Sandra Girod

Manchmal will man eben Meer

Manchmal will man eben Meer Blick ins Buch

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Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf …

Von: Marion Pohlschmidt Datum: 16. January 2019

Tolles Buch ,konnte überhaupt nicht mehr aufhören zulesen. Hatte manchmal das Gefühl was verpasst zuhaben,so gern wäre ich dabei gewesen War von allem was dabei , Erotik ,Gefühle u auch das wahre Leben wurde beachtet.

Ein schöner Sommerroman

Von: Amber144 Datum: 20. May 2018

Das Cover macht sofort Lust auf Meer und Sommer. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen und ich erwartete eine lockere und leichte Geschichte mit ein bisschen Witz. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine gute Länge um zwischendurch ein bisschen weiter zu lesen. Bei den Erlebnissen musste ich mehr als einmal lachen. Alles ist so super beschrieben und als Leser findet man sich in einigen Situationen selbst wieder. So hat das Lesen noch mehr Spaß gemacht. Gerade die Gespräche unter den Frauen fand ich sehr authentisch und hat mich an so einige Gespräche mit Freundinnen erinnert. Die Autorin weiß genau, wie sie den Leser beim Buch hält. Zwar gibt es keinen großen Spannungsbogen, aber man freut sich als Leser auf die immer wiederkehrenden lustigen Szenen. Beim Lesen habe ich das bekommen, was ich erwartet habe. Einen lockeren und seichten Sommerroman, der nicht sehr anspruchsvoll ist, mich aber immer wieder zum lachen gebracht hat. Einfach das perfekte Buch für einen Strandtag oder um einfach abzuschalten vom Alltag. Auch beschreibt der Klappentext endlich mal genau das, was man in diesem Buch findet. Einen wirklich tollen Sommerroman über Frauen, Musik und Meer. Eine klare Leseempfehlung und verdiente 4 Sterne.

Ein humorvoller Roman für zwischendurch, der gut unterhält, aber wenig Tiefgang besitzt

Von: Thea Datum: 29. April 2018

Eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven ist zwar nicht das, was sich die Journalistin Yola Wolkenstein erträumt, aber für ihre 4-jährige Tochter Janelle nimmt sie es gerne in Kauf, 3 Wochen mit viel Sport, gesundem Essen und frischer Luft an der Nordsee zu verbringen. Doch kaum ist sie mit ihrem "Wölkchen" dort angekommen, werden sie auch schon mit lautstarken Kinder und nervige Mütter konfrontiert, während Yola gleichzeitig telefonische Hiobsbotschaften von ihren Redaktionskolleginnen erhält. Ein Albtraum, der auf keinen Fall die gewünschte Erholung verspricht. Und trotzdem gelingt es Yola das Beste aus dem Chaos zu machen und dafür wird sie mit wundervollen Freundschaften, einem unvorhergesehenen Abenteuer und lebensverändernden Erkenntnissen belohnt. "Manchmal will man eben Meer" ist ein lockerleichter und humorvoller Roman, der seine Leser an die Küste entführt, wo sie gemeinsam mit Yola und Janelle die Höhen und Tiefen einer Kur durcherleben. Angefangen mit muskelkatererzeugender Aquagymnastik über kräftezehrendem Walking bis hin zu wunderschönen Strandbesuchen sind sie stets dabei und lernen nicht nur die wundersame Wirkung Kneippscher Güsse kennen, sondern auch eine Reihe an Frauen, die es in ihrem Alltag nicht immer einfach haben. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, nehmen diese sich ihrer Probleme an und machen das Beste daraus. Vor allem während der knapp bemessenen Freizeit am Meer, wo sie endlich auch einmal nur an sich denken können. Lustige Sprüche und offenherzige Bekenntnisse sind an der Tagesordnung, wenn die bunt durcheinandergewürfelte Truppe von Müttern die Kureinrichtung und ihre Umgebung unsicher macht. Da wird getrunken und gelacht, ein Rockkonzert steht plötzlich auf dem Plan und die erotische Ausstrahlung des männlichen Klinikpersonals wird diskutiert. Aber auch ernste Gespräche gibt es ab und an, die aber leider viel zu kurz und selten sind. So erlebt der Leser mit "Manchmal will man eben Meer" einen turbulenten Roman, bei dem kein Auge trocken bleibt und der neben der Lust auf einen Strandspaziergang auch das Bedürfnis nach einem zünftigen Mädelsabend weckt. Nur die wirklich wichtigen Probleme kommen hier einfach zu kurz, was ein wenig schade ist. Fazit: Ein humorvoller Roman für zwischendurch, der gut unterhält, aber wenig Tiefgang besitzt.

Ein leichtes Buch für zwischendurch

Von: Magnificent Meiky Datum: 29. April 2018

Yola ist eigentlich eine Journalistin und Powerfrau. Für sie zählen immer die besten Ideen und neuesten Schlagzeilen, doch da kommt ihr die Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven mit ihrer Tochter in die Quere. Neben der Gesundheit ihrer Tochter ist ihr da aber auch eine neue Story wichtig. Kinder sind in ihrer Branche und bei ihrem Karrierestatus eher Luxusartikel und das Mutterdasein wenig toleriert. Doch bei der Mutter-Kind-Kur freundet sie sich schnell mit anderen Müttern an, bei denen längst nicht alles gut läuft. Durch sie lernt sie neue Probleme und Lebensweisen kennen und muss neue Situationen meistern. Anfangs war Yola mir sehr sympathisch. Sie war kritisch gegenüber all den Übermuttis und überschwenglichen Frauen in der Kur. Sie beschreibt die Kinder, die außer Rand und Band sind, und Situationen, die viel Platz für Unterhaltung bieten. Leider war bei mir dabei schon nach kurzer Zeit die Luft raus. Der locker-leichte Schreibstil der Autorin war für mich zwar sehr angenehm zu lesen, aber der Witz und Charme der Geschichte kam bei mir gar nicht an. Die Erzählweise war mir viel zu plump, Situationen zu überspitzt und die Klischees zu zahlreich. Mich hat die Art und Weise, wie „Manchmal will man eben Meer“ erzählt wurde, leider schnell abgeschreckt. Auch der Geschichte hat es für mich an einer richtigen Story gefehlt. Es gab keine interessante Hintergrundgeschichte, bei der man auf ein Ende hinfiebern konnte. Für mich war alles recht oberflächlich und dadurch nicht interessant und spannend. Für einen leichten Roman, den man im Strandurlaub lesen möchte, ist die Geschichte sicherlich geeignet, aber mich konnte die sie leider einfach nicht fesseln.

E-Book : Manchmal will man eben Meer

Von: Fadentante Datum: 08. November 2016

Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf … Ein wunderbares Buch, das zum einen zum Lachen, zum anderen zum Nachdenken einlädt. Yola, engagierte Journalistin und Mutter, geht mit ihrer Tochter zur Mutter-Kind-Kur an die Nordsee. Dort angekommen, kommt sie sich zuerst sehr überwacht und eingesperrt vor, da sie sich an strenge Regeln halten muss, wie z.B. ab 22.00 Uhr ist die Klinik geschlossen, man kommt weder herein noch heraus. Sie lernt dort, dass ihre Tochter im Zusammensein mit anderen Kindern verschiedener Altersklassen große Entwicklungsschritte macht, die sie ihr vielleicht so gar nicht zugetraut hatte. Aber auch mit den anderen Müttern entwickeln sich Freundschaften. Und es kommt, wie es kommen muss. Yola und die anderen Frauen brechen einige Regeln. Yola bewirkt aber auch, dass manche Frauen ihr Selbstbewusstsein entdecken, was lange, sehr lange verborgen war. Für mich ein Buch, das neben manchen Lächeln auch zum Nachdenken annimiert. Leider hat das Buch für mich nicht das ersehnte Happy End für Yola, denn ihr Mann ist ein Karrieremensch und sehr darauf bedacht, mit der oberen Gesellschaft gesehen zu werden. Yola hingegen entdeckt, dass die "normalen" Frauen, wie du und ich, sehr viel mehr zu geben haben. Yola lernt den Dänen Morton kennen und es beginnt so was wie eine kleine Liebschaft. Aber wie entscheidet sich Yola ? Für ihren Mann oder für den Dänen? Schade, dass diese Frage für mich zumindest nicht geklärt wurde. So ist das Buch für mich ein wenig "unfertig". Meine Bewertung : 4 von 5 möglichen Punkten, denn ein Buch lesen, ohne Happy End, das geht für mich einfach nicht. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Leichte Sommerlektüre ...

Von: AntjeDomenic Datum: 20. October 2017

"Manchmal will man eben Meer" Sandra Girod Verlag: Blanvalet Seitenzahl: 352 ISBN: 978-3-7645-0557-8 Erstausgabe: 26. Juli 2016 Preis: 14,99 Euro Klappentext: Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf … Gestaltung des Buches: Beim Anschauen des Covers kann man nur an Urlaub, Strand und eine Auszeit denken. Einfach dem Alltag entfliehen und mal an NICHTS denken und zur Ruhe kommen. Meine Meinung: Mein erstes Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und ich muss sagen, ab der ersten Seite war ich begeistert. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr angenehm. Man kann sich die gestresste Yola vorstellen und findet sich in einigen Passagen vielleicht auch selbst wieder. Gepaart mir etwas Humor ist das Buch einfach eine gelungene Lektüre. Viel mehr zum Buch möchte ich gar nicht verraten, denn sonst nehme ich dem Leser eventuell durch einen Spoiler die Liebe zum Lesen des Buches. Die Protagonisten sind super beschrieben und man ist beim Lesen "dabei". Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Meine Bewertung: 4 von 5* Vielen Dank an das Bloggerportal sowie den Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Zusendung hatte keinen Einfluss auf die Bewertung!

