum ein. Dabei trifft sie auch auf einige neue Charaktere, die alle liebevoll, detailliert und tiefgründig gezeichnet sind. Besonders Kanin hat mich sehr begeistert und ich hoffe im zweiten Band noch mehr von ihm zu erfahren und ihn näher kennen lernen zu können. Besonders auf seine Vergangenheit bin ich sehr gespannt und hoffe, man bekommt hier noch mehrere Informationen über ihn. Durch Julie Kagawa's detailreichen und lockeren Schreibstil, fliegen die Seiten nur so dahin und das obwohl das Buch doch ein wenig dicker ist. Das Ende war für mich sehr stimmig und macht definitiv neugierig auf den zweiten Band "Unsterblich - Tor der Nacht". Fazit Der Auftakt dieser Reihe hat mich rundum begeistert. Ich fühlte mich mehrfach an "Der Übergang" von Justin Cronin erinnert. Daher würde ich die Reihe jedem ans Herz legen, der die Bände von Justin Cronin ebenfalls mag.

Einer der besten Vampir-Romane der letzten Zeit!

Von: Book-addiced Datum: 05. March 2016

*Inhalt* Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 608 Seiten
 Verlag: Heyne Verlag Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (Ebook) / 16,99 € (gebundene Ausgabe) Reihe: Unsterblich 01 - Tor der Dämmerung *Erster Satz des Buches* "Sie hängten die Umregistrierten in der alten Speicherstadt, es war eine öffentliche Hinrichtung, die sich jeder ansehen konnte." *Fazit* "Unsterblich - Tor der Dämmerung" ist ein Roman der "Unsterblich"-Reihe von Julie Kagawa. Seit dem ersten Band der "Talon-Reihe" dieser Autorin bin ich sowas von angefixt - Grund genug, die Bücher der Autorin alle irgendwann mal zu lesen! Die meisten von euch werden denken "och nöööö, schon wieder ein Vampir-Roman", was ich absolut nachvollziehen kann, denn sind wir doch mal ehrlich: Seit Twilight so eingeschlagen hat, sprießen die Vampirgeschichten doch wie aus dem Boden... und dabei handelt es sich nicht immer um gute Romane/Geschichten. Auch wenn ich gerade die Twilight-Romane schon vor dem großen Hype gelesen hatte (zumindest die bis dato erschienenen) und sie wirklich gut fand, so nervte mich dieser ständige Vergleich und diese erzwungenen Liebes-Vampir-Geschichten wahnsinnig. Dennoch hatte ich nun (einige Jahre später) mal wieder Lust auf einen richtig guten Roman und da ich Julie Kagawa's Fähigkeiten als Autorin mittlerweile kennen und schätzen gelernt habe, musste ich diesem Roman einfach eine Chance geben. So begann ich also, mit leisem Bedenken, dieses Buch zu lesen, war aber schon nach kürzester Zeit regelrecht gefesselt: dieses Buch ist wahrlich kein "normaler" Vampir-Kitsch-Roman und auch kein Roman, der mit irgendetwas verglichen werden kann. "Unsterblich" ist ein Buch, welches nicht nur die Thematik der Vampire ganz anders handhabt, als alles, was ich bisher gelesen habe, sondern auch Zombies auf die ein oder andere Art mit einbindet - aber auf so grandiose Art und Weise, dass auch Zombie-Hasser wahrlich auf ihre Kosten kommen. Die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt ist unwahrscheinlich spannend, keineswegs vorhersehbar und so genial verstrickt, dass man die Seiten regelrecht verschlingen möchte, weil man sich so sehr in der Geschichte verliert. Auch wenn "Unsterblich - Tor der Dämmerung" keine kitschige Love-Story enthält, gibt es doch dezente romantische Anwandlungen, welche jedoch keinesfalls nervig, sondern von meiner Seite aus ausdrücklich erwünscht waren. Dennoch war der Ausgang dieser "Anwandlungen" bis fast zum Ende hin völlig ungewiss, was mich noch mehr dazu anstachelte, das Buch kaum aus der Hand legen zu können. Die Charaktere sind so liebevoll und ideenreich gestaltet, dass man schnell Sympathien und Antipathien hegt und diese in aller Regel bis zum Ende beibehält. So manches Mal beginnt man jedoch auch aus tiefster Seele zu hassen - oder auch zu verehren (wie ich die Hauptfigur Allison - ich mag sie einfach unglaublich gerne) was mir umso mehr zeigt, dass uns dieses Buch ein Stück weit zwischen die Seiten und Zeilen lässt und uns sein Innerstes offenbart. Die Geschichte nimmt uns auf und entführt uns in eine völlig andere (eher dystopische) Welt, schenkt uns neue Freunde und Verbündete, lässt uns so manches Mal aber auch völlig alleine mit unserer Hauptprotagonistin. Insgesamt muss ich sagen, dass "Unsterblich" eines der besten Vampir-Bücher ist, das ich seit langem gelesen habe, nicht nur, weil es eine völlig neue Art Geschichte beinhaltet, sondern auch, weil mich die Charaktere so sehr berühren, und so wenig nerven, wie es schon lange kein Autor im Bereich der Vampir-Fantasy geschafft hat. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es mit unseren liebsten Charakteren weitergeht und freue mich schon wahnsinnig auf Band 2: Unsterblich - Tor der Nacht. Wertung: 5 von 5 Sterne

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Von: Laraundluca Datum: 05. March 2016

Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr lebendig, bildhaft, locker und leicht zu lesen, mitreißend, ausdrucksstark und emotionsgeladen. Er ist sehr flüssig und leicht verständlich, so dass man einfach nur durch die Seiten fliegt. Es ist der Autorin außerdem wunderbar gelungen, diese düstere, mysteriöse und geheimnisvolle Stimmung einzufangen und dem Leser nah zu bringen. Ich habe schon sehr viele Vampirbücher gelesen, doch diese Geschichte war ganz anderes, als ich erwartetet habe. Eine interessante Mischung aus Spannung und Dystopie mit fantastischen Wesen. Teilweise geht es sehr actionreich und auch sehr brutal zu, nichts für schwache Nerven. Der Einstieg war sehr rasant und temporeich und hat mich direkt ins geschehen hineingezogen und mitgerissen. Zwischendurch haben sich jedoch ein paar Längen eingeschlichen, teilweise empfand ich es langatmig und langweilig, so dass ich in Versuchung geriet, ein paar Seiten quer zu lesen. Doch die Spannung hat glücklicherweise wieder zugelegt. Anfang ist für mich jedoch immer noch der stärkste Part des Buches. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und lebendig gezeichnet, so dass ich ein ausgereiftes und plastisches Bild vor Augen hatte. Allie war mir sehr sympathisch. Sie ist eine sehr starke Protagonistin in einer düsteren und rauen Welt. Sie muss einiges ertragen und kämpft immer gegen das, was sie am meisten verabscheute. Ihr innerer Konflikt, ihre Gefühle konnte ich sehr gut verstehen und nachvollziehen. Es hat mir trotz der Schwächen unheimlich viel Spaß gemacht, in diese düstere und geheimnisvolle Welt einzutauchen und Allie ein Stück weit zu begleiten, auch wenn es mir teilweise etwas zu grausam zuging. Ich glaube, ich habe einfach etwas anderes erwartet. Trotzdem bin ich neugierig, wie es weitergeht. Fazit: Ein interessanter Reihenauftakt, der den Leser in eine düstere und brutale Welt entführt, der mich nicht komplett überzeugen konnte.

