Libidoverlust? Lasst uns darüber sprechen

Wenn die Lust auf Sex ausbleibt, fällt es – ob als Single oder in einer Beziehung – schwer, darüber zu sprechen. Jahrzehntelang war man überzeugt, einzig Frauen wären davon betroffen. Doch sexuelle Appetenzstörungen (also Libidoverlust) kommen bei Frauen, wie bei Männern vor. Die Frage nach den Gründen kann nur jede und jeder für sich allein beantworten. Bei beiden Geschlechtern kann es hormonell bedingt sein. Oft sind es aber auch Stress, Angst und Druck. Was also tun, wenn es in einer Beziehung im Bett nicht mehr läuft? Wie kannst du deine Lust oder die deines:r Partner:in wieder entfachen?

  1. Reden, reden, reden
    Auch wenn es noch so unangenehm ist: Ihr solltet keine Scheu davor haben, Themen wie sexuelle Unlust und Libidoverlust offen anzusprechen. In einer Partnerschaft sind Ehrlichkeit und gegenseitiges Vertrauen nicht wegzudenken. Zu wissen, was den anderen bewegt, wie der:die Partner:in sich in der aktuellen Situation fühlt, bildet das Grundgerüst, um eine Besserung herbeizuführen. Beziehungen verändern sich mit fortschreitender Zeit, deshalb ist es umso wichtiger, durch Kommunikation und Nähe die Partnerschaft aufrechtzuerhalten.
  2. Paartherapie
    Manchmal verstrickt man sich in Vorwürfe. Die Situation bereitet Unbehagen und es ist klar, dass die Gefühle überschwappen können. Eine neutrale Person, die einen Blick von außen auf die Situation wirft, kann eine große Hilfe sein. So abschreckend es auch sein mag, eine Paartherapie aufzusuchen: Ein offenes Gespräch, das von einer unbeteiligten Person geführt wird, ist eine gute Möglichkeit, um gemeinsam an euerem Liebes- und Sexleben zu arbeiten.
  3. Neue Sexpraktiken
    Der Wunsch nach mehr Aufregung und Kreativität brennt in vielen. Besonders heterosexuelle Männer ab 40 wünschen sich mehr Abwechslung. Fantasieloser Sex nach Schema X ist bei vielen ein Stimmungskiller. Auch hier gilt wieder: seid ehrlich gegenüber eurem Partner: eurer Partnerin und legt eure Wünsche und Vorstellungen offen. Verbindet euch die Augen, fesselt euch, probiert neue Stellungen aus – alles klarerweise innerhalb eines Rahmens, in dem ihr euch wohl fühlt. Und selbst wenn mal etwas nicht so toll läuft: Neue Erfahrungen und Erlebnisse schweißen zusammen.
  4. Rollenspiele
    Es mag zwar anfangs etwas seltsam sein, aber eurer Kreativität sind kein Grenzen gesetzt. Durch Rollenspiele kann man dem Gewohnten entfliehen, bestenfalls fühlt es sich so an, als würde man jemand Neuem und Unbekannten gegenüber stehen. Lasst euch auf die ungewohnte Situation ein. Falls man am Ende nur darüber lachen kann, dann einfach ein anderes Mal wieder versuchen oder etwas anderes ausprobieren.
  5. Verabredeter Sex
    Hatte man schon länger keine Nähe mehr zueinander, ist es nicht einfach, wieder zueinander zu finden. Womöglich gab es bereits Streitereien rund um das Thema. Diese können eine große Hürde sein. So unromantisch es sich auch anhören mag: Geplanter Sex kann helfen, die Stolpersteine zu überwinden. Vergesst dabei nicht, dass beide Partner:innen unter der Situation leiden und es euer beider Ziel ist, sich wieder anzunähern.
  6. Ein Besuch beim Arzt
    Ein Gang zum Arzt ist in solchen Situationen oft empfehlenswert. Bei beiden Geschlechtern kann sexuelle Unlust auch körperliche Ursachen wie Hormonumstellungen haben. Ein Arztbesuch verschafft Klarheit.

Ladylike über Sex sprechen

Ladylike Podcast

Viel zu oft werden die Themen Sex und Körperlichkeit auch heute noch tabuisiert. Dabei ist vor allem der Austausch darüber so wichtig. Immerhin betrifft es jede:n auf eine bestimmte Art und Weise. Menschen fehlt viel zu oft die Möglichkeit, sich darüber zu unterhalten – sei es über sexuelle Appetenzstörungen, plötzlich eintretender Libidoverlust oder andere verwandte Themen wie Asexualität oder auch Selbstbefriedigung . Dabei muss es ganz und gar nicht niveaulos oder unangenehm sein.

Yvonne Fricke und Nicole von Wagner machen es vor. In ihrem Buch „Da kann ja jede kommen“ und ihrem Erfolgspodcast „Ladylike“ informieren sie offen, auf hohem Niveau und ohne Tabus über Sex. Die Themen sind von den Ladylike-Hörer*innen inspiriert und geben tiefe Einblicke in das wirkliche und echte Sexleben der Menschen. Es werden Fragen beantwortet, die wir uns alle vielleicht schon gestellt, uns aber nie so richtig getraut haben zu fragen. Von uns eine echte Empfehlung, wenn ihr anfangen möchtet, euch mit eurer Sexualität und eurem Sexualleben auseinanderzusetzen.

Yvonne Fricke, Nicole von Wagner

Da kann ja jede kommen!

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Yvonne steht auf Frauen, Nicole auf Männer. Beide lieben Sex. Und sie führen in ihrem preisgekrönten Podcast »Ladylike« intime und zugleich niveauvolle Gespräche zu allen Facetten ihres Lieblingsthemas – von Frauen, mit Frauen und für Frauen. Jetzt erscheint das Buch zum Podcast, in dem die besten Hörer*innen-Fragen beantwortet werden: Was können Frauen von Schwulenpornos lernen? Darf man beim Sex auch heulen? Was tun, wenn frau einfach zu feucht ist? Ohne Tabus, aber auf hohem Niveau unterhalten und informieren Yvonne und Nicole über Themen, die man lieber nicht im Freundeskreis diskutieren möchte – oder vielleicht doch? Lassen Sie sich von zwei echten Ladys zu mehr Spaß am Sex verführen.

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