Toller Sommer-Roman mit Potenzial zur Fortsetzung :-)

Von: Vera Höhne Datum: 13. May 2017

Autorin: Sandra Girod, Jahrgang 1963, echte Schleswig-Holsteinerin, arbeitet – neben ihrer Autorinnen-Tätigkeit – als Journalistin und Redakteurin. Sie war sowohl für Tageszeitungen (B.Z., Kieler Nachrichten) als auch für verschiedene Frauen-Zeitschriften (u.a . „Petra“, „Für Sie“, „Laura“) tätig. Mit Mann und zwei Kindern lebt sie in Hamburg. Ihr erster Roman „Nenn mich nicht Hasi“ ist 2014 erstmals im Paperback und 2016 als Taschenbuch bei Blanvalet erschienen. Handlung: Janelle, liebevoll Wölkchen genannt, die 4jährige Tochter der Journalistin Yola Wolkenstein, leidet unter chronischer Bronchitis. Den Beiden wird eine Mutter-Kind-Kur an der Nordsee in Cuxhaven verordnet. Yola kann sich nur schwer von ihrem Redaktionsjob loseisen, da in ihrer Branche Kinder eher als unnötiger Luxus gelten. Nachdem Yola als erstes lernt, ihre Vorurteile gegenüber den anderen Frauen abzubauen, deren Schicksale kennenlernt und auch endlich lernt, sich ihren eigenen Problemen zu stellen, verlebt sie eine tolle Zeit, lernt neue Situationen und Personen kennen. Und sie merkt, dass das Schicksal auch mit ihr nochmal ein neues Leben mit ihr plant … Fazit: Dieser Roman lag zu Unrecht viel zu lange auf meinem SuB und ich bin froh, dass ich mir jetzt die Zeit für dieses tolle Buch genommen habe. Das Cover – ganz maritim und in Pastelltönen gehalten – ist ein Eye Catcher – traumhaft schön: Blauer Himmel, Meer, Möwen, Strand, Strandkörbe und der berüchtigte Piratenbus, den man im Buch noch näher kennenlernt. Schön, dass das Cover Bezug auf die Story nimmt. Der Titel ist blau-rot nach außen geprägter Schrift auf dem Cover – etwas plastisch – und gibt dem Cover nochmal etwas Besonderes. Das Buch ist mit seinen 351 Seiten inkl. Dankeswort in sehr großzügigem Schriftbild gedruckt und die Kapitel haben allerbeste Leselänge, so dass man immer mal kurz zwischendurch ein Kapitel lesen kann. Das ist mein erstes Buch, das ich von Sandra Girod gelesen habe, aber ganz sicher nicht mein letztes. „Nenn mich nicht Hasi“, ihren Debüt-Roman, nehme ich mir auch noch vor, da ich ihren Schreibstil sehr angenehm finde. Sie nimmt die Leser(innen) mit in die Story hinein und lässt einen die Geschichte mit(er)leben. Zu Beginn der Story war ich mir ein wenig unsicher mit der Protagonistin Yola, die ich da noch ein wenig arrogant und herablassend gegenüber den anderen Frauen in der Kur fand. Doch in der Entwicklung der Story entwickelt sich auch Yolas Persönlichkeit – sie öffnet sich, erkennt, dass es auch in ihrem eigenen Leben Schwachpunkte gibt und betrachtet die muntere Frauengruppe der Kurklinik nicht mehr so von außen und von oben herab, sondern wird ganz schnell ein Teil von ihr und ist die treibende Kraft für Mut und Veränderung – auch bei den anderen. Gerne habe ich Anteil am Schicksal der Mütter in der Kurklinik genommen und die Wendungen in deren Entwicklung verfolgt, die ich während des Lesens auch alle sehr ins Herz geschlossen habe. Zum Ende hin habe ich sehr langsam gelesen, weil ich mich so ungern von dieser sympathischen Truppe trennen wollte. Ein wenig schade fand ich nur, dass der Roman ein wenig abrupt endete und so vieles offen geblieben ist, aber wenn das bedeutet, dass es da möglicherweise nochmal einen weiteren Band gibt, der die Geschichte weitererzählt, bin ich damit einverstanden – denn Yolas Geschichte und die der anderen Frauen hat gerade jetzt noch an Potenzial für eine Fortsetzung gewonnen. Auch, wenn ich als Nicht-Mutter, die noch nie selbst eine Kur gemacht hat, nicht so ganz zur Zielgruppe gehöre, so fand ich diesen Roman wirklich großartig – ob Mutter oder nicht: hier wird sich jede Frau selbst irgendwie wiederfinden und zum Nachdenken angeregt! Prädikat: lesenswert – ich gebe hierfür sehr gerne eine 5***** Sterne-Leseempfehlung!

Darf es ein bisschen Meer sein?

Von: Home of taste Datum: 17. April 2017

Wenn es nach mir ginge, dann wäre ich gern jeden Tag am Meer und sollte ich irgendwann mal das Glück haben einen Beruf zu finden, mit dem ich das vereinen kann, dann wäre ich wohl wunschlos glücklich. Bis dahin kann man sich nur im Urlaub dahin flüchten, aber das Thema zweite Heimat hatte ich ja in einem früheren Post bereits aufgegriffen. Wenn man also nicht dort wohnt oder das Vergnügen hat gerade am Meer zu sitzen, dann helfen bei Meerweh für´s erste auch Bücher, um sich zumindest gedanklich schon mal darauf einzustimmen. "Manchmal will man eben Meer" von Sandra Girod ist eines davon. Das sagt der Klappentext (hierbei handelt es sich um den Klappentext vom Leseexemplar für Journalisten, der finale Text kann daher abweichen): " Die Journalistin Yola Wolkenstein könnte dringend eine Auszeit gebrauchen: ihre Ehe steht wegen der Affäre ihres Mannes kurz vor dem Aus und den Spaß am Job in der Redaktion einer Frauenzeitschrift verdirbt ihr die Chefin zunehmend. Ausgerechnet auf einer Mutter- Kind- Kur soll Yola nun ihre Erholung bekommen. Doch sie ist ganz und gar nicht begeistert von der Vorstellung, mit 75 anderen Frauen und deren Kindern in einer ungemütlichen Klinik eingesperrt zu sein. Da die ärztliche Anweisung aber lautet, Yolas vierjährige Tochter brauche dringend frische Nordseeluft, reisen die beiden wohl oder übel von der Heimatstadt Hamburg in den Kurort Cuxhaven. In der Klinik Seeburg angekommen, lernt Yola die unterschiedlichsten Frauen kennen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben: Diana, die an starkem Übergewicht leidet und deren Mann sie als seinen persönlichen Fußabstreifer benutzt. Die Deutsch- Türkin Güler, die an Depressionen leidet. Und die vom Pech verfolgte Helene, die unglücklich in ihren Chef verliebt ist. Nach einiger Zeit wachsen die Frauen immer mehr zusammen und der "Piratenbus", ein Verkaufswagen am Strand, wird zum regelmäßigen Treffpunkt der Vier, um sich auszutauschen. Sie helfen sich gegenseitig, ihre Probleme im Alltag zu bewältigen und schließlich werden aus Bekannten echte Freundinnen und aus der gefürchteten Kur ein aufregender Urlaub. Yola fühlt sich immer wohler und sie fängt an, das Leben wieder in vollen Zügen zu genießen. Denn nicht nur die Frauen tun ihr gut, auch der charmante Wattwagenfahrer Morton lässt ihr Herz höher schlagen. Doch Zuhause in Hamburg wartet ihr untreuer Ehemann, mit dem sie sich früher oder später auseinandersetzen muss. Aber lohnt es sich überhaupt noch, für ihre Ehe zu kämpfen? Schließlich steht ein Rockkonzert in Cuxhaven an und die Frauen beschließen, es endlich mal wieder so richtig krachen zu lassen. Der Abend läuft jedoch ziemlich aus dem Ruder, als Helene plötzlich verschwindet.... " Tja, was soll ich sagen, ohne noch mehr zu verraten? Die Story an sich ist lustig, erfrischend und ich habe an vielen Stellen lachen müssen. Vor allem über die Zwillinge Kreisch und Tobsucht. Es ist erstaunlich, was man auf einer Mutter- Kind- Kur alles kurioses erleben kann und wie unterschiedlich doch die Mütter und ihre Erziehungsstile sind. Das Einzige, das ich persönlich etwas schade finde ist, dass die Geschichte von Yola und ihrem Ehemann überhaupt nicht thematisiert wird. Er ist zu Beginn kurz Thema und zwischendurch flammt mal ganz kurz die Hoffnung auf, dass er sie und seine Tochter Wölkchen in Cuxhaven besucht und etwas mehr Schwung in die Geschichte kommt, aber die erfüllt sich leider nicht. Auch am Ende des Buches ist man nicht wirklich schlauer, wie es um die Ehe der beiden steht. Da hätte man noch ein wenig in die Tiefe gehen können, aber wer weiß, vielleicht plant Sandra Girod ja eine Fortsetzung :-) Bestellen könnt ihr euch das Buch mit der ISBN 978- 3- 7645- 0557- 8 für 14,99€ unter anderem auf der Verlagswebsite von blanvalet.

Manchmal will man eben Meer

Von: Magicbookworld.n Datum: 01. February 2017

Cover/ Aufmachung: Ich finde das Cover wirklich sehr schön gestaltet. Das pinke Strandcafe ist wirklich sehr passend gestaltet. Es ist wirklich so wie man es sich im Buch vorstellt und hat dadurch auch wieder einen gewissen Wiedererkennung Wert. Die Schrift ist sehr groß gehalten, dies finde ich wirklich gut. Dadurch hat man das Gefühl mehr zu lesen, da man auch mehr Seiten schafft. Die Kapitel sind wirklich sehr schön gegliedert. Der Inhalt: Yola ist so eine tolle und eine bemerkenswerte Mutter. Sie Jongliert zwischen Mann, Kind und Job. Ihr Mann ist nicht die einfachste Person und auch immer unterwegs, er nimmt in der Kindererziehung nur den Verwöhnteil ein. Dadurch ist bei Yolas Wölkchen der Papa die Nummer eins. Als Yola und ihre Tochter zu einer Mutter-Kind Kur aufbrechen, droht das Leben von Yola zu zerbrechen. In ihrem Job läuft es nicht rund und auch mit ihrem Mann gab es einen Zoff. In Kur Ort Cuxhafen eingetroffen ist das Chaos komplett. Lauter Verzweifelte Mütter mit verzogenen oder nicht erzogenen Kindern. Jedoch hat sich da Yola viel zu schnell eine eigene Meinung eingebildet. Nach ein paar Tagen merkt sie das diese Frauen genau so sind wie sie. Jede hat so seine Problemchen. Jedoch kann man nur gemeinsam, stark sein. Ich finde das Buch wirklich toll, es zeigt das jede Mutter perfekt ist wie sie ist. Auch wenn jede etwas anders macht, macht es jede für sich richtig. Es ist auch ein Lob an alle Mütter, die soviel gleichzeitig Managen müssen.