Überzeugender Mix aus Fantasy und Dystopie

Von: SLovesBooks Datum: 03. March 2016

Meine Meinung: Inhalt: Inhaltlich hat mich das völlig andere Konzept erst mal positiv überrascht. Es handelt sich bei dieser Serie nicht um eine solche, die mehrfach an die Konzeption von Twilight und co angelehnt ist, sondern vordergründig eine eigene Idee verfolgt. Vampire agieren nicht mehr im Verborgenen, sondern sind Herrscher über Vampirstädte, in denen Menschen als eingeschüchterte Untertanen ohne jegliche Rechte existieren und gleichzeitig als Blutbank fungieren. Diese Idee sowie die Umsetzung muten von Beginn an als nicht so abgegriffen und ausrangiert an. Es ist eine lebhafte und frische Idee. Man kann es grob als Genre Mix von Fantasy und einem Hauch Dystopie beschreiben. Gefallen hat mir, dass Vampire hier nicht ausschließlich die Rolle der „eigentlich Guten“ einnehmen. Ihre divergierenden Charakterzüge kommen offensichtlich zum Vorschein und werden auch dementsprechend hinterfragt. Eine gewisse Grundspannung herrschte das ganze Buch über. Es gibt immer mal wieder kleinere Kampfszenen, in denen man um jedem einzelnen Charakter ringen muss. Die Autorin scheut nicht davor zurück sich auch wieder von einigen Charakteren zu trennen, die sie zuvor eingeführt hat. Jedoch habe ich im ersten Drittel nicht damit gerechnet, dass sich die Handlung noch einmal derart anders entwickeln und es noch um ein Vielfaches spannender werden würde. Auch wenn die Autorin das ziemlich geschickt eingefädelt hat, gab es leider des Öfteren Szenen, deren Ende relativ vorhersehbar war. Teilweise gab es auch kürzere Passagen, die sich in die Länge zogen. Diese wurden dann aber wieder von spannenderen und actionreicheren Szenen abgelöst. Auch wenn es sich um eine recht actionreiche Buchreihe handelt, spielt auch die Liebe eine gewisse, wenn auch etwas untergeordnete Rolle. Diese wird authentisch und einfach niedlich dargestellt ohne zu viel Raum einzunehmen. Ich finde es erfrischend mal einen Vampirroman zu lesen, in dem doch etwas zurückhaltender damit umgegangen wird und etwas mehr Wert auf die Handlung gelegt wird. Charaktere: In diesem Buch lernt der Leser recht viele Charaktere kennen, von denen jedoch nicht alle bis zum Ende überleben. Einige tauchen nur recht kurz auf, werden aber trotzdem angemessen in die Geschichte eingeführt. Die Protagonistin Allison hat mich wirklich überzeugen können. Sie ist nicht diese perfekte Protagonistin, sondern hat auch Ecken und Kanten. Besonders interessant macht sie ihre Fähigkeit eigene Taten kritisch zu hinterfragen. Das lässt sie wesentlich authentischer erscheinen. Außerdem ist sie ein starker und mutiger Charakter, der auch für andere einsteht, möge die Lage noch so verzwickt sein. Dieser Punkt bringt mich zu Stick, einem Charakter, den ich nicht weniger mögen könnte. Julie Kagawa erschafft mit ihm eine Figur, die mich dauerhaft bis an die Grenze des ertragbaren gebracht hat. Mir gefällt es, dass sie einen Charakter derart angelegt hat, gerade das hat auch den ersten Abschnitt des Buches sehr geprägt. Zeke mochte ich von Anfang an. Seine Liebesgeschichte mit Allison wirkt realistisch und konnte mich gerade durch die auffallend feinfühlige Dosierung überzeugen. Die Hauptcharaktere waren alle gut ausgearbeitet und ihre Handlungen passten gut zur Story. Schreibstil: Die Beschreibung dieser neuen Welt durch die Augen der jungen Protagonistin Allison ist sehr gelungen, da sich der Leser so unmittelbar in der Geschichte befindet und quasi einen Insider-Einblick erhält, anstatt mühseligen Beschreibungen und Erklärungen der Konzeption dieser Welt folgen zu müssen. Man lernt immer mehr Details umso tiefer Allison in diese Welt eintaucht. Der Schreibstil ist sehr flüssig lesbar, was auf die jugendliche Sprache zurückzuführen ist. Sie entspricht absolut der Zielgruppe des Buches. Die Dialoge sind wortgewandt und teils witzig sowie dynamisch. Insgesamt entspricht der Schreibstil genau dem, was ich von einem Jugendbuch erwarte. Fazit: Mir hat dieses Buch gut gefallen. Ich empfand es als erfrischend mal eine Vampirgeschichte zu lesen, die nicht lediglich auf den Romance-Teil reduziert wurde, sondern auch die Schattenseiten eines Vampirs beleuchtet. Außerdem hat mir der Genre Mix gut gefallen, da es dem ganzen eine neue Richtung gegeben hat. Diese Reihe unterscheidet sich sehr deutlich von den bekannteren Werken der Autorin (Talon, Plötzlich Fee). Ich kann es wirklich empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Wenn ich ein Vampirbuch lesen will, dann so eines!

Von: Theresa Datum: 26. February 2016

Zuallererst möchte ich anmerken: Das ist kein normales Vampir Buch!! Es gibt 300 Seiten lang keine Liebesgeschichte, sondern die Vampire beschäftigen sich damit, womit sie sich beschäftigen sollen: Blut trinken, kämpfen, Menschen jagen. Schon allein dass die Danksagung beginnt mit: „Schon komisch, als ich mit dem Schreiben anfing, habe ich mir vorgenommen, niemals einen Vampirroman zu schreiben“, sagt dass es sich hier nicht um das übliche schnulzige Tamtam handelt. Während das Cover aussieht wie Plötzlich Fee oder Talon, ist der Inhalt komplett anders. Wie gesagt: nur wenig Liebesgeschichte, keine Liebesdreieck und viel Action. Trotzdem mag ich das Cover sehr gerne. Ich liebe die Farbkombination schwarz und rot und finde es generell sehr stimmig. Tatsächlich muss ich zugeben, es nur wegen der Coveränderung gelesen zu haben, davor hatte ich nie die Motivation, es in die Hand zu nehmen. Außerdem hat das Buch so einen unknickbaren Rücken, was mir das Lesen erleichtert hat, weil ich so nicht höllisch aufpassen musste, keine Leserillen in das Buch zu machen :) Lasst euch von den 600 Seiten nicht abschrecken: es sieht weniger aus und so fühlt es sich auch an. Was die Personen angeht, beginnen wir mit Allie: sie ist die Hauptperson. Sie ist charakterstark, kann sich selbst helfen und nimmt kein Blatt vor den Mund, was mir gut gefällt. Manchmal wird sie unglaublich wütend, ohne dass man den Grund dafür erkennen könnte, aber meistens war ich auf ihrer Seite und total begeistert. Was Stick, Allies alten Freund, angeht muss ich Julie Kagawa loben. Nicht, weil er so sympathisch ist, sondern weil es schon lange kein Autor mehr geschafft hat dass ich einen Charakter so offen und ehrlich verachte. Es ist nicht direkt Hass, einfach nur Abscheu. Er ist ein winselndes undankbares Häufchen Elend. Und ja, das war ein Pluspunkt für das Buch! Von Kanin war ich begeistert: er ist Allies Mentor und ich fand ihn sofort super. Warum Allie ihn anfangs überhaupt nicht ausstehen konnte, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, da er klug und hilfsbereit war, und auch wenn er eigentlich nur eine kleine Rolle im Buch hatte, ist er für mich eine der wichtigsten Personen Zeke fand ich nicht wirklich toll. Er hatte keine besondere Tiefe und war meiner Meinung nach auch nicht wirklich gut bedacht. Sein Verhältnis zu seinem Vater kommt mir unpassend vor, als hätte man nur etwas gebraucht, was ihn noch interessanter machte. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Allie ist aber sehr logisch und nachvollziehbar. Man kann nicht wirklich sagen, dass ich Jebbadiah mag, man kann aber auch nicht das Gegenteil behaupten. Ich finde er passt gut in die Geschichte, allerdings geht mir allen ein bisschen zu leicht auf. Zuerst läuft Allie Kanin in die Arme und dann zufällig auch noch ihm? Was mir an dem Buch am allermeisten gefallen hat, war wirklich, dass es nicht kitschig war. Als ich gesehen habe, dass es um Vampire geht, war ich zuerst skeptisch, aber all meine Zweifel wurden aus dem Weg geräumt. Zwischen den Zeilen waren zudem lauter kleine Anspielungen versteckt und ich frage mich, ob die bei Plötzlich Fee auch da waren und ich sie damals einfach nur nicht verstanden haben (ich meine ich war 10 oder so). Und auch wenn sie nur sehr selten waren, haben sie mich jedes Mal zu Schmunzeln gebracht und mir das Buch ein bisschen mehr ans Herz wachsen lassen! Das Buch ist in vier Teile geteilt, und nach dem zweiten war ich wirklich überrascht von der plötzlichen Wendung der Geschichte. Am Anfang erwartet man noch etwas ganz anderes und mit jedem neuen Teil wird alles komplett umgeschmissen. Gerade weil sich dauern alles ändert, passiert unglaublich viel und es wird einem nie langweilig. Die Geschichte braucht die 600 Seiten, die sie hat, um sich komplett zu entfalten und ich bin froh, dass es nicht gekürzt wurde. Unsterblich Tor der Dämmerung bekommt von mir 5 von 5 Punkten

