Darum schlafen Männer nach dem Sex sofort ein

Warum schlafen Männer nach dem Sex ein?

Du kannst es einfach nicht nachvollziehen: Eben war dein Schatz noch ein leidenschaftlicher Liebhaber, aber direkt nach dem Sex schläft er selig ein. Und er scheint da auch nicht der einzige zu sein, deine Freundinnen kennen das Phänomen auch. Ist es wirklich so, dass Männer direkt nach dem Sex total müde werden und nur noch schlafen wollen? Woran kann das liegen?

Ein Orgasmus macht müde

Oxytocin ist auch als Kuschelhormon bekannt. Es entspannt das Gemüt, löst Ängste und Stress. Einen ähnlichen Effekt hat das Hormon Prolaktin. Und beide Hormone werden beim Orgasmus ausgeschüttet, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Deshalb fühlst wahrscheinlich auch du dich nach dem Sex besonders entspannt und vielleicht auch ein wenig träge. Aufspringen und zur Arbeit oder ins Fitnessstudio gehen würde dir zumindest jetzt nicht in den Sinn kommen. Du würdest viel lieber mit deinem Schatz schmusen und dich mit ihm unterhalten. Ihm aber fallen die Augen zu. Das könnte daran liegen, dass Männer in der Regel mehr Muskelmasse haben als Frauen, und meistens bewegen sie sich beim Sex auch mehr als Frauen. Du könntest dich ja sogar, wenn du wolltest, ganz entspannt hinlegen und ihn die ganze Arbeit machen lassen. Entsprechend verbraucht ein Mann fast immer mehr Energie beim Sex als seine Liebste. Wenn man das so sieht – eigentlich kein Wunder, dass er danach so fix und fertig ist, oder?

So kannst du deinen Schatz nach dem Sex wachhalten

Wenn dein Schatz einen langen Tag hinter sich hat und ihr auch noch spätabends miteinander geschlafen habt, ist es womöglich aussichtslos: Er schläft nach eurem Liebesspiel einfach ein und holt sich seine verdiente Nachtruhe. Das solltest du dann wohl einfach akzeptieren. Du kannst ihm aber sagen, dass du vorher gerne einen Gute-Nacht-Kuss haben und hören möchtest, dass er dich liebt. Dafür wird seine Energie sicherlich noch ausreichen.

Wenn du aber nach dem Sex gerne Zeit mit ihm verbringen, dich unterhalten, kuscheln und scherzen willst, dann solltest du ihn mal zu einer anderen Zeit verwöhnen. Wenn ihr zum Beispiel Sonntagmorgen nach dem Aufwachen miteinander Sex habt, wird er gleich danach kaum wieder einschlafen. Dann könnt ihr das entspannte Gefühl, das die Hormone Oxytocin und Prolaktin in euch erzeugt haben, auch wirklich zum Kuscheln und Liebhaben nutzen.

Wenn dein Partner dich nach dem Sex abweisend behandelt

Natürlich kommt es leider auch vor, dass Männer sich unabhängig davon, ob sie wirklich müde sind, nach dem Sex von ihrer Partnerin abwenden und entweder schlafen oder einfach das Bett verlassen. Das sind die Situationen, die wirklich verletzend sind und wo es natürlich auch verständlich ist, dass du dich ungeliebt fühlst. Ein solches Verhalten gehört abgeklärt. Frag deinen Partner, warum er das macht. Hat er vor irgendetwas Angst, zum Beispiel davor, von dir kritisiert zu werden? Ist er ein eher verschlossener Mensch und tut sich schwer damit, dir durch Zärtlichkeiten und liebe Worte seine Liebe mitzuteilen und möchte deshalb lieber gleich weg, nachdem er mit dir die intensivste Nähe geteilt hat, die zwei Menschen miteinander nur teilen können?

Dass es dich verletzt, nach dem Sex links liegen gelassen zu werden, dass du dich dann vielleicht sogar benutzt und gedemütigt fühlst, solltest du ihm sagen, denn dauerhaft wird sich das ohnehin auf eure Beziehung und euer Sexleben auswirken. Denn wie lange wirst du noch Lust haben, mit ihm ins Bett zu gehen, wenn du weißt, dass du danach links liegen gelassen wirst?

Zwischen Frauen und Männern gibt es öfter mal Missverständnisse – meistens meint es weder Frau, noch Mann böse. Das gegenseitige Verständnis fehlt nur. Wie unterschiedlich das weibliche und männliche Geschlecht denken können und wie man lernt, einander zu verstehen, erklärt der berühmte Paartherapeut John Gray in seinem Buch „Männer sind anders. Frauen auch.

Auf ähnliche Weise versucht der österreichische Paartherapeut Raphael Bonelli, Männern und Frauen zu einer glücklichen Paarbeziehung zu verhelfen, indem sie „das jeweilige Talent zur Männlichkeit oder zur Weiblichkeit nicht verkümmern“ lassen. Was das bedeuten soll, erklärt er in seinem Buch „Frauen brauchen Männer (und umgekehrt)“.

John Gray

Männer sind anders. Frauen auch.

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John Gray hat ein einfaches Rezept für dauerhaftes Liebesglück gefunden: Wenn Männer und Frauen verstehen und akzeptieren, wie unterschiedlich sie denken, fühlen und kommunizieren, können sie trotz aller Gegensätze miteinander glücklich sein.

Einfühlsam erklärt Gray, warum guter Wille allein nicht genug ist, wieso Männer und Frauen so oft aneinander vorbeireden und wie man Streit vermeidet, den anderen um Unterstützung bittet und so den Zauber der Liebe lebendig hält. Durch das tiefe Verständnis, das dieser Ratgeber vermittelt, wird aus dem alltäglichen Geschlechterkampf eine liebevolle Partnerschaft.

„Mars und Venus“ Bücher haben die Beziehungswelt verändert.

Raphael M. Bonelli

Frauen brauchen Männer (und umgekehrt)

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Weshalb gerät das moderne Beziehungsleben zwischen den Geschlechtern so häufig in eine Schieflage? Der Wiener Psychiater und Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli taucht ein in das Seelenleben von Mann und Frau und beleuchtet dort besonders das Unbewusste und Verdrängte, und wie dies die heutigen Paarbeziehungen beeinflusst: offene Beziehungen, die doch nicht ganz so offen sind, Männer auf der Suche nach ihrer weiblichen Seite, geschlechtslose Freundschaft, die sich als recht geschlechtlich entpuppt, Karrierefrauen mit paradoxen Heimchen-am-Herd-Sehnsüchten.

Bonelli erzählt ebenso unterhaltsam wie einfühlsam Fallgeschichten aus seiner eigenen therapeutischen Praxis, fernab von Klischees und Ideologien. Er identifiziert vier unbewusste Liebestöter und analysiert, wie moderne Männlichkeit und Weiblichkeit miteinander harmonieren können. Als erfahrener Paartherapeut zeigt er, wie der Eros wiederbelebt werden kann: Wer das jeweilige Talent zur Männlichkeit oder zur Weiblichkeit nicht verkümmern lässt, sondern entfaltet, findet zurück zu einer glücklichen und funktionierenden Paarbeziehung auf Augenhöhe.

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