Frauenroman mit Tiefgang und Nordseebrise

Von: Susanne Edelmann Datum: 30. January 2017

Dieses Buch stand schon seit Monaten auf meiner Wunschliste und das aus zwei Gründen: Erstens spielt es in Cuxhaven, einem Ort, mit dem ich viele schöne Urlaubserinnerungen verbinde. Zweitens durfte ich die Autorin Sandra Girod bei der lit.Love in München im vergangenen November bei einer Lesung live erleben und später sogar noch ein sehr nettes Gespräch mit ihr führen, was meine Neugier auf ihren Roman natürlich noch steigerte. Zur Handlung: Die Journalistin Yola Wolkenstein würde alles für ihre Tochter Wölkchen tun – wenn es unbedingt sein muss, sogar mit ihr auf eine Mutter-Kind-Kur nach Cuxhaven fahren, um dort Wölkchens Atemwegserkrankung auskurieren zu lassen. Doch kaum sind die beiden in der Klinik Seeburg angekommen, würde Yola am liebsten wieder umdrehen: 75 Mütter, vom Proll bis zur Öko-Tussi, und 136 Kinder in allen Stadien guter und schlechter Erziehung lärmen hier durcheinander und Yola wünscht sich nur noch eins: Sie will ihre Ruhe haben! Doch nach und nach kommt sie mit einigen anderen Müttern ins Gespräch und merkt schließlich, dass unter einer vermeintlich rauhen Schale eben doch oft ein weicher, herzensguter Kern steckt. Jede dieser Frauen hat ein ganz eigenes Schicksal zu meistern: eine ist jung Witwe geworden, eine andere lag jahrelang im Wachkoma, eine dritte pflegt ihren dementen Mann, sehr viele sind alleinerziehend. Und so entwickeln sich nach und nach einige Bekanntschaften und sogar Freundschaften, die auch Yolas Denken verändern. Die Kur, die in erster Linie ihrer Tochter zugute kommen sollte, zeigt auch bei ihr Wirkung und sie beginnt, einiges in ihrem Leben kritisch zu hinterfragen, zum Beispiel hren Job bei einer Frauenzeitschrift, wo Umfragewerte mehr zählen als Inhalte, und auch ihre Ehe, in der es schon seit geraumer Zeit kriselt. In dieser Phase lernt Yola bei einem Ausflug auf die Insel Neuwerk den Wattwagenführer Morton kennen, der ihr endlich mal wieder das Gefühl gibt, begehrenswert zu sein. Doch wirklich einlassen kann und will Yola sich (noch) nicht auf ihn. Außerdem hat sie in der Kurklinik auch alle Hände voll zu tun, schließlich gilt es, das altbackene Beschäftigungsprogramm mit Töpfern, Basteln und Blumentöpfe bemalen durch etwas unterhaltsamere Aktivitäten zu ersetzen – wozu hat man denn hier eine Truppe von Frauen mit den unterschiedlichsten Talenten versammelt? Doch bei einem gemeinsamen Diskobesuch geschieht etwas Unerwartetes und plötzlich ist Eva, eine der Mütter aus der Kurklinik, spurlos verschwunden. Eine groß angelegte Suchaktion beginnt. Ich fand es wunderbar, beim Lesen sozusagen auf bekannten Pfaden zu wandeln und viele der Orte, die wir damals in unserem Urlaub besucht hatten, nun virtuell wieder zu sehen. Darüber hinaus hat mich aber auch die Handlung sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum mehr weglegen. Viele der Frauen, die in dieser Kurklinik aufeinandertreffen, sind mir schnell ans Herz gewachsen und so fühlte auch ich so etwas wie Abschiedsschmerz, als im Roman das Ende der Kur naht und sich alle mental wieder aufs Nachhausekommen vorbereiten. Fazit: Ein wunderbarer Frauenroman, unterhaltsam, mit Tiefgang und mit einer gehörigen Portion Nordseebrise – ganz nach meinem Geschmack!

Manchmal will man eben Meer!

Von: ChrissidieBüchereule Datum: 25. January 2017

Das Cover strahlt Ruhe, Sommer , Sonne, Strand aus und passt sehr gut zum Titel. Auch die Farben sind sehr genau aufeinander abgestimmt. Meine Meinung: Das Buch beginnt schleppend Yola ist mit ihrer Tochter auf Kur und lässt keinen an sich ran. Sie will mit niemanden was zu tun haben , mir kam es so vor auch nicht mit dem Leser. Sie wird aber immer symphatischer und öffnet sich nach paat Kapitel dem Leser. Man merkt ihre Ängste und ihre Einsamkeit die sie ausstrahlt ,sie hat Probleme mit ihrem Job und auch mit der ganzen Kur. Die anderen Frauen bei der Mutter- Kind - Kur sind alle sehr anders, sehr induviduell.Aber alle sehr symphatisch und wachsen dem Leser sehr schnell ans Herz. Sie alle haben ein päckchen des Lebens zu tragen und sehr viele eine Schicksalschlag erlitten. Der dem Leser sehr detalliert und tiefgründig erzählt wird. Jede Mutter hat ihre eigene Geschichte die sehr anschaulich erzählt wird. Ganz oft musste ich lachen da viele Situationen kamen die man mit Kindern erlebt,aber auch die Frauen untereinander durch ihre verschiedenen Charaktere waren ab und an witzig zu lesen. Yola wächst in dem Buch über sich hinaus, lernt neue Menschen kennen ,trifft Entscheidungen für ihr Leben und öffnet sich wieder der Welt.Bei ihr habe ich die stärkste Entwicklung gesehen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, der Humor ist zeitweise nicht so meins gewesen, auch der Tiefgang der Geschichte kam erst nach paar Kapiteln zum tragen. Die Charaktere waren sehr individuell und ich hatte es vorallem bei Yola schwer mich in sie hineinzuversetzten. Es ging irgendwann aber es dauerte. Auch hat mir nicht gefallen das die ersten Kapielt aus Yolas sicht geschrieben waren , das hat mich beim Lesen nachher etwas iritiert. Sehr schön fand ich die Entwicklung der Geschichte , die Freunndschaften die nach und nach entstanden. Die dann auch sehr tiefgründig erklärt wurden. Fazit: Trotz meiner Kritikpunkte die ich oben aufgeführt habe ist es ein sehr schönes Buch für zwischendurch was denn Leser bewegt, und an die wichtigen Dinge im Leben erinnert. Auch zeigt es denn Alltag der Mutter- Kind -Kur wieder und das Leben mit Kindern. Ausser dem zeigt es auf wie Freundschaften entstehen können, und wie wichtig sie sind.Auch zeigt es auf was das Leben bedeutet und lässt den Leser nachdenken über sein eigenes.

Mutter-Kind-Kur mit Pep

Von: Oma Inge Datum: 28. November 2016

Inhalt: Die Journalistin Yola Wolkenstein ist mit ihrer Tochter zur Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven. In der Kurklink trifft sie andere Mütter mit anderen und doch wieder gleichen Problemen. Gemeinsam versuchen die Frauen ihre Zeit zu nutzen um ihr Leben neu zu ordnen. Mein Leseeindruck: Der erste Teil des Buches hat mich nicht begeistern können. Die Geschichte wird aus der Sicht von Yola (ich-Form) erzählt und die ersten Begegnungen mit den anderen Müttern und ihren Kindern ist für meinen Geschmack etwas übertrieben flapsig beschrieben (oder bin ich mit 59 Jahren zu alt?). Der zweite Teil des Buches war mehr nach meinem Geschmack. Ich habe mehr über die verschiedenen Frauen erfahren und mir waren einige sympathischer als Yola (und ihre Probleme). So richtig warm bin ich mit Yola nicht geworden - leider. Mir hat der rote Faden in der Geschichte gefehlt, zu viele Sprünge zwischen den einzelnen Frauen. Irgendwie war es ein hin und her. Die einzelnen Schicksale hätten für meinen Geschmack mehr Beachtung finden können. Der Schreibstil hat mir gefallen bis auf die vielen Sprünge in der Geschichte. Mein Fazit: Bin ich zu alt für dies Buch oder trifft es einfach nicht meinen Geschmack? Wie auch immer, es ist eine teils lustige Geschichte der der nötige Tiefgang fehlt. Genau richtig für den Urlaub oder als Sofalektüre.