Sehr zu empfehlen

Von: TheBookAdmirer Datum: 24. February 2016

Klappentext: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meine Meinung: Ich habe schon sehr lange kein Buch mehr von meiner früheren Lieblingsautorin gelesen. Dieses Buch weckte sofort mein Interesse. Ja klar, Vampirromane sind langsam sowas von "out", aber ich dachte mir, die Julie, die wird sicher eine super Geschichte schreiben. Und tadaaa... Unsterblich- das Tor der Dämmerung ist eine Vampiregeschichte, die uns an die wahren Vampire erinnern lässt. Der Anfang zog sich, meiner Meinung nach, etwas in die Länge. Ab den zweiten Teil "Vampire" hatte das Buch mich aber gepackt. Es war spannend und actionreich. Ich bin seeehrr begeistert! Allie ist eine sehr starke und entschlossene Protagonistin. Obwohl sie zu einem Vampir wird, bleibt sie sie selbst und kämpft auch gegen ihre "böse" dämonische Seite an, die des öfteren zum Vorschein tritt. Zeke, der männliche Hauptcharakter dieses Buches, finde ich, wie solls auch anders sein, wirklich super sympathisch und süß obwohl er eher noch etwas büblisch auf mich wirkt. Ich mag ihn trotzdem und freue mich wie es sich zwischen den beiden weiterentwickelt. Zeke ist sehr liebevoll und glaubt an das Gute auf dieser Welt. Er scheint mir dennoch nicht naiv oder dümmlich. Die Liebesgeschichte war nicht in den Vordergrund gedrängt, was ich sehr mochte. Obwohl das Buch ein Jugendbuch/Fantasybuch ist, ist dieses Buch nicht ohne... Es gibt einige brutale Szenen und Nebencharaktere sterben, ohne das ich sie richtig verstehen oder kennen lernen konnte. Es hat auch eher eine düstere Grundstimmung, was mich aber echt angetan hat. Der Schreibstil von Kawaga ist genial. Super flüssig und fesselnd. Ich las und las und las das Buch ruckzuck durch. Ich will mehr von den Hintergründen wissen, von der Krankheit, von den Vampiren, von dem Ort, wo es keine Vampire gibt, von Kanin, dem Meister und Erschaffer Allies und auch von dem Psychovampir Sarren. Die Welt fasziniert mich und ich will mehr, mehr, mehr davon. Ich kann euch das Buch echt ans Herz legen. Es ist wirklich klasse und kein Edward, der glänzt. ist hier dabei, versprochen!!!

Leider konnte mich diese Geschichte nicht durchweg begeistern..

Von: Ruby-Celtic Datum: 21. February 2016

Also, im großen und ganzen ist das Buch eine rundum schöne Story die gut durchdacht und ausgeführt wurde. Allerdings habe ich ab etwa dem ersten Viertel gemerkt, dass ich nicht wirklich aufgenommen wurde. Die Schreibweise von Julie Kagawa bzw. ihrer Übersetzerin ist leicht und angenehm. Man kann allem sehr gut folgen und sich die schön geformten Charaktere sehr gut vorstellen. Auch die einzelnen Wesen waren greifbar und konnten mir durchaus mal einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Doch trotz allem konnte mich die Geschichte nicht völlig einnehmen. Allie ist ein starker Charakter, der mich vom ersten Moment an sehr neugierig gemacht hat. Sie ist für ihr Alter unglaublich taff und zeigt auch gerne mal wo es langgeht, wenn die anderen meinen sie für schwach und fürsorgebedürftig zu halten. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und trotz ihrer unterschwelligen Angst immer bei der Sache und offen. Ein schön geformter und fesselnder Charakter. Kanin ist ein undurchsichtiger Charakter, über welchen wir nur sehr wenig erfahren. Irgendwie konnte ich ihn in der gesamten Zeit nicht wirklich einschätzen und ihn in keine wirkliche Schublade stecken. Allerdings habe ich so das Gefühl, dass wir wohl über ihn noch einiges erfahren werden und er schlussendlich noch eine größere Rollen spielen wird als nur die Hinführung zum Vampir. ;) Zeke ist ein toller Charakter, der mir sofort sehr gut gefallen hat. Ich mochte ihn einfach sehr gerne und seine Art und Weise wie er mit Allie um geht konnte mich überzeugen. Er ist fürsorglich, freundlich und ein recht offener Typ welcher trotz allem mit Vorsicht zu genießen sein sollte. Die Umsetzung von Julie Kagawa ist schön geformt, aber für meine Verhältnisse leider nicht sehr neu. Was prinzipiell keinerlei Probleme macht, denn die Welt wurde schön aufgebaut und die Vampirgeschichte, sowie die Liebesgeschichte schön geformt. Trotz allem konnte ich nicht ganz überzeugt werden, da man vieles vorausahnen konnte. Ich konnte viele Entwicklungen schon im Vorneherein festlegen, sodass mir so ein bisschen der Zug dahinter gefehlt hat. Zum Schluss des Bandes kam noch einmal der absolute Knall, welcher auch von mir nicht vorhersehbar war und durchaus nochmal begeistern konnte. Trotzdem war es nicht mehr möglich mir das Buch zu dieser Zeit so richtig schmackhaft zu machen. Ich kann sagen, dass es eine schöne Geschichte ist die durchaus Lesefreude bringen kann. Allerdings darf man nicht zu viel erwarten und vor allem nicht eine andere Art der Vampirgeschichte, denn größtenteils ist sie gehalten wie viele anderen auch. Mein Gesamtfazit: Insgesamt ist es eine schöne und lesenswerte Vampirdystopie, welche neben einer süßen Liebesgeschichte auch viele Gefahren verbirgt. Die Autorin scheut sich auch nicht davor, dass viele Freunde von Allie ihr leben lassen müssen und dass die Hauptprotagonistin selber zum Katana greift um Unheil und Schutz zu bringen.

