Sylvia Lott

Die Frauen vom Inselsalon

Die Frauen vom Inselsalon

Jetzt bestellen:

Buch

€ 12,00 [D] inkl, MwSt, | € 12,40 [A] | CHF 17,90 * (* empf, VK-Preis)

oder hier kaufen:

Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts: Für die Fischertochter Frieda geht ein Traum in Erfüllung – sie bekommt eine Stelle im Friseursalon Fisser und damit Zugang zu einer neuen, aufregenden Welt. Ihr Glück ist perfekt, als sie den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennenlernt. Doch der Standesunterschied macht eine Ehe unmöglich, und bald muss Frieda eine folgenschwere Entscheidung treffen. Auch Friedas Freundin Grete, Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie, hat große Pläne. Sie will sich den Vorstellungen ihrer Eltern widersetzen und auf der Insel eine Ausbildung beginnen. Dass sie dabei einem fortschrittlichen jungen Arzt nahe sein kann, macht sie nur noch entschlossener. Doch alles kommt anders, als gedacht: Der Erste Weltkrieg bricht aus, und die Männer versprechen: Weihnachten sind wir zurück!

Die Norderney-Saga von Sylvia Lott:

Die Frauen vom Inselsalon

Sturm über dem Inselsalon

Bände 3 und 4 in Vorbereitung

Historisches von meiner Lieblingsinsel

Von: Elvira Pfeiffer (Goch9) Datum: 20. May 2022

Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts lernen sich die Fischertochter Frieda und Greta, die Tochter einen wohlhabenden Industriellen aus Berlin kennen. Zu Greta, die Linderung ihrer entzündeten Ekzeme und ihres starken Husten sucht, entwickelt sich bald eine innige Freundschaft. Greta ermutigt Frieda, ihre Träume zu leben. Während Frieda Greta an die heilsame Wirkung der Nordsee und dem einfachen Leben heranführt. Die Insulaner von Norderney unterstützen ihre Bemühungen. Die Frauen vom Inselsalon ist ein unterhaltsamer historischer Roman über Norderney vor gut 100 Jahren. Ich habe schon über zehn Mal auf Norderney Urlaub gemacht und fand mich in den Beschreibungen der Umgebung gut zurecht. Die Karte im Innenteil des Covers hat allen Lesern als Hilfestellung gedient. Obwohl ich sie in diesem Fall nicht benötigte, liebe ich diese Karten, weil man damit immer den Überblick hat, wo die Protagonisten sich aufhalten und welche Wege sie gehen. Die Zeitachse des Romans war gut recherchiert. Das geschichtliche Geschehen wurde immer begleitend erwähnt und diskutiert. Der Personenkult gegenüber dem Kaiser und dem Reichskanzler von Bülow ist gut dargestellt worden. Die Geschichte von Frieda und Greta war mit aber etwas zu flach. Trotz einiger Dramatik in beider Leben kam mir die Erzählung ziemlich gleichförmig vor. Eigentlich konnte die Geschichte mich erst im letzten Viertel packen. Ich bin immer noch im Zweifel, ob ich den zweiten Teil der Serie lesen werde.

Toller Auftakt einer Reihe

Von: Leseschnecke Susi Datum: 18. May 2022

Ich habe dieses Buch, im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen. Als ehemalige Friseurin und Inselliebhaberin habe ich mich sehr darüber gefreut. Es macht irgendwas mit mir, über den Alltag eines Friseursalons zu lesen und somit habe ich die Kapitel sehr genossen. Auch die Freundschaft zwischen dem Inselmädchen Frieda und der besser situierten Kaufmannstochter Greta gefielen mir sehr gut. Ja, es war wohl nicht einfach zu dieser Zeit und doch haben die zwei Mädchen ihre Freundschaft über Jahre aufrecht gehalten. Selbst als beide sich mehr oder wenig unglücklich verliebt haben, hat diese Freundschaft bestand. Das einzige, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, waren die vielen politischen Einschläge. Doch da sie ein wichtiger Bestandteil der Geschichte sind, gehören sie einfach dazu. Ansonsten habe ich mich sehr wohlgefühlt und der Schreibstil ist ebenfalls sehr angenehm. Was fehlte, waren Zeitangaben, denn es könnte einige verwirren, wenn man liest, wie schnell so manches Mal im Buch die Jahre vergehen. Alles in allem hat mir dieses Buch gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächsten Bände, wenn es wieder heißt. Willkommen im Inselsalon Fisser. Liebe Grüße 🐌Susi

Norderney-Saga

Von: aebbies.buechertruhe Datum: 27. April 2022

Anfang des 20. Jahrhunderts lernt Frieda auf Norderney Grete kennen. Die beiden Mädchen sind von nun an unzertrennlich, obwohl sie so unterschiedlich sind. Frieda ist die Tochter eines einheimischen Fischers und Grete ist mit ihren zwei Brüdern und ihren Eltern zur Sommerfrische nach Norderney gekommen. Gretes Vater ist ein wohlhabender Fabrikant aus Berlin. Nach ihrem Schulabschluss wird für Frieda ein Traum wahr. Sie darf im Frieseursalon Fisser als Gehilfin arbeiten. Dabei lernt sie viele Badegäste kennen. Sogar der Reichskanzler von Bülow gehört zu den Kunden des Salons. Als Gretes Bruder ihr den charmanten Grafen Joseph Ritz zu Gartenstein vorstellt, ist es um Frieda geschehen. Sie verliebt sich in ihn. Friedas Freundin Grete begegnet bei ihrem Aufenthalt in der Norderneyer Kurklinik dem jungen Arzt Max Lubinus, der sie mit seinen modernen Ansichten zunächst schockiert. Doch nach und nach merkt Grete, daß sie sich in Max verliebt hat. Sie ertrotzt sich bei ihren Eltern die Erlaubnis, auf Norderney eine Ausbildung zur Krankenschwester zu beginnen. Doch dann bricht der große Krieg aus und alle Pläne der jungen Frauen werden zerstört. Sylvia Lott hat in ihrem Buch 'Die Frauen vom Inselsalon" eine stimmungsvolle Geschichte über die Bewohner der Nordseeinsel Norderney und ihre Sommergäste zu Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben. Man spürt zuerst die unbedingte Kaisertreue der Menschen, die dann doch schon manchmal bröckelt. Durch die Einbindung realer Personen und Ereignisse in die Handlung bekommt der Roman einen geschichtlichen Hintergrund. Die Menschen werden lebendiger und man kann sehr gut mit ihnen fühlen. Ihre manchmal etwas spezielle Art kommt sehr liebenswert herüber. Die Beschreibung der Insel mit ihren schönen Stränden und dem gemütlichen Ortskern machen Lust auf Urlaub auf Norderney. Man hört schon die Wellen der Nordsee und den Wind in den Dünen rauschen. Gerade weil das Ende dieser Geschichte kein wirklich schönes Ende ist, möchte man schnell wissen, wie alles weitergeht. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Die Frauen vom Inselsalon