Nicht ganz so überzeugend

Von: Kathaflauschi Datum: 27. November 2016

Yola ist mit ihrer Tochter in einem Mutter-Kind Kur, doch anscheinend gefällt es ihr nicht so sehr dort, da sie findet, das die anderen Mütter etwas schräg drauf sind. Auch ihr Job geht ihr tierisch auf die Nerven und ihr Ehemann, der macht nur seine Sachen und interessiert sich nicht wirklich für Yola. Doch während der Kur erlebt sie auch neue Dinge, die sie sich nie zugetraut hätte, so auch eine Affäre. Ich muss sagen, das dieses Buch ein wenig schwierig zu lesen war. Jede Mutter hatte ihre eigene Marotten und beim lesen kommt man immer wieder durcheinander, welche Mutter das jetzt war. Man liest eigentlich nur die Namen und kann nicht die passende Geschichte dem Namen hinzufügen. Ab und zu wird nochmal kurz erklärt, um welche Mutter und ihre Geschichte es handelt, doch im großen und ganzen kommt man leicht durcheinander. Mir haben auch ein wenig die spannenden Handlungen gefehlt, so hatte ich einfach nur das Gefühl, man liest von einer Mutter die irgendwie ihren Alltag meistert. Zwar stellt Yola einiges auf die Beine, aber warum und wofür wird dabei nicht erklärt. Genauso kann ich die anderen Mütter nicht verstehen, die sich aufführen wie Furien und manche von denen kommen sogar richtig Arrogant rüber und vergessen dabei ihre Kinder. Ich selbst habe noch kein Kind, kann mir aber gut vorstellen, wie anstregend der Alltag mit Kind sein kann, doch das man so gelangweilt in den Tag startet, war etwas sehr merkwürdig, da doch ein Kind sehr viel aufmerksamkeit erfordert und immer bespaßt werden möchte. Das positive an dem Buch ist, man kann sich richtig vorstellen, wie es in Cuxhaven aussieht und wie toll es dort sein muss. Der Schreibstil war flüssig und locker zu lesen, aber sich in das Buch voll und ganz hinein zu finden, dauert seine Zeit. Vielleicht ist dieses Buch für ältere Zielgruppen ausgelegt.

Der ganze normale Kur-Wahnsinn?

Von: buch-leben Datum: 07. November 2016

Vielleicht ist es fies, das zweite Buch mit dem Erstling zu vergleichen, aber ich kann da einfach nicht aus meiner Haut. Auch "Manchmal will man eben Meer" ist lesenswert, denn das Buch ist flüssig geschrieben und bietet gute Unterhaltung. Vielleicht bin ich aber nicht die Zielgruppe. Ich habe noch keine Kinder und kann deswegen mit der "Mutter-Kind-Kur"-Thematik nicht ganz so viel anfangen. Aber in Einzelheiten: An sich ist mir die Protagonistin Yola sympathisch. Sie ist Journalistin, aber nicht so wirklich glücklich mit ihrem Job und es scheint, als wäre diese Kur-Welt nichts für sie. Denn die anderen Mütter scheinen sehr schräg drauf zu sein... Das sorgt natürlich beim Lesen für den ein oder anderen Schmunzler, allerdings wurde es für mich sehr schnell schwer, die unterschiedlichen Mütter mit ihren Marotten auseinanderzuhalten. Es sind einfach sehr viele Namen und Geschichten, die da zusammenkommen. Anstatt zurückzublättern, habe ich dann aber einfach weitergelesen und hatte jetzt nicht das Gefühl, viel zu verpassen. Der Humor hingegen konnte mich diesmal nicht wirklich packen. Ich will nicht sagen, dass es aufgesetzt war, aber es war einfach nicht so aus dem Leben heraus, wie ich es von ihrem ersten Buch gewohnt war. Die Handlung an sich ist ganz nett, aber mir haben definitiv Highlights gefehlt. So stellt Yola zwar einiges auf die Beine und bringt so Abwechslung in den Kur-Alltag, aber es plätschert dennoch nur so dahin. Eine Aktion folgt auf die nächste, aber ohne einen roten Faden zu erkennen. Der Schreibstil war - bis auf die vielen Namen - sehr angenehm und flüssig. Aber ein richtiger Page-Turner war es für mich nicht. Insgesamt war das Buch ganz nett, wahrscheinlich können Mütter damit mehr anfangen als ich. Mich hat das Buch aber nicht wirklich vom Hocker gehauen, deswegen nur 3 Sterne. Trotzdem fiebere ich dem nächsten Buch von Sandra Girod entgegen.

Rezension zu "Manchmal will man eben Meer"

Von: isi.bookworld Datum: 24. October 2016

Autorin: Sandra Girod Verlag: blanvalet Seiten: 348 ISBN: 978-3-7645-0557-8 Preis: 14,99€ Inhalt: Manchmal braucht man im Leben einfach ein bisschen frischen Wind! Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf … Meinung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar kostenlos vom blanvalet Verlag zugeschickt bekommen. Trotzdem ist all das, was ich hier geschrieben habe, meine ehrliche Meinung. Leider hat mir das Buch insgesamt nicht so gut gefallen. Das Buch ist eigentlich sehr dünn. Aber bei mir haben sich die Seiten gezogen wie Kaugummi. Dadurch war es nicht wirklich schön und angenehm zu lesen. Die Kapitel sind eigentlich sehr schön aufgebaut und auch nicht zu lang, das hat mir sehr gut gefallen. Auch das Cover hat mich sehr angesprochen. Es ist sehr schön gestaltet, passt zur Geschichte und zum Sommer. Aber ich bin mit dem Schreibstil der Autorin einfach nicht so richtig klar gekommen. Manche Situation ist meiner Meinung nach einfach zu viel beschrieben. Manchmal kann das positiv sein, aber an manchen Stellen wirkt es dann ziemlich langweilig. Ich bin auch mit der Geschichte irgendwie nicht so richtig warm geworden. Ich finde die Geschichte ist in eine Richtung gegangen, die ich nicht so toll fand. Außerdem hat mir der "rote Faden" bei dem ganzen gefehlt. Klar es ist immer etwas passiert. Aber ich finde das war nicht so richtig gut in einer Geschichte verbunden. Sondern eher so einzelne kleine Geschichten. Der Spannungsbogen ist nicht wirklich vorhanden. Das Ende ist mir einfach zu abrupt. Mir hat es leider gar nicht gefallen. Und ich war sehr enttäuscht. Ich glaube das es "älteren" Menschen besser gefallen könnte als mir. Vielleich Frauen, die selber Kinder haben. Fazit: Ich gebe diesem Buch nett gemeinte 3/5 Sterne.

Ein richtiger Unterhaltungsroman

Von: Catlovebooks Datum: 13. October 2016

ZUM INHALT: Manchmal braucht man im Leben einfach ein bisschen frischen Wind! Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf … MEINE MEINUNG: Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, doch durch meinen Umzug musste es noch eine Weile warten, doch nun habe ich mich hingesetzt und dieses Schätzchen gelesen und genau das bekommen, was ich auch erwartet habe, nämlich ein Buch was mich gut unterhalten und begeistern kann, einfach ein Buch zum abschalten. Schon während des lesen, bekam ich Fernweh, denn mir wurde alles so nah gebracht, dass man hätte meinen können, man wäre mittendrin und voll dabei, tolle Beschreibungen machten es möglich. Klar, es ist jetzt kein Buch was mega anspruchsvoll ist, aber das musste es auch nicht, die Handlung ist leicht und klar, nicht viel zum nachdenken, sondern Unterhaltung pur. Zudem ist es einfach absolut humorvoll und witzig, ich habe gelacht und mich amüsiert und gerade wenn man viel Stress hatte, ist dieses Buch genau das richtige, weil man sich wohlfühlt und die Lachmuskeln in Bewegung kommen, was will man mehr. Wir treffen so einige Charaktere, die die Geschichte abrunden und zudem machen was es ist - ein Unterhaltungsroman. 5/5 Sterne