【REZENSION】"UNSTERBLICH - TOR DER DÄMMERUNG" VON JULIE KAGAWA

Von: time.for.nele Datum: 18. February 2016

→ FAZIT ← Endlich habe nun auch ich es geschafft ein Buch von Julie Kagawa zu lesen. Das Cover hat mich schon angesprochen, als ich es bei meinen Neuerscheinungen vorgestellt habe. Das Hardcover trifft leider so gar nicht meinen Geschmack, weshalb ich davor noch nie auf das Buch aufmerksam geworden bin. Gleich der Einstieg in die Geschichte und der Schreibstil in der Ich-Perspektive viel mir sehr leicht. Denn Julie Kagawa hat einen sehr flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Von Beginn an wurde ich dadurch immer mehr in den Bann der Geschichte von Allie, die Hauptprotagonistin, gezogen. Zunächst hatte ich Angst, dass es eine typische 0815 Vampirgeschichte werden würde, aber die Kombination aus dystopischer Welt und Fantasywesen ist der Autorin wirklich wahnsinnig gut gelungen. Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet, sodass ich Rat ziemlich abstoßend und verachtend fand oder von Stick von Anfang an genervt war, da er dieser weinerliche Waschlappen war. Mit nur wenigen Worten hatte ich so von allen Protagonisten ein ungefähres Bild im Kopf. Von Anfang an war ich auch ein Freund von Kanin, der Vampir, der Allie verwandelt hat. Ich mochte seine Art ziemlich gerne und war ziemlich traurig, als ich mich erstmal wieder von ihm "verabschieden" musste. Außerdem war es sehr interessant die inneren Konflikte von Allie zu beobachten, die zu dem wurde, was sie am meisten verabscheute und sich dennoch so sehr ans Leben klammert, dass sie dies in Kauf nimmt. Ein wirklich taffes Mädchen in einer rauen Welt. Ein wenig gestört hat mich dann aber der weitere Fortgang der Geschichte, als sie sich der "Rebellentruppe", die ich so eigentlich nicht bezeichnet hätte, angeschlossen hat. Stellenweise fand ich es etwas langatmig und sogar langweilig und hatte immer mehr das Bedürfnis ein paar Seiten zu überblättern. Aber das "Durchhalten" hat sich gelohnt, denn es wurde wieder sehr spannend und actionreich. Es ist viel passiert und Allie hat einiges über sich und den Umgang mit ihrer neuen Natur gelernt. Sie ist gewachsen, hat die Liebe kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Denn Julie Kagawa zeigt mit ihrem Buch auch, dass man an Menschen nicht immer mit Vorurteilen herangehen sollte, sondern ihnen eine Chance geben muss um sich zu beweisen. Ich kann nur sagen das ich bereits gespannt auf den zweiten Band bin, denn das Buch endet mit einigen Fragen und offenen Handlungen, dass ich mich schon unheimlich darauf freue zu erfahren wie es mit ihr, den Leuten der Rebellengruppe und vor allem Kanin, ihrem Erschaffer, weitergeht. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir Band 2 noch besser gefallen wird, als es Band 1 schon getan hat. Ein wirklich tolles Buch für alle Fans von dystopischen Fantasywelten und eine definitive Leseempfehlung von mir.

Geniale und untypische Vampirgeschichte!

Von: Nadine's Bücherwelt Datum: 11. February 2016

Nachdem ich mein erstes Buch von Julie Kagawa gelesen hatte, entdeckte ich die Unsterblich-Reihe und wollte natürlich sofort ihr nächstes Buch lesen :) Jetzt kann ich einiges dazu sagen. Der Anfang hat mir wahnsinnig gut gefallen. Man sollte meinen, dass das Thema Vampire schon etwas abgenutzt ist und klar weiß man einiges darüber. Trotzdem war es irgendwie neu und es gab ja nicht nur die Vampire an sich, sondern auch einzelne Unterkategorien, ein komplett neues System, ähnlich wie bei einer Dystopie und natürlich die Verseuchten. Es gibt in diesem Buch also einiges zu entdecken und zu verstehen. Mir persönlich haben die ersten 200 Seiten von den 600 am besten gefallen. Ich dachte wirklich, dass dieses Buch das Zeug hat eines meiner Lieblingsbücher zu werden. Es hat unfassbaren Spaß gemacht in diese düstere Welt einzutauchen und vor allem, diesen Weg mit Allie zu bestreiten. Allie ist definitiv eine starke Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie kämpft ums blanke Überleben und obwohl sie kein Mitleid haben sollte, weil man sich das in dieser Gesellschaft definitiv nicht leisten kann, hat sie ein gutes Herz. Egal was war letztendlich hat sie immer den richtigen Leuten geholfen und sich selbst dabei nicht aufgegeben, aber doch auch einiges riskiert. Was sie gewonnen hat ist definitiv Erfahrung. Vor allem als Vampir. Als sie verwandelt wurde fand ich das unglaublich spannend. Gerade die ersten Eindrücke haben mich total mitgenommen und ich war total gefesselt von dieser Geschichte. Auch Kanin habe ich ins Herz geschlossen und total gemocht, obwohl er so streng und eben eher geheimnisvoll wirkt. Überrascht war ich über die Wendung die das Ganze genommen hat. Als Allies und Kanins Wege sich trennen fand ich es leider nicht mehr ganz so spannend wie zu Anfang. Irgendwie war das Ganze dann wirklich eher dystopisch, auch wenn die Verseuchten und Vampire an sich eine große Rolle spielen. Hier ging es eben echt ums Überleben und um die Beziehungen innerhalb einer Gruppe. Die Nebencharaktere waren super ausgearbeitet und es gibt hier definitiv nichts zu meckern. Gerade Zeke mag ich gern und man merkt, dass er sich eine eigene Meinung bildet, aber trotzdem alles tut um seine Familie zu schützen. Auch Caleb, Bethany, Ruth, Jeb und die anderen haben eine starke Persönlichkeit. Trotzdem hätte ich den Weg gern weiter mit Kanin verfolgt und finde es total schade, dass er auf diesen 600 Seiten nicht so viel Erwähnung fand, wie erhofft. Aber da geht es auf den nächsten Band zu, auf den ich nun schon gespannt bin. Die Story ist absolut spannend und das Buch hat mich wirklich fesseln können. Obwohl der Anfang für mich am stärksten war sollte auch der Rest der Geschichte erwähnt werden, denn hier geht es vor allem um Vertrauen, Angst, Mut und Treue. Fazit: Wie ihr merkt hat dieses Buch einiges mehr zu bieten als die typische Vampirgeschichte. Hier findet man so gut wie alles. Von Freundschaft über Liebe bis hin zu tödlicher Wahrheit ist alles dabei. Das System ist ein ganz eigenes, das Lust auf mehr macht und gerade die unterschiedliche Stärke der Vampire fand ich spannend. Allie ist eine tolle Protagonistin, die ich gern weiterverfolge und die mit jeder Seite mehr Erfahrungen sammelt, auch wenn sie ein paar Mal ins Fettnäpfchen treten muss. Ihre Entwicklung ist am spannendsten zu beobachten, gerade was ihren Mut und ihren Kampfgeist angeht, doch auch ihre Gefühle sind hierbei nicht unwichtig. Zeke und die anderen der Gruppe haben ebenfalls einiges zu bieten und nehmen den Großteil der Geschichte ein. Trotzdem war der Anfang für mich am Stärksten, was vor allem daran liegt, dass ich ihn als besonders intensiv empfunden habe und mich gefühlt habe, als wäre ich Allie, so gut hat die Autorin es beschrieben. Auch der Rest ist sehr bildhaft dargestellt und bietet einiges, doch er war für mich nicht mehr der Anfang. Deshalb vergebe ich gute 4 Leseschmetterlinge und freue mich auf Band 2 :)

Frau Kagawa kann auch anders!