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 22. April 2022

Norderney 1904 – das ist eine völlig andere Welt als heute. Der Kaiser kommt alle paar Jahre zu Besuch, sein Kanzler von Bülow verbringt jährlich seine Sommerfrische auf der Insel und viele Wohlhabende mieten sich in den zahlreichen Villen ein. Dazu kommen die Insulaner, die, wie heutzutage, immer mit der Zeit gehen und dabei ihre stolze, friesische Herkunft nicht vergessen. Frieda lebt schon ihr Leben lang auf Norderney. Grete ist zusammen mit ihrer Familie jeden Sommer auf der Insel, ihr Vater stattet die deutschen Kolonien mit Mobiliar aus. Beide Mädchen lernen sich kennen als Grete in einem Badewagen in die kalte Nordsee transportiert wird. Die Berlinerin widerwillig, die Fischerstochter voller Vergnügen. Eine dicke Freundschaft bahnt sich an und so erweitert man als Lesende seinen Horizont auf lockerleichte Art. Ich mag ja Romane bei denen ich noch etwas lernen kann 🙂 und sich ein lockerer Schreibstil mit Tiefgang verbirgt. Der Inselsalon bildet den Roten Faden ab. Durch Gretas geschickte Fragen darf die Fischerstochter im Inselsalon arbeiten und offenbart dabei mehrere Talente. Sie tut dem Familienbetrieb gut. Im Laufe der Zeit bekommt man ein wenig von der damaligen Weltlage mit ebenso von dem medizinischen Fortschritt hinsichtlich der Heilung von Asthma und Ausschlägen, denn Grete hat mit beidem zu kämpfen. Aber auch von den Errungenschaften der Kosmetik. Beide Mädchen begleitet man quasi bis zu ihrem dreißigsten Lebensjahr, bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Man bekommt die Euphorie ebenso mit wie die Auswirkungen des Kriegsbeginns auf die Insulaner und nun männerlose Familien. Ich bin gespannt auf den 2. Teil der vierteiligen Serie.

Gelungene Story mit viel Zeitgeschichte

Von: S.P. Datum: 17. April 2022

Für mich war es das erste Buch von Sylvia Lott. Anfangs war mir der Schreibstil ein wenig fremd, aber man findet sich rein- dann liest es sich sehr flüssig und gut. Die Story ist gut gelungen, man fühlt sich sehr in die erzählende Personen hinein und die Erzählweise macht Lust auf mehr. Gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Insel und die Gefühlswelt der Personen- hier zeigt die Autorin großes Talent beim Schreiben. Zeitgeschichte wurde locker in die Story eingebaut, es bleibt nicht langweilig und wird zu keiner Zeit unnötig in die Länge gezogen, trotzdem sind die historischen Umstände detailliert genug beschrieben. Der Einband ist schön gestaltet, schlicht aber passend. Auch die Inselkarte auf der vorderen Klappe ist hilfreich zum Verständnis. Ohne zu viel zu verraten noch kurz zum Inhalt: Frieda und Grete lernen sich auf der Insel Norderney kennen, beide kommen aus unterschiedlichen, gesellschaftlichen Schichten, werden jedoch Freunde. Beide sind zwei starke, junge Frauen, und beide werden mit unterschiedlichen Tücken des Lebens konfrontiert. Beiden steht eine Liebesgeschichte bevor, um die sie kämpfen müssen. Im Mittelpunkt steht der Friseursalon Fisser, hier trifft sich alle Welt und es gibt immer etwas Neues zu erfahren. Für viele in der Geschichte zeigt sich hier ein Wendepunkt im Leben. Dann steht jedoch der 1. Weltkrieg bevor… Ein starker Roman mit starken Charakteren!! Gerne mehr davon!

Starke Frauen gehen ihren Weg

Von: Steffi Sen Datum: 17. April 2022

Es handelt von den Hauptpersonen Frieda und Grete die unterschiedlicher nicht sein können und sich anfreunden und ihre Wege gehen möchten. Das Leben zu dieser Zeit am Anfang des 20. Jahrhunderts war für Frauen die emanzipiert sein wollten nicht sehr einfach, da sie in der Gesellschaft sehr eingeschränkt wurden. Die Geschichte die Silvia Lott in ihrem Buch erzählt ist sehr bewegend, da gezeigt wird wie die jungen Frauen aus ihrer eigenen Kraft doch etwas erreichen können, was zu der damaligen Zeit nicht üblich war. Es gibt verschiedene Handlungsorte, zum einen Nordaney, u.a. mit dem Inselsalon der Familie Fizzet und zum anderen Berlin. Ich konnte mich sehr gut hineinversetzen und mit den einzelnen Charakteren mitfühlen, da die Szenen sehr anschaulich beschrieben wurden. Zwischendurch hatte ich auch das Gefühl am Strand zu sitzen, mit den Füßen im Wasser. Sylvia Lott hat eine Geschichte geschaffen, die einen auf eine Reise in eine frühere Zeit mitnimmt. Sie beschreibt die Probleme und die Herausforderungen des damaligen Lebens und der unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten. Das Buch ist leicht und verständlich zu lesen, da auch die einzelnen Interaktionen, Orte, Personen liebevoll und bildlich beschrieben sind. Da es sich um eine Familiensaga handelt ist das Ende offen gehalten und ich freue mich auf mehr. Im Großen und Ganzen ein sehr empfehlenswertes, berauschendes und informatives Buch, was mich überzeugt und auf eine Zeitreise mitgenommen hat. Es hat mir viel Spaß gemacht es zu lesen. Ein besonderes Highlight ist, finde ich die Karte von Norderney auf der vorderen Klappeninnenseite mit den verschiedenen Schauplätzen und die Vorstellung der wichtigsten Personen rund um den Inselsalon.

Ein richtig tolles Buch

Von: Abyss1972 Datum: 13. April 2022

Super tolles Buch, man fühlt sich voll ins Jahr 1910 zurückversetzt und kämpft mit Frieda und Grete

Ein toller Einstieg...

Von: gaby2707 Datum: 12. April 2022

... in die neue Familiensaga um den Frisiersalon der Familie Fisser auf Norderney: "Die Frauen vom Inselsalon" von Sylvia Lott. Frieda Dierks hilft ihrer Mutter, die als Badedienerin am Strand von Norderney badewilligen Damen der höheren Gesellschaft beim Umkleiden hilft und für die Familie so ein kleines Zubrot verdient. Hier lernt Frieda die gleichaltrige Margarete-Vikroria Lehmann genannt Grete aus Berlin kennen. Grete leidet unter einem hartnäckigen Hautausschlag und starken Hustenanfällen, was an der guten Luft und dem Wasser der Nordsee kuriert werden soll. Die beiden so unterschiedlichen Mädels freunden sich an, was vor allem Gretes Mutter gar nicht so recht passt. Friedas Traum ist es, im Frisiersalon der Familie Fisser zu arbeiten, was ihr durch Empfehlung auch gelingt. Grete wünscht sich nichts so sehr wie als Krankenschwester arbeiten zu dürfen. Beide Mädels bzw. Frauen kämpfen für ihre Träume und auch für ihre Liebe. Sylvia Lott erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Frieda und Grete so wort- und bildgewaltig, dass ich die Geschehnisse direkt vor Augen habe. Dazwischen auch immer wieder Abschnitte, die den Inselsalon der Familie Fisser betreffen. Neben den Erlebnissen der beiden Mädels finde ich die Geschichten aus dem Frisiersalon, wo sich auch sehr viel Prominenz trifft, bei denen es um Klatsch und Tratsch und die Gepflogenheiten der damaligen Zeit geht, sehr interessant. Ich erfahre einiges über die damalige Mode, neue Frisiertechniken, die Lage im Kaiserreich und wissenswertes aus der Welt der "Magie". Frau Fisser hält nämich sehr viel von Horoskopen und holt sich Tipps von der Wickwief Jantje, die allein in den Dünen lebt und manchmal "een Vörlopp", eine Vorhersehung, hat. Zu Frieda, die mit einer Glückshaube geboren wurde, hat die Insulanerin eine ganz besondere Beziehung. Die Probleme der Homosexualität in dieser Zeit werden genau so angesprochen wie die teilweise Ablehnung der Juden. Ich mag die beiden so unterschiedlichen Mädchen, die sich kennenlernen, weil Grete nicht ins Wasser will, von Anfang an sehr gerne. Ihre Entwicklung, die gerade Grete durchläuft, finde ich gut nachvollziehbar. Es war nicht so leicht, sich als höhere Tochter aus den Zwängen der Gesellschaft zu befreien. Aber sowohl Grete als auch Frieda geben nicht auf, bis sich ihre Träume größtenteils erfüllen. Wenn ich lese, was die Frauen damals alles nicht durften, bin ich so froh, dass ich in der Jetztzeit leben und vor allem arbeiten darf. Hilfreich finde ich die Karte von Norderney auf der vorderen Klappeninnenseite mit den verschiedenen Schauplätzen und die Vorstellung der wichtigsten Personen rund um den Inselsalon. Die Geschichte um den Frisiersalon auf Norderney mit den beiden starken, für die damalige Zeit sehr eigenwilligen jungen Frauen, hat mir sehr gut gefallen. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung, die im Juli erscheinen soll.