Eine Reise hin zur Veränderung

Von: Blog-a-holic Datum: 23. September 2016

Hallo ihr Lieben, und wie versprochen geht es auch schon weiter mit der nächsten Rezension. Dieses Mal handelt es sich wieder um ein anderes Genre und gehört eher der Unterhaltung an - natürlich in die Frauenliteratur, doch auch Männer sind herzlich willkommen ;) Zu diesem Buch habe ich heute eine besondere Verbindung aufgebaut, da es mich doch sehr an meinen Sommerurlaub von vor zwei Monaten erinnert hat! Ich will definitiv zurück ans Meer!!!! Aber jetzt möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen! Weiter geht's mit dem Roman von Sandra Girod mit dem Titel Manchmal will man eben Meer (Cover und Rezensionsexemplar mit bestem Dank an Blanvalet Verlag und die Randomhouse Verlagsgruppe!) Zum Inhalt: Manchmal braucht man im Leben ein bisschen frischen Wind! Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf … Über die Autorin: Sandra Girod, geboren 1963 und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, ist Journalistin und arbeitete unter anderem für die BZ, Petra, Für Sie und als Leitende Redakteurin bei Laura. Nach Nenn mich nicht Hasi! ist Manchmal will man eben Meer ihr zweiter Roman. Sandra Girod lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg. Mein Fazit und meine Rezension: Ich will wieder an die Nordsee ... ich will zurück nach Westerland! *sing* Oh ja! Mit diesem Buch wurden meine wunderbaren Urlaubserinnerungen wieder an die Oberfläche zurückgeholt und ich habe Meer-Weh und Fernweh wie nie zuvor! Ich gebe es zu: ich liebe ♥ die Nordsee! Und von daher war dieses Buch auch das perfekte Buch für mich! Nun gut, am Anfang war ich doch etwas skeptisch ... immerhin war ich tatsächlich erst vor ein paar Monaten selbst an der Nordsee gewesen und darunter auch einige Male in Cuxhaven, die Kulisse, an dem die Geschichte spielt, ist mir also vertraut - hat die Autorin also tatsächlich Einzelheiten aus einem selbst erlebten Urlaub (bzw. aus einer selbst erlebten Mutter-Kind-Kur an der Nordsee) beschrieben oder waren es doch eher "nur" Buchrecherchen? Nein, Sandra Girod war vor Ort! Sie kennt die Nordsee, das raue Meer, die Gezeiten, die Menschen und auch die wunderschönen Farben, die man dort findet! ♥ Jap, mich hat sie vollends gefangen genommen und mit einem wehmütigen Seufzer erzähle ich euch nun von der mitreißenden Geschichte: In der Geschichte von Sandra Girod treffen wir auf die Journalistin Yolanthe - genannt Yola - Wolkenstein, die zu Beginn mit ihrer vierjährigen Tochter Janelle (auch liebevoll Wölkchen genannt) in ihrem alten VW-Bus in Richtung Nordsee unterwegs ist, genauer: zur Kurklink für Mutter-Kind-Kuren nach Cuxhaven. Yola ist alles andere als entspannt und Zeit für eine solche Auszeit vom Zuhause und vom Job hat sie eigentlich auch nicht, doch für ihr Wölkchen und deren Gesundheit tut sie eben alles. Doch der Kulturschock lässt nicht lange auf sich warten: kaum in Cuxhaven angekommen, findet sie sich in einem Wirrwarr aus Kindergeschrei, Mutterflüchen und kreischenden Möwen wieder. Hier soll sie drei Wochen verweilen, Ruhe finden, sich selbst auch als Frau und einzelnen Menschen wieder erleben und die Gesundheit ihrer Tochter fördern? Das kann ja heiter werden! Und genau das wird es auch - erst recht für den Leser ;) ! Yola trifft in der Mutter-Kind-Kurklinik auf die verschiedensten Mutter-Typen: auf die schrille Güler, die nicht nur ihren Frieden finden, sondern auch Pfunde verlieren möchte, die stille Eva, die heimlich in ihren Chef verliebt ist und die endlich eine Nacht mit ihm verbringen möchte, das Glückskind Viola, die - als sie schwanger war - in ein Wachkoma gefallen ist und die ersten fünf Lebensjahre ihrer Tochter nicht miterleben konnte und dann wieder aufgewacht ist und sich langsam zurück ins Leben und in den Alltag gekämpft hat, und noch viele mehr! Es ist eine bunte Mischung aus Frauen aller Klassen, mit den unterschiedlichsten Berufen und Ansichten - und die beste Truppe aller Zeiten! In Cuxhaven werden nicht nur Herzen geheilt, Pfunde verloren, Essgewohnheiten umgestellt, sondern auch Freundschaften geschmiedet, die sicherlich für die Ewigkeit sind. Yola war anfangs eine Einzelkämpferin und fühlte sich inmitten all der starken und fordernden Frauen unwohl, doch mit der Zeit lernt sie jede einzelne von ihnen besser kennen und erkennt, dass auch jede von ihnen ihr eigenes Kreuz zu tragen hat; sei es in der Partnerschaft oder im Beruf, keine von ihnen ist vollkommen zufrieden nach Cuxhaven gelangt. Ich habe mich während dem Lesen vor lauter Lachen auf dem Boden gekugelt, habe mit den Mädels Angry Birds am Strand bekämpft, bin mit ihnen im Watt gewandert und habe im Wasser zu Techno-Rhythmen geboxt und jede von ihnen habe ich lieb gewonnen. Und schon wenige Tage später verflogen die Sorgen, die man von Zuhause mit an die Nordsee gebracht hat und man hat endlich zu sich selbst gefunden. Mehr als einmal wäre ich zu gerne mit in die Geschichte gesprungen und hätte auch an der "Alten Liebe" den großen Schiffen beim Auslaufen zugesehen oder wäre mit der Fähre nach Neuwerk gefahren. An all die wunderschönen Orte kann ich mich noch sehr gut erinnern und auch an die Durchsagen an der "Alten Liebe", die (fast) jedes einzelne Schiff angekündigten und etwas darüber erzählten. Am liebsten hätte ich einfach nur meine Tasche gepackt, hätte in Cuxhaven in der Kurklinik angerufen und einen Platz gesucht (ein Kind hätte ich schon irgendwoher bekommen!) und wäre sofort abgereist! Ja, ich will wieder an die Nordsee - und nach diesem Buch weiß ich auch ganz genau warum! :) Diese Geschichte handelt nicht nur von Yola und ihrer Tochter, sondern von vielen liebenswerten Menschen mit ihren Kindern, die alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und die in diesen drei Wochen eine Veränderung in ihr Leben gebracht haben, die sie so schnell nicht mehr vergessen werden! Ich kann Yola und ihre lieben Freundinnen mit ihren rasanten und durchgeknallten Abenteuern einfach nur weiterempfehlen! Aber lest selbst :)

Manchmal will man eben Meer

Von: Denise Otten Datum: 14. September 2016

Rezension zu Manchmal will man eben Meer von Sandra Girod Titel: Manchmal will man eben Meer Autor: Sandra Girod Verlag: Blanvalet Genre: Belletristik, Chic-Lit Erscheinungsdatum: 25.07.2016 Isbn: 978-3764505578 Ich danke dem Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe für das Übersenden des Rezensionsexemplars. Hier geht es zur dortigen Buchseite. Inhalt: Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss. In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf. Meinung: Die einen wollen Meer, die anderen mehr und das vielleicht ein bisschen zu viel. Dies war zumindest mein Eindruck beim Lesen des Romans. Was zunächst als unterhaltsame Frauenkomödie startete, ging ziemlich schnell in eine Richtung, mit der ich bin nicht anfreunden konnte. So sehr ich auch versucht hatte mit der Hauptprotagonisten Yola warum zu werden, konnte sie mich bis zum Schluss nicht für sich gewinnen. Das lag vor allem daran, dass sie auf mich einen kühlen und unnahbaren Eindruck machte. Im Gegensatz zu einem Großteil der anderen Frauen waren nicht ihre, sondern die gesundheitlichen Probleme ihrer Tochter der Grund, die Kur anzutreten. Dies rechtfertigt jedoch nicht das herablassende Verhalten einigen dieser Frauen gegenüber. Auf der einen Seite will sie sich in ihrem Job als Journalistin einer großen Frauenzeitschrift gegen die Oberflächlichkeit des Magazins einsetzen, auf der anderen Seite begegnet sie den anderen gegenüber stets mit Vorurteilen. Diese legt sie zwar gegen die Blase der Frauen, die sie direkt um sich hat, nach und nach ab, reagiert jedoch gegenüber deren Schicksalen immer unterkühlt. Meist kommt überhaupt keine Reaktion und sie hängt ihren Gedanken nach. Lediglich ihrer Tochter gegenüber zeigt sie ihre warme Seite. Ich war mir beim Leser solcher Passagen nie so wirklich sicher, ob sich die Autorin jetzt über diese Mütter lustig macht, oder ihr Schicksal thematisieren möchte. Ein Beispiel das mir hier einfällt: Sie nennt eine der Frauen Helikoptermutter, weil sich diese um das Wohlergehen ihres Kindes sorgt. Genauso verhält sie sich selbst. Wer im Glashaus sitzt… Auch hat mich gestört, dass das Buch keinen roten Faden zu haben scheint. Es passiert zwar die ganze Zeit über etwas - was auch oft witzig beschrieben wird -, aber ein Spannungsbogen wird nicht aufgebaut. Die Konflikte, welche sich ergeben, wirken nicht bedrohlich oder von Belang. Man hätte sie auch einfach weglassen können. Die Abschlüsse der Kapitel endeten mir auch oft ein wenig zu abrupt. Ebenso ergeht es sich mit dem Romanende. Vielleicht ist ja hier eine Fortsetzung geplant oder die Autorin wollte es besonders spannend halten aber für mich war der Ausgang überhaupt nicht zufriedenstellend. Gut gefallen haben mir jedoch die Beschreibungen der Orte, so dass ich die Nordseeinsel Neuwerk auf meine Liste der Orte, die ich unbedingt bereisen möchte, hinzufügen konnte. Der Schreibstil war locker und einfach, wie es für einen guten „Frauenroman“ gehört. Es war wahrscheinlich der fehlende „echte“ Tiefgang, der mir trotz der ganzen Schicksalsschläge einfach nicht entgegenkommen wollte. So war „Manchmal will man eben Meer“ für mich eine nette Sommerunterhalt mit lustigen Sprüchen, mehr (Meer) aber auch nicht. Zitat: „Ich habe mich damit abgefunden, dass mir bei Zara nur die Handtaschen passen.“ - Seite 29 Fazit: Seichte Unterhaltung für den Strandkorb mit einigen netten Anekdoten. Leider hatten die Nebenrollen mehr Farbe als die Hauptfigur. Daher vergebe ich hier wohlwollende 3 von 5 Sternen.

Wenn eine Begegnung alles durcheinanderwirbelt...

Von: Carmen Vicari Datum: 31. August 2016

Die Journalistin Yola Wolkenstein tritt zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Wölkchen eine Mutter-Kind-Kur in der Klinik Seeburg in Cuxhaven an. Eigentlich kann sich Yola eine dreiwöchige Auszeit vom Urlaub gar nicht erlauben, aber für ihre Tochter würde sie alles tun. Schnell findet sie Anschluss an die anderen Mütter mit ihren Kindern. Immerhin sind rund 75 Frauen in Cuxhaven eingetroffen und schon bald muss Yola erkennen, jede Frau hat ihre Geschichte und ihr eigenes Päckchen zu tragen. Aber was ist, wenn man statt passiv endlich einmal aktiv wird und die Dinge selbst in die Hand nimmt? Yola macht einige erstaunliche Erfahrungen und muss bald erkennen, nicht nur ihrer Tochter Wölkchen hat die Auszeit an der Nordsee nachhaltig verändert … Sehr treffend schildert die Autorin das Leben einer Mutter, wobei dies auch einige Facetten haben kann. Um möglichst viele dieser Facetten darstellen zu können, wird der Leser mit vielen verschiedenen Frauen konfrontiert und erkennt sich selbst – sofern selbst Mutter – garantiert in einer der Damen wieder. Yola und ihre engsten Mitstreiterinnen werden sehr plastisch beschrieben, während die Kinder eher im Hintergrund agieren. Neben den ganzen Anwendungen, die auf die Patientinnen einprasseln, bleibt noch genug Raum, um den Tag mit gemeinsamen Aktionen mit den Kindern zu füllen oder selbst etwas zu unternehmen. Dabei zeigte die Autorin viel Einfallsreichtum, denn in der Klinik Seeburg ist Männerbesuch verboten. Dennoch sollte der Herzschmerz in diesem Buch nicht zu kurz kommen. Das Buch ist eine leichte, sommerliche Unterhaltung, die viel Spaß macht zu lesen. Auch wenn man selbst (noch) keine Mutter ist, so hat man dennoch eine schöne Lektüre zum Entspannen und Träumen vor sich. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Buch von Sandra Girod. Fazit: Eine erfrischende leichte Unterhaltung für die sonnigen Tage im Jahr, zum Schmökern, Träumen und einfach nur Entspannen.,Die Journalistin Yola Wolkenstein tritt zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Wölkchen eine Mutter-Kind-Kur in der Klinik Seeburg in Cuxhaven an. Eigentlich kann sich Yola eine dreiwöchige Auszeit vom Urlaub gar nicht erlauben, aber für ihre Tochter würde sie alles tun. Schnell findet sie Anschluss an die anderen Mütter mit ihren Kindern. Immerhin sind rund 75 Frauen in Cuxhaven eingetroffen und schon bald muss Yola erkennen, jede Frau hat ihre Geschichte und ihr eigenes Päckchen zu tragen. Aber was ist, wenn man statt passiv endlich einmal aktiv wird und die Dinge selbst in die Hand nimmt? Yola macht einige erstaunliche Erfahrungen und muss bald erkennen, nicht nur ihrer Tochter Wölkchen hat die Auszeit an der Nordsee nachhaltig verändert … Sehr treffend schildert die Autorin das Leben einer Mutter, wobei dies auch einige Facetten haben kann. Um möglichst viele dieser Facetten darstellen zu können, wird der Leser mit vielen verschiedenen Frauen konfrontiert und erkennt sich selbst – sofern selbst Mutter – garantiert in einer der Damen wieder. Yola und ihre engsten Mitstreiterinnen werden sehr plastisch beschrieben, während die Kinder eher im Hintergrund agieren. Neben den ganzen Anwendungen, die auf die Patientinnen einprasseln, bleibt noch genug Raum, um den Tag mit gemeinsamen Aktionen mit den Kindern zu füllen oder selbst etwas zu unternehmen. Dabei zeigte die Autorin viel Einfallsreichtum, denn in der Klinik Seeburg ist Männerbesuch verboten. Dennoch sollte der Herzschmerz in diesem Buch nicht zu kurz kommen. Das Buch ist eine leichte, sommerliche Unterhaltung, die viel Spaß macht zu lesen. Auch wenn man selbst (noch) keine Mutter ist, so hat man dennoch eine schöne Lektüre zum Entspannen und Träumen vor sich. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Buch von Sandra Girod. Fazit: Eine erfrischende leichte Unterhaltung für die sonnigen Tage im Jahr, zum Schmökern, Träumen und einfach nur Entspannen.