Von: Stopfi's Bücherwelten Datum: 09. February 2016

Worum geht’s? Allison lebt in einer Welt, die von Vampiren regiert wird. Menschen sind unterdrückte Sklaven der Herrscher und müssen zwei Mal im Monat eine Blutspende abgeben. Diese “Spende” kann man nur umgehen, indem man unregistriert bleibt. Allison ist eine Unregistrierte und muss ums tägliche Überleben kämpfen. Doch dann wird sie schwerstverletzt von einem Vampir aufgelesen und muss sich entscheiden: Tod oder Unsterblichkeit? Sie wählt die Unsterblichkeit… Meine Meinung: Ach, ich gehöre ja zu denen, die das Cover vom gebundenen Buch viel schöner finden als dieses gruselige Auge vom Taschenbuch. Zugegebenermaßen passt das gruselige viel besser zur Geschichte. Ich wusste gar nicht, dass Frau Kagawa auch furchterregend sein kann! Die Grundidee von “Unsterblich” ist fantastisch: Ein Mix aus Dystopie und Fantasy (Vampiren). Allerdings war ich anfangs skeptisch, mit Vampiren kann ich normalerweise nicht sonderlich viel anfangen. Das Buch beginnt rasant, wird dann etwas ruhiger, aber trotzdem bleibt die Spannung ständig erhalten. Ich hab gestern die zweite Hälfte des Buches, also ca. 300 Seiten in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist vollgepackt mit Action. Man sollte sich darauf gefasst machen, dass die Story relativ brutal ist – und deshalb unterscheidet sie sich ja so von Talon und Plötzlich Fee. Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war hier wieder der Aspekt Dystopie/Fantasy. Denn für mich ist eine Dystopie zwar in manchen Teilen utopisch, aber trotzdem weitestgehend real. Fantasy dagegen hat sehr viel Übernatürliches. Ich finde einfach, dass das nicht so gut zusammenpasst. Generell gab es mir ein bisschen zu viele Zufälle. Manche Sachen fand ich etwas unlogisch bzw. nicht nachvollziehbar. Aber der Schreibstil von Julie Kagawa ist so, wie wir ihn kennen und lieben: flüssig, mitreißend, voller Emotionen. Toll! Sie schafft es, nur mit Hilfe ihres Stils verschiedene Stimmungen und eine bestimmte Atmosphäre zu kreieren. Unsere Charaktere sind wieder toll ausgearbeitet, Allie ist eine ganz besondere Protagonistin. Mutig, tapfer und stark, aber trotzdem irgendwie verletzlich. Allerdings fand ich die anderen Protas etwas schwierig, weil ich teilweise einfach nicht wusste, was ich von ihnen halten soll. Fazit: – Cover: 4/5 – Inhalt: 4/5 – Handlung: 3/5 – Schreibstil: 5/5 – Charaktere: 4/5 – Gesamt: 4,0 / 5 Ein wirklich gutes Buch, das beim Lesen viel Spaß macht. Aber man sollte sich darauf einstellen, dass es kein “nettes” Feen- oder Drachenland ist, wo “nur” mit Schwertern bzw. “nur” mit Gewehren gekämpft wird. In “Unsterblich” wird geschossen, geköpft, erstochen, das volle Programm. Hat man sich daran gewöhnt, steht dem Lesevergnügen eigentlich nichts mehr im Weg! Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Heyne Verlag bzw. der Verlagsgruppe Random House für dieses Rezensionsexemplar!

Fantastisches neues Werk, einer fantastischen Autorin

Von: Mone Datum: 08. February 2016

Meine Meinung: Als erstes möchte ich zu diesem Buch sagen, dass es mich von Anfang an überrascht hat. Ich habe schon viele Bücher von Julie Kagawa gelesen und in allen ist mir eins aufgefallen: Die Autorin verliert sich gerne in Ausführungen und Erklärungen. Doch in diesem Buch ist das anders. Man wird gleich zu Anfang mit Allie in die Gescichte geworfen und erfährt nach und nach, was es in Allies Welt zu wissen gibt. Der Spannungsbogen in dieser Geschichte wird stets oben gehalten und man muss keine langen Passagen über sich ergehen lassen, sondern wird nach und nach auf den Stand der Dinge gebracht. Allie macht in diesem Buch eine große Wandlung durch und ihr Charakter reift, an einigen schwierigen Aufgaben. Auch wenn mir einige Sachen doch ziemlich Kopf zerbrechen bereiteten, wie zum Beispiel, dass Allie sich nun von Blut ernähren soll. So manche Wendung in diesem Buch hat mich wirklich überrascht und machte das Geschehen noch spannender, so dass man gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich bin unheimlich gespannt auf den zweiten Teil. Fazit: Für alle Vamir und Julie Kagawa Fans, ist dieses Buch ein absolutes muss. Auch jene die sich bisher nicht an Bücher von Julie Kagawa trauten, sollten sich dieses Buch schnappen. Ein Versuch ist es auf jedenfall Wert. Meine Wertung: Cover: 5/5 Federn: Ich finde, die Cover der Taschenbücher sind unheimlich toll und passen perfekt zur Geschichte. Inhalt: 5/5 Federn: Julie Kagawa hat sich wiedereinmal eine wunderbare Geschichte einfallen lassen und diese auch noch super umgesetzt. Schreibstil: 5/5 Federn: Der Schreibstil der Autorin ist wie immer locker und flüssig zu lesen. Spannung: 5/5 Ferdern: Durch einige unerwartete Wendungen wurde der Spannungsbogen stets oben gehalten. Charaktere: 5/5 Federn: Die Charaktere besitzen Tiefe und ich habe oft mitgefiebert und war von einigen Protagonisten auch sehr enttäuscht. Insgesamt vergebe ich für diesen tollen Auftakt 5 von 5 Schreibfedern

Eine eindrückliche dystopische Welt, eine Heldin mit asiatischen Wurzel, das Zurücklassen einer Liebe und das Überleben in einer zerstörten Welt.