Schöne Urlaubslektüre

Von: PetraMaria Datum: 10. April 2022

Norderney zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Grete, reiche Fabrikantentochter aus Berlin weilt zur Kur auf Norderney, wo sie die Badegehilfin Frieda kennenlernt. Die beiden Teenager freunden sich trotz unterschiedlicher Herkunft gleich an, argwöhnisch beäugt von den Erwachsenen. Die Freundschaft verändert beide Mädchen und bestärkt sie ihre Träume und Wünsche zu verwirklichen. Mir hat dieses Buch wirklich sehr gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, ohne nervende Sprünge von einer zur anderen Person wenn es gerade spannend wird. Die Personen wurden sehr gut entwickelt, ihre Handlungen sind nachvollziehbar, ihr Reifeprozess sehr gut beschrieben. Schön finde ich, wie lebendig man die Insel vor Augen hat, obwohl ich ich noch nie an der Nordsee war. Hab gute Lust bekommen da einmal selbst hinzureisen. Ansonsten will ich natürlich unbedingt wissen wie es weitergeht und empfehle das Buch gerne jedem, der ein leichtes Buch für den Urlaub oder den heimischen Liegestuhl sucht.

Gelungener Auftakt der Norderney-Saga

Von: Tanja Datum: 06. April 2022

"Die Frauen vom Inselsalon" hat mich von der ersten Seite an gut unterhalten, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erzählt wird die Geschichte dreigeteilt: "Frieda", "Grete" und "Im Inselsalon". Zwischen Frieda, der Fischertochter, und Grete, der Tochter eines Industriellen, entwickelt sich eine enge Freundschaft, als Grete auf Norderney Urlaub macht. Obwohl jede der Freundinnen ihren eigenen Weg geht, verlieren sie sich trotz des Standesunterschiedes nie aus den Augen. So kehrt Grete jeden Sommer auf die Insel zurück, um mit den Eltern Urlaub zu machen, und Frieda beginnt im Inselsalon zu arbeiten. Der Schreibstil ist flüssig, größere Zeitsprünge werden geschickt umschrieben. Band 1 beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts und endet mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs, geschichtliche Aspekte sind so im Buch verwoben, daß sie weder langweilig noch zu viel erscheinen. Ich erwarte mit Spannung, wie es mit Frieda, Grete und dem Inselsalon weitergeht!

Die Frauen von Norderney

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 02. April 2022

Auf Norderney Anfang des 20. Jahrhunderts geht für die Fischertochter Frieda ihr größter Traum in Erfüllung, denn sie bekommt eine Stelle im Friseursalon Fisser. Als die dann Joseph einen Grafen aus Österreich kennenlernt scheint ihr Glück perfekt, doch da sich Joseph reich verheiraten muss gibt es keine Aussicht auf ein glückliches Ende. Grete ist eine Tochter aus wohlhabendem Haus und nur zur Sommerfrische auf der Insel und freundet sich mit Frieda an. Grete möchte ihren eigenen Weg gehen und widersetzt sich somit dem was ihre Familie möchte als sie auf der Insel eine Ausbildung als Krankenschwester beginnt. Als sich gerade alles irgendwie fügt beginnt der 1. Weltkrieg. Da ich schon einige Romane von Sylvia Lott gelesen habe und mir alle immer sehr gut gefallen haben war ich auf diesen hier schon sehr gespannt. Sonst waren die Romane immer auf ein Buch begrenzt hier wird es vier Teile geben die sich mit der Friseurfamilie und Grete beschäftigen wird. Obwohl Norderney nicht meine Insel ist lese ich sehr gerne Romane die in Regionen spielen die ich kenne. Der erste Teil des Romans umfasst gut 10 Jahre bis er dann mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs endet. Beim Einstieg ins Buch habe ich mich noch etwas schwer getan doch je besser ich die Figuren kennengelernt habe ich umso tiefer bin ich in die Geschichte eingetaucht. Es gibt insgesamt vier Handlungsstränge von Frieda, der von Grete und dann noch einen den sich das Ehepaar Fisser teilt. Da zu Beginn eines jeden Kapitels genau ersichtlich ist aus wessen Sicht erzählt wird hatte ich damit auch gar keine Probleme. Auch kamen die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort und so ergab alles für mich ein völlig rundes Bild als Leserin. Dem Handlungsverlauf konnte ich auch immer problemlos folgen, auch wenn ich nicht jede Entscheidung vielleicht so getroffen hätte so war doch alles für mich nachvollziehbar und es war ja damals auch eine andere Zeit. Auch der bzw. die Spannungsbögen waren bis zum Schluss gespannt, so gab es nie Längen und es wurde auch nie Langweilig für mich zu weiter zu lesen. Obwohl ich noch nie auf Norderney war und heute ja auch alles ganz anders aussieht wie damals, so konnte ich mir doch alle Handlungsorte völlig problemlos vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich sie mir während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Frieda hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt bei Grete hat es etwas länger gedauert bis ich sie verstehen konnte aber dann habe ich sie auch liebgewonnen. Alles in allem hat mir dieser Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe unterhaltsame Lesestunden mit ihm verbracht. Nun freue ich mich auf die Fortsetzung der Reihe. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