manchmal will man wirklich mehr

Von: Ulla Leuwer Datum: 30. August 2016

Meine Meinung: Seien wir alle doch mal ganz ehrlich, wenn man sich das Buchcover betrachtet, wo möchte man dann am liebsten sein? Also ich würde jetzt wirklich gerne in diesem blauen Strandkorb sitzen. Ich möchte den Möwen zusehen, meine Zehen in den Sand stecken und die selbst gemachte Limo schlürfen. Leider geht das nicht und so muss ich mich mit dem Lesen dieses Buches zu frieden geben. Aber das ist eine gute Alternative, ich lasse mich von der Autorin nach Cuxhaven entführen und kann miterleben, was die Beteiligten dort alles so veranstalten. Yola Wolkenstein macht mit ihrer Tochter, die von ihr liebevoll Wölkchen genannt wird, eine Mutter-Kind-Kur an der Nordseeküste. Allerdings fällt es Yola anfangs sehr schwer, sich dort einzuleben und vor allem abzuschalten. Besonders an den ersten Tagen denkt sie noch zu oft an ihre Arbeit in der Redaktion und führt auch das eine oder andere Telefonat. Ganz allmählich kann sie loslassen und die Angebote für Mütter genießen. Was aber nicht heißt, dass sie alles so hinnimmt und nicht doch ab und zu versucht, eigene Ideen einzubringen. Ob es ihr gelingt mit den Müttern aus den verschiedensten Regionen Deutschlands und unterschiedlichen Familienkonstellationen klar zu kommen? Die Autorin schildert die Ereignisse der dreiwöchigen Kur sehr lebhaft. Humor kommt dabei nicht zu kurz, aber auch die Realität findet man als Leser vor. Mir hat es sehr großen Spaß gemacht, so viele unterschiedliche Frauen kennen zu lernen und ich fand es sehr interessant, einiges über ihr Leben zu erfahren. Mir hat es gefallen, wie sich einige entwickelten und zum Ende der Kur wichtige Entscheidungen trafen. Ich glaube, in dieser Gruppe hätte ich mich mit Sicherheit sehr wohl gefühlt. Fazit: Manchmal will man eben Meer und wenn man das nicht bekommen kann, dann nehme frau dieses Buch und erfreue sich daran. Ich hatte das Gefühl dabei zu sein. Ich saß mit in der Kutsche, die übers Watt nach Neuwerk fuhr und hatte Spaß dabei. Deshalb empfehle ich dieses Buch gerne weiter. Holt Euch noch etwas Urlaubsfeeling ins Haus und verliert dabei nicht das wahre Leben aus den Augen.

Toller Cuxhaven-Frauenroman

Von: Jasmins Bücherblog Datum: 19. August 2016

Covergestaltung: Ein wirklich schönes Sommercover für einen schönen Sommerroman. Großartig, dass das Wahrzeichen von Cuxhaven (die Kugelbake) aufgegriffen wurde! Meine Meinung: Als großer Cuvhaven-Fan war "Manchmal will man eben Meer" von Sandra Girod quasi Pflichtlektüre für mich. Ich habe dem Erscheinungstermin regelrecht entgegen gefiebert! Meine Begeisterung war riesig, als ich erfahren habe, dass der Blanvalet Verlag mir den Titel freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellt und als der Postbote das Buch dann auch noch wenige Tage vor unserem diesjährigen Cuxhaven-Trip gebracht hat, war ich natürlich ganz aus dem Häuschen. Alles hat perfekt gepasst und so habe ich "Manchmal will man eben Meer" tatsächlich im Strandkorb in Cuxhaven lesen dürfen! Was soll ich sagen? Dies war einfach ein rundum gelungenes Leseerlebnis für mich. Leseumgebung und Lesegeschmack haben sich perfekt zusammengefügt. Sandra Girod hat einen tollen und unterhaltsamen Sommerroman über Frauen für Frauen geschrieben. Sie erzählt diese Mutter-Kind-Kur Geschichte mit so viel Humor, dass man diesen Roman einfach mögen muss. Die Charaktere wurden toll und vielfältig entworfen. Ich mochte jede der Frauen und habe gerne an ihrer Entwicklung teilgenommen. Ein ums andere Mal kam mir der Gedanke, dass ich gern selbst Teil dieses wilden, bunten Hühnerhaufens gewesen wäre. Aber Sandra Girod hat beim Leser defintiv dieses Zugehörigkeitsgefühl erzeugt. Ein flüssiger, angenehmer und authentischer Schreibstil machen dieses Buch zu einer runden Sachen. Trotz vieler witziger Passagen, hat die Autorin auch für genügend emotionale Momente gesorgt. Eine ideale Mischung, wie ich finde. Am meisten haben es mir wohl die Landschaftsbeschreibungen angetan. Hätte ich mich zum Lesezeitpunkt nicht selbst in Cuxhaven befunden, hätte ich mich dennoch von Zuhause aus sofort dort hin geträumt. Sandra Girod hat mich mit ihrem Cuxhaven-Roman vollkommen überzeugt und daher vergebe ich liebend gern die Höchstwertung in Form von 5 Sternen. Fazit: "Manchmal will man eben Meer" eignet sich hervorragend als Strandkorblektüre! Ein unterhaltsamer, sommerlicher Cuxhaven-Frauenroman, den ich wirklich gern gelesen habe und daher weiterempfehle!

Witziges, humorvolles Geschichte rund um die Nordsee

Von: Bettina Bellmann Datum: 17. August 2016

☼ Klappentext Manchmal braucht man im Leben einfach ein bisschen frischen Wind! Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf … „Die Nordseeküste wartet mit ungeahnten Freunden auf. Den derzeitigen Trend setzt die Hamburger Autorin mit einer federleichten Story um.“ MEINS (28.07.2016) Quelle: Blanvalet ☼ Meinung Die Protagonistin Yola Wolkenstein entführt mich in ihr wirklich chaotisches Leben als Mutter und Ehefrau, von dem sie sich zusammen mit ihrer Tochter eine Auszeit nehmen möchte in der Kurklinik. Bei so einem Fulltime Job wäre es mir glaube ich nicht anders ergangen. Ich hätte sofort Kontakte geknüpft vor Ort und hätte mein Programm zusammenstellen und es locker angehen lassen. Man wird in diesem Buch durch viele Facetten des Lebens geführt, wo man hin und wieder das Gefühl hatte, man steckt selber drin in diesem Buch und muss die schwierigsten Dinge meistern so gut wie es geht. Und wenn mir das ein oder andere passiert wäre hätte ich glaube ich genauso gehandelt und Zweifel dran, ob alles wieder gut wird oder nicht. Fand den Mut und Ehrgeiz der Protagonistin richtig klasse. Eine richtige Kämpferin wie ich halt :-) Die Charaktere wurden in diesem Buch von allen Seiten gezeigt, denn jeder Mensch hat 2 Seiten und sie dadurch besser kennenlernen, wie die Landschaft, durch die die Autorin mich als Leserin führte. Die Umgebung, wie sie sie beschrieb kam mir so idyllisch und heimisch vor. Man wäre am liebsten direkt dort gewesen, um dort Urlaub zu machen. Ich bekam auch das Gefühl, ich wäre im Urlaub wieder und könnte das alles erleben wie Yola. Ich hatte sehr sehr viel Spaß beim Lesen gehabt auf jeden Fall. Wird Yola wieder zu sich finden und ihr Leben anders vollbringen oder verändert sich ihr Leben komplett durch diesen Aufenthalt in der Kurklinik? ☼ Fazit Die Autorin Sandra Girod hat mich mit diesem Buch wirklich erreicht. Ihr witziger, lockere und flüssige Schreibstil hat mir mehr als gut gefallen und man war sofort in der Geschichte drin. An vielen Passagen musste ich sogar so lachen, dass mir die Tränen kamen, weils einfach humorvoll war. Ich hatte das Gefühl ich sei selber live mit dabei. Ich bekam dieses Buch durch das Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag und ich bedanke mich recht herzlich dafür. Kann dieses absolut hinreißende Buch jedem empfehlen, wenn man auf Witz und Humor steht. ☼ Bewertung Cover: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Handlung: 5,0

Baby bekommen ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr!