Von: Bücherfüllhorn Datum: 08. February 2016

Julie Kagawa gehört zu den Autorinnen, die ich zur Zeit gerne lese. Zwar sind nicht alle ihre Geschichten Lieblingsgeschichten, und der Erzählton ist nicht immer flüssig, aber schön zum abschalten und auch leicht zu lesen allemal. Daher brauche ich mir oft noch nicht einmal die Inhaltsangabe anzuschauen, weil ich das Buch sowieso lesen werde. Das Cover dieses Buches fiel mir direkt auf, vor allem wegen dem für die Autorin typischen Auges auf dem Titelbild. Hier sind unter einem roten Auge Federn und ich fantasierte mir zusammen, ob es in der Geschichte vielleicht um Vögel gehen könnte. Die Geschichte überraschte mich dann aber, und was das mit den Federn auf sich hat, erfährt man kurz am Rande der Handlung. Es ist in diesem Band kein wichtiger Faktor. Wie immer bei Julie Kagawa entwickelte die Geschichte einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Die ersten hundert Seiten vergingen wie im Flug, die Zeit im Saum bei den „Unregistrierten“. Die 17-jährige Allie hat ein hartes Leben, denn ist sie noch nicht so abgebrüht und unmenschlich geworden, wie viele andere, die sich in Gruppen, genannt Familien zusammen tun. Ihre Familie besteht zur Zeit aus vier Personen, drei Jungs und sie. Die Gruppe wird von einem Anführer zusammen gehalten, dennoch gibt es viel Streitereien und Gewalt. Stick, der Looser der Gruppe, war mir mit seiner „Jammerei“ sehr unsympathisch und ich konnte nicht verstehen, wie Allie ihm immer wieder helfen konnte. Ich dachte mir, vielleicht war der Charakter auch zu übertrieben ängstlich dargestellt. Dennoch waren diese ersten hundert Seiten sehr stark in der Schilderung. Das ärmliche Leben, die immer andauernde Gefahr, die zerstörte Welt, die Brutalität, der Hunger … Allies Welt besteht aus Grenzen, die nur unter Lebensgefahr überschritten werden können. Aber was tut man nicht alles, wenn einen der Hunger treibt. Riesige Mauern schützen die Stadt der Menschen und der Vampire vor den Infizierten. Dann kommt eine Wende, als Allie nach einem Kampf den Vampir Kanin trifft. Dieser war mir mit seiner kalten, emotionslosen Art unsympathisch. Seine kultivierte Aussprache ging mir irgendwie auf die Nerven, sie war zu lehrmeisterhaft, aber im Prinzip war er ja auch ihr Lehrer. Ich hätte mir zwischen den beiden eine kleine Prise Verliebtheit gewünscht. Auf alle Fälle vertraut Allie ihm. Die Situation, als sie und Kanin eine Waffe für sie aussuchen, und sie sich für ein Samurai-Schwert entscheidet, war witzig. In dieser Situation kommt auch die Szene, in der Allie die Federn entdeckt. Die Zeit mit Kanin dauert nicht lange, da sie in ihrem Versteck verraten werden und wieder flüchten müssen. Dieses mal ist ihnen die ganze Stadt auf den Versen und sie müssen sich trennen. Allie schafft es in die Wildnis. Wochenlang geht sie durch Wälder, allein, einsam, immer weiter. Zunächst idyllisch, aber auch in der Wildnis lauern die Gefahren. Bis sie durch Zufall auf eine Straße und noch später auf eine Gruppe Menschen trifft, die auf der Suche nach Eden sind. Der Garten Eden soll hier sinnbildlich für ein neues zu Hause stehen, und es steckt noch so viel mehr dahinter, was man aber als Leser noch nicht ahnt. Die Gruppe hat strenge Regeln, und öfter müssen sie sich gegen die Angriffe der Infizierten wehren. Allie schließt sich ihnen an und nun kommt endlich ein bisschen Love-Interest ins Spiel, als sie sich in Zeke verliebt. Dennoch hat ihre Liebe keine Chance, sie sind zu verschieden. Ein Novum finde ich, dass die Heldin von Japanischer/Chinesischer Abstammung ist. Dies erfährt man aber erst später und nur ganz nebenbei. Auch dass die Vampire in dieser Welt die „herrschenden“ sind, ist neu. Fazit: Dieser erste Band der Unsterblich-Trilogie baut die düstere Szenerie, das Setting auf: Dystopische Auszüge einer zerstörten Welt, Vampire, Unregistrierte und Infizierte. Die Vampire sind an der Macht, die Menschen ihre Sklaven. Eine Jugendliche, Allie, die jeden Tag ums Überleben kämpft, immer auf der Flucht ist und sich einen Rest Menschlichkeit erhalten kann. Das ist sehr eindrücklich geschildert. Die Geschichte spielt an vielen verschiedenen Orten, die alle ausführlich dargestellt wurden. Dies führte vielleicht zu den etwas langweiligen Passagen, die die Geschichte in die Länge zogen. Dennoch lässt sie sich schnell lesen und ich konnte mir diese Welt sehr gut bildlich vorstellen. Hauptprotagonistin Allie erklärt den Lesern die Welt im „Saum“, spannend und kurzweilig. Kanin erklärt später die Welt der Vampire, dies geschieht auf „vampirische“ Art und Weise sehr emotionslos, leider auch im Buch. Es kam mir vor, als würde er seine Dialoge nur wie einen Text ablesen und runter leiern. Die Welt in der Wildnis erklärt Zeke, Mitglied einer religiösen Gruppe die auf der Suche nach einem neuem zu Hause ist. Ein Mädchen, zwei Jungs. Eine zart klingende winzig kleine Lovestory beginnt erst weit nach der zweiten Hälfte. Dieser „Love-Interest“ machte die Geschichte für mich wesentlich spannender. Die Textstellen mit den Infizierten/Verseuchten, die man auch Zombies nennen könnte, gefielen mir nicht. In diesem Band stand eindeutig die dystopische und fantastische Welt der Vampire im Vordergrund. Die klitzekleine Love-Story beginnt erst im letzten Drittel. Insgesamt war ich nicht gleich so ganz begeistert, aber ich merke, dass die Geschichte sich entwickelt und ich mich gerne in ihr versunken habe. Vielleicht muss man dafür auch gerne Dystopien lesen, und diese hier kommt noch mit einen Fantasy-Element, den Vampiren, daher. Eine überzeugende Darstellung und ein gelungener Auftakt mit kleinen Schwächen. Natürlich möchte ich auf alle Fälle die anderen Bände noch lesen. Ich vergebe die vier Sterne aus dem Grund, weil das Leben in der zerstörten Zivilisation so eindrücklich dargestellt wurde. Ohne diesen wirklich „mitnehmenden“ Anteil hätte ich ansonsten gute drei Sterne für die Geschichte gegeben.

Atemberaubend Spannend

Von: Leapunch Datum: 07. February 2016

Und schon wieder ein so wunderschönes Cover, seit dem ersten Teil von Talon bin ich Julie Kagawa verfallen und lese mich jetzt quer durch ihre Bücher und auch bei diesem hier hat mich das Cover sofort magisch angezogen. Dieses düstere Auge mit der pinken Pupille und den schwarzen Federn drum herum hat mich sofort begeistert. Ich musste es einfach lesen und ich kann euch jetzt schon einmal sagen, das ist der Favorit für Februar. Ich liebe dieses Buch! Der Schreibstil ist wie immer flüssig, spannend und auch die Charaktere sind sehr authentisch und dazu noch sehr bildlich beschrieben. Die wunderschöne, mutige und vor allem starke Allie, die es immer schwer hatte in ihrem Leben ist die Hauptprotagonistin und ich fand sie sofort sympathisch. Sie hat so etwas ganz besonderes, das kann man sogar sehr schlecht beschreiben, eigentlich ist sie ein typischer Teenie aber weder verzogen noch eingebildet und schon gar nicht scheu. Seitdem sie ihre Mutter verloren hat, hat sie sich geschworen die Vampire zu meiden. Was sich als schwierig erweist, wenn man in einer Stadt lebt die von Vampiren regiert wird. Zusammen mit ein paar anderen "Unregistrierten" hat sie sich außerhalb des Zentrums, in einem der ärmeren Viertel zusammengeschlossen und gemeinsam halten sie sich durch Plünderung und Diebstähle über Wasser. Doch für Allie ändert sich eines Tages alles und eine spannende Geschichte nimmt ihren Lauf. Ich konnte mal wieder kaum das Buch aus der Hand legen und die 600 Seiten sind nur so dahin geflogen. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, der im April als Taschenbuch erscheint! Eine düstere Geschichte, schon alleine durch die herrschende Atmosphäre mit Vampiren und Verseuchten Zombies, eine wirklich außergewöhnliche Mischung. Trotzdem ist auch in dieser Geschichte etwas Licht vertreten, denn Liebe und Freundschaft spielen eine große Rolle. Ich will auf keinen Fall zu viel verraten aber ich habe mit Allie mitgefiebert und hoffe das es auch für sie noch ein Happy End geben wird. Das Ende war zwar nicht überraschend aber hat mich schon ganz schön geflasht! Fazit: Eine geniale Geschichte, die mich umgehauen hat, wer Bücher mit Vampiren liebt der sollte sich diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren wie es mit Allie weiter geht.

So gut wie erwartet 😍

Von: Soso123 Datum: 04. February 2016

Inhalt: Allison hat alles verloren. Doch sie hört nicht auf zu kämpfen. Sie findet Freund unter Menschen, obwohl sie ein Vampier ist. Sie hilft ihnen so gut wie sie es eben kann. Doch nicht alles können es bis ans Ziel schaffen. . Meinung: ich liebe Julia Kagawas Schreibstil. Er ist so locker und lässt sich gut lesen. Die Ausarbeitung der Charakter war wundervoll. Ich konnte Allisons Entscheidungen nichz immer nach voll ziehen. Aber das war auch gar nicht notwendig. Ich habe immer mitgefiebert und habe das Buch verschlungen. . Fazit: lest dieses Buch! Ich hatte schon hohe Erwartungen und sie wurden erfüllt. Ich liebe dieses Buch.