Die Norderney-Saga

Von: Ele Datum: 28. March 2022

Die Frauen vom Inselsalon, Band 1 der Norderney-Saga, historischer Roman von Sylvia Lott, 540 Seiten, erschienen bei blanvalet. Ein Frisiersalon auf Norderney und starke Frauen, die für ihre Träume und die Liebe kämpfen Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts. Frieda ist eine Fischerstochter, ihr größter Wunsch ist es jedoch im dortigen Frisiersalon zu arbeiten, durch glückliche Fügung bekommt sie eine Chance und zeigt bald großes Geschick. Grete ist die Tochter einer Industriellenfamilie, aus Berlin die wegen Haut- und Lungenproblemen einen Kuraufenthalt auf Norderney absolviert. Die beiden aus so unterschiedlichen Familien stammenden Mädchen befreunden sich, daraus entsteht eine tiefe und innige Freundschaft durch alle Höhen und Tiefen die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Frieda verliebt sich aussichtslos in einen jungen Adligen und Grete möchte gerne Krankenschwester werden, Um an der Seite eines jungen vielversprechenden Arztes zu arbeiten. Doch als der große Krieg beginnt kommt es anders als gedacht. Gerne habe ich die beiden Mädchen auf ihrem Weg ins Frauenleben begleitet. Frieda tatkräftig und geschickt habe ich sofort liebgewonnen, Grete die anfänglich zuerst die Reste ihres anerzogenen Standesdünkels überwinden musste, hat jedoch die größere Entwicklung zu ihrem Vorteil gemacht. Die Autorin schreibt flüssig und bildgewaltig, das Setting und auch die Personen sind so gut gezeichnet, dass ich sie stets vor Augen hatte. Z.B. die im Salon gezauberten Frisuren waren derart gut beschrieben, dass ich mir genau vorstellen konnte, wie die Damen aussehen. Dadurch hatte ich mich in zwei Tagen durch das Buch gelesen, jede freie Minute habe ich zum Lesen genutzt. Direkte Spannung war zwar nicht vorhanden, weil vieles schon vorhersehbar war, dennoch hat mich die Lektüre bestens unterhalten. Da es sich um den Einsteigerband in eine vierteilige Serie handelt, war auch kein Ende absehbar, die Handlung endet zu Beginn des ersten Weltkriegs. Trotzdem werde ich die Serie weiterverfolgen und freue mich schon auf die nächsten Teile. Lott erzählt die Geschichte der beiden jungen Frauen, abwechselnd jeweils aus der Sicht von Grete und Frieda, dazwischen sind auch Kapitel die mit der Überschrift „Im Inselsalon“ versehen sind. Denn dieser Salon und die Familie Fisser, sind der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Hier werden im morgendlichen Quartett, beim Rasieren, die lokalen Neuigkeiten und auch die Lage im Kaiserreich und in der Welt besprochen. Zusätzlich bekommt der Leser auch jede Menge Informationen und Anekdoten, denn Norderney war zu der Zeit der Ort, an dem alles was Rang und Namen hatte zur Sommerfrische anwesend war. Hilfreich fand ich die Karte in der vorderen Umschlagklappe, dort konnte ich die Aktivitäten der Handelnden stets mitverfolgen. In der hinteren Klappe sind Fotos von der Sommerfrische, Werbeplakate fürs königliche Nordseebad Norderney und eine der beschriebenen Frisuren abgebildet. Am Buchanfang sind die Hauptpersonen mit einer dazugehörigen Erklärung aufgelistet, das habe ich sehr begrüßt. Gedanken, Liedtexte und Briefe sind kursiv abgebildet, das belebt das Schriftbild und erleichtert das Verständnis. Hier wurde fleißig recherchiert, das merkt man nicht zuletzt bei den Ausführungen über Medizin, Politik und Zeitgeschehen. Das schafft Atmosphäre sowie Lokal- und Zeitkolorit, ein Stück Kaiserreich ist so für mich lebendig geworden. Von mir 4 Sterne

Ich bin total begeistert!!

Von: Ursula Ehlert Datum: 28. March 2022

Die Frauen vom Inselsalon von Sylvia Lott, ich bin total hingerissen von diesem Buch !! Anfang des 20. Jahrhundert auf Norderney, es begegnen sich zwei Mädchen Frieda Dirks und Grete Lehmann, die Eine eher aus ärmlichen Verhältnissen, die Andere aus der gehobeneren Gesellschaft. Eine Freundschaft entsteht bis sie erwachsene Frauen sind, dieses Buch erzählt eine wundervolle Geschichte über den Stand der Frauen damals und die Grenzen was man durfte oder was sich für eine Frau schickte und trotzdem haben beide Hauptdarstellerinnen, dass erreicht von dem sie schon immer träumten. Es kommt die Liebe ins Spiel und bei Beiden verwirrende Ereignisse über die ich aber nicht zu viel erzählen möchte, dass muss man schon selbst lesen. Ich war total begeistert, hab mitgefiebert, mitgeliebt und mitgelitten. Zum Schluß kam der 1. Weltkrieg und dann bin ich sehr gespannt wie es weitergeht. Ich habe mir das zweite Buch schon vorbestellt im Juli ist es soweit, ich freue mich !! Ich kann es nur als tolles Highlight für den Bücherschrank empfehlen ganz toll !!

Eine wahre Freundschaft

Von: Katja Datum: 20. March 2022

Sylvia Lott nimmt uns mit nach Norderney und erzählt uns die Geschichte von Frieda und Grete, die beste Freundinnen auf Lebzeiten werden. Die Geschichte spielt am Anfang des 20. Jahrhunderts: das heißt Frauen haben leider kaum eine Stimme und der Erste Weltkrieg steht kurz bevor. Die beiden lernen sich am Strandbad kennen, wo Grete zur Kur gegen Asthma und Ekzeme ist. Die beiden sind um die 14 Jahre alt und werden sofort dicke Freundinnen. Grete ist immer nur während der Sommersaison auf Norderney. Frieda ergattert, dank der Empfehlung von Grete's Eltern, eine Anstellung im Inselfriseursalon der Fissers und darf sich von nun an im Salon beweisen. Auch hier wird "Gossip" schon großgeschrieben. Das Buch handelt von der ersten Liebe, dem leichten Aufbegehren in der Pubertät und zum Heranreifen als erwachsene Frauen. Da ich nicht Spoilern möchte, werde ich die Geschichte nicht ausführlicher Beschreiben. Alles in allem ist das Buch sehr unterhaltsam, aber zum Teil doch recht langatmig bis zur 2. Hälfte. Die beiden Hauptakteurinnen werden toll dargestellt und man sehr mit den beiden Mitfühlen. Ebenso werden auch die Charaktere des Salons sehr gut beschrieben. Historisch ist der Roman sehr interessant und man bekommt Lust auf eine Reise ans Meer. Gegen Ende nimmt das Buch dann deutlich an Fahrt auf, daher "nur" 4 Sterne, da der Anfang wirklich ein bisschen zäh für mich war. Alles in allem trotzdem eine schöne Geschichte.

Eine Mädchenfreundschaft wird Erwachsen

Von: Stefanie Datum: 17. March 2022

Der Roman spielt auf Norderney am Anfang des 20. Jahrhunderts. Hier entsteht aus einer Ferienbekanntschaft von zwei gleichaltrige Mädchen, trotz Standesunterschiede, eine tiefe Freundschaft, die über Jahre bestand hat. Sylvia Lott hat hier einen wunderschönen Roman geschrieben, der mich mitnimmt und mich neugierig auf den zweiten Teil macht. Der Schreibstil der Autorin war mir angenehm und flüssig und gibt durch die plattdeutschen Dialoge der Geschichte etwas Lustiges und Authentisches mit. Die beiden Hauptdarstellerinnen Frieda und Grete waren mir sofort sympathisch und nahmen mich mit auf ihre Reise ins Erwachsen werden. Die beiden Mädels kann man einfach nur gern haben und ich wünsche ihnen beiden ein Happy End. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten und freu mich drauf.

