Die dominante Frau im Bett: So dominierst du ihn

dominante Frau

Die klassische Rolle der Frau beim Sex ist passiv. Der Mann dringt ein, er bewegt sich mehr. Und dann gibt es da noch das Klischee, dass es eh immer der Mann ist, der Lust hat und die Initiative ergreift. Also ist auch er derjenige, der verführt und das Liebesspiel beginnt.

Aber es ist kein Geheimnis, dass viele Männer dominante Frauen sehr erregend finden und sich gerne mal fallen lassen und die Kontrolle im Bett abgeben. Und auch Frauen finden häufig Gefallen an der dominanten Rolle, sie erfüllt sie mit Selbstvertrauen und offenbart ihnen bisweilen Seiten, die sie selbst noch nicht an sich kannten.

Möchtest du beim Sex auch mal die dominante Rolle übernehmen? Hat dich dein Partner darum gebeten oder hast du selbst das Bedürfnis danach, die Zügel in die Hand zu nehmen? Das heißt natürlich nicht gleich, dass du dich wie eine Domina in Lack und Leder kleiden und die Peitsche zur Hand nehmen musst. Dominant im Bett zu sein, kann etwas mit SM zu tun haben, muss es aber nicht. Es gibt auch viele andere Möglichkeiten, dominant zu sein.

Die dominante Frau verführt ihren Liebsten – am besten in Situationen, in denen er nicht damit rechnet

Dein Partner wird nicht nur überrascht, sondern auch innerhalb von kürzester Zeit extrem heiß auf dich sein, wenn du ihn ganz plötzlich und ohne Vorwarnung verführst. Je frecher und selbstbewusster du dabei bist, umso dominanter kommst du dabei rüber. Er bereitet gerade etwas zu essen vor oder sitzt im Arbeitszimmer am Computer? Wenn du davon ausgehen kannst, dass er gerade nicht total im Stress ist und unbedingt etwas erledigen muss, wird er große Augen machen und nicht lange zögern, wenn du dich in Unterwäsche hinter ihn stellst oder auf seinen Schoß setzt, frech in seine Hose greifst und ihm zuflüsterst, dass du ihn willst. Wenn er auf vulgäre Sprache steht, kannst du entsprechend noch direkter sein.

Und da du ihn so unverfroren zum Sex „gezwungen“ hast, ist jetzt auch die beste Situation geschaffen, um deine dominante Rolle weiterzuspielen und ihm zu zeigen, wo es langgeht.

Sie packt ihn grob an

Eine dominante Frau darf auch ruhig mal ein wenig grober anpacken. Vielleicht kennst du es umgekehrt und fühlst sexuelle Erregung, wenn dein Partner mal etwas grob zu dir ist, dich fest packt oder dir auf den Po schlägt. Womöglich findest du auch den Gedanken daran sehr erotisch, falls du das so noch nicht erlebt hast.

Du kannst deinem Partner zum Beispiel in die Haare greifen, ihn aufs Bett schubsen, ihn leicht beißen oder kratzen. Du wirst schon merken, ob es ihm gefällt oder zu weit geht, und wenn nicht, fragst du nach dem Sex sicherheitshalber nach.

Die dominante Frau gibt Befehle und Aufforderungen

Ein Mann, der mit einer dominanten Frau schläft, möchte die Kontrolle abgeben, und er wird gerne tun, was du ihm befielst. Du kannst dabei eine etwas harschere Sprache verwenden, viele Männer stehen in dem Zusammenhang auch auf vulgäre Worte. Befehle wie „Nimm mich von hinten“ oder „Tiefer!“ wird dein Liebster mit Vergnügen befolgen. Aber beleidigen oder anschreien solltest du ihn nur, wenn du weißt, dass er darauf steht, den meisten Männer wird das vermutlich zu weit gehen.

Du könnest ihm auch befehlen, vor dir auf die Knie zu gehen, während du auf der Bettkante sitzt. Dann spreizt du die Beine und ziehst sein Gesicht sanft, aber bestimmt zwischen deine Beine. Er wird schon wissen, was er als nächstes zu tun hat – aber wenn du willst, kannst du auch deutliche Worte dafür finden. Sie werden euch beide noch heißer machen.

Sie macht ihn heiß, aber lässt ihn nicht kommen

Ein gemeines, aber umso erotischeres Dominanz-und-Unterwerfung-Spiel ist es, deinen Sexpartner so heiß zu machen, dass er kurz vorm Orgasmus ist, ihn dann aber nicht kommen zu lassen. Das kannst du mit deinen Händen oder deinem Mund machen, du kannst aber auch mitten beim Sex „Stop“ sagen, wenn du spürst, dass seine Bewegungen hektischer werden und er kurz davor ist, zu kommen.

Das kannst du ein oder zwei Mal wiederholen, aber letztendlich musst du ihn natürlich irgendwann erlösen und ihm doch noch einen Orgasmus ermöglichen.

Sie ist beim Sex oben

Wenn du beim Sex oben bist, kannst du das Tempo und die Eindringtiefe regulieren. Außerdem blickst du auf ihn herab, während er zu dir heraufschaut. Das unterstreicht deine dominante Rolle, du wirst dich ganz automatisch dominant, er sich unterwürfig fühlen.

Auch hast du als oben Liegende oder Sitzende viel einfacher die Möglichkeit, den Sex wann du möchtest du unterbrechen – das ist zum Beispiel dann gut, wenn du ihn noch nicht kommen lassen möchtest.

Die dominante Frau fesselt ihn mit Handschellen, Seilen oder Tüchern

Fesselspiele bieten sich natürlich an, wenn du im Bett dominant sein möchtest. Die Fesselkunst, auch bekannt als Bondage, ist ein wichtiges Element in der BDSM-Szene, und sie ist wirklich vielseitig und kann, wenn man sich das erste Mal damit beschäftigt, total kompliziert wirken. Auch hat es gar nicht zwingend mit Sex zu tun, kann dabei aber natürlich immer eingebaut werden.

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Aber es müssen auch keine komplizierten Bindetechniken mit Seilen sein. Um Dominanz zu zeigen, kannst du deinen Partner auch mit Handschellen oder einem Halstuch fesseln. Die Hände hinter den Rücken oder wenn möglich ans Bett, und schon fühlt er eine gewisse Hilflosigkeit und du eine deutliche Überlegenheit, was euch dann hoffentlich auch noch mehr erregt und sich für euch beide erotisch anfühlt. Zum Thema Fesselspiele haben wir ein Buch der Autorin Jaiyaim Sortiment, einer Tantra-Lehrerin und Massagetherapeutin aus den USA. Es heißt „Erfüll mein geheimes Verlangen! Der beste Sex mit aufregenden Fesselspielen“ und verspricht eine Orgasmus-Garantie. Kann es dieses Versprechen halten? Das gilt es zu testen!

Lies erotische Geschichten, um dich inspirieren zu lassen

Die Erotik-Literatur ist voller Dominanz-Unterwerfungs-Fantasien. Es ist ganz offensichtlich ein Thema, das Menschen bewegt und erregt. Wenn du also Inspiration suchst für deine dominante Rolle, sei es emotional, um dich mehr in diese Rolle hineinfühlen zu können, oder praktisch, um zu erfahren, welche Praktiken und Ideen es noch so gibt, können wir dir diese Romane empfehlen:

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