Meine Vampir-Phase ist anscheinend beendet

Von: Atelier Maikind Datum: 04. February 2016

Ein Vampirbuch! Lange ist es her, seit ich Twilight und Vampire Diaries aufgegeben habe, doch nun traue ich mich doch wieder an dieses Genre heran. Zudem ist es mein erstes Buch von Julie Kagawa, von der ich schon viel Positives Gehört habe. Leider wurde ich schwer enttäuscht. Alles begann schon mit der Story. Allie, anfangs noch Mensch, lebt in einer Welt, die von Vampiren beherrscht wird. Allisons Dasein als Mensch fand ich auch noch logisch und wirklich spannend. Diese Szenen enthielten alles, was ich mir von einem guten Buch erhofft habe: Spannung, Dramatik und Action. Doch dann ging es langsam bergab. Nachdem sich Allie, mittlerweile weniger menschlich, einer Gruppe Menschen anschloss, wurde es einfach nur vorhersehbar. Der Schreibstil als solcher war gut. Mir haben vor allem die Umschreibungen der Gegenden, speziell der Ruinen und „Slums“, gut gefallen. Vielleicht muss ich einfach nochmal ein anderes Buch der Autorin lesen um einen direkten Vergleich zu bekommen. Kommen wir zu einem der positiven Punkte: Dem Cover. Tatsächlich hat mir das Cover schon gefallen, bevor ich überhaupt die Story kannte. Mir gefällt die Düstere Atmosphäre, die dieses Coverdesign überbringt, wirklich wahnsinnig gut. Die Schriftart und die Farbe sind passend und harmonieren wirklich sehr gut miteinander. Diese Story ist einfach nichts für mich. Meine Vampir-Phase ist anscheinend wirklich vorbei. 2 von 5 Sternen für diesen ersten Band einer Reihe, die für mich jetzt beendet ist. ★★☆☆☆

Positive Überraschung!

Von: Sabine Schütt Datum: 01. February 2016

“Unsterblich – Tor der Dämmerung“ hat mich positiv überrascht. Ich habe eher einen schlichten oder standartmäßigen Vampirroman erwartet. Aber stattdessen hat mich das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich konnte schwer aufhören, um meine Hausaufgaben etc. zu machen. In der Mitte verlor sich die Spannung für kurze Zeit aber danach kam sie wieder mit ‘voller Wucht‘! Allie ist echt eine perfekte Protagonistin. Sie ist witzig, freundlich und auch einfühlsam. Kanin fand ich auch sehr amüsant, auch wenn er nur am Anfang vorkam… Zeke war zwar etwas naiv aber nichts desto trotz ein guter Charakter. Es gab natürlich auch Personen die einem nicht so gut gefallen, wie z.B. Ruth, Rat und Sarren, aber das gehört bei einem guten Buch dazu. Ich bin gespannt, ob Allie im nächsten Buch alles schafft was noch offen steht! Ich kann jetzt nur versuchen die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Teils (11.04.16) mit dem Lesen anderer guter Bücher zu überbrücken.

Grandios! Und keine Glitzervampire ;)

Von: Nickypaulas Bücherwelt Datum: 01. February 2016

(Videorezension wird noch auf meinem Youtube-Kanal ergänzt...) Vorweg: Das Buch ist die Taschenbuch Variante vom ersten Teil der Unsterblich Reihe. Der zweite Teil erscheint am 11. April ebenso in der Taschenbuchvariante mit dem "Augenmotiv" Das Buch kostet 9,99 € Ein dritter Teil ist (bis jetzt) noch nicht in Deutsch erschienen. Zuerst etwas zum Klappentext. Ich muss sagen, dass ich ihn vor Beginn des Buches nicht gelesen habe. Eigentlich schrecken mich Vampirgeschichten auch immer ab. Mal ehrlich, Glitzervampire? Als das kam... war es bei mir aus. Ich denke, dass es vielen so ging. Ich denke, diese Beschreibung trifft es daher ganz gut: Hier geht es aber um echte Blutsauger, die die Menschheit als Vieh halten. Und als mehr sehen sie die Menschen auch nicht. Sie sind wie Rinder, die nur nicht von einem Zaun, sondern durch eine Mauer von den bösen Wölfen geschützt werden, um selbst immer wieder ausgenommen zu werden. Allie ist eine junge Menschenfrau, die als unregistriert in der Stadt lebt, in der es schon schwierig ist ein Haus zu finden, in dem ein Dach nicht komplett eingefallen ist. Da sie nicht registriert ist, erhält sie auch nicht die täglichen Futterrationen von den Vampiren. Am Anfang habe ich nicht kapiert, warum sie so handelt. Aber im Laufe der Geschichte verstand ich die junge Frau immer besser. So hitzköpfig sie auch ist, in ihr steckt ein gutes Herz, welches in einer Stadt voller Egoisten nur schwer überleben konnte. Im Klappentext heißt es, sie trifft einen mächtigen Vampir: nun so viel sei von meiner Seite gesagt, die Begegnung ist nicht ganz treffend beschrieben ;) aber ich will ja niemanden spoilern, also verkneife ich mir jetzt einen Kommentar und lass euch selbst über die Stelle im Buch stolpern. Aber gut, zu Allie zurück: Während des Buches vollzieht die Jungvampirin einen gewaltigen Wandel. Erst war sie eine junge Frau, die Vampire verabscheute, schließlich wird sie selbst zu einer solchen Kreatur und muss sich nicht nur mit dem Blutdurst auseinander setzten sondern auch mit der Überlegung, wie sie Menschen sieht und auf welcher Seite sie steht. Es ist eine Achtbahnfahrt der Gefühle, wobei mich die Liebesromanze ein klein wenig genervt hat und mir zu lang vorgekommen ist, in der Art und Weise der Beschreibung. Aber allein der Aufbau der Geschichte war gut durchdacht und nachdem ich längere Zeit nichts von Vampirgeschichten hören wollte, war ich froh, endlich ein Werk zu finden, dass mir die Blutsauger wieder liebenswert werden ließen - wenn ihr versteht, wie ich das meine ;) Hier geht es wirklich um Bestien, die zwar wie Menschen herumlaufen, aber wirklich keine mehr sind. Sie beherrschen die Welt und wollen nur eines, der Stärkste sein, der überlebt. Leider gibt es auch die "Gewandelten". Welche Vampire sind, die leider keinen Verstand zurückbehalten haben. Da ein Biss eines solchen Verseuchten ausreicht, um selbst einer zu werden, sind sie harte Gegner und es erinnert mich auch sehr an "The Walking Dead" nur dass es hier nicht um langsam schlurfende Zombies geht, die einen fressen wollen. Diese Verseuchten sind Monster, die sich schnell bewegen und ihre Jagdinstinkte funktionieren immer noch einwandfrei. Kurz um: Man sollte sich von ihnen fernhalten und wenn möglich nachts nicht ungeschützt unterwegs sein. Ihr seht also, Allie lebt in einer sehr interessanten Welt. Hinzukommen einige Intrigen, Hass-Tiraden und abgeschlagene Köpfe. Ein richtiges blutiges Vampirbuch, in dem nichts verschönigt wird, die Geschichte aber mit einer Liebesromanze abgerundet werden konnte. Wer also liebe Glitzer-Funkel-Vampire sucht, der sollte zu einem anderen Buch greifen. Wer aber gern ein richtiges Endzeit-Buch liebt, in dem es von Gefahren nur so wimmelt, und wen es nicht stört, dass eine gewisse Romanze das Buch begleitet, der sollte auf alle Fälle mal einen Blick hineinwerfen. Fazit: Die Geschichte ist gut ausarbeitet und selbst für Nicht-Vampir-Fans ein wahrer Genuss. Ich mochte die ausgearbeiteten Charaktere und den Handlungsstrang. Man erfährt viel, wird aber bei einigen Dingen auch im Dunkeln gelassen. Wiederum gibt es Situationen, in denen man nur "Mist!" denkt und sich wünscht, die Zeit noch einmal zurückdrehen zu können. Ich liebe diesen Roman und freue mich schon sehr auf Band 2. Ich hoffe natürlich, dass der Termin für Band 3 bis dahin auch steht, denn den möchte ich auf keinen Fall verpassen. Eure Nicky von Nickypaulas Bücherwelt