Historischer Roman mit See, Sonne, Atmosphäre und Asthma

Von: H.B. Datum: 13. March 2022

Inhalt Der erste Band der auf Norderney spielenden Familiensaga folgt den Freundinnen Frieda und Grete, die aus grundverschiedenen sozialen Verhältnissen kommen: Während die Insulanerin Frieda von Kindheit an Arbeit gewöhnt ist und vom Ruf ihres ehemaligen Alkoholiker-Vaters verfolgt wird, stammt die unter Hautausschlag und Atemproblemen leidende Grete aus der Berliner Oberschicht und soll möglichst gewinnbringend heiraten. Die Handlung setzt mit der ersten Begegnung der beiden auf Norderney im Alter von 14 Jahren ein und schließt rund 10 Jahre später mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dem Abschied von ihren Männern. Meinung Der Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, wobei nicht nur die Handlung fesselt, sondern auch die überaus gelungene Atmosphäre, welche durch ein geschicktes verweben historischer Begebenheiten und dem Umgang der fiktiven Personen mit diesen geradezu greifbar wird. Über die Recherche der Autorin kann man sich nur positiv äußern, ich persönlich war angenehm überrascht, die oft ungenannte Harden-Eulenburg Affäre hier erstmals in einem historischen Roman anzutreffen. Neben Reformbemühungen und medizinischem Fortschritt werden konsequent auch die Missstände der Zeit angesprochen. Ich war ehrlich überrascht, wie detailliert-unterhaltsam der Alltag eines Friseursalons zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermittelt wurde. Das Herzstück des Romans sind allerdings die individuellen, glaubwürdigen Charaktere. Jedem einzelnen wird neben Marotten eine eigene Stimme verliehen, ohne dass dies überzogen wird. Besonders bei Frieda und Grete kann man so beim Lesen anhand ihrer Sprechweisen ein Älterwerden und Veränderung wahrnehmen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und findet ein (für mich) perfektes Maß zwischen Beschreibungen und Handlungen, das es einem wunderbar ermöglichen im Roman zu versinken. Auszusetzen habe ich nur, dass ich nun mehrere Monate auf die Fortsetzung warten muss. Fazit Unbedingte Leseempfehlung.

Nostaligische Familiensaga mit Nordsee Charme

Von: Leoni Datum: 13. March 2022

Die Frauen vom Inselsalon spielt auf Norderney zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Hauptfigur ist die Fischertochter Frieda die eine Stelle im Friseursalon Fisser antritt. Dort lernt sie Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennen und verliebt sich in ihn. Doch die Standesunterschiede stehen einer Liebesbeziehung im Wege. Und auch Friedas Freundin Grete hat ähnliche Probleme zu bewältigen. Nicht zuletzt steht auch noch der erste Weltkrieg vor der Tür. Dieser Roman ist der Auftakt zur großen Norderney-Saga von Sylvia Lott. Als Nordsee Fan kann man sich die malerische Kulisse vor dem geistigen Auge lebhaft vorstellen und man kann total in diese Welt abtauchen. Der Autorin ist es gelungen ein authenisches Bild der damaligen Zeit zu zeichen und schafft es ihre Figuren lebendig werden zu lassen.

Sehr tolles Buch

Von: Jessi1985 Datum: 13. March 2022

Es ist ein sehr schönes Buch was sehr sehr spannend ist.Es ist so detailliert beschreiben man kann sich sehr gut in Lage herein versetzen.Es fühlt sich an als wenn es alles real selbst gerade mit erlebet.Ich konnte nicht aufhören zu lesen

Großartiger Auftakt der Norderney-Saga mit historischem Inselflair

Von: Fanti2412 Datum: 19. May 2022

Der Roman bildet den Auftakt einer vierteiligen Familiensaga auf Norderney. Im Mittelpunkt stehen der Friseursalon der Familie Fisser sowie die jungen Frauen Frieda und Grete. Frieda ist eine Fischertochter, die ihrer Mutter als Badedienerin am Damenstrand hilft. Dort lernt sie eines Tages die etwa gleichaltrige Grete aus Berlin kennen, die wegen eines Hautausschlags und starkem Husten mit ihrer Familie auf der Insel ist. Die beiden jungen Frauen freunden sich an, obwohl sie aus sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen. Friedas heimlicher Traum ist es, in einem Friseursalon zu arbeiten, da sie das frisieren liebt. Durch einen glücklichen Umstand gelingt es ihr, im Salon Fisser angenommen zu werden, obwohl Frauen damals eher heiraten und eine Familie gründen sollten als arbeiten zu gehen. Gretes Leben wird durch ihre Eltern vorbestimmt. Sie soll die Schule für höhere Töchter abschließen und einen standesgemäßen Mann heiraten. Doch sie hat andere Träume und Wünsche. Für die beiden Freundinnen kommt dann auch die Liebe ins Spiel, für die aber auch beide kämpfen müssen. Die Handlung dieses ersten Teils beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts und erstreckt sich bis 1914. Wie man es aus anderen Romanen der Autorin kennt, hat sie die fiktionale Handlung in reale historische Ereignisse eingebettet, die aus meiner Sicht toll recherchiert sind. In ihrem Nachwort berichtet sie, welche Ereignisse historisch verbrieft sind und was sie für ihre Figuren hinzugefügt hat. Außerdem gibt sie einen interessanten Überblick, welche Gebäude es seinerzeit wirklich auf Norderney gab und wie sie diese in ihre Geschichte eingebaut hat. Auch zum Friseursalon Fisser, der eigentlich fiktional ist, gibt sie noch interessante Informationen zu einem realen Bezug. Der Roman wird überwiegend wechselnd aus der Sicht von Frieda und Grete erzählt und zwischendurch gibt es noch einige Kapitel, die die Ereignisse im Friseursalon und rund um die Familie Fisser erzählen. Gerne habe ich Frieda und Grete auf ihrem Weg begleitet. Es war interessant und schön zu erleben, wie aus den jungen Mädchen immer mehr starke junge Frauen werden, die zielstrebig um die Dinge kämpfen, die ihnen wichtig sind. Sie machen beide eine starke Entwicklung durch, die durch verschiedene Ereignisse beeinflusst wird und für mich glaubhaft und nachvollziehbar war. Aber auch die weiteren Figuren wie das Ehepaar Fisser, das den Salon führt sowie deren Sohn Hilrich und der angehende Arzt Max sind gelungene und gut gezeichnete Figuren, die die Geschichte bereichern. Auch wenn es für Frieda und Grete auch um die Liebe geht, ist dies kein eigentlicher Liebesroman. Sylvia Lott gibt mit ihrer Geschichte einen guten Einblick in das Leben zu dieser Zeit auf Norderney und was den Menschen dort wichtig war, wie z. B. der Tourismus. Sie gibt auch ein tolles Bild der politischen Lage in Deutschland zu dieser Zeit, des allgemeinen Zeitgeschehens und des gesellschaftlichen Lebens inklusive den Standesunterschieden und dem Stand der Frauen zu dieser Zeit. Das hat mich sehr begeistert, denn ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen und habe alles nah mit ihnen gemeinsam erlebt. Dieser Auftakt zur historischen Familiensaga auf Norderney hat mich mit dem authentischen Zeitbild, toll charakterisierten Figuren, einem schönen Setting und einer interessanten und berührenden Handlung wirklich begeistert und gefesselt. Durch den flüssigen und mitreißenden Schreibstil habe ich das Buch förmlich verschlungen, freue mich schon auf die Fortsetzung und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen! Fazit: 5 von 5 Sternen