Von: Mia Bruckmann Datum: 15. August 2016

Manchmal will man eben Meer Fakten: Verlag: Blanvalet in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München Erscheinungsdatum: 2016 Umschlaggestaltung: www.buerosued.de Satz: KompetenzCenter, Mönchengladbach ISBN: 978 – 3 – 7645 – 0557 – 8 Zur Autorin: Sandra Girod, geboren 1963 und aufgewachsen in Schleswig Holstein, ist Journalistin und arbeitet unter anderem für die B.Z, Petra, Für Sie und als Leitende Redakteurin bei Laura. Nach „Nenn mich nicht Hasi“ ist „Manchmal will man eben Meer“ ihr zweiter Roman. Sandra Girod lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg. Blick ins Buch: „Die Journalistin Yola Wolkenstein könnte dringend eine Auszeit gebrauchen: Ihre Ehe steht wegen der Affäre ihres Mannes kurz vor dem Aus und der Spaß am Job in der Redaktion einer Frauenzeitschrift verdirbt ihr die Chefin zunehmend. Ausgerechnet auf einer Mutter-Kind-Kur soll Yola nun ihre Erholung bekommen. Doch sie ist ganz und gar nicht begeistert von der Vorstellung, mit 75 anderen Frauen und deren Kindern in einer ungemütlichen Klinik eingesperrt zu sein. Da die ärztliche Anweisung aber lautet, Yolas vierjährige Tochter brauche dringend frische Nordseeluft, reisen die beiden wohl oder übel von der Heimatstadt Hamburg in den Kurort Cuxhaven. In der Klinik Seeburg angekommen, lernt Yola die unterschiedlichsten Frauen kennen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben… Nach einiger Zeit wachsen die Frauen immer mehr zusammen und der „Piratenbus“, ein Verkafswagen am Strand, wird zum regelmäßigen Treffpunkt der Vier, um sich auszutauschen. Sie helfen sich gegenseitig, ihre Probleme im Alltag zu bewältigen und schließlich werden aus Bekannten echte Freundinnen und aus der gefürchteten Kur ein aufregender Urlaub…“ Covergestaltung: Das Buch hat einen festen, aber flexiblen Papiereinband, der von einem hübschen bunten Bild geziert wird. Zu sehen sind ein Strand und ein rosafarbiger Verkaufswagen, sowie einen Strandkorb. Wer die Geschichte kennt weiß, dass die Bildgestaltung hervorragend zum Buchinhalt passt. Aufbau und Schreibstil: Der Roman besteht aus 35 Kapiteln, insgesamt sind 343 Seiten zu lesen. Die Schriftgröße ist angenehm groß. Der Leser taucht bereits auf der ersten Seite bereits mitten in die Geschichte ein. Die Sprache ist einfach und sehr gut zu lesen. Die Handlung ist sehr humorvoll, abwechslungsreich, kurzweilig und unterhaltsam. Die beschriebenen Charaktere werden mit äußerst sympathischen Worten dargestellt. Zu keinem Zeitpunkt ist die Geschichte verwirrend oder gar langweilig. Meine Meinung: Die Quintessenz, die ich aus dem Buch „Manchmal will man eben Meer“ gezogen habe ist: Baby bekommen ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr! Mit bedachten Worten schildert Sandra Girod in ihrem Roman die möglichen Auswirkungen des Mutterdaseins. „Frau“, die unter anderem Ehefrau, arbeitende Frau, Hausfrau und Mutter ist, vollzieht zwischen ihren unterschiedlichen Rollen tattäglich einen Spagat, vergisst sich dabei gänzlich selbst um schlussendlich früher oder später unter der Last des Alltages zusammenzubrechen. Denn wie von vielen Partnern/Ehemännern und Arbeitgebern fälschlicherweise vorausgesetzt, ist „Frau“ eben nicht der multifunktionale Roboter, der über Nacht nur die Finger in die Steckdose zu halten hat, um am nächsten Tag erneut mit 100% Fullpower den Tag zu meistern. Mir gefällt das Buch außerordentlich gut, denn Frau Girod ist es anhand der unterschiedlich dargestellten Frauencharaktere, die sich allesamt in der Mutter-Kind-Kur treffen, gelungen, den Lesern eine Plattform zu bieten, sich selbst zu entdecken. Wer bist du? Die übergewichtige Diana, die vom Ehemann respektlos behandelt wird, oder Güler, die das Unglück gepachtet hat? Vielleicht findest du dich auch in Yola wieder, die sich zwischen Familie, Haushalt und Job aufreibt und zum Dank vom Ehemann betrogen wird, oder spricht dich am ehesten die unglücklich verliebte Helen an? Fazit: „Manchmal will man eben mehr“ ist ein Roman, der locker und leicht zu lesen ist. Die Erzählung „schmeckt“ heiter und süß, und dennoch nimmt die „Verdauung“ des Lesestoffes Zeit in Anspruch, denn zwischen den munteren Zeilen steht viel gut verpackte Wahrheit. Bereits Johanna von Koczian sang mit dem Lied „Das bisschen Haushalt macht sich von allein“ vielen Frauen aus der Seele, und ich denke, das schafft Sandra Girod mit ihrem Buch jetzt auch! Ich spreche aus voller Überzeugung dem Roman eine Kaufempfehlung aus und gebe ihm mit besten Gewissen 5 von 5 möglichen Sternen.

Manchmal will man eben Meer, super Sommerlektüre

Von: Michele F. Datum: 10. August 2016

In meinem Urlaub habe ich diese wundervolle Sommerlektüre gelesen und habe sie direkt an einem Tag verschlungen. Der Klappentext hat mich vorher sehr angesprochen und ich ging mit keinen als so großen Erwartungen an das Buch ran. Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert. Deswegen auch 5 Sterne. Die einzelnen Charaktere wurden von Sandra Girod meiner Meinung nach super beschrieben und ich konnte richtig beim Lesen abtauchen. Alle Charaktere in Buch entwickeln sich liebenswert was einfach zu diesem Buch passt. Klappentext: Die Journalisten Yola Wolkenstein könnte dringend eine Auszeit gebrauchen: ihre Ehe steht wegen der Affäre ihres Mannes vor dem Aus und den Spaß am Job in der Redaktion einer Frauenzeitschrift verdirbt ihr die Chefin zunehmend. Ausgerechnet auf einer Mutter-Kind-Kur soll Yola nun ihre Erholung bekommen. Doch sie ist ganz und gar nicht begeistert von der Vorstellung, mit 75 anderen Frauen und deren Kindern in einer ungemütlichen Klink eingesperrt zu sein. Da die ärztliche Anweisung aber lautet, Yolas vierjährige Tochter brauche dringend frische Nordseeluft, reisen die beiden wohl oder übel von der Heimatstadt Hamburg in den Kurort Cuxhaven. In der Klink Seeburg angekommen, lernt Yola die unterschiedlichsten Frauen kennen, die alle ihr Packung zu tragen haben: Diana, die an an starken Übergewicht leidet und deren Mann sie als seinem persönlichen Fußabstreifer benutzt. Die Deutsch-Türkin Güler, die an Depressionen leidet. Und die vom Pech verfolgte Helene, die unglücklich in ihren Chef verliebt ist. Nach einiger Zeit wachsen die Frauen immer mehr zusammen und der „Piratenbus“, ein Verkaufswagen am Strand, wird zum regelmäßigen Treffpunkt der Vier, um sich auszutauschen. Sie helfen sich gegenseitig, ihre Probleme im Alltag zu bewältigen und schließlich werden aus Bekannten echte Freundinnen und aus der gefürchteten Kur ein aufregender Urlaub. Yola fühlt sich immer wohler und sie fängt an, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Denn nicht nur eine Frau tut ihr gut, auch der charmante Wattwagenfahrer Morton lässt ihr Herz höher schlagen. Doch Zuhause in Hamburg wartet ihr untreuer Ehemann, mit dem sie sich früher oder später auseinander setzten muss. Aber lohnt es sich überhaupt noch, für ihre Ehe zu Kämpfen? Schließlich steht ein Rockkonzert in Cuxhaven an und die Frauen beschließen, es endlich mal wieder so richtig krachen zu lassen. Der Abend läuft jedoch ziemlich aus dem Ruder, als Helene plötzlich verschwindet… Ich finde das Buch einfach nur Klasse und absolut Lesenswert.

Frisch, witzig, charmant, ein Sommer-Must-Read!