Eine sehr spannende Geschichte

Von: Victoria Townsend Datum: 31. January 2016

Meine Meinung Cover: Dieses Cover ist ein echter Blickfang. Ich habe bemerkt, dass ich Cover mit Augen liebe, besonders wenn sie auch noch so schön gestaltet sind. Ich finde das rote Auge wirkt durch die schwarzen Federn noch besser. Insgesamt ist das Cover einfach wunderschön und passt perfekt zum Buch. Inhalt: Allison lebt schon lange als Unregistrierte im Saum und versucht durch Stehlen zu überleben. Sie verabscheut die Vampire in der Stadt und lehnt sich gegen ihre Unterdrückung auf. Doch als sie von Verseuchten angegriffen wird, muss sie eine schwere Wahl treffen: Sterben oder eine von denen werden, die sie am meisten hasst. Der Inhalt klang für mich sehr spannend und auch die Geschichte fand ich sehr interessant. Die Idee ist etwas völlig neues und zieht den Leser einfach in seinen Bann. Die Handlung ist so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Beim Lesen wird es nie langweilig aber trotzdem ist nicht zu viel Action dabei, also das perfekte Mittelmaß, sodass das Lesen auch nicht anstrengend wird. Man ist voll in der Geschichte drin und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Schreibstil: Von Julie Kagawa habe ich bis jetzt nur den ersten Band von "Plötzlich Fee" gelesen und da dieser mir vom Schreibstil und dem Ganzen sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch andere Bücher der Autorin lesen. Auch bei "Unsterblich" behält sie diesen tollen Schreibstil bei. Er ist wieder sehr flüssig und nicht zu kompliziert, sodass sich das Buch sehr leicht lesen lässt. Die Autorin schafft es immer wieder mit ihrem schönen Schreibstil und der spannenden Handlung den Leser an das Buch zu fesseln. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, wodurch man besser die Orientierung behält und die Handlung in Sinnabschnitte gegliedert ist. Die Geschichte wird aus der Sicht von Allison erzählt und man erhält einen schönen Einblick in ihre Gefühlswelt und ihre Gedanken. Charaktere: Womit wir auch schon bei den Charakteren wären. Ich hatte anfangs etwas Bedenken, da ich bei "Plötzlich Fee" nicht so ganz mit der Protagonistin warm geworden bin. Doch diese Sorge war bei diesem Buch völlig unbegründet. Ich fand Allison sofort sympathisch und konnte sie bei allen Handlungen gut verstehen. Ihr Hintergrund und ihr Charakter sind sehr gut beschrieben und ich mochte sie von Anfang an. Auch Zeke war mir gleich sehr sympathisch. Er ist einfach so nett, sogar zu Leuten, die er gar nicht kennt. Er hat einen so einzigartigen Charakter und ich finde, er und Allie passen sehr gut zusammen. Ich bin schon sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt. Zu den anderen Charakteren lässt sich nicht viel sagen. Sie sind alle auf ihre Art besonders und es gab keinen, mit dem ich nicht klar gekommen bin. Fazit Das Buch konnte mich in allen Punkten voll überzeugen und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil. Der flüssige Schreibstil und die spannende Handlung lassen es gar nicht zu, dass man das Buch aus der Hand legt. Ich kann es allen Fantasy und besonders Vampir Fans nur empfehlen.

düster und spannned

Von: Manuela G. Datum: 24. January 2016

Über die Autorin: Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Mit ihrer Saga Plötzlich Fee stieg sie zum hellsten Stern am Fantasy-Himmel auf. Sie lebt mit ihrem Mann in Louisville, Kentucky. Zum Inhalt: Klapptext Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen. Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten … Meine Meinung: In dieser Geschichte lernen wir Allison kennen und ihr Leben in der Vampirstadt. Die Autorin erklärt geschickt, wie die Gesellschaft funktioniert, die sich nach einer verheerenden Seuche gebildet hat. Allion ist eine Unregistrierte und damit in ständiger Angst ihr Leben zu riskieren um Nahrung zu beschaffen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch rüber. Man kann sich sehr gut in Allison hineinversetzen. Die Handlung nimmt eine neue Richtung an, als sich Allisons Leben schlagartig ändert. Sie muß in einer dystopischen, von Vampiren regierten Welt ums Überleben kämpfen. Sie ist cool und sehr mutig und auch sehr hart im nehmen. Aber sie zeigt auch Gefühle was sie um so liebenswerter macht. Eine sehr spannende und nervenaufreibende Geschichte. Man hatte oft das Gefühl mitten im Geschehen dabei zu sein. Die Geschichte nimmt Wendungen an, die der Leser nicht erwartet und man ist ständig in Sorge, dass einem geliebten Charakter etwas passiert. Es sind viele Überraschungen enthalten und der Schreibstil ist sowohl fesselnd als auch flüssig. Cover: Das Cover hat mich magisch angezogen und sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Fazit: Tolle Mischung aus Phantasy und Dystopsie. Düstere und sehr fesselnde Geschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat.

Ein absolut spannendes und lesenswertes Buch!!

Von: Büchersüchtiges Herz³ Datum: 27. December 2015

INHALT: Allison lebt in einer Welt, in der die Vampire regieren. Sie selbst lebt wie die meisten Menschen in Armut und Hunger, denn sie will nicht in der Luxusinnenstadt bei den Vampiren leben und ihr Blut spenden. Mit einer kleinen Gruppe Menschen kämpft sie am Stadtrand ums Überleben, denn ein weggehen wäre sinnlos, außerhalb der Stadt gibt es noch die Versuchten... Als Allison aber die Stadt verlässt um Nahrung aufzutreiben ändert sich alles. MEINUNG: Das neue Cover dieser Reihe ist ein Traum! Ich fand das alte Cover viel zu unscheinbar für diese tolle Geschichte. Das neue Cover passt vom Stil her perfekt zu allen anderen Büchern von Julie Kagawa, nur leider ist es so nur als Taschenbuch erhältlich, was mich etwas stört. Ich war richtig gespannt auf dieses Buch, denn wie ihr vielleicht wisst liebe ich gute Vampirgeschichten. Von Julie Kagawa habe ich außerdem schon die ersten beiden Plötzlich Fee Bücher gelesen und weiß, was für einen tollen Schreibstil sie hat. Sie schreibt sehr fantasievoll, hat eine wahnsinnige Vorstellungskraft und lässt uns ins ganz fremde, neue Welten abtauchen! Ich wurde auch dieses Mal nicht von ihr enttäuscht. Die Geschichte zieht einen von Anfang an in seinen Bann, eine irgendwie dystopische Welt, in der Vampire regieren und alles irgendwie ziemlich zerfallen ist. In dieser Welt lebt eine junge Heldin, die ums überleben kämpft - besser kann eine Geschichte nicht beginnen. Es ist schwer jetzt nicht zu spoilern, ich kann nur sagen Allies Reise wird im Laufe des Buches sehr spannend und wird euch die Nerven rauben. Es kommt immer alles anders als man denkt! Die Welt ist detailreich ausgeschmückt, die Charaktere richtig gut ausgearbeitet und jeder ist so eigensinnig und greifbar, dass man meinen könnte man ist live dabei. Allie setzt sich ständig mit sich selbst auseinander und mit ihrer Umwelt, was sie zu einer tiefgehenden Persönlichkeit macht, die einem schnell ans Herz wächst. Sie ist mutig und einzigartig und wird nicht zu Unrecht mit unserer lieben Katniss Everdeen aus Tribute von Panem verglichen, denn auch Allie muss einiges durchmachen, was sie von außen zu einer harten Kämpferin werden lässt, die innerlich aber ein gutes Herz hat. Auch die Charaktere um sie herum wachsen einem schnell ans Herz und man hat ständig Angst, dass ihnen etwas passiert. In vielen großen Büchern geht es darum die Menschheit zu retten oder manchmal auch erst mal nur eine wichtige Gruppe Menschen. Auch hier ist das der Fall und der Weg dorthin lauert voller Gefahren und Überraschungen. FAZIT: Ein absolut spannendes und lesenswertes Buch, eine düstere Welt voller Action, mit tiefen Gefühlen, Vampiren, zombieartigen Wesen und einzigartigen Persönlichkeiten. Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!