Fulminanter Auftakt

Von: Katjas Bücher und Rezepte Datum: 04. May 2022

Die Bücher von Sylvia Lott sind, soweit ich sie bisher gelesen habe (und mir fehlen leider einige) immer etwas besonders. Denn man merkt ihnen von Anfang an an, dass sehr viel und sehr akribische Recherchearbeit hinter jedem einzelnen Buch steckt. Dabei schafft sie es aber auch auf bemerkenswerte Art und Weise, dass dieses Wissen weitervermittelt wird, ohne dass man quasi an trockenen Brocken erstickt. Und das schafft sie durch ihre Art, die Bücher zu schreiben. Ihr Schreibstil ist so wunderbar angenehm und so bildhaft, dass es ihr scheinbar ohne große Mühe gelingt, die Szenen und Gegebenheiten vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen. Man kann, ohne große Mühe, sich die Charaktere vorstellen, den Kleidungsstil und hier – ganz wichtig – die Frisuren, welche hier eine sehr große Rolle spielen. Auch Norderney mit den vornehmen Gästen, den detailreich beschriebenen Gebäuden und Einrichtungen, der Kluft zwischen Arm und Reich erwacht zum Leben, wenn man durch die Seiten des Buches fliegt. In der Geschichte besonders präsent sind die beiden Freundinnen Frieda und Grete, die vom Stand her und von dem, was sie vom Leben erwarten, unterschiedlicher nicht sein können und die dennoch oder gerade deshalb eine Zuneigung und Freundschaft zueinander entwickeln, die sich nicht an Konventionen hält. Die Gefühlswelt der beiden Mädchen, die zu jungen Damen werden ist sehr gut beschrieben und man kann sehr gut die Weiterentwicklung der beiden verfolgen. Aber, und das gefällt mir auch sehr gut an dem Buch, legt die Autorin nicht nur auf eine stimmige Charakterisierung der beiden Hauptcharaktere wert. Auch die anderen Protagonisten, und ist die Rolle die sie inne haben auch noch so klein, sind sehr gut beschrieben. Dabei bleibt die Autorin nicht nur oberflächlich, sondern arbeitet auch diese Charaktere sehr gut heraus, so dass das Gesamtbild stimmig ist und man das Gefühl vermittelt bekommt, das jeder einzelne für die Geschichte wichtig und nicht beliebig austauschbar ist. Ich freue mich schon jetzt auf die folgenden Bände der Geschichte, die ich natürlich nach dem fulminanten Start weiterverfolgen werde. Von mir klare 5 Sterne und eine Leseempfehlung. (vorab im Bloggerportal - ab 07. Mai auf meinem Blog)

Norderney-Saga!

Von: Testleserin Datum: 23. April 2022

Sylvia Lott hat mit ihrer neuen Norderney Saga genau meinen Geschmack getroffen. Die Hauptpersonen der auf der Nordseeinsel angesiedelten Familiensaga vom Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Freundinnen Frieda und Grete. Frieda kommt aus einer armen Fischerfamilie und Grete stammt aus einer wohlhabenden Berliner Familie, die jedes Jahr zur Sommerfrische auf die Insel kommt. Die beiden freunden sich an, weil Frieda sehr oft ihrer Mutter am Badekarren helfen muss und Grete dort ihr Bad nehmen muss, da sie an einer Krankheit leidet. Es ist dies der 1. Teil der Norderney Saga, die ungefähr zehn Jahre umspannt und mit dem Beginn des 1. Weltkrieges endet. Die Geschichte ist in mehrere Handlungsstränge eingeteilt, was mir gut gefallen hat und man dadurch das Geschehen immer gut im Blick hatte. Die Recherchen über die damalige Zeit sind sehr aufschlussreich . Es wurde Geschichte und fiktive Personen bestens miteinander verbunden.Ich habe einiges an Historik erfahren, was ich noch nicht wusste. Der Roman ist sehr spannend geschrieben und auch die Insel konnte ich mir lebhaft vorstellen, obwohl ich noch nie dort war. Auch der Friseursalon der Familie Fisser, bei dem Frieda gearbeitet hat, bekam viel Platz in der Geschichte. Man konnte sich wunderbar vorstellen, wie es dort damals zu ging. Es kamen sehr viele prominente Persönlichkeiten dieser Zeit in den Salon und man erfuhr einiges an Klatsch und Tratsch, sowie die neuesten Geschichten über Mode und was sonst noch für die Prominenz interessant war. Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne, denn er lässt sich sehr flüssig lesen und es kommt nie Langeweile auf. Mich hat diese Geschichte wirklich sehr gut unterhalten und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und gebe 5 Sterne.

"Etwas zu wollen und das auszusprechen, war ja sogar den Mädchen höherer Stände verboten"

Von: Eiskönigin im Lesezauber Datum: 16. April 2022

Der Roman "Die Frauen vom Inselsalon" spielt in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg und handelt von der Freundschaft zweier junger Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten. Der Roman beschreibt die Freundschaft von Frieda und Grete und deren Durchsetzungsvermögen gegen die damals üblichen gesellschaftlichen Konventionen. Anfänglich erinnert die Geschichte der Freundschaft der beiden Mädchen an die Geschichte von "Heidi" aus den Bergen. Schauplatz sind jedoch nicht die Berge sondern die schöne Nordseeindel Norderney, welche im Roman wunderschön detaillreich beschrieben ist, und ein Friseursalon, dessen Leben der Angestellten und Kunden den roten Faden im Lesefluss bildet. Der Roman hat einen sehr guten Lesefluss und wird im Verlauf der Geschichte immer interessanter und feinsinniger. Das Buch thematisiert die gesellschaftlichen Konventionen um 1900, insbesondere bezogen auf die Partnerwahl und die fehlende Freiheit individuelle Lebensentwürfe zu verwirklichen. Achtung Spoiler: Dabei kommen auch Themen wie "Kuckuckskinder", Midlife-Crisis, Homosexualität und Scheinehen zur Sprache. Dies gibt dem Roman inhaltlich Tiefe und hat mir sehr gut gefallen. Am Ende wird die Geschichte richtig spannend und endet offen, dies macht Lust den 2. Band zu lesen. Ein schöner Roman, der einen Einblick in die damalige Zeit und ihre emotionalen und praktischen Herausforderungen gewährt, unterhaltsam, angenehmer Lesefluss und sehr empfehlenswert..