Von: weltentzückt? Datum: 06. August 2016

Klappentext: Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf … Kurze Zusammenfassung: Yola Wolkenstein und ihre kleine Tochter Janelle, genannt Wölkchen, fahren wegen Töchterchens Asthma in die Mutter-Kind-Kur, um gesunde Meeresluft zu atmen. Beim Check-In begegnet Yola bereits den ersten anderen Teilnehmern: Sie sind laut und ungezogen, überaus pingelig oder einfach nervtötend. Die Dame am Empfang händigt Yola ihren Zimmerschlüssel, die Programmübersicht und ein Fläschchen Desinfektionsmittel aus mit der Bitte „mit der Lösung nach jedem Toilettengang und vor den Mahlzeiten die Hände [zu] reinigen. Noroviren bekämen sonst die Chance, sich in rasender Geschwindigkeit auszubreiten.“ (S. 15) Des Weiteren wird Yola über die Dos und vor allem die Don’ts aufgeklärt: Kein Alkohol, nicht Rauchen, Nutzung der Handys ausschließlich in den Zimmern und striktes Partnerverbot. Na, das klingt ja vielversprechend… Doch bald schon lernt sie andere Mütter kennen, die alle ihre Problemchen haben und gemeinsam beschließen sie, sich in dieser Kur neu zu erfinden. Eine aufwühlende, spannende Zeit beginnt, doch mit der Unterstützung der jeweils anderen Mütter schöpfen sie neue Lebensenergie und machen das Beste aus ihrem „Urlaub“: Sport, abnehmen, neues Körpergefühl entwickeln, flirten, Selbstverteidigung lernen, Spaß mit den Kindern haben, bei einem abendlichen Cocktail die Probleme hinter sich lassen… Meine Meinung: Bereits ihr erster Roman „Nenn mich nicht Hasi!“ konnte mit seiner frischen Schreibweise und dem charmanten Witz überzeugen. In „Manchmal will man eben Meer“ setzt Girod aber noch einen drauf. Die Dialoge strotzen vor Einfallsreichtum und Charme, die Geschichte bringt den Leser durchweg zum Schmunzeln. Das ein oder andere Mal musste ich beim Lesen tatsächlich laut loslachen. Sie spricht nicht bloß Müttern aus dem Herzen, auch Kinderlose können sich unter Umständen gut in der Geschichte wiederfinden, weil die Momente direkt aus dem Leben gegriffen sind. Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Mutter-Kind-Kur im Schwarzwald, in der alle mit einem Magen-Darm-Virus zu kämpfen hatten und in der ein ebenso langweiliges Programm mit gemeinsamem Basteln und Seidenmalerei angeboten wurde wie auch in Cuxhaven. Hätten wir doch eine Yola Wolkenstein, eine Güler, Diana und all die anderen Charaktere in unserer Kur gehabt. Dann wäre es bestimmt nicht langweilig geworden! Die Charaktere finde ich sehr schön ausgearbeitet. Die Damen sind alle in einer ähnlichen Situation und doch komplett verschieden. Girod malt ein so detailliertes Bild von den Frauen, dass ich meist an Freunde oder Bekannte erinnert wurde, die absolut als Vorlage hätten dienen können. Die Charaktere waren zudem sehr sympathisch. Yola hat eine viel positivere Einstellung als noch Angela aus „Nenn mich nicht Hasi!“ und ich habe mich von Beginn an mit ihr verbunden gefühlt. Den Klappentext fand ich etwas unglücklich gewählt, weil er den Eindruck erweckt, die Geschichte würde sich hauptsächlich um den Abend des Rockkonzerts drehen. Außerdem wünschte ich, Girod wäre auf die Situation zwischen Yola und ihrem Mann etwas genauer eingegangen, weil das Geliebel mit Morton so immer einen gewissen bitteren Nebengeschmack hatte, aber abgesehen davon kann ich an dem Buch nichts bemängeln und vergebe gerne 4 von 5 Sternen. Zu gerne wüsste ich, ob Yola sich mit Martyman auf einen Kaffee getroffen hat! Wer weiß, vielleicht werde ich es ja eines Tages erfahren. :)

Nicht nur für Mutter-Kind-Kurer

Von: Trixi Reichardt Datum: 04. August 2016

Was soll ich sagen, gestern angefangen zu lesen, heute abend Buch aus. Ein Schmöker sollte man meinen, aber das Buch "Manchmal will man Mehr" ist soviel mehr. In meiner Lesekarriere habe ich schon viele Bücher gelesen und wenn sie wirklich gut waren, habe ich sie "Suppenbücher" genannt: Suppenbücher, weil ich mit dem Buch in der Hand nur noch Suppe kochen kann, Schnitzel panieren geht halt nicht mit einer Hand. Aber dieses Buch ist kein Suppenbuch! Nein, ich habe noch nicht einmal kochen können. Ich war selten so angetan von einem vermeintlichen "Unterhaltungsschmöker": ich habe Tränen gelacht und war auch besonders gerührt. Ich war so drin im Buch, irre. Ich plane keine Mutter-Kind - Kur und ich war auch noch nie in einer, aber das Leben mit Kindern ist mir sehr wohl bekannt und ich konnte mich in vielen Dingen wieder finden Aber was mich am meisten berührt hat, waren die Lebensweisheiten, die mir vor Augen geführt wurden. Manches Mal habe ich innegehalten und über mich und mein Leben nach gedacht und mir überlegt, wo und wie ich meine Muster verändern kann. Vielen Dank dafür! Jetzt werde ich das Buch mal schnell für die Stadtbücherei bearbeiten, so buchtechnisch, damit wir es schnell ausleihen können, denn dieses Buch verdient viele, viele Leser. Außerdem werde ich es für mich zu Hause beim Buchhändler meines Vertrauens bestellen, denn dieses BUch ist eins der wenigen, die den 'Weg in mein Regal finden, weil ich es besitzen muss.

Eine Kur muss nicht öde und langweilig sein.

Von: Suhani Datum: 03. August 2016

Mit diesem Buch habe ich eine leichte Sommerlektüre mit Tiefgang gehabt, in einer Umgebung, die mir nicht ganz unbekannt ist. Dies Buch ist nicht nur für jemand, der selber grade eine Mutter-Kind-Kur plant, aber sicher ein Buch, aus dem man noch Tipps ziehen kann, wenn man eine plant. Allerdings sind das Tipps wie man dem Klinikaufenthalt interessanter gestalten kann, ohne das die Klinik Einfluss darauf nehmen kann. Hier lernt der Leser eine Gruppe Frauen kennen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und die sich im Laufe der Geschichte sich nicht nur zusammen raufen, um die sechs Wochen zu überstehen, sondern um eine eingeschworene Gemeinschaft zu werden. Das geht so weit, das sie morgens nach den Anwendungen ihr eigenes Programm durchziehen. Dabei lernen sie sich immer besser kennen und können sich untereinander viel besser "therapieren", als es die Klinik je könnte. Die einzelnen Charaktere sind allesamt liebenswert, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so erscheinen. Jede der Frauen entwickelt sich im Laufe der Geschichte und am Ende hat jede für sich ein neues Ziel vor Augen. Mir hat an diesem Buch wirklich gut die Leichtigkeit und den Spaß, den die Mädels hatten und somit auch dem Leser bereiteten, gefallen. Hier kommt trotz der Probleme die jede mitbringt, keine tieftraurige oder bedrückte Stimmung auf. Im Gegenteil, die Mädels mischen die Klinik und ihren Stammplatz am Strand ganz schön auf, davor bleibt auch der Klinikarzt und der Verkaufstand am Strand nicht verschont. Wo die Mädels auftauchen, haben andere nicht mehr viel zu melden. Die Kinder werden ein- und aufgeteilt, die mehr oder weniger heimlichen Ausflüge am Abend - wenn schon längst um 22 Uhr Nachtruhe in der Kurklinik herrschen sollte - werden organisiert, auch wenn mal eine auf der Nachbarinsel über Nacht hängen bleibt. Ängste werden überwunden, schnuckelige Männer werden ins Auge gefasst, oder auch näher in Angriff genommen. Eine zarte Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen, aber auch die kann die Augen öffnen ..... Das alles ist in einem lockeren Schreibstil verpackt, so dass man einfach durch das Buch kommt, wie ein Strandspaziergang. Jeder Protagonist hat seine eigenen Charaktereigenschaften und ich mochte einfach jede von ihnen, auch die, die unverbesserlich am Ende noch immer die Gleiche war. Doch bei all dem Spaß den ich mit der Kurtruppe hatte, waren auch zwischen den Zeilen gefühlvolle Momente mit Tiefgang. Was jede einzelne von ihnen sich einfallen lassen hat, um eine Andere aufzubauen, zu bestärken, um die Augen zu öffnen und das wahre Ich zu sehen. Die Ideen waren einfach total schön. Ich sag nur Fotoshooting und das Malen beim "Piratenbus" ....... Aber auch noch viele andere Dinge, manchmal Kleinigkeiten, die dafür sorgten, dass sich das Gegenüber neu entdeckte. Ich für meinen Teil war mitten unter ihnen und mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen und fand es einfach schade, wie schnell eine sechswöchige Kur doch zu Ende sein kann. Zitate: "Scheiß die Wand an, hier ist ja die Hölle los", sagte eine Frau, die in der Reihe vor uns stand. "Nach dieser Kur hier brauche ich eine Delfintherapie." (Seite 14) * "Sei doch keine Spaßbremse", hatte Diana mich angeraunzt, weil ich den blöden Termin nicht schwänzen wollte. "So einen Weiberabend kann doch ganz lustig werden. Aber ich führe." (Seite 76) * "Eine streng wissenschaftliche Untersuchung des Adipositasforschungszentrums von Cuxhaven hat ergeben, dass eine Stunde Adrenalinkick 6300 Kalorien verbrennt.", sagte ich schließlich und grinste Güler an. "Morgen hast du die 65-Kilo-Marke geknackt. Und dann bist du die erste von uns, die jetzt schon weiß, was sie zur Abschiedsparty bei Stevie am Piratenbus anziehen wird." (Seite 303) Mein Fazit: Eine wunderschöne, leichte Sommergeschichte mit ganz viel Spaß und doch mit Tiefgang und rührende Momente. Ein rundum gelungenes Buch, das ich nur empfehlen kann.

Unglaublich...

Von: Kim Böhling Datum: 22. July 2016

... Ich dachte ich lese nicht richtig als ich den Buchrücken vor Augen hatte. Mist! Da hatte mir jemand die Idee geklaut ein Buch über die Erfahrungen einer Mutter-Kind-Kur für andere zu schreiben. Dennoch musste ich das Buch sofort (vor offiziellem Erscheinungsdatum bei Amazon) kaufen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon nach wenigen Seiten musste ich mir den Bauch halten vor Lachen, wenig später kullerten die Tränen vor Rührung, Traurigkeit und wieder Lachen. Unfassbar wie viele Parallelen sich zu meinen Erfahrungen vor drei Wochen zeigen. Nur waren wir nicht in Cuxhafen, sondern in der Klinik Nazareth in Norddeich (auch wärmstens zu empfehlen!!). Dieses Buch schenkt mir ein bisschen dieser wundervollen Zeit zurück und vor allem der erste Abschnitt des Kapitels "Was noch zu sagen wäre..." spricht mir unglaublich aus dem Herzen. Vielen lieben Dank für dieses tolle Buch!