Wunderschöner Roman der Lust auf Mee(hr) macht

Von: Tanja Listl Datum: 05. April 2022

Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die Fischerstochter und gebürtige Norderneyerin Frieda lernt die Berliner Unternehmertochter Margarete, genannt Grete, während deren Sommerfrische kennen. Die beiden gleichaltrigen Mädchen fassen schnell vertrauen zueinander und freunden sich trotz der zur damaligen Zeit geltenden Standesunterschiede an. Der Kontakt der beiden Freundinnen reißt auch dann nicht ab, als Grete mit ihrer Familie nach Berlin zurückkehrt. Fortan verbringen sie in den nächsten Jahren die Sommerferien zusammen. Für Frieda geht derweil ein Traum in Erfüllung, sie darf als Friseurgehilfin im angesehenen Inselsalon bei Familie Fisser arbeiten und es öffnet sich eine neue Welt für sie, denn der Inselsalon wird nicht nur von den ansässigen Insulanern aufgesucht, sondern auch prominente Kurgäste beehren die Fissers gerne. Grete hingegen schließt ihr Schuldbildung in verschiedenen Internaten ab und kehrt auch weiterhin aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen immer wieder auf die Insel zurück. Eines Tages lernt Frieda Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennen, der auf Norderney verweilt. Grete hingegen fühlt sich zunehmend zu dem fortschrittlichen Inselarzt Max Lubinus hingezogen. Für beide Frauen sind die Männer allerdings nicht standesgemäß. Kann sich trotzdem mehr daraus entwickeln? Als Frieda überstürzt eine Ehe eingeht, ändern sich an der innigen Freundschaft zu Grete nichts. Grete, die sich erfolgreich gegen die Konventionen ihrer Eltern auflehnen konnte, beginnt eine Ausbildung zur Krankenschwester im Seehospitz. Dann allerdings bricht ein Weltenbrand aus, der 1. Weltkrieg. Nicht nur auf Norderney werden die Karten neu gemischt ... Ein wunderschöner Roman von Sylvia Lott der definitiv Lust auf Mee(h)r macht. Getreu dem Motto: "Wind im Haar, Sonne im Gesicht, Meer im Blick - so fühlt sich Glück an." Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wird durch die einfließenden plattdeutschen Dialoge aufgelockert. Hier muss man einfach das ein oder andere mal schmunzeln. Man kann sich sehr gut in die jeweiligen Charaktere versetzen und lernt viel über die Gepflogenheiten sowie politischen Aspekte der damaligen Zeit. Die Romanfiguren wirken allesamt authentisch, die man auf Anhieb ins Herz schließt. Nicht zu vergessen ist der Klatsch im Inselsalon der Fissers. Absolute Leseempfehlung. Ich freue mich auf die Fortsetzung des Romans.

Historischer Roman einer Mädchenfreundschaft auf Norderney

Von: Birgit C. Datum: 05. April 2022

In diesem Roman lernen sich Anfang des 20. Jahrhunderts während der Sommerferien die beiden Mädchen Frieda und Grete kennen. Trotz unterschiedlicher Herkunft entsteht aus ihrer ersten Begegnung eine langjährige tiefe Freundschaft. Die Leser begleiten die Freundinnen auf ihren unterschiedlichen Wegen ins Erwachsenenalter. Frieda, die Tochter eines Fischers, erhält ihre ersehnte Stelle im Friseursalon Fisser. Als sie sich in den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein verliebt, hat sie bald eine folgenschwere Entscheidung zu treffen. Friedas Freundin Grete ist die Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie. Auch sie wird eine Ausbildung auf Norderney beginnen, obwohl ihre Eltern eigentlich andere Pläne für sie haben. Dass Frieda dabei einem fortschrittlichen jungen Arzt nahe sein kann, macht sie nur noch entschlossener. Dann allerdings bricht der 1. Weltkrieg aus. Dieser Roman ist der Auftakt einer mehrteiligen Norderney-Saga. Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig. Die überwiegend fiktiven Charaktere sind sympathisch und wirken zusammen mit der Handlung authentisch. Die geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit wurden geschickt in die Handlung eingebunden. Ich bin schon gespannt darauf, wie es im zweiten Teil der Saga im Leben von Frieda und Grete weitergeht.

Die Frauen von Norderney

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 02. April 2022

Auf Norderney Anfang des 20. Jahrhunderts geht für die Fischertochter Frieda ihr größter Traum in Erfüllung, denn sie bekommt eine Stelle im Friseursalon Fisser. Als die dann Joseph einen Grafen aus Österreich kennenlernt scheint ihr Glück perfekt, doch da sich Joseph reich verheiraten muss gibt es keine Aussicht auf ein glückliches Ende. Grete ist eine Tochter aus wohlhabendem Haus und nur zur Sommerfrische auf der Insel und freundet sich mit Frieda an. Grete möchte ihren eigenen Weg gehen und widersetzt sich somit dem was ihre Familie möchte als sie auf der Insel eine Ausbildung als Krankenschwester beginnt. Als sich gerade alles irgendwie fügt beginnt der 1. Weltkrieg. Da ich schon einige Romane von Sylvia Lott gelesen habe und mir alle immer sehr gut gefallen haben war ich auf diesen hier schon sehr gespannt. Sonst waren die Romane immer auf ein Buch begrenzt hier wird es vier Teile geben die sich mit der Friseurfamilie und Grete beschäftigen wird. Obwohl Norderney nicht meine Insel ist lese ich sehr gerne Romane die in Regionen spielen die ich kenne. Der erste Teil des Romans umfasst gut 10 Jahre bis er dann mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs endet. Beim Einstieg ins Buch habe ich mich noch etwas schwer getan doch je besser ich die Figuren kennengelernt habe ich umso tiefer bin ich in die Geschichte eingetaucht. Es gibt insgesamt vier Handlungsstränge von Frieda, der von Grete und dann noch einen den sich das Ehepaar Fisser teilt. Da zu Beginn eines jeden Kapitels genau ersichtlich ist aus wessen Sicht erzählt wird hatte ich damit auch gar keine Probleme. Auch kamen die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort und so ergab alles für mich ein völlig rundes Bild als Leserin. Dem Handlungsverlauf konnte ich auch immer problemlos folgen, auch wenn ich nicht jede Entscheidung vielleicht so getroffen hätte so war doch alles für mich nachvollziehbar und es war ja damals auch eine andere Zeit. Auch der bzw. die Spannungsbögen waren bis zum Schluss gespannt, so gab es nie Längen und es wurde auch nie Langweilig für mich zu weiter zu lesen. Obwohl ich noch nie auf Norderney war und heute ja auch alles ganz anders aussieht wie damals, so konnte ich mir doch alle Handlungsorte völlig problemlos vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich sie mir während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Frieda hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt bei Grete hat es etwas länger gedauert bis ich sie verstehen konnte aber dann habe ich sie auch liebgewonnen. Alles in allem hat mir dieser Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe unterhaltsame Lesestunden mit ihm verbracht. Nun freue ich mich auf die Fortsetzung der Reihe. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

leseratte1310

Von: Toller Reihenauftakt Datum: 02. April 2022

Der Friseursalon Fisser auf Norderney ist sehr beliebt und selbst prominente Urlauber kommen gerne zu den Fissers. Die Fischertochter Frieda Dirks würde zu gerne in dem Salon arbeiten und ist überglücklich, als sie eine Zusage bekommt. Dort lernt sie auch den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennen. Doch Die Familie des Grafen ist verarmt und so muss er unbedingt eine gute Partie machen. Frieda muss eine folgenreiche Entscheidung treffen. Die Berlinerin Margarete-Viktoria Lehmann, genannt Grete, ist mit ihrer Familie auf Norderney, um etwas gegen ihre Ekzeme und den Husten zu tun. Sie freundet sich mit Frieda an und will auf Norderney eine Ausbildung machen, was ihren Eltern nicht gefällt. Doch Grete ist entschlossen, ihren weg zu gehen, vor allem weil da auch noch der junge Arzt Max Lubinus ist, der ihr zuredet. Jahre später bricht der Erste Weltkrieg aus und die Männer werden eingezogen. Sie glauben, dass der Spuk bald vorbei ist und sie Weihnachten zurück sind. Welche ein Irrtum! Dies ist er erste Band aus der Reihe „Die Norderney Saga“ von Sylvia Lott. Mich hat diese Geschichte von Anfang an gepackt. Die Inselatmosphäre ist wunderbar eingefangen und auch die historischen Umstände sind gut beschrieben. Interessant fand ich vor allem die Reformbestrebungen. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. Die Freundinnen Frieda und Grete kommen aus sehr unterschiedlichen Schichten. Frieda hat es nicht leicht und muss schon früh mitarbeiten, damit ihre Familie ein Auskommen hat. Dagegen kommt Grete aus wohlhabenden Verhältnissen und soll eine gute Partie machen, doch ihr von Ekzemen entstelltes Gesicht und ihr Husten machen ihr zu schaffen. Ich mochte diese beiden jungen Frauen von Anfang an. Sie sind stark und gehen ihren Weg, auch wenn es nicht einfach ist. Man kann gut mitverfolgen, wie sie sich mit der Zeit weiterentwickeln. Aber auch die anderen Charaktere sind individuell und lebendig dargestellt. Es ist schade, dass es nun eine Weile dauert, bis ich miterleben kann, wie es weitergeht. Mit hat dieser Roman sehr gut gefallen.

Norderney erstes Seeheilbad Deutschlands

Von: madiko Datum: 25. March 2022

In dem Roman " die Frauen vom Inselsalon " geht es um eine Mädchenfreundschaft auf der Insel Norderney, zwischen Frieda und Grete. Die Mädchen können nicht unterschiedlicher sein. Frieda, eine Tochter eines Fischers, und Grete ein Urlauberkind aus reichem Hause aus Berlin. Grete macht eine Kur auf Norderney, da sie an Asthma und Neurodermitis erkrankt ist. Während ihres Aufenthaltes verbessert sich ihr Gesundheitszustand. Durch Hilfe der Eltern von Grete bekommt Frieda eine Anstellung im Frisiersalon der Insel. Viele Prominente und Urlauber lassen sich im Salon , Fisser, Frisieren. Alle Charaktere werden liebevoll dargestellt, man fühlt mit ihnen. Mein Fazit : Ein leichter sehr unterhaltsamer Roman der wunderbar zu lesen ist. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Verlangt nach mehr

Von: Lesefee1982 Datum: 24. March 2022

Grete und Frieda sind zwei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Grete kommt aus einer wohlhabenden Familie, hat aber eine Krankheit unter der sie sehr leidet. Frieda ist hübsch und stammt aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Die beiden freunden sich in Gretes Ferien an und diese Freundschaft hält über Jahre. Eine Freundschaft, die trotz aller Widerstände immer weiter besteht. Diese Freundschaft zeigt, wie unwichtig Äußerlichkeiten und Standesunterschiede sind, wenn man nur auf sein Herz hört. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.

Norderney Anfang 1900

Von: Tashi maus Datum: 23. March 2022

Ein sehr gut geschriebenes Buch. Ich war von der ersten Seite an voll dabei und habe mir schwer getan das Buch zur Seite zu legen. Der zweite Teil steht schon auf meiner Wunschliste

Zwei sympathische junge Frauen - eine Freundschaft

Von: Goldkaeferlena Datum: 21. March 2022

Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts auf Norderney. Frieda - Fischertochter - und Grete - reiche Tochter aus gutem Haus - lernen sich eher zufällig am Norderneyer Strand kennen. Obwohl ihre Herkunft unterschiedlicher kaum sein kann, werden aus ihnen sehr schnell sehr gute Freundinnen. Die Freundschaft mit Leben zu erfüllen ist nicht immer leicht. Aber die Mädchen finden Wege Freude und Leid miteinander zu teilen. Vielleicht liegt es daran, dass beide Ziele verfolgen, die abweichen von dem, was eigentlich für sie vorgesehen ist. Frieda hofft auf eine Stelle als Friseurin im Inselsalon, Grete möchte nicht einfach nur standesgemäß heiraten sondern hegt den sehnlichen Wunsch in einer Klinik auf Norderney eine Ausbildung zu machen. Alles an sich nicht einfach und dann kommt auch noch die Liebe dazu.... Ein schöner Roman über Freundschaft und die Anstrengungen von vorgezeichneten Pfaden abzuweichen. Die beiden Hauptfiguren sind super sympathisch und liebenswert. Man fühlt mit ihnen und drückt ihnen gerne die Daumen, dass alles gut wird.

Frieda und Grete, zwei starke Frauen und ihre andauernde Freundschaft

Von: Lesemaus.P. Datum: 18. March 2022

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts treffen sich Frieda Dirks und Grete Lehmann zufällig auf Norderney. Frieda ist die Tochter eines Fischers und Grete die Tochter eines wohlhabenden Unternehmers. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verstehen sich die beiden Mädchen sehr gut. Grete ist durch ihre Krankheit sehr gehandicapt, was Frieda gar nicht stört. Jeden Sommer kommen die Lehmanns auf die Insel, die schönste Zeit für Grete - endlich kann sie wieder Zeit mit Frieda verbringen. Sie schreiben sich Briefe, wenn Grete wieder in Berlin ist. Der Standesunterschied spielt in diesem Roman keine Rolle und wird auch nicht hervorgehoben. Auch als die Beiden jeweils ihren Freund treffen. Jede geht davon aus, es ist eine Liebe für das Leben. Wer weiß das schon. Jede Leserin wird es selbst herausfinden. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil. Der Inhalt ist verbunden mit etwas Geschichte der damaligen Zeit. Das Buchcover ist sehr passend gewählt, verrät auch nicht zu viel vom Inhalt. Ich kann den Roman sehr empfehlen! Liebe Leserin, lassen Sie sich mitnehmen auf die Insel Norderney! Sie werden genauso fasziniert sein wie ich. Ich hätte mir sehr zwei Bände in einer Ausgabe gewünscht. Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände.

Spannende Familiensaga auf Norderney

Von: KatjavK Datum: 15. March 2022

Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts. Frieda, die Tochter eines Fischers, lebt mit ihrer Familie auf der Insel. Hier lernt sie Grete kennen, die Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie. Trotz des Standesunterschiedes werden die beiden Mädchen gute Freundinnen und verbringen von da an die Sommer zusammen auf der Insel. Als Frieda eine Stelle im Inselsalon bekommt, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Auch Grete möchte gern eine Ausbildung beginnen, das passt aber leider nicht zu den Vorstellungen ihrer Eltern. Dann wirft der Erste Weltkrieg seine Schatten voraus. „Die Frauen vom Inselsalon“ ist der erste Teil der Norderney-Saga. Sylvia Lott beschreibt sehr detailgenau das Leben zu der damaligen Zeit. Auch der Schreibstil ist der Zeit angepasst. Das vermittelt dem Leser das Gefühl, direkt dabei zu sein. Für mich gab es im ersten Drittel ein paar Längen, aber dann nimmt der Roman an Fahrt auf und wird mit jedem Kapitel spannender. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Saga und wie es im Leben für Frieda und Grete weitergeht. Der Roman bekommt von mir sehr gute 4 Sterne.

Strandbuch

Von: Hermine Datum: 14. March 2022

„Die Frauen vom Inselsalon“ ist ein Strandbuch. Bitte lassen Sie sich nicht von der einleitenden Beschreibung der Hauptpersonen abschrecken! Die Geschichte um Frieda und Grete wird mit Liebe zu den Figuren gesponnen und erzählt. Es weht frische Seeluft, und die heilt bekanntlich fast alles. Gelegentlich kommen die Sachkenntnisse der Autorin pomadig daher, aber dann hüpfen Frieda und Grete wieder ins Bild. Dieser Inselroman liest sich so weg und passt zu einer Tasse Ostfriesentee, denn „Jeder braucht jemanden, den er jederzeit unangemeldet zum Tee besuchen kann.“ Und Cherry Cobbler. Und